HSH Nordbank blue race 2007
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Verschickt: Mi., 4. Jul. 2007, 12:05
Thema: Haspa Hamburg - 18. Bordbericht
Land in Sicht!

Ja, das waren die Worte nachdem ich eine Stunde versucht habe einzuschlafen nd es auch endlich geschafft hatte. Nun lag ich da wieder wach und dachte: Na toll, das war´s. Steigst Du jetzt aus Deinem warmen Schlafsack raus, um n der Ferne ein paar Felsen zu sehen?" Nein, ganz klare Sache! Ich blieb iegen und versuchte erneut einzuschlafen. Als dann Wachwechsel war, konnte ch die Felsen der äußeren Hebriden Schottlands aus aller Nähe betrachten. ar schön anzugucken. Die Sonne schien und es schlich ein Wind von 10 Knoten ber den Atlantik. Wir bewegten uns mit einer rasenden Geschwindigkeit von erade mal 6 Knoten über Grund unserem nächsten Wegepunkt entgegen. Ich reue mich schon auf die 30 Zonen in Hamburg, da bekomme ich bestimmt einen eschwindigkeitsrausch!

Langsam kommt man der Zivilisation näher. Über Funk kann man wieder espräche und Wetter verfolgen. Hier und da sieht man einen Fischer oder rachter. Die Tiefe des Atlantiks hat sich arg verringert. Wir fahren gleich über eine andbank, die nur 34 Meter unter uns liegt. Ehrlich, wir haben schon ein aar Schweißperlen auf der Stirn. 6.000 Meter zu 34 Meter, da kann das Herz al Aussetzer haben. Nein, ganz so schlimm ist es auch nicht, aber wie esagt nach knapp 17 Tagen doch recht ungewohnt.



Ja, 17 Tage auf See. Das ist schon eine Zeit, die nicht jeder von uns nunterbrochen an Bord eines Schiffes war. Heute haben wir auf Grund der onne, die uns anlächelte, einen Waschtag eingelegt. Die einen waren sehr orsichtig, die anderen sehr mutig. Bei 14 Grad kaltem Wasser war es in der at eine Erfrischung. Die harten Jungs haben komplette Pützen über sich egossen. Katrin war auch relativ mutig und hat sich sogar die Haare ewaschen! Ich hingegen habe mich auf die Füße und Arme konzentriert. Das eicht. Wirklich!

Auf Grund der ruhigen Wetterlage konnten wir wieder ein wenig basteln. Jonas at bei seinem Routine-Besuch im Mast wieder festgestellt, dass das Großfall eicht angescheuert war. Wir haben Michael nachher in den Mast gezogen. Gerd onnte das Fall dann unten reparieren und alles ist wieder in bester rdnung. Ansonsten ist alles im super Zustand!

Nachdem wir uns die ganze Wache über Kochrezepte und Steaks unterhalten aben, hatten Katrin und Tommy die Idee der Ideen. Es gab zum Abendbrot elbstgebackenes Brot und dazu Rührei aus Eiern von glücklichen merikanischen Hühnern! Das Essen war ein Gedicht sondergleichen!

Gut genährt nähern wir uns unserem Ziel Fair Isle. Es geht zurzeit auf Grund on ca. 16 Knoten Wind mit einem Speed over Ground von ca. 6 Knoten (hier st Strom von 1,5 Knoten gegenan) etwas schleppend voran. Trotzdem ist nsere Motivation nach wie vor super und wir sind mit über 100% bei der ache!

Wir befinden uns zurzeit 58 50 70 N und 06 20 26 W und es sind nur noch 150 M zu Fair Isle. Norden wir kommen!
Eisige Grüße im Namen der gesamten Crew der Haspa Hamburg!
Christina Böge

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Segeln blindes gif
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