02.06.2007
Verschickt: Mo., 2. Jul. 2007, 7:19
Thema: Norddeustche Vermoegen Hamburg Bericht Nr ... - Hoppla , ein Schlagloch
Meine Damen und Herren, zur Lage:
Wir sind weit gekommen, quasi bis 130sm vor Fair Isle.Es gab viel Wind,
enig Wind, alles eben im Rahmen. Aber dieses letzte Stück vor Fair Isle ist
um abgewöhnen. Wir haben nicht mal viel Wind, nur max 26kn, aber eine Welle
on einem anderen Stern. Klein und kurz.
er Wind startete gestern bei 40° und ist mittlerweile auf 90
egangen.Eigentlich gut für Fair Isle, wäre die Welle nicht noch
iesselbe.Seitdem bolzen wir wie die Geisteskranken gegen die achtkantig auf
ns entgegenkommende Welle an und unter Deck ist er unerträglich. Fällt die
orddeutsche Vermoegen Hamburg in ein Tal, geben alle
inrichtungsgegenstände gleichzeitig ein Geräusch ab.Ein Konzert der
issonanzen. Dazu spürt man, wie Rumpf und Rigg für kurze Zeit nach dem
ufschlag zu schwingen beginnen. Die Klotür geht nicht mehr auf bzw. nicht
ehr zu. Man muss einen günstigen Flugzeitpunkt abwarten. Nun will ich hier
eine Sorgen verbreiten. Das ist für Schiffsrümpfe ganz normal. Die
orddeutsche Vermögen Hamburg ist solide gebaut und erträgt alles wunderbar.
as Großsegel haben wir mittlerweile eingepackt und wir laufen nur noch
nter G3 hoch am Wind mit 8-9kn. Schneller wollen wir garnicht sein. Je
chneller, desto härter der Aufschlag.
eute Mittag soll der Wind weiter drehen. Dann wirds wohl wirklich ein
nlieger und das Rumpelspiel mit drehendem Wind und bleibender Welle geht in
ine neue Runde.
ben hat uns ein Riensentanker überholt. Auf der Brücke wird wahrscheinlich
emütlich Kaffee getrunken.
Heute nacht wird Fair Isle gerundet, da kann die Welle rumpeln wie sie will.
och 121.6sm.
Es grüßen
Torsten Sören Gregor Jan Flummi Patrick Eike Lena Christiane und Paul
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