Pressemitteilung vom Team Boris Herrmann Racing
27. August 2015
Boris Herrmann peilt neues Abenteuer mit Weltrekord auf Nordostpassage an
Seit sechs Jahren erst wird die Nordostpassage wieder vereinzelt von Handelsschiffen durchfahren. 2002 bezwang der Abenteurer Arved Fuchs die vereiste Route durchs Nordpolarmeer im dritten Anlauf mit der „Dagmar Aaen“. Aber noch niemals ist jemand nonstop allein unter Segeln von Murmansk die Arktis entlang bis zur Beringstraße durchgekommen. Genau das will der Hamburger Boris Herrmann nun schaffen. Dazu hat der zweimalige Weltumsegler als Navigator beim chinesischen Skipper Guo Chuan auf dessen 30-Meter-Trimaran „Qingdao China“ angeheuert. Der Startschuss zur etwa 2.800 Seemeilen langen Strecke (mehr als 5.000 Kilometer) voller Ungewissheiten fällt für die sechsköpfige, internationale Crew am Donnerstag, dem 3. September. Das Team rechnet für die „maritime Erstbesteigung“ mit einer Dauer von knapp zwei Wochen.
„Der Nördliche Seeweg gilt als eines der letzten großen, noch weitgehend unentdeckten Abenteuer der Seefahrt“, schwärmt Boris Herrmann voller Vorfreude auf einen nicht alltäglichen Weltrekordversuch, „da habe ich nicht lange überlegen müssen, ob ich dabei sein will.“
Nach vier Streckenrekorden allein in diesem Jahr, darunter zuletzt der prestigeträchtige Transpazifik-Regattaweg von Los Angeles nach Hawaii, könnte der geborene Oldenburger nun übers Seglerische hinaus in die Geschichtsbücher eingehen. Denn die Kampagne startet auch als Zeichen russisch-chinesischer Freundschaft und wird vor dem Start dem Ende des Faschismus vor 70 Jahren gedenken. Außerdem segelt die Crew als Botschafterin der Friedensstiftung „Peace and Sport“ unter Schirmherrschaft von Prinz Albert von Monaco.
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Boris Hermann

Crew der Qingdao

Maxi-Tri Qingdao/Skipper Guo Chuan
Foto: Jean-Marie Liot/Qingdao
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