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Hamburg, 7.10.2009
Segelyachttrends auf der hanseboot 2009:
Sportgeräte mit hohem Wohnkomfort
50. Internationale Bootsausstellung Hamburg
vom 24. Oktober bis 1. November 2009 auf dem Gelände
der Hamburg Messe und in den In-Water hanseboot-Häfen
Es ist der Standort zwischen Nord- und Ostsee und
direkt an der Elbe, der die hanseboot seit Jahrzehnten für die Bootsbranche
so interessant macht. Hier sind Segelyacht- und Motorbooteigner zu Hause und
bescheren der Internationalen Bootsausstellung in Hamburg, die in diesem
Jahr vom 24. Oktober bis zum 1. November stattfindet, seit jeher ein
fachkundiges und interessiertes Publikum. Traditionell nutzen die Werften
den idealen Orderzeitpunkt im Herbst, um auf der hanseboot ihre neuen Boote
zu präsentieren und die Trends für die kommende Segelsportsaison
anzukündigen. In diesem Jahr geht der Trend eindeutig zu sportlichen
Segelyachten, auf denen gleichermaßen ein komfortables Wohnen möglich ist.
Sportlich segeln bedeutet für die meisten Yachteigner immer etwas schneller
zu sein als das Boot voraus oder querab. Dabei muss die Yacht auch von einer
kleinen Besatzung einfach und zugleich optimal beherrschbar sein. Schon seit
vielen Jahren sind Werften mit so genannten Performance-Cruisern
erfolgreich. Das sind Yachten, mit denen man sich erfolgreich an Regatten
beteiligen kann, die sich aber genauso gut für komfortable und eben schnelle
Urlaubstörns eignen. Heutzutage berücksichtigen so gut wie alle Werften den
Aspekt Leistung (Performance) für ihre Flotten reiner Fahrtenyachten
(Cruiser).
Auf der hanseboot zeigt sich, dass auch Bootsbauer wie die schwedische
Hallberg-Rassy Werft oder Großserienbauer wie die Bavaria Yachtbau GmbH in
Giebelstadt bei Würzburg diesem Trend mit ihren Premieren Rechnung tragen.
Bei neuen Yachten wie der 9,50 Meter langen Hallberg-Rassy HR 310 oder der
HR 342 (Länge: 10,32 Meter) weisen das Verhältnisse von Segelfläche zu
Gesamtgewicht sowie die moderne Rumpf- und Kielform auf ein hohes
Geschwindigkeitspotential hin – ohne dass dabei der Sicherheitsaspekt
vernachlässigt wurde. Zu verdanken ist diese Entwicklung der letzten Jahre
dem argentinischen Stardesigner und HR-Hauskonstrukteur Germán Frers. Er hat
dafür gesorgt, dass nun auch Hallberg-Rassy-Eigner zum Überholen ansetzen
können.
Bavaria holte sich für die beiden Premieren Bavaria 55 Cruiser und 32
Cruiser, die in Hamburg gezeigt werden, sogar die Hilfe des für seine
besonders schnellen Rümpfe bekannten Konstruktionsbüros von Bruce Farr. Auch
die anderen Fahrtenyachten der Bavaria-Cruiser-Flotte wurden durch mehr
Kielgewicht und mehr Segelfläche modifiziert. Während der hanseboot ist in
Halle A1 nahezu die gesamte Bavaria Flotte zu sehen.
Der HanseGroup-Konzern aus Greifswald, zu dem mittlerweile auch die
Yachtmarken Dehler und Moody zählen, hat für seine Hanse-Yachten von
vornherein Wert auf viel Speed und komfortable Wohnmöglichkeiten gelegt.
Werft-Chef Michael Schmidt prägte den Begriff der „Crossover-Yachten“, die
gleichermaßen Sportlichkeit, komfortablen Lebensraum unter Deck und einfache
Bedienbarkeit mit hohem Geschwindigkeitspotential verbinden. Die
Greifswalder lassen die Reihe der neuen Hanse-Yachten von knapp neun bis
über 16 Meter von dem Konstruktionsbüro Judel/Vrolijk und Co. in Bremerhaven
zeichnen. Das Designbüro ist für schnelle Racer bekannt und erlangte mit dem
zweimaligen Gewinn des America’s Cup durch den von Rolf Vrolijk
konstruierten Schweizer Cupper Alinghi Weltruhm. Die HanseGroup zeigt nahezu
ihr gesamtes Programm auf der hanseboot. Präsentiert werden neben sechs
Hanse Yachten unterschiedlicher Größe, drei Dehler-Yachten nach einem so
genannten „Face lift“ und drei Yachten der Marke Moody.
