|


|
Ägäische Inseln - Kykladen
zur Übersicht
Segelinfos Kykladen
Kykladen-Karte
Die Inselgruppe der Kykladen - immerhin 210 Inseln - liegen südöstlich von Athen und sind ein stark frequentiertes Feriengebiet, trotz der kahlen(einst abgeholzten) Felseneilande - aber dank der "ewigen" Sonne und der vielen schönen Sandstrände.
Diese Inselgruppe umfaßt ein Seegebiet von ca.130x130 sm und reicht von Euböa im Norden bis Thira(Santorin) im Süden sowie von Kithnos im Westen bis Ikaria im Osten.
|

HAFENFÜHRER ÄGÄIS Griechenland - EUR 29,00 -
|
Kea/Kithnos/Serifos
Gleich südlich von Kap Sunion (Südspitze des attischen Festlandes)
liegt die erste kleine Inselgruppe mit den Inseln Kea, Kithnos und Serifos. Wie überall kann man auch hier Ausschau nach altem Gemäer halten - oder es sich bei griechischem Salat, Meeresfrüchten und Retzinawein gut gehen lassen.
Die meisten wird es weiter locken; oder man legt auf der Rückfahrt nach Piräus auf einer dieser Inseln noch einen Ruhetag ein.
Andros
Andros ist die zweitgrößte der Inseln. Wie so oft auf diesen Inseln steigt man vom Hafen auf Treppen im Ort hoch und kann hier auf Andros ein kleines Seefahrtsmuseum besuchen.
Tinos war früher einmal religiöser Mittelpunkt der Kxkladen. Heute hebt sich die Insel von den anderen durch ihre vielen Taubenhäuser ab.
Schließlich ist Siros die reichste und wegen seiner Handelsschiffahrt am dichtesten besiedelte Insel der Kykladen.
Mykonos / Delos
Bilderbogen Mykonos/Delos
Infos rund um Mykonos
Mykonos ist bekannt wegen seiner pittoresken Windmühlen und der weißstrahlenden kubischen Häuser.
Der malerische Hauptort und das internationale Flair ziehen natürlich viele Touristen an. Auf der Insel befindet an jeder Ecke ein Kirchlein oder eine Votivkapelle - eine für jeden Tag des Jahres.
Delos ist dagegen ganz mit der Antike verbunden. Zahlreiche Ausgrabungen zeugen von diesem religiösen Mittelpunkt der antiken Ägäis.
Denn hier wurde einst Apollo geboren. Infolgedessen wurde hier im 5.Jhd.v.Chr. für eine begrenzte Zeit die Kriegskasse des Attisch-Delischen Seebundes verwaltet.
Die Besichtigung des ausgedehnten Ausgrabungsgeländes mit dem (heute versandeten) Heiligen Hafen, dem Apollontempel, der Agora der Italiker und natürlich den berühmten Löwen - um nur die wichtigsten Ruinen zu nennen, nimmt schon einen Vormittag in Anspruch.
Ist man gut zu Fuß, dann belohnt einen der Marsch auf einem von vielen antiken Ruinen gesäumten Weg zum Gipfel des Kynthos(113m) mit einem prächtigen Rundblick.
Thira (Santorin)
Bilderbogen Santorin
Schließlich ist Thira - auch Santorin genannt - die sagenumwobene Vulkaninsel am südlichen Ende der Kykladen.
In der Mitte des 2.Jahrtausends v.Chr. wütete hier ein langer Vulkanausbruch, der den bis zu 390m unter den Meerespiegel reichenden Krater schuf.Rote und schwarze Gesteine soie wießer Bimsstein schufen ein beindruckendes Panorama. Durch diesen Vulkanausbruch soll die minoische Kultur auf Kreta untergegangen sein, und hierhin verlegen manche Forscher den Ort des alten Atlantis.
Thira, der Hauptort der Insel, liegt 300m hoch über dem Meer und war früher nur über einen steilen Treppenaufstieg zu erreichen.Heute fährt man mit Bus oder Taxi vom Hafen hinauf in den Ort, um von hier den unvergleichlichen Ausblick über diesen halb im Meer versunkenen Vulkan zu genießen.
Wer hier seinen Hunger nach antiken Kulturdenkmälern stillen möchte, kommt bei der Besichtigung des antiken Thera und der Wandmalereien in der Siedlung Akrotiri aus der Zeit des großen Vulkanausbruches voll auf seine Kosten.
Ikaria
Hier mißglückten die Flugversuche von Ikarus im glühenden ägäischen Sonnenschein (Titan war noch unbekannt).
Ansonsten eine vom Urlaubsrummel weniger heimgesuchte Insel am östlichen Ende der Kykladen und ein Ansteuerungspunkt auf dem Weg nach Samos und zum Dodekanes.
Naxos
Naxos - mit 428 qkm die größte Kykladeninsel überrascht den Besucher durch seine üppige Vegetation.Olivenbäume und Zitrusfrüchte, Mandeln und Feigen beleben das sonst manchmal eintönige Erscheinungsbild der ägäischen Inseln.
Paros
Paros ist berühmt wegen seines blendendweißen Marmors, der den einstigen Reichtum dieser Insel begründete.Die Insel sah im Laufe ihrer Geschichte als Herren die Perser, die Griechen, die Römer, die Byzantiner, die Franken, Venezianer und Türken.
Milos
Diese Inselgruppe am südwestlichen Ende der Kykladen mit ihrer Hauptinsel Milos läß:t vor dem geistigen Auge des müden Seefahrers die Venus von Milo erscheinen - oder nur beim Besuch des Louvre?
Sowohl Milos als auch Sifnos mußten einst hohe Beiträge für die attische Kriegskasse des Seebundes zahlen, was für ihren Reichtum spricht, der seinen Ursprung auf Milos in dem dort vorkommenden Obsidian und auf Sifnos in den Silber-Bleivorkommen hatte.
|
Copyright © 1996-2016 - SEGEL.DE
|
|
|
|
 |
|