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HSH Nordbank blue race 2007
www.hsh-nordbank-blue-race.com - Übersicht
27.06.2007
Presseinformation HSH Nordbank blue race
Nachtfrost zum Bergfest
Der Nordatlantik zeigt vor allem den vorauseilenden Yachten seine kalte
Schulter. Frostige Temperaturen erwarten die Crews im Norden. Das Hauptfeld
konnte bereits Bergfest feiern. Jetzt heißt es: Kurs Heimat.
Newport/Hamburg, 27. Juni 2007 – Während die führende „Outsider“ von Tilmar
Hansen aus Kiel bereits Hochrechnungen über die Ankunft am Sonnabend oder
Sonntag anstellt, freut sich das Gros der Flotte, die Hälfte der Strecke
geschafft zu haben. Die irische „Chieftain“ hat den Anschluss an Hansen
Elliott 52 etwas verloren, gibt sich aber kämpferisch. “Wir beobachten die
Wolken und das Wetter permanent und arbeiten hart daran, jedes bisschen
Geschwindigkeit herauszukitzeln. Wir sind ein bisschen enttäuscht, soviel
Boden auf „Outsider“ verloren zu haben, aber das Rennen ist noch nicht
vorbei!“, schreibt der Wachführer Ed Hill von Bord der Cookson 50. Während
die größtenteils britische Crew an ihrer Heimat vorbeisegelt, ist für das
Hauptfeld der HSH Nordbank blue race Segler die Hälfte geschafft, jetzt
liegt der Heimatkurs an.
Von der Crew der „Maiden“ um Skipper Hilmer Goedeking kommt zur Halbzeit die
die Menükarte: „Heute ist Bergfest!? So ungefähr jedenfalls, und Peter
präsentiert uns zur Feier des Tages Thunfisch mit Lister Hummersauce, dazu
Pumpernickel und Schwarzbrot“.
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Fotos: Haspa
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Aber die Crews berichten auch von Nebel, Regen und kriechender Feuchtigkeit.
Trotzdem feiert die „Varuna“ gebührend. „Heute ist Bergfest. Wir haben jetzt
nur noch die Hälfte der Meilen der Ideallinie vor uns. Zwar werden wir
bestimmt noch die eine oder andere Extrameile segeln müssen, aber dafür sind
wir ja auch angetreten. Jedenfalls freuen wir uns über diesen Punkt, denn
jetzt geht es eindeutig nach Hause“, schreibt die Crew um Skipper Jens
Kellinghusen aus Hamburg. „Nach guten 40 Stunden Nebel hat sich die Sicht
heute Nachmittag deutlich verbessert. Wir haben aber einen Preis dafür
bezahlt: es hat angefangen zu regnen. Nun erwarten wir eine Kaltfront und
eine recht deutlichen Rechtsdreher“.
Der warme Golfstrom verabschiedet sich langsam und die kalte
Nordatlantikluft bringt frische Temperaturen. „Wer am weitesten im Norden
ist, der muss auch als Erster seine Handschuhe rausholen“, berichtet
Wetterexperte Meeno Schrader aus Kiel. „Durch den scharfen Nordwestwind, in
den die ersten Yachten heute hineinfahren, gehen die gefühlten Temperaturen
dramatisch zurück. Gefühlte minus zwei Grad stellen den Spaß in den
Hintergrund“, so Schrader. Und die „Outsider“-Crew schreibt: „Kalt. Wir sind
nahe der Schottischen Küste auf Kurs Fair Isle. Die Bedingungen sind ruppig,
die Schiffsbewegungen gleichen einem Pferd, das eingeritten wird, es bockt
und ziert sich, den Sattel zu tragen. Die Wellen des Atlantiks rennen
unermüdlich gegen unseren Bug. Ein guter Teil ergießt sich dabei über Deck
und Mannschaft. War das im Golfstrom nur nass und unangenehm, so ist es hier
zusätzlich noch kalt. Man kommt sich vor als säße man im Abkühlbecken der
Sauna, ohne vorher zu schwitzen!“.
Und von der „Grey Goose“, die neben Segelreparaturen auch viele technische
Probleme zur Übertragung der Emails lösen musste, heißt es: Wir sind immer
noch mit südlichen Winden der Stärke zehn bis 15 Knoten unterwegs und machen
über zehn Knoten Fahrt. Nächstes Ziel ist es, sich von dem Feld frei
zusegeln. Outsider und Chieftain kommen in unseren Überlegungen bis auf
weiteres nicht mehr vor. Sind zu weit entfernt. Aber mit einem Auge sehen
wir schon noch hin“, berichtet Martin Borkmann von Bord.
Derweil fährt die größte Yacht der Flotte, die „Parsifal III“ (54 Meter) am
Ende des Feldes in Richtung Point Alpha, den die schnellste Yacht, „Rambler“
bereits bald erreichen wird. Der amerikanische 90-Fuß Racer von George David
wird von einer Proficrew um Ken Read gesegelt und erreicht schnell
Geschwindigkeiten um die 20 Knoten. Zwischen den beiden schlägt sich auch
die „Bon Bon“ tapfer in Richtung des ersten imaginären Wegpunktes. Die
schnellsten Yachten der ersten Startgruppe werden von den drei Maxis
allerdings nun kaum noch eingeholt werden können.
Die vom Norddeutschen Regatta Verein (NRV) initiierte Regatta wird unter
Mithilfe des New York Yacht Club (NYYC) ausgerichtet. Das HSH Nordbank blue
race von Newport, Rhode Island, nach Hamburg wurde am 16. Juni 2007 in
Newport (USA) gestartet.. Damit die Flotte zeitgleich in der Hansestadt
ankommt, haben sich die schnellen Maxiyachten in einer zweiten Startgruppe
am 23. Juni auf den Weg gemacht. Über den Atlantik führt die rund 3600
Seemeilen lange Strecke nördlich um Großbritannien bis nach Hamburg, wo vom
6. bis 15. Juli ein großes HSH Nordbank blue race Village die Segler sowie
alle Besucher empfängt. Das Rennen ist für alle Einrumpf- Hochseeyachten mit
einer Länge ab 40 Fuß (12,20 Meter) offen.
Schirmherr des HSH Nordbank blue race 2007 ist Ole von Beust, der
Bürgermeister der Hansestadt Hamburg. Neben der HSH Nordbank als
Titelsponsor zählen die Mercedes Benz Niederlassung Hamburg, König & Cie,
Georgsmarienhütte Holding, hanseboot, Marinepool, sowie Holsten zu den
weiteren Partnern der Regatta. Als offizielle Charity wurde die Deutsche
Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS)ernannt.
Weitere Informationen, der Race Tracker, sowie Fotos des Events stehen Ihnen
im Pressebereich unter www.hsh-nordbank-blue-race.com kostenlos zur
redaktionellen Nutzung zur Verfügung.
Aktuelles TV-Material ist kostenfrei bei ZAG-media erhältlich, Tel. +49 040
/429 49910, www.zag-media.de.
Pressekontakt HSH Nordbank blue race
Mareike Guhr
Tel: +49 (0) 40 28 40 81 85
Fax: +49 (0) 40 28 40 81 80
Mobil: +49 (0) 170 31 09 157
Email: media@hsh-nordbank-blue-race.com
www.hsh-nordbank-blue-race.com
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