23.06.2007
Presseinformation HSH Nordbank blue race
Alle auf Kurs
Ein weiterer Bilderbuchtag in Newport/Rhode Island (USA) brachte die drei
Maxi-Yachten des zweiten Starts zum HSH Nordbank blue race an die Linie. Mit
gutem Wind von achtern rauschten die Racer davon. Nächster Stopp: Hamburg,
3600 Seemeilen entfernt. Die verletzte Kerstin Tröger hingegen musste ihre
Atlantiküberquerung beenden und wurde durch die Küstenwache von der „HSH
Nordbank“ abgeborgen.
Newport/Hamburg, 22. Juni 2007 – Sonne satt und guter Wind aus Nordwest
sorgten dafür, dass die große Armada an Zuschauerbooten auch am zweiten HSH
Nordbank blue race-Wochenende einen perfekten Vorwindstart der drei Yachten
aus der zweiten Startgruppe zu sehen bekam. Das Timing, bei Schiebewind
rechtzeitig, aber nicht zu früh am Start zu sein, war vor allem für Barry de
Kock, den Skipper der 177 Fuß langen (54 Meter) „Parsifal III“ eine
Herausforderung. Die gigantische, 438 Tonnen verdrängende, dunkelblaue
Yacht konnte sich keine Last-Minute Manöver leisten. Aber alles ging gut.
Und wie erwartet rauschten die Lokalmatadore der „Rambler“ unter großem
Jubel ihrer Fangemeinde als erste über die Linie und führten das kleine Feld
aus der Narragansett Bay. Die 90 Fuß (gut 27 Meter) lange „Rambler“ von
Eigner George David wird von einer Proficrew um Ken Read aus Newport
gesegelt. Dicht auf den Fersen folgte das deutsch-amerikanische Team der
„BonBon“ (80 Fuß, 24,38 Meter). Die Crew der „Parsifal III“ durfte sich zum
Start erstmal ein Glas Champagner gönnen. An Bord sehen Jürgen Grossmann,
Geschäftsführer der Georgsmarienhütte Holding, und seine Freunde einer eher
luxuriösen Atlantiküberquerung entgegen. Die beiden sportlichen Racer
hingegen setzten ihre großen Vorwindsegel und verschwanden schnell am
Horizont.
Was für die Crews des zweiten Starts gerade beginnt, ist für Kerstin Tröger
bereits wieder zu Ende. Gut 1000 Meilen von Newport entfernt hat die am Fuß
verletzte Tröger ihr Schiff, die Luffe 48 „HSH Nordbank“, verlassen und
tritt den Weg ins Krankenhaus an. Die Transferaktion auf hoher See verlief
dank ruhiger Windverhältnisse reibungslos und Tröger wird jetzt von dem
Kreuzer der Küstenwache „Cape Rogers“ nach St. Johns (Neufundland)
gebracht. Dort nimmt sie am Sonntag die Personalleiterin der HSH Nordbank
Zentrale New York in Empfang. Tröger ist Mitarbeiterin der HSH Nordbank und
war auserwählt, an der Transatlantik-Regatta teilzunehmen. Das Ende der
Reise kam überraschend, nachdem sich die 41-Jährige Hamburgerin bei einem
Sturz ins Cockpit den linken Fuß gebrochen hatte. Die Fraktur muss innerhalb
von acht bis zehn Tagen operiert werden und machte das Abbergen notwendig.
Die Crew der „HSH Nordbank“ möchte die Regatta fortsetzen und befindet sich
bereits auf dem Weg zurück in Richtung Point Alpha, um dem Feld zu folgen.
Auch wenn die „HSH Nordbank“ unter Skipper Martin Friederichs aus Kiel (45)
nun nur noch mit sieben Mann unterwegs ist, weit hinten liegt und derzeit
sogar gen Süden kreuzen muss, so ist sie immerhin wieder im Rennen. „Es ist
durchaus regelkonform, eine Person aufgrund von Verletzungen abzusetzen,
aber alle anderen Wettfahrtregeln bleiben in Kraft und die „HSH Nordbank“
muss den Kurs entsprechend der Segelanweisung absegeln, um gewertet zu
werden“, sagt Torben Knappe vom ausrichtenden Norddeutschen Regatta Verein.
Das Feld der ersten Startgruppe hat derweil den Point Alpha hinter sich
gelassen und segelt Kurs Nord um ein großes Schwachwindgebiet zu vermeiden,
dessen Ausläufer die Flotte bereist abgebremst hat. Mit den großen Etmalen
ist es nun erstmal vorbei. Selbst „Outsider“ und „Chieftain“, die bereits
etwa 400 Meilen zwischen sich und das nachfolgende Feld bringen konnten,
sind auf unter 10 Knoten Bootsgeschwindigkeit gefallen. Dafür können nun die
Klamotten endlich wieder getrocknet und auch Kraft getankt werden.
Die vom Norddeutschen Regatta Verein (NRV) initiierte Regatta wird mit Hilfe
des New York Yacht Club (NYYC) ausgerichtet. Das HSH Nordbank blue race von
Newport, Rhode Island, nach Hamburg ist am 16. Juni 2007 in Newport (USA)
gestartet. Damit die Flotte zeitgleich in der Hansestadt ankommt, haben sich
die schnellen Maxiyachten in einer zweiten Startgruppe am 23. Juni auf den
Weg gemacht. Über den Atlantik führt die rund 3600 Seemeilen lange Strecke
nördlich um Großbritannien bis nach Hamburg, wo vom 6. bis 15. Juni ein
großes HSH Nordbank blue race Village die Segler sowie alle Besucher
empfängt. Das Rennen ist für alle Einrumpf-Hochseeyachten mit einer Länge ab
40 Fuß (12,20 Meter) offen. Schirmherr des HSH Nordbank blue race 2007 ist
Ole von Beust, der Bürgermeister der Hansestadt Hamburg.
Neben der HSH Nordbank als Titelsponsor zählen die Mercedes Benz
Niederlassung Hamburg, König & Cie, Georgsmarienhütte Holding, hanseboot,
Marinepool, sowie Holsten zu den weiteren Partnern der Regatta. Als
offizielle Charity wurde die Deutsche Gesellschaft zur Rettung
Schiffbrüchiger (DGzRS) ernannt.
Pressekontakt HSH Nordbank blue race
Mareike Guhr
Tel: +49 (0) 40 28 40 81 85
Fax: +49 (0) 40 28 40 81 80
Mobil: +49 (0) 170 31 09 157
Mobil USA vom 10.-24. Juni: 001 - 401 207 4148
Email: media@hsh-nordbank-blue-race.com
www.hsh-nordbank-blue-race.com
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