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(Hamburg, 27.10.2009)
Sonderausstellung Maritime Kunst:
hanseboot-Debütanten und bewährte Künstler
setzen Wasser, Wind und Wellen in Szene
50. Internationale Bootsausstellung Hamburg
vom 24. Oktober bis 1. November 2009 auf dem Gelände
der Hamburg Messe und auf der In-Water hanseboot an der Elbe
Das Thema Wasser und Seefahrt fasziniert Künstler auf
der ganzen Welt seit Jahrhunderten. Im Erdgeschoss der Halle B4 sind auf der
50. hanseboot noch bis zum 1. November die Werke zahlreicher kreativer
Köpfe, die sich intensiv mit maritimen Themen auseinandersetzen, zu sehen.
Rund 30 Fotografen, Malern, bildende Künstler und Galeristen stellen auf der
Sonderausstellung „Maritime Kunst“ ihre Arbeiten vor und bieten sie zum
Verkauf an.
Die Wienerin Irene Maria Ganser ist in diesem Jahr erstmals dabei. Ihre
Inspirationsquelle ist die Mystik des Meeres mit seinen faszinierenden
Bewegungen, Strukturen und Tiefen. Sie zeigt auf der hanseboot sowohl Fotos
als auch Bilder mit Schwerpunkt Yacht- und Regattaszenen.
Auch Annelie Grund aus Wandlitz bei Berlin stellt ihre Werke zum ersten Mal
auf der Hamburger Bootsaustellung aus. Selbst Seglerin und Taucherin
thematisiert sie in ihren gläsernen Bildern und Objekten das Wasser als
zentrales Element des Lebens. Ihre „Traumschiffe“ sind farbige Kostbarkeiten
aus geschmolzenem, bemaltem und graviertem Glas, die unter anderem Lebewesen
aus der Tiefsee darstellen und erst im Licht ihre ganze Schönheit entfalten.
Der Maler Arno Dirksen aus Überlingen am Bodensee hat sich von der
Ausstellung der klassischen Zwölfer-Yachten „Sphinx“ und „Anitra“ während
der hanseboot im vergangenen Jahr zu seinem Bild „Classic Power" inspirieren
lassen, das er in diesem Jahr in Hamburg vorstellt. Seine Bilder zeigen ein
Spiel aus Licht und Farbe. „Segelschiffe haben mich fasziniert, so lange ich
zurückdenken kann“, sagt der Maler. Seine Bilder wirken weniger durch
Gegenständliches als vielmehr durch Farben, Formen und Lichtreflexe.
Bereits seit mehreren Jahren zeigt auch die Malerin Frauke Klatt ihre
bekannten und beliebten Segelszenen auf der hanseboot. Während einige ihrer
Regattamotive auf Leinwand entstehen, verwendet sie häufig auch
überschüssiges oder bereits gebrauchtes Segeltuch als Untergrund. Die
Travemünderin stellt mittlerweile weltweit in Galerien aus und hat Liebhaber
ihrer Werke in zahlreichen Ländern rund um den Globus gefunden.
Katharina Noack kommt aus Bremen und malt, was sie sieht und wie sie es
sieht: Leuchttürme, Landschaften und Häfen – meist auf gebrauchten
Seekarten, die noch mit Kursen und Orten versehen von der Reiseroute
berichten. Ihre Bilder zeigen oft Leuchttürme und Häfen von der Seeseite,
der Seglerperspektive. Dazu stellt sie zahlreiche Details wie Möwen, Kutter
und natürlich Segelboote dar, die eine Geschichte erzählen.
Aus Polen reist der Maler und Restaurator Tadeusz Molga an, um seine Werke
auf der Hamburger Bootsschau zu präsentieren. Er arbeitet mit den Techniken
der alten Schule, um den von ihm portraitierten Großsegelschiffen Leben
einzuhauchen. So zeigen seine Bilder beispielsweise das Vollschiff „Amerigo
Vespucci“. Der italienische Dreimastsegler ist im Original 101 Meter lang.
Auch die „Schlacht bei Trafalgar“ hat Molga auf Leinwand eingefangen.
Die Arbeiten von Uwe Lütgen, der sich auf Marinemalerei spezialisiert hat,
zeigen Yachten und Regattaszenen in der Tradition historischer Ölmalerei.
Die teilweise großformatigen Bilder in klassischem Stil bestechen durch die
Mischung aus modernen Motiven und tradierter Umsetzung.
Das Internetmagazin bootswelt.de hat in Zusammenarbeit mit der hanseboot
einen informativen Katalog mit Portraits und Arbeiten aller ausstellenden
Künstler und Galerien erstellt, der kostenlos als pdf-Datei herunter geladen
werden kann. Info und Download: www.bootswelt.de/hanseboot
Auf einer Sonderfläche im Erdgeschoss der Halle B1 sind während der 50.
hanseboot zudem Bilder der Fotografen Nicolai Krauss und Richard Walch zu
sehen. Krauss zeigt seine besten Arbeiten zum Thema Wattenmeer, das erst
kürzlich zum Weltnaturerbe erklärt wurde. Seit Jahren macht er nicht nur mit
seinen Fotokompositionen bei spektakulären Regatten auf sich aufmerksam,
sondern fängt auch die ganz stillen Momente an der See stilsicher ein.
Richard Walch hingegen hat die sportlichen Highlights des Jahres in ihrer
ganz besonderen Dynamik abgebildet und zeigt vor allem seine Bilder vom Audi
Med Cup, der Regattaserie der spektakulären TP52 Yachten. Walch war aber
auch der offizielle Fotograf des ersten deutschen America’s Cup-Projektes
und hat in Valencia einige atemberaubende Aufnahmen gemacht, die auf der
Hamburger Bootsausstellung zu sehen sind.
Zum 50. Jubiläum der Internationalen Bootsausstellung Hamburg präsentieren
rund 700 Aussteller aus 30 Nationen an die 1.000 Boote und Yachten –
darunter zahlreiche Premieren – sowie internationale Neuentwicklungen bei
Ausrüstung und Zubehör. Die hanseboot 2009 vom 24. Oktober bis zum 1.
November ist an den beiden Wochenenden (jeweils Samstag und Sonntag) von 10
bis 18 Uhr und von Montag bis Freitag von 10 bis 19 Uhr auf dem Gelände der
Hamburg Messe sowie auf der In-Water hanseboot im City Sporthafen am
Baumwall und im Traditionsschiffhafen in der HafenCity geöffnet. Weitere
Informationen unter www.hanseboot.de
Redaktion: Saskia Ostermeier, Tel.: 040 3569 2445, Fax: 040 3569 2449;
E-Mail: saskia.ostermeier@hamburg-messe.de
Pressetexte und -fotos sowie Hallenpläne zum Download unter www.hanseboot.de
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