1. September 2011
Pressemitteilung zum High-Speed-Segeln mit dem M32-Katamaran
www.sach-team.de
Speed-Spaß pur für jedermann
Sach-Team bietet in Travemünde Mitsegeln auf zwei Rümpfen an
Schon sein dynamisches Design ist ein echter Hingucker. Doch in Aktion sorgt
der knapp zehn Meter lange Hightech-Katamaran vom Typ M32 für blankes
Erstaunen bei den Zaungästen und atemberaubenden Speed-Spaß für die Crew an
Bord. Und mitsegeln kann jeder auf dem Zweirumpfboot, das die Brüder Helge
und Christian Sach jetzt in Travemünde auf der Lübecker Bucht vorgestellt
haben. Es ist eine Weltneuheit aus Schweden, doppelt so schnell wie der Wind
und ab sofort Tourismusattraktion in dem Ostseebad, wenn der Kat nicht
gerade auf Regattatörn geht.
Vier bis fünf Windstärken aus West treiben kleine Schaumkronen übers Wasser.
„Jetzt festhalten!“, sagt der Steuermann und lässt seinen Bruder die
Großschot dichtholen. Wie ein Galopper aus der Box springt das Geschoss an
und nimmt rapide Fahrt auf. Als der Luvschwimmer sich über die Wellen hebt
und die Crew auf dem Ausleger zwei, drei Meter in die Luft, stockt den
Gästen an Bord der Atem. Mehr als 20 Knoten, also rund 40 km/h, dürfte der
M32 jetzt „auf der Uhr“ haben. „Aber das geht noch schneller“ sagt Helge
Sach am Ruder, fällt ab und Christian setzt den feuerroten Gennaker.
Ausgereffte 120 Quadratmeter Segelfläche machen die Speedmaschine vor dem
Wind erst recht zur Rakete.
Für die Präsentation seines neuen Hochgeschwindigkeitsboots hat das
Sach-Team das Großsegel wegen des böigen Winds einmal gerefft. „Wir gehen
kein unverantwortliches Risiko ein und wollen ja auch nicht, dass unsere
Kunden Angst bekommen“, erklärt der 54-jährige Helge, „die Vernunft bleibt
immer unser oberstes Gebot.“ Genug Adrenalin wird trotzdem freigesetzt,
sowohl auf dem M32, als auch auf dem schwarzen Riesenschlauchboot, mit dem
Marcel Vondran die nächsten Anwärter mit 1000 PS locker nebenher fährt
(www.adrenalinpur.com).
Wenn die Sachs Vollgas geben, klettert der Geschwindigkeitsmesser auf dem
Motorboot auf mehr als 50 km/h und die Travemünder Schwedenfähren der
„Finnlines“ und „TT-Line“ geraten achteraus. „Oft werden wir sogar doppelt
so schnell wie der Wind“, sagt Christian nicht ohne Stolz. Weltmeister waren
sie der kleineren Formula-18-Katamarane und haben 17 Mal die Travemünde
Woche gewonnen, dieses Jahr unter dem Stander des Lübecker Yacht-Clubs
(LYC), ihrem neuen Heimatverein auch für das High-Speed-Sailing. Doch ein
eigener Groß-Kat, auf dem auch mehrere mitsegeln können, das war ein lang
gehegter Traum.
Zur dreiköpfigen Stammbesatzung im Sach-Team gehört der private Miteigner
Herbert Vogel. Der Kat-Freak ist Vorstandsvorsitzender der börsennotierten
itelligence AG, dank des rassigen Brandings unverkennbar zudem Sponsor des
Projekts. Die Firma unterstützt außerdem den Handballbundesligisten TBV
Lemgo, bei dem Vogel selbst aktiv war. „Ich habe schon viele Jahre Tornado
gesegelt, wirklich eine spektakuläre Bootsklasse, aber der M32 übertrifft
das bei weitem. Das Erlebnis ist unvergleichlich“, sagt der Chef des
SAP-Beratungshauses mit mehr als 2.000 Mitarbeitern weltweit und einem
Jahresumsatz von rund 300 Millionen Euro. Vogel: „Einer unserer wichtigsten
Erfolgsfaktoren ist der Spaß an der Arbeit.“ Und Spaß steht auch beim
High-Speed-Segeln im Vordergrund.