Immer schon sportlich ausgelegt sind X-Yachts A/S aus Dänemark. Dieser
Ausrichtung bleibt man treu, ergänzt jedoch einen Schuss Komfort. So
präsentiert die Werft mit der neuen XC-42 eine Premiere, die sie als Cruiser
bezeichnet. Mit dieser hochwertigen Fahrtenyacht erfüllen die Dänen Wünsche
von Kunden nach mehr Komfort und bieten zugleich ein hohes
Geschwindigkeitspotential.
Sportliches, schnelles Segeln erhöht den Spaßfaktor auf dem Wasser. Nur
darum geht es bei den modernen, so genannten Daysailern, die als ein
weiterer Trend auf der hanseboot auszumachen sind. Daysailer sind
tatsächlich Segelyachten, die für den puren Segelspaß entwickelt wurden.
Ihre Eigenschaften: großes Geschwindigkeitspotential bei einfacher
Handhabung. Wenn dann auch noch ein modernes Design dazu kommt, wecken
Segelboote dieser Art Lifestyle-Ambitionen. Hersteller bestätigen, dass
dieser Typ Segelboot Neueinsteiger interessiert, die bisher Trendsportarten
wie Surfen betrieben.
Werften haben darauf reagiert. Eine Ausnahmerscheinung in dem Angebot der
Daysailer ist die 18,62 Meter lange Brenta 60, des italienischen
Konstrukteurs Luca Brenta, die jüngst in der Kieler Knierim-Werft gebaut
wurde und während der hanseboot vor dem Eingang Mitte der Hamburg Messe
Aufmerksamkeit erregen wird. Mit einer Segelfläche von über 470
Quadratmetern auf Kursen vor dem Wind und einer Verdrängung von nur 13
Tonnen ist die Brenta ein „Spaßmacher“ der Luxusklasse, der auf der
hanseboot zum Träumen anregt.
Ein weiterer Vertreter des Luxussegments auf der Hamburger Bootsaustellung
und annähernd gleich groß ist die 18,86 Meter lange Swan 60. Die neueste
Yacht der finnischen Edelwerft Nautor, deren Yachten als Rolls-Royce auf dem
Wasser gelten, kommt als Weltpremiere nach Hamburg. Die Yacht präsentiert
sich in Halle A1 als moderner Cruiser-Racer des obersten Segments mit einer
durch und durch luxuriösen Ausstattung unter Deck. Mit einem Preis von rund
2,1 Millionen Euro in der Grundausstattung gehört die neueste Swan mit zu
den teuersten Yachten der diesjährigen hanseboot. In diesem Preissegment
bewegen sich auch die 20,12 Meter lange Swan 66 und die 20,60 Meter lange
Oyster 655 aus England – beide im hanseboot-Hafen zu sehen.
Auf ihre Kosten kommen auf der hanseboot jedoch auch Freunde des
Jollensegelns, was in der Regel für Erwachsene ab rund 4000 Euro
Anschaffungspreis beginnen kann. Ein Beispiel ist die 3,40 Meter lange
unverwüstliche Topperjolle von Aqua Marin. Groß im Angebot der kleinen Boote
sind jedoch auch schnelle Strandkatamarane von Nacra, Topcat und Hobie Cat.
Zum 50. Jubiläum der Internationalen Bootsausstellung Hamburg präsentieren
rund 700 Aussteller aus 30 Nationen an die 1.000 Boote und Yachten –
darunter zahlreiche Premieren – sowie internationale Neuentwicklungen bei
Ausrüstung und Zubehör. Die hanseboot 2009 vom 24. Oktober bis zum 1.
November ist an den beiden Wochenenden (jeweils Samstag und Sonntag) von 10
bis 18 Uhr und von Montag bis Freitag von 10 bis 19 Uhr auf dem Gelände der
Hamburg Messe und im hanseboot-Hafen am Baumwall sowie im neuen In-Water
hanseboot-Hafen in der HafenCity geöffnet. Weitere Informationen unter
www.hanseboot.de
Redaktion: Saskia Ostermeier, Tel.: 040 3569 2445, Fax: 040 3569 2449;
E-Mail:
saskia.ostermeier@hamburg-messe.de
Pressetexte und -fotos sowie Hallenpläne zum Download unter
www.hanseboot.de
Dort finden Sie auch eine permanent aktualisierte Premierenliste der
Segelboote und Segelyachten auf der hanseboot 2009.
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