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01.10.2009
hanseboot 2009: Eigner werden leicht gemacht<
Top-Preise für die erste Yacht
50. Internationale Bootsausstellung Hamburg
vom 24. Oktober bis 1. November 2009 auf dem Gelände
der Hamburg Messe und in den In-Water hanseboot-Häfen
Hamburg, 1.10.2009
(Hamburg, 1.10.2009) Die hanseboot 2009, 50. Internationale Bootsausstellung
Hamburg, präsentiert vom 24. Oktober bis 1. November die ganze Vielfalt des
internationalen Segelyachtangebotes. Erfreulich für die Besucher: Das
Angebot an preisgünstigen Yachten wächst.
Die Bavaria Yachtbau GmbH in Giebelstadt bei Würzburg beweist es seit
Jahren: Die optimierte industrielle Produktion der Bavaria Yachten
ermöglicht niedrige Herstellungs- und Verkaufspreise und ist damit ein
Schlüssel zum Erfolg. Immerhin produzierte die größte Yachtwerft in
Deutschland vor der weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise an die 4000
Segel- und Motoryachten im Jahr und gilt damit nach dem französischen
Bénéteau Yachtkonzern weltweit als zweitgrößte Serienwerft für Segel- und
Motoryachten. Bavaria hatte frühzeitig den teuren handwerklichen Bootsbau
durch eine kostengünstige industrielle Fertigung am Fleißband ersetzt.
Das Prinzip günstiger Einstiegspreise bei durchaus guter Bauqualität ist
mittlerweile kein Alleinstellungsmerkmal von Bavaria mehr, wie
beispielsweise ein Blick auf die Klasse der Serienyachten um die 34 Fuß
(rund zehn Meter Länge) zeigt. Das Angebot an Zehnmeter-Yachten mit einem
Preis unter 100000 Euro steigt, wie auch die Besucher der 50. hanseboot Ende
Oktober in den Segelboothallen A1 und B2 der Hamburg Messe feststellen
werden. Aufgrund der üblichen modernen Ausrüstung können Fahrtenyachten um
die zehn Meter Länge optimal von einer Zweier-Crew gesegelt werden, bieten
fast immer zwei Doppelkojen in zwei Kabinen und im Salon den Komfort kleiner
Ferienappartements. Die computeroptimierten Rumpfformen sind darüber hinaus
ein Garant für gute Segeleigenschaften.
Mit einem Grundpreis von 87700 Euro zählt die 10,71 Meter lange Bavaria 34
im Vergleich zu fast gleich großen Serienbauten anderer Werften zu den sehr
preisgünstigen Fahrtenyachten. Auf ähnlich günstigem Niveau bewegt sich mit
83181 Euro der Grundpreis für die etwas kleinere, knapp zehn Meter lange Sun
Odyssey 331 der französischen Jeanneau Werft. Für die exakt 10,34 Meter
lange Océanis 34 von Bénéteau müssen 91511 Euro gezahlt werden. Und auch der
Einstiegspreis der 10,59 Meter langen deutschen Hanse 350 von HanseYachts in
Greifswald nähert sich mit 93772 Euro dem Verkaufspreis der Konkurrenz von
Bavaria. Nicht ganz so viel wie für die Hanse 350, nämlich 93177 Euro,
müssen zukünftige Eigner für die neue, 10,15 Meter lange Delphia 33 aus
Polen ausgeben. Der ausgereifte 33-Fuß-Cruiser mischt so in der
Mittdreißiger-Klasse unter 100000 Euro mit.
Zum Vergleich: Etwas individueller gefertigte Segelyachten in dieser Größe
können fast doppelt so teuer sein. So stehen beispielsweise die
preisgünstigen, oben genannten industriell gefertigten neuen
Seriensegelboote neben nach wie vor im traditionellen Bootsbau gefertigten
Yachten. Die 10,32 Meter lange Hallberg-Rassy 342 ist zum Beispiel für einen
Preis ab 186473 Euro zu haben, während die Schöchl Sunbeam 34 bei einer
Länge von 10,60 Meter ab 184450 Euro kostet. Wie es in der
Automobilindustrie Pkws unterschiedlicher Preisklassen wie Volkswagen und
Mercedes gibt, bietet eben auch die Bootsbranche Yachten verschiedener
Kategorien an.
