HSH Nordbank blue race 2007
www.hsh-nordbank-blue-race.com - Übersicht

13.04.2007
Presseinformation HSH Nordbank blue race
Start - 16. und 23. Juni 2007
Die Konkurrenz schläft nicht

Nur noch zwei Monate bis zum Start des HSH Nordbank blue race. Für die spektakuläre Regatta über den Nordatlantik von Newport nach Hamburg haben jetzt weitere ambitionierte Crews ihre Teilnahme angekündigt. Frisch dabei ist die 80-Fuß Yacht „BonBon“. Und der Amerikaner Ken Read nutzt das HSH Nordbank blue race mit der „Rambler“ als Vorbereitung für seine brandneue Round the World Race Kampagne.

Hamburg, 13. April 2007 – In Häfen und Werften laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren. Teils öffentlich, teils im Verborgenen werden die Regattayachten für den Start zum HSH Nordbank blue race über den Nordatlantik ausgerüstet. Und die Spannung steigt. Drei neue Projekte finden jetzt nach langen Vorbereitungen den Weg ans Licht. Zwei von ihnen starten mit großen Ambitionen in der zweiten Gruppe (23. Juni).
Der amerikanische Weltklassesegler Ken Read machte Anfang April Schlagzeilen, als er sein neues Ocean Race Projekt „Puma Racing“ vorstellte. Als Trainingsmaßnahme kündigte der Segelprofi, der als Vizepräsident die Geschicke von North Sails mitbestimmt, die Teilnahme am Nordatlantikrennen an. In einem Interview mit dem U.S. Newsletter Scuttlebutt sagte Read: “George David hat den 90-Füßer Shockwave gekauft. Es ist ein Schiff mit Wasserballast das wir im Transatlantikrennen (HSH Nordbank blue race) segeln werden, sowie im Fastnet und einigen anderen Langstreckeregatten. Die Regatten nutzen wir zur Crewauswahl für das Ocean Race Projekt“, so Read. Auch wenn der Carbon-Racer mit dem neuen Namen „Rambler“ noch nicht offiziell gemeldet wurde, so gilt die Teilnahme am HSH Nordbank blue race als sicher. Die von Reichel/Pugh gezeichnete, 2002 gebaute 27 Meter-Yacht wird im zweiten Start segeln.

Neu gemeldet hat auch das deutsch-amerikanische Projekt „Bon Bon“. Skipper Johann-Stephan Reith hat die 80-Fuß-Yacht (24 Meter) gechartert, die ebenfalls früher als „Shockwave“ und später unter dem Namen „Morning Glory“ (Hasso Plattner) für Furore sorgte. Die „BonBon“ wurde 2000 bei McConaghy in Sydney gebaut. Und auch die „BonBon“- Crew setzt auf Sieg im zweiten Start. „Wir wollen auf jeden Fall ganz vorne dabei sein“, sagt Justus Kellner (22) aus Lübeck. Der Student ist das jüngste Crewmitglied und als Bowman auf dem Racer beschäftigt. „Das wird sicher keine Sonnenscheintour – ich erwarte eher eine schnelle, kalte und nasse Überfahrt, aber wir haben eine gute Crewmischung und ein großartiges Boot“, so Kellner, der bereits einmal den Atlantik überquert hat. In der deutsch-amerikanischen Crew sorgt zudem Bill Biewenga als Navigator dafür, dass die Richtung der „BonBon“ stimmt. Der Amerikaner ist neben seinen zahlreichen Segelerfolgen vor allem als Wetterstratege bekannt und hat bereits viele große Hochseeprojekte beraten.

Frisch dabei ist auch die Crew der „Iskareen“, einer Swan 45. Die Hamburger Segler waren bereits 2003 beim Nordatlantikrennen am Start, damals mit einer Swan 391. Neben Skipper Arnt Bruhns sind auch Bruder Sönke und Vater Reemt mit von der Partie, wenn es am 16. Juni losgeht. Das neue Familienschiff wurde erst im März geliefert, liegt derzeit in Flensburg und wird dort aufgerüstet. „Da wartet noch viel Arbeit auf uns“, meint Arnt Bruhns (37). „Es war der Wunsch unseres Vaters noch einmal über den Atlantik zu segeln, und daher gehen wir die Regatta jetzt erneut an. Mit dem neuen Boot werden wir allerdings schneller unterwegs sein“, so Bruhns, der beim Nordatlantikrennen 2003 gut 21 Tage unterwegs war. Auch wenn er schon etliche Meilen im Kielwasser gelassen hat meint Bruhns: „So eine Strecke ist jedes mal wieder ein Herausforderung“.

Alle Neuzugänge werden von den bisher gemeldeten Crews ganz genau ins Visier genommen und als Konkurrenz eingestuft. Bisher haben 24 Yachten ihre Teilnahme angekündigt. Noch bis zum 19. Mai können sich weitere Teams zum HSH Nordbank blue race anmelden.

Die vom Norddeutschen Regatta Verein (NRV) initiierte Regatta wird in Zusammenarbeit mit dem New York Yacht Club (NYYC) ausgerichtet. Das HSH Nordbank blue race von Newport, Rhode Island, nach Hamburg startet am 16. Juni 2007 in Newport (USA). Über den Atlantik führt die rund 3600 Seemeilen lange Strecke nördlich um Großbritannien bis nach Hamburg. Das Rennen ist für alle Einrumpf-Hochseeyachten mit einer Länge ab 40 Fuß (12,20 Meter) offen.
Schirmherr des HSH Nordbank blue race 2007 ist Ole von Beust, der Bürgermeister der Hansestadt Hamburg.

Weitere Informationen unter: www.hsh-nordbank-blue-race.com
Pressekontakt Mareike Guhr
Tel: +49 (0) 40 28 40 81 85 Fax: +49 (0) 40 28 40 81 80 Mobil: +49 (0) 170 31 09 157 Email: media@hsh-nordbank-blue-race.com www.hsh-nordbank-blue-race.com
Copyright © 1996-2016 - SEGEL.DE




Segeln blindes gif
Segeln blindes gif