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Segelnachrichten Aktuell 2017
Segelnachrichten 2017
03.02.2017
BORDREPORTER
Schutz der Weltmeere – 2050:
Mehr Plastik im Meer als Fische
– Unternehmen wie Procter and Gamble, Unilever und Coca-Cola schlossen sich am Montag im Vorfeld des Weltwirtschaftsforum im schweizerischen Davos einer entsprechenden Initiative der britischen Seglerin Ellen MacArthur an.
Oslo – Forscher der norwegischen Universität Bergen haben 30 Plastiktüten und jede Menge Mikroplastik im Magen eines Wales gefunden.
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Foto: Wal mit 30 Plastiktüten im Magen
© dpa
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Das Tier musste am Wochenende auf der Insel Sotra westlich von Bergen getötet werden, weil es immer wieder in Richtung Land schwamm. Da ein Cuvier-Schnabelwal in nördlichen Gewässern eigentlich nicht vorkommt, sollte der über zwei Tonnen schwere Kadaver für das Naturhistorische Museum in Bergen aufbereitet werden. Bei der Obduktion in der marinebiologischen Station der Universität machten die Forscher aber eine gruselige Entdeckung: Im Magen des Wales befanden sich große Mengen Plastikmüll.
Foto: Norwegische Forscher obduzieren einen Wal mit 30 Plastiktüten im Magen. © dpa
„Der Magensack war voll mit Plastiktüten und Verpackungen mit dänischer und englischer Aufschrift“, sagte der Zoologe Terje Lislevand der Deutschen Presse-Agentur am Donnerstag. Die Speckschicht des Wales sei sehr dünn und sein Darmsystem fast völlig leer gewesen. Das sei ein Zeichen dafür, dass der Meeressäuger abgemagert war. Das Plastik hatte vermutlich einen Pfropfen im Magen gebildet. Der Zoologe nimmt an, dass der Wal ziemlich gelitten hat und deshalb flache Gewässer aufsuchte.
Laut einer Studie könnte bis 2050 mehr Plastik als Fische im Meer schwimmen. Um das zu verhindern, schlossen sich jetzt große Industrieunternehmen einer Initiative zur Vermeidung von Plastik an.
Schutz der Weltmeere – Mehr Plastik im Meer als Fische
Bis 2050 wird einer Studie zufolge mehr Plastikmüll in den Weltmeeren schwimmen als Fische – wenn nicht schnell gehandelt wird. Genau das tun jetzt 40 große Unternehmen.
Zum Schutz der Meere und anderer sensibler Ökosysteme wollen 40 der weltweit größten Konzerne weniger und umweltfreundlicheres Plastik verwenden. Unternehmen wie Procter and Gamble, Unilever und Coca-Cola schlossen sich am Montag im Vorfeld des Weltwirtschaftsforum im schweizerischen Davos einer entsprechenden Initiative der britischen Seglerin Ellen MacArthur an.
“Wenn nicht gehandelt wird, wird diese Menge bis 2030 auf zwei Ladungen pro Minute ansteigen”, heißt es in der Studie. Bis 2050 seien es dann vier Lkw-Ladungen pro Minute. Bei dem Plastikmüll handelt es sich hauptsächlich um Verpackungsmaterial.
Wenn alles weitergehe wie bisher, komme bis 2025 eine Tonne Plastik auf drei Tonnen Fisch, bis 2050 wäre es dann mehr Plastik als Fische. Daher müsse der Gebrauch von Plastik beziehungsweise das Recycling drastisch verändert werden, sagte Dominic Waughray vom Weltwirtschaftsforum. Öffentlichkeit, privater Sektor und die Bürger müssten dabei zusammenarbeiten. In der Studie wird ein unabhängiges Koordinierungsgremium für die Initiative vorgeschlagen.
Eine Lkw-Ladung Plastikmüll gelangt derzeit pro Minute in die Meere. Eine Studie ruft jetzt zum Handeln gegen diese Verschmutzung auf. Ansonsten drohten böse Konsequenzen.
Bis 2050 wird einer Studie zufolge mehr Plastikmüll in den Weltmeeren schwimmen als Fische. Schon jetzt gelangten jedes Jahr mindestens acht Millionen Tonnen Plastik in die Meere, heißt es in einer Studie der Ellen-MacArthur-Stiftung, die am Dienstag zur Eröffnung des Weltwirtschaftsforums im schweizerischen Davos vorgestellt wurde.
“Wenn nicht gehandelt wird, wird diese Menge bis 2030 auf zwei Ladungen pro Minute ansteigen”, heißt es in der Studie. Bis 2050 seien es dann vier Lkw-Ladungen pro Minute. Bei dem Plastikmüll handelt es sich hauptsächlich um Verpackungsmaterial.
Wenn alles weitergehe wie bisher, komme bis 2025 eine Tonne Plastik auf drei Tonnen Fisch, bis 2050 wäre es dann mehr Plastik als Fische. Daher müsse der Gebrauch von Plastik beziehungsweise das Recycling drastisch verändert werden, sagte Dominic Waughray vom Weltwirtschaftsforum. Öffentlichkeit, privater Sektor und die Bürger müssten dabei zusammenarbeiten. In der Studie wird ein unabhängiges Koordinierungsgremium für die Initiative vorgeschlagen.
Quelle: afp
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