HSH Nordbank blue race 2007
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03.07.2007
Verschickt: Di., 3. Jul. 2007, 12:48
Thema: Siebzehnter Bericht von Bord der HASPA HAMBURG
Krasse Flaute!

Laut Wetterdaten sollten wir die letzten 24 Stunden schon in einer "Flaute" ein. Vier Windstärken waren maximal angesagt. So, und nun Butter bei die ische. Wir hatten bis zu 35 Knoten Wind und sind mit G2 und später mit inem Reff über die Wellen gebraten. Bis zu 10 Knoten über Grund haben wir n Geschwindigkeit machen können.Geile Flaute! Es war total toll, Michael nd ich hatten ein stetiges Grinsen im Gesicht. Es ist so irre, wenn das chiff ins Tal hinabsaust und die letzten Tropfen der Gischt bis zur ersten aling reichen. Der Mensch krallt sich am Steuer fest, der Magen dreht sich. a, so habe ich es mir vorgestellt!

Jetzt sieht es aber leider wieder etwas anders aus. Ich glaube Rasmuss erträgt das Porridge nicht (was ich gut verstehen kann). Immer wenn wir den est Porridge über Bord geben, haben wir kurze Zeit später wesentlich eniger Wind. Soviel Sherry können wir gar nicht nachschütten, um uns zu ntschuldigen. Ach ja, und wenn auf der gegenüberliegende Seite unserer Erde eichte Erderschütterungen zu verzeichnen waren, dann entschuldigt sich iermit die Crew der Haspa Hamburg in aller Öffentlichkeit.


Grund: Wenn ieses Porridge auf dem Meeresboden aufkommt, kann es nur zu Erschütterungen ommen. Aber wohin mit den Resten, wenn wir dieses durch die Toilette dem eer zufügen, streikt der Donnerbalken wieder und Tommy ist am Fluchen. igentlich ganz einfach, am besten kein Haferschleim mehr, aber ich glaube, ann bekomme ich Ärger mit unserem Skipper und anderen Porridgeliebhabern.

Je länger man auf See ist, desto geringer die Schmerzgrenzen. Unsere Jungs ingen gestern an Trockenpflaumen zu essen. Die schmecken ja ganz gut und ind so schön erfrischend. Super, unsere Klopumpe (die zurzeit fast inwandfrei funktioniert) sowie unseren Klo- Ingenieur freut es sehr. atrin und ich haben dann noch einmal erwähnt, dass die Trockenpflaumen egen Verstopfung und nicht gegen Langeweile sind. Wie dem auch sei, die inen lesen ein Buch, die anderen essen Trockenpflaumen.

Ein Dialog zweier FRAUEN in der Koje:
A) Hmmm, irgendwas mieft hier, aber ich bin´s nicht! B) Ups, ich glaube das bin ich. Ich wasche morgen meine Füße und echsele auch die Socken, versprochen! A) Neee, das bist Du nicht, es riecht nicht nach Socken. Wir wissen jetzt was riecht. Es sind die Polster! Tja, wie gesagt, alles ist in wenig feucht hier.

Achtern Backbord hat ja noch Glück. In der Koje ist es nur feucht. Achtern teuerbord hingegen ist es richtig nass. Wir fahren seit nunmehr ca. 4 Tagen uf Steuerbord Bug und das ganze Wasser aus der Bilge, das durch den Mast ommt, läuft in Tommys Koje. Also langsam tut er mir ein wenig leid, aber so at hier jeder sein Leid zu klagen, der eine mehr, der andere weniger. Wobei ommy sich nicht wirklich beklagt. Man hört immer nur ein lautes Fluchen und in noch lauteres ICH RASTE AUS!!! Ansonsten ist alles in bester Ordnung.

Wir haben zurzeit einen wahren Wind von ca. 16,5 Knoten. Gut, 16,5 Knoten ind okay, aber die Wellen kommen noch aus der Zeit als wir 33 Knoten wahren ind hatten. Die Wellen bremsen uns und lassen das Spi segeln zu einer Kunst erden. Wir bewegen uns mit knapp 7 Knoten über Grund unserem Ziel Fair sland entgegen und es sind nur noch 300 NM. "RASMUSS puste doch mal doller, ir sind doch auf dem Atlantik und nicht auf der Ostsee!"

Heute kam die erste Frage, wonach unsere kulinarischen Gelüste nach Ankunft n den Landungsbrücken sind. Das Thema mit dem Döner haben wir ja schon bgehakt. Fleisch Snacks wurden uns angeboten. Juhu, das nehmen wir doch ofort dankend an. Am schönsten fanden wir jedoch die Frage, welche iersorte wir bevorzugen.

Nach Norden kämpfend melden wir unsere Position mit 57 33 95 N und 010 37 51 und verbleiben mit flauschigen flaute Grüßen!
Ahoi und im Namen der gesamten Crew Christina Böge

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Segeln blindes gif
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