28.06.2007
Presseinformation HSH Nordbank blue race
Land in Sicht!
Die Sehnsucht nach der Heimat wird stärker. Mittlerweile ist die Flotte des
HSH Nordbank blue race in drei Partien geteilt. Vorne segeln die ersten
beiden Boote bereits in Landnähe rund Schottland - dann kommt länger Nichts.
Das Hauptfeld liegt weiterhin relativ eng zusammen und die zweite
Startgruppe versucht mit kräftigem Wind von achtern aufzuholen.
Newport/Hamburg, 28. Juni 2007 – Kaum ist in Newport/Rhode Island (USA),
dem Starthafen der Transatlantikregatta Ruhe eingekehrt, wird in Cuxhaven
und Hamburg schon fieberhaft die Ankunft der ersten Yachten vorbereitet.
Bereits am Wochenende darf mit der „Outsider“ von Tilmar Hansen gerechnet
werden. Die Hochrechnungen für die Ankunft variieren zwischen
Samstagnachmittag bis Sonntagabend. „Wir wollen es in 14 Tagen schaffen, mit
Glück hoffen wir auf 13 Tage“, hatte der Kieler Kaufmann vor dem Start
gesagt. „Land in Sicht!“, hieß es bereits am Donnerstag von Bord der Elliott
52, auf der auch Konstrukteur Greg Elliott höchst selbst dabei ist. „Gesten
Abend kurz nach 21:00 UTC Bordzeit gab es das erste Stück Land zu sehen seit
Newport. Wenn auch durch tief hängende Wolken nicht klar zu sehen, konnte
man den Felsen der äußeren Hebriden (Schottland) gut ausmachen. Der Zeitraum
„Morgen“ lässt sich hier auf einer Breite von fast 59 Grad Nord nur bedingt
einschätzen. Es war nahezu die ganze Nacht dämmerig und gegen drei Uhr hell.
Mitsommernacht ist gerade vorbei!“, berichtet die „Outsider“ -Crew.
Der Fokus der 24 Crews, die sich derzeit auf dem Nordatlantik ein heißes
Rennen liefern, ist sehr unterschiedlich. Die Themen des Tages reichen von
zerlegten Toilettensystemen, über verbleibende Lebensmittel und Menüpläne,
bis hin zur ersehnten Ankunft. Waren die Emails von Bord bisher vor allem
von positiven Kommentaren über das Segeln auf dem weiten Ozean geprägt,
überwiegt mittlerweile der Wunsch ins Ziel zu kommen. Auch die Crew der
„Iskareen“, einer Swan 45 schlägt sich mit Reparaturen herum und versucht
die Annäherung an die Ziellinie zu bestimmen. „Geschätzte
Ankunftszeit…Mittwoch?“ heißt es von Bord. „Wir überlegen, wie der langsame
Tod unserer Spinnaker-Schoten noch einmal hinausgezögert werden kann: Das
hintere Ende des Mantels (Ummantelung des Tauwerks) ist in der Regel
unbenutzt und wird in Richtung Mitte verschoben, während die zerschlissenen
Teile aus der Mitte abgenommen werden. Das Ergebnis sind pure
Spectra-Schoten, die wirklich nur noch im mittleren Teil, in dem Sie auf der
Winsch laufen, einen Mantel haben. Ganz schön High Tech...“, schmunzelt die
Familie Bruhns.
Die Liste mit den Zwischenergebnissen führt momentan der 90-Fuß-Racer
„Rambler“ des Amerikaners George David an. Diese an
Durchschnittsgeschwindigkeiten berechneten Ergebnisse sind allerdings als
sehr vorläufig zu betrachten. Es gilt weiterhin: Abgerechnet wird im Ziel!
Die vom Norddeutschen Regatta Verein (NRV) initiierte Regatta wird unter
Mithilfe des New York Yacht Club (NYYC) ausgerichtet. Das HSH Nordbank blue
race von Newport, Rhode Island, nach Hamburg wurde am 16. Juni 2007 in
Newport (USA) gestartet. Damit die Flotte zeitgleich in der Hansestadt
ankommt, haben sich die schnellen Maxiyachten in einer zweiten Startgruppe
am 23. Juni auf den Weg gemacht. Über den Atlantik führt die rund 3600
Seemeilen lange Strecke nördlich um Großbritannien bis nach Hamburg, wo vom
6. bis 15. Juli ein großes HSH Nordbank blue race Village die Segler sowie
alle Besucher empfängt. Das Rennen ist für alle Einrumpf- Hochseeyachten mit
einer Länge ab 40 Fuß (12,20 Meter) offen. Schirmherr des HSH Nordbank blue
race 2007 ist Ole von Beust, der Bürgermeister der Hansestadt Hamburg. Neben
der HSH Nordbank als Titelsponsor zählen die Mercedes Benz Niederlassung
Hamburg, König & Cie, Georgsmarienhütte Holding, hanseboot, Marinepool,
sowie Holsten zu den weiteren Partnern der Regatta. Als offizielle Charity
wurde die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) ernannt.
->Planung der Ankunft in Cuxhaven: Das Race Committee und auch das Media
Team werden ab Freitagabend (29. Juni) auf Standby in Cuxhaven Stellung
beziehen. Wenn Sie zum Zieleinlauf des ersten Schiffes in Cuxhaven dabei
sein möchten, unterstützen wir Sie gerne. Das Pressebüro, der Anleger für
die Yachten und vor allem die Ziellinie befindet sich am Steubenhöft
(Lenzkai, Cuxhaven). Für einen Platz auf einem Presseboot bitten wir um
Anmeldung.
Weitere Informationen, der Race Tracker, sowie Fotos des Events stehen Ihnen
im Pressebereich unter www.hsh-nordbank-blue-race.com kostenlos zur
redaktionellen Nutzung zur Verfügung.
Aktuelles TV-Material ist kostenfrei bei ZAG-media erhältlich, Tel. +49 040
/429 49910, www.zag-media.de.
Pressekontakt HSH Nordbank blue race Pressekontakt Cuxhaven
Mareike Guhr Stephanie Zwilling
Tel: +49 (0) 40 28 40 81 85 Tel: +49 (0)
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