HSH Nordbank blue race 2007
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Newport, 11. Juni 2007
Presseinformation HSH Nordbank blue race
Emsige Startvorbereitungen

Immer mehr Crews finden sich im Newport Shipyard ein, dem Zentrum des amerikanischen Yachtsports. Es herrscht emsige Geschäftigkeit, aufgeregte Spannung, aber vor allem Vorfreude auf die große Transatlantikregatta. Am Sonnabend, den 16. Juni, fällt der Startschuss für die erste Gruppe des HSH Nordbank blue race. Eine Woche später folgen die Maxiyachten. Durch das Ausscheiden von „Tokio 2“ hat sich die Flotte auf 24 reduziert.
– Es ist das Zentrum des amerikanischen Yachtsports.

Newport Shipyard
Foto: HSH Nordbank AG/Nico Krauss
Newport/Rhode Island war bis Mitte der 80er Jahre der Austragungsort des America’s Cup. Nun versammelt sich hier die Flotte des HSH Nordbank blue race. 21 Yachten treten am kommenden Wochenende ihren 3600 Seemeilen langen Kampf gegen die Härten des Nordatlantiks an. Mit dem Eröffnungs-Empfang im ehrwürdigen Clubhaus des New York Yacht Club in Newport beginnt das offizielle Programm der Hochseeregatta am Dienstagabend.
„Nach einer großen Bon-Voyage-Party am Ende der Woche schicken wir das Hauptfeld dann am 16. Juni über die Startlinie. Eine Woche später gehen die drei Maxi-Racer auf die Strecke, damit wir mit allen gemeinsam die Ankunft in Hamburg feiern können“, erklärt Organisationsleiter Torben Knappe vom ausrichtenden Norddeutschen Regatta Verein aus Hamburg.

Alan Green vom Royal Ocean Racing Club (RORC) aus London, ist als Wettfahrtleiter für die korrekte Durchführung des HSH Nordbank blue race zuständig, und steckt, wie die Segler auch - mitten in den Startvorbereitungen. Der Brite klärt mit Hilfe des New York Yacht Club die Startprozedur auf Fort Adams und bespricht die Absicherung des Starts mit der Coast Guard. Besonders viel Wert legt Green auch auf die sicherheitstechnisch richtige Ausrüstung der Schiffe. „Auf dem Atlantik ist jeder auf sich allein gestellt, da müssen die Yachten gut vorbereitet sein“, so der Brite.
„Auf dem Weg von Newport, nördlich um Großbritannien herum nach Hamburg, muss auch der imaginäre Point Alpha, der die Eisgrenze markiert, von den Seglern südlich passiert werden“, so Green, „damit das Feld nicht auf die gefährlichen Eisberge stößt“.

An Eis kann in Newport momentan Keiner denken, die Sonne brennt mit Vehemenz und sorgt für schwitzende Segler - noch vor dem Start. Tobias König legt sein Mobiltelefon nur selten aus der Hand. Der Eigner und Skipper der Swan 82 „Grey Goose“ steht auch im Newport Shipyard noch in direktem Kontakt zu seinem Emissionshaus König & Cie in Hamburg. Die geschäftliche Telefonverbindung wird erst auf dem Atlantik auf das absolute Minimum heruntergeschraubt. „An Bord rücken ganz schnell andere Dinge in den Vordergrund“, so der 44-jährige, der sich mit seinem Unternehmen auch als einer der Hauptpartner des HSH Nordbank blue race engagiert. An Bord der „Grey Goose“ werden jetzt noch letzte Kleinigkeiten organisiert. „Wir sind schon sehr gut vorbereitet, einige technische Dinge sind noch in Ordnung zu bringen und wir werden unser Großsegel nach einer Reparatur anpassen, dazu gehen wir noch mal ein bis zwei Stunden aufs Wasser, aber wir sind ganz entspannt“, so König. Die 16-köpfige Crew sticht am Sonnabend als größte Yacht der ersten Startgruppe in See. „Wir hoffen in unter 15 Tagen Cuxhaven zu erreichen“, sagt König.

Auf anderen Yachten scheint noch das Innere zu Äußerst gekehrt. Zahlreiche Segelsäcke, Werkzeugkisten und Ersatzteile stapeln sich an Deck. Es wird geschraubt und programmiert, geschmirgelt und gestaut, die finalen Vorbereitungen lassen wenig Zeit für Muße.
Erschöpft kämpfen auch einige der Frauen um Skipperin Inken Braunschmidt mit dem Jetlag und der kaum enden wollenden To Do-Liste. Aber auch die erste reine Frauencrew, die sich auf der Nordatlantikroute mit den Männern messen wird, liegt gut im Vorbereitungsrennen. „Wir arbeiten von morgens bis abends, aber unsere Arbeitsliste hat sich mittlerweile von 50 auf 20 Punkte reduziert und die großen Baustellen sind erledigt“, erzählt die Skipperin aus Dortmund. Die weiße Yacht vom Typ X-612 gehört dem Deutschen Hochseesportverband Hansa und war die komplette Wintersaison auf Törn. Für das HSH Nordbank blue race übernehmen die Frauen das Kommando auf der 18,60 Meter langen, „KPMG“ genannten Yacht.

Nicht bis in die finale Vorbereitungsphase schaffte es die Crew der V.O. 60 „Tokio“. Die Flotte reduzierte sich auf 24 Yachten, da die für Österreich gemeldete Yacht ihre Teilnahme absagen musste. Der Vercharter der Yacht hat die „Tokio 2“ überraschend zurückgezogen. „Wir haben uns um kurzfristigen Ersatz bemüht aber es war leider nicht möglich ein entsprechendes leistungsfähiges Boot aufzutreiben“, erklärt Horst Fickel, der die Yacht als Skipper führen wollte.

Die vom Norddeutschen Regatta Verein (NRV) initiierte Regatta wird in Zusammenarbeit mit dem New York Yacht Club (NYYC) ausgerichtet. Das HSH Nordbank blue race von Newport, Rhode Island, nach Hamburg startet am 16. Juni 2007 in Newport (USA). Damit die Flotte zeitgleich in der Hansestadt ankommt, machen sich die schnellen Maxiyachten in einer zweiten Startgruppe am 23. Juni auf den Weg. Über den Atlantik führt die rund 3600 Seemeilen lange Strecke nördlich um Großbritannien bis nach Hamburg. Das Rennen ist für alle Einrumpf-Hochseeyachten mit einer Länge ab 40 Fuß (12,20 Meter) offen.

Schirmherr des HSH Nordbank blue race 2007 ist Ole von Beust, der Bürgermeister der Hansestadt Hamburg.
Pressekontakt HSH Nordbank blue race
Mareike Guhr
Tel: +49 (0) 40 28 40 81 85 Fax: +49 (0) 40 28 40 81 80 Mobil: +49 (0) 170 31 09 157 Mobil USA vom 10.-24. Juni: 001 - 401 207 4148 Email: media@hsh-nordbank-blue-race.com www.hsh-nordbank-blue-race.com
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