Pressemitteilung der Knierim Yachtbau GmbH
5. Juni 2015
Offene Werfttore zum Knierim-Jubiläum
Entstehung und Refit von Rennyachten hautnah / Symposium Hightech-Bootsbau
Die renommierte Bootswerft Knierim Yachtbau feiert ihr 50-jähriges Jubiläum am Sonnabend, dem 13. Juni, mit einem Tag der offenen Tür für jedermann. Dabei können Besucher am Nordostseekanal in Kiel sowohl den Neubau von zwei verschiedenen Rennyachten mit Schwenkkiel bestaunen als auch den Refit der Botin 65„Caro“, ein Performance Cruiser-Racer von 2013 aus den eigenen Haus. Außerdem ist ein Symposium zum Thema moderner, individueller Hightech-Yachtbau geplant.
Wie entsteht aus den Zeichnungen der Konstrukteure die exakte Rumpfform? Wie „feiern Bootsbauer Hochzeit“ (zusammenfügen von Deck und Rumpf)? Welche Kriterien legen das Deckslayout fest? Diese und viele weitere Fragen werden beim Tag der offenen Werfttür von den 45 Knierim-Mitarbeitern beantwortet, der von 11 bis 17 Uhr in der Uferstraße 100 ansetzt ist. Die Experten aus allen Unternehmenszweigen werden in mehreren Führungen die unterschiedlichen Werftbereiche nahebringen.
Im Mittelpunkt des Interesses dürften dabei die beiden jüngsten von inzwischen rund 30 Neubauten stehen, die Knierim nach Gründung 1965 zunächst am Ursprungsstandort in Laboe und seit 2001 in einer ehemaligen Papierlagerhalle am Kanal auf Kiel gelegt hat. Das ist zum einen die Entstehung der gut 17 Meter langen Finot-Conq3, eine Kombination aus Open 60-Design und Fahrtenyacht in Kohlefaser-PrePreg und Nomex-Wabe. Zum anderen wird ein drei Fuß längerer Schwenkkieler in der Endphase seiner mehrmonatigen Bauzeit zu sehen sein, der kompromisslos auf Toppspeed ausgelegt ist.
Gleich nebenan ist die vor zwei Jahren von Knierim abgelieferte, zweite „Caro“ zu Gast. Nach fast 30.000 Seemeilen und viel beachteten Erfolgen von der Rekordfahrt über den Atlantik bei der ARC bis zum Rolex Sydney Hobart Yacht Race wird die 20 Meter lange Yacht einem Refit unterzogen. Das betrifft Rigg, Hydraulik, Lackierung und eine Veränderung des Deckslayouts.
Wer mehr zu den Aspekten des modernen Hightech-Bootsbaus wissen will, meldet sich zum kostenfreien Symposium an, das Knierim am gleichen Tag von 13.30 bis 16 Uhr anbietet. Es wird mit internen und externen Referenten bestückt, deren Themen vom Berufswunsch Bootsbauer über verschiedene Materialien und Yachtelektronik bis zur Segelgarderobe reichen. Anmeldungen werden telefonisch unter 0431/301060 oder info@knierim-yachtbau.de entgegengenommen.
Beim Rundgang über das 20.000 Quadratmeter große Firmengelände können neugierige Besucher auch eine der beiden 30 Meter langen, 8,50 Meter breiten und vier Meter hohen Fünf-Achs-Fräsen der Knierim Tooling bei der Arbeit bewundern. Dort werden nicht nur die Formen für Rotorblätter von Windkraftanlagen gebaut, sondern eben auch für Yachtrümpfe und -decks. Während die große Winterlagerhalle eher leer daherkommen dürfte, wird die Knierim Yachts N’ Technics einen Querschnitt ihrer Produktpalette ausstellen. Dazu gehört inzwischen auch „Star brite“, der Weltmarktführer für Yachtpflege aus den USA vom Antifouling über Motorenadditive und Schmiermittel bis zur Trinkwasserreinigung.
Ein Potpourri der Knierim-Yachten erwarten Zaungäste am darauffolgenden Sonntag (14. Juni), die um 11 Uhr am Kanal zu einer Jubiläumsfahrt über die Kieler Förde ablegen wollen. Ziel des 50-Jahre-Törns ist Laboe am Ostufer, wo die Eigner und Crews sowie Geschäftspartner und Freunde von Knierim die Feierlichkeiten im ehemaligen Rettungsschuppen ausklingen lassen.
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