

|

HSH Nordbank blue race 2007
www.hsh-nordbank-blue-race.com - Übersicht
16.06.2007
Presseinformation HSH Nordbank blue race
Große Emotionen und ein perfektes Startszenario
Bessere Bedingungen hätte Rasmus nicht bieten können. Zum Start des HSH Nordbank blue race vor Newport/Rhode Island brachte eine kräftige Brise aus Südwest, Sonnenschein und sommerliche Temperaturen die Segler und Zuschauer zum Schwärmen. Die 21 Yachten der ersten Startgruppe lieferten sich einen harten Kampf an der Linie. Die „Chieftain“ musste gar einen Frühstart bereinigen, bevor es auf den Nordatlantik ging. Schließlich führte „Outsider“ die Flotte aus der Narragansett Bay (Rhode Island/USA).
Newport, 16. Juni 2007 – Ein solches Gedrängel hatte sich Wettfahrtleiter Alan Green aus London kaum vorstellen können zum Start der 3600 Seemeilen langen Transatlantikregatta. Aber die 21 Crews des ersten Starts zum HSH Nordbank blue race hatten es am Sonnabend um 14.00 Uhr Ortszeit mächtig eilig und kämpften hart um die beste Startposition an der Linie vor Fort Adams. Manuel Cadmus, Präsident des ausrichtenden Norddeutschen Regatta Vereins, gab mit einem unüberhörbaren Signal aus einer Kanone der Newport Artillery den Startschuss zur Transatlantik-Regatta nach Hamburg. Richtig eng wurde es für die irische „Chieftain“ von Skipper Ger O’Rourke, der seine Cookson 50 zu früh über die Startlinie steuerte und noch einmal umdrehen musste. Den besten Start erwischte die „Varuna“ von Jens Kellinghusen aus Hamburg.
|