Das mittelständische Unternehmen aus Bielefeld will den M32 für Incentives
mit Mitarbeitern, Management und Kunden nutzen. „Genau das ist eine unserer
Zielgruppen“, so Helge Sach, „aber auch der einzelne Urlauber am Strand wird
von uns angesprochen.“ Für ihn kostet ein halber Tag in einer Fünfergruppe
zurzeit 175 Euro, für Gruppen und Firmen werden individuelle Pakete
geschnürt. Dazu kann dann neben der gestellten Segelkleidung auch ein
Komplettwochenende mit Hotelübernachtung unter fünf Sternen gehören.
„Das ist ein spannendes neues Angebot und ganz sicher eine Attraktion für
Travemünde“, meinte auch Lübecks Bürgermeister Bernd Saxe, der nicht nur der
Präsentation im Lübecker Yacht-Club beiwohnte, sondern den M32 auch noch auf
den (Spitz-)Namen „Elli“ taufte. Mit Champagnerspritzern auf dem Bug
startete der Kat dann vor zahlreichen Schaulustigen, Journalisten,
Fotografen und drei Fernsehteams auf der Trave. Vor dem Wahrzeichen
Travemündes, der historischen Viermastbark „Passat“, hob er den Luvschwimmer
aus dem Wasser und erntete das erste „Aah und Ooh“ von der Überseebrücke I.
Der M32 ist eine Konstruktion des Schweden Göran Marström, der über
Jahrzehnte die schnellsten olympischen Tornados gebaut hat. Die
Marström-Werft in Västervik an der Ostküste zweieinhalb Autostunden südlich
Stockholms geht bei dem Leichtbau keine Kompromisse ein. Rümpfe, Beams,
Mast, Baum, Travellerschiene und viele Kleinteile sind aus hochwertigsten
Kohlefasern unter Druck und Temperatur in einer Autoklave ausgehärtet. So
ist das Schiff optimal ausgesteift und wiegt trotzdem nur 480 Kilogramm.
Drei bis fünf Personen bis zu 400 Kilogramm Crewgewicht können den M32
segeln. Zu tun gibt es reichlich an Bord, auch für die Gäste, denn dieser
Kat verzichtet vollständig auf die Unterstützung von Hydraulik. Alles ist
Handarbeit, aber leicht zu handeln. Marström verzichtet auf eine Fock.
Dennoch wendet der mit den so genannten Wings (Flügeln oder Auslegern) 6,50
Meter breite Mehrrümpfer gut. Er kostet segelfertig rund 165.000 Euro.
Seine Feuertaufe auf der Regattabahn soll das Boot am ersten
September-Wochenende bei der internationalen Centomiglia auf dem Gardasee
bestehen, zu der mehrere hundert Teilnehmer erwartet werden. Dort wird es
nach knapp zehnstündigem Abbau und Verpacken mit einem speziellen, vom
Trailerservice Sach gebauten Autoanhänger hingebracht. „Das kommt für uns
eigentlich noch viel zu früh“, meint Helge Sach, „aber wir wollen das
ausprobieren und vor allem eines: Spaß haben!“
Ab 12. September ist der M32 wieder zu Hause beim LYC an Land auf dem
Möwenstein oder im Wasser in der Nähe des Clubhauses an der Travepromenade.
Die Ostseesaison dauert dann noch bis zum 7. Oktober. Im Frühjahr 2012 läuft
die erste voll Saison an. Weitere Buchungsinformationen gibt es im Internet
unter www.sach-team.de oder telefonisch unter 0178/144-6656.
Andreas Kling, PR
High Speed Sailing by Sach-Team.de
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