Die durchweg einfache Handhabung der modernen Zehnmeter-Yachten hat dafür
gesorgt, dass Segeleinsteiger gern die preisgünstigen Yachten dieser Größe
als erstes Boot kaufen. Allerdings kann der Einstieg noch sehr viel
günstiger sein: Wer ein paar Abstriche an den Wohnkomfort macht und
Binnenseen oder Küstenreviere besegeln will, kann bereits mit rund 24000
Euro zum Yachteigner werden, wie Aussteller der 50. hanseboot beweisen. Die
Bootsgröße dieser so genannten Kleinkreuzer bewegt sich dabei um sieben
Meter Länge. So kostet die 7,20 Meter lange Deltania 25 S aus Polen, auf der
es zwei Doppelkojen sowie eine kleine Pantry im Salon gibt, 23950 Euro. Auch
viele weitere dieser preisgünstigen Einsteigerboote werden auf polnischen
Werften gebaut und zeichnen sich wie die 7,50 Meter lange Skippi 750, Preis
knapp 32000 Euro, oder die MAK 7 C, Länge ebenfalls 7,50 Meter, Preis knapp
24000 Euro, durch solide Qualität und gute Segeleigenschaften aus.
Wer möglichst viel Schiff für sein Geld haben will, erlebt auf der
Internationalen Bootsausstellung Hamburg, dass es Preiswürdigkeit auch in
höheren Sphären gibt: So hofft die Bavaria Yachtbau GmbH mit der neuen
Bavaria Cruiser 55, dass die Gunst der Kunden gerade in wirtschaftlich
schwierigen Zeiten auch im Segment der Yachten über 16 Meter Länge durch
besonders günstige Preise gewonnen werden kann. Die auffällige Konstruktion
von Farr Yacht Design mit 145 Quadratmetern Segelfläche am Wind und einer
Ausrichtung auf das Luxussegment wird bereits für knapp über 300000 Euro
angeboten. Das neue Flaggschiff der Bavaria Yachtbau GmbH wird eines der
vielen Highlights der diesjährigen hanseboot sein. Für den vergleichsweise
sehr günstigen Preis gibt es eine gut segelnde Villa auf dem Wasser mit
Eignersuite und mindestens zwei Gästekabinen sowie einer Beiboot-Garage.
Die Bénéteau-Werft hat jetzt in diesem Segment nachgezogen. Die neue, 16,40
Meter lange Océanis 54 liegt in der gleichen attraktiven Preisklasse und
bietet dafür wie die große Bavaria Komfort und Dimensionen, die sonst nur
auf sehr viel teureren Yachten zu finden sind. Beim Blick auf die fast
doppelt so teure, aber nur knapp einen Meter längere Bénéteau 57 ist
nachzuvollziehen, dass der französische Werftkonzern die neue Océanis 54 als
„Preisbrecher“ in wirtschaftlich schwierigen Zeiten versteht.
Zum 50. Jubiläum der Internationalen Bootsausstellung Hamburg präsentieren
rund 700 Aussteller aus 30 Nationen an die 1.000 Boote und Yachten –
darunter zahlreiche Premieren – sowie internationale Neuentwicklungen bei
Ausrüstung und Zubehör. Die hanseboot 2009 vom 24. Oktober bis zum 1.
November ist an den beiden Wochenenden (jeweils Samstag und Sonntag) von 10
bis 18 Uhr und von Montag bis Freitag von 10 bis 19 Uhr auf dem Gelände der
Hamburg Messe und im hanseboot-Hafen am Baumwall sowie im neuen In-Water
hanseboot-Hafen in der HafenCity geöffnet. Weitere Informationen unter
www.hanseboot.de
Redaktion: Saskia Ostermeier, Tel.: 040 3569 2445, Fax: 040 3569 2449;
E-Mail:
saskia.ostermeier@hamburg-messe.de
Pressetexte und -fotos sowie Hallenpläne zum Download unter
www.hanseboot.de
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