Fotos: Copyright NRV-Marketing"
|
Kleine Schaumkronen auf der Narragansett Bay krönten den Abschied der gut 200 Segler am Sonnabend und sorgten für einen Bilderbuchstart bei 15-20 Knoten Wind aus Südwest. Mehr als 60 Zuschauerboote begleiteten die Flotte in Richtung der ersten Bahnmarke vor Beaver Tail, an der die „Outsider“-Crew ihren Turbo zog und unter Gennaker davon fegte. Da konnten auch die Swan 82 „Grey Goose“ von Tobias König aus Hamburg und die inzwischen wieder aufgekommene „Chieftain“ nicht mithalten. Tilmar Hansens Elliott 52 führte die Flotte auf den Atlantik in Richtung der 1000 Seemeilen entfernten Bahnmarke Point Alpha. Pech begleitete die „Maiden“ von Skipper Hilmer Goedeking aus Mörfeld-Walldorf. Die Crew des 60-Füßers musste das Großsegel bergen und schlich hinter dem Feld her, bevor der Schaden repariert werden konnte und die Yacht wieder Fahrt aufnahm.
Auch das Abschiednehmen war ein Thema am Sonnabend. Im Hafen klopften sich die Konkurrenten ein letztes Mal gegenseitig auf die Schulter - „See you in Hamburg“, hieß es überall. Viele angereiste Verwandte, Freunde und Bekannte waren gekommen, um Glück zu wünschen und kräftig zu winken. Bei der Auslaufparade schlugen die Emotionen dann hoch. Auch Hartgesottene hatten einen Kloß im Hals, als die Crew der 1936 gebauten „Peter von Seestermühe“ im blauen Blazer an Deck Aufstellung nahm, um sich zu verabschieden. Aus den Lautsprechern tönte Hans Albers.
Anne Fahrion hatte bei dem Anblick ganz eigene Gedanken. „Wenn ich mir vorstelle, dass meine Kinder hier mitsegeln würden, da wird mir ganz anders“, so die Münchnerin, die als Gast eines Bootsponsors mit an Bord des Begleitschiffes „Rum Runner II“ rausfuhr. „Aber ich würde sie nicht davon abhalten. Wahrscheinlich wäre ich sogar stolz.“ So wie Dietmar Aulich, Geschäftsführer der Hamburg Messe. Sohn Tobias (25) segelt nach absolviertem Examen als Crew auf der IMX 45 „Varuna“ das erste Mal über den Atlantik. „Sicher macht man sich Gedanken“, sagt der Hamburger. „Aber Tobias ist ein guter Segler und die Stimmung an Bord ist sehr gut. Die packen das schon.“
Mit einem wehmütigen Auge blickte Sophie Laufer der Frauencrew auf der „KPMG“ hinterher, als die knapp 19 Meter lange Yacht langsam am Horizont entschwand. „Wenn ich das so sehe, wäre ich doch gerne mitgefahren“, so die Hamburgerin.
„Ich bin froh, dass die Flotte sicher auf Kurs gegangen ist“, freut sich Wettfahrtleiter Alan Green. „Die Teams segeln jetzt mit Kurs 80 Grad in Richtung des imaginären Point Alpha, der die Eisgrenze markiert und werden durchschnittlich etwa eine Woche brauchen, bevor sie den Kurs auf 40 Grad in Richtung Großbritannien ändern können“, so Green (68).
Am kommenden Sonnabend den 23. Juni starten die drei Maxiyachten der zweiten Gruppe des HSH Nordbank blue race.
Ab sofort können die Teams auf dem speziell entwickelten Race Tracker unter www.hsh-nordbank-blue-race.com beobachtet werden. Das Programm zeigt die halbstündlich aktualisierten Positionen der Yachten. Zudem senden die Crews emails von Bord und schildern ihre Erlebnisse, die dann aktuell auf der Eventwebsite veröffentlicht werden.
Fotos des spektakulären Starts stehen Ihnen im Pressebereich unter www.hsh-nordbank-blue-race.com kostenlos zur redaktionellen Nutzung zur Verfügung.
Aktuelles TV-Material ist kostenfrei bei ZAG-media erhältlich, Tel. +49 040 /429 49910 / USA Tel: 001-4012073244, www.zag-media.de.
Die vom Norddeutschen Regatta Verein (NRV) initiierte Regatta wird in Zusammenarbeit mit dem New York Yacht Club (NYYC) ausgerichtet. Das HSH Nordbank blue race von Newport, Rhode Island, nach Hamburg startet am 16. Juni 2007 in Newport (USA). Damit die Flotte zeitgleich in der Hansestadt ankommt, machen sich die schnellen Maxiyachten in einer zweiten Startgruppe am 23. Juni auf den Weg. Über den Atlantik führt die rund 3600 Seemeilen lange Strecke nördlich um Großbritannien bis nach Hamburg, wo vom 6. bis 15. Juni ein großes HSH Nordbank blue race Village die Segler sowie alle Besucher empfängt. Das Rennen ist für alle Einrumpf-Hochseeyachten mit einer Länge ab 40 Fuß (12,20 Meter) offen.
Schirmherr des HSH Nordbank blue race 2007 ist Ole von Beust, der Bürgermeister der Hansestadt Hamburg.
Neben der HSH Nordbank als Titelsponsor zählen die Mercedes Benz Niederlassung Hamburg, König & Cie, Georgsmarienhütte Holding, hanseboot, Marinepool, Holsten sowie Pantaenius zu den weiteren Sponsoren der Regatta.
Pressekontakt HSH Nordbank blue race
Mareike Guhr
Tel: +49 (0) 40 28 40 81 85
Fax: +49 (0) 40 28 40 81 80
Mobil: +49 (0) 170 31 09 157
Mobil USA vom 10.-24. Juni: 001 - 401 207 4148
Email: media@hsh-nordbank-blue-race.com
www.hsh-nordbank-blue-race.com
|
Copyright © 1996-2016 - SEGEL.DE
|
|
|