05.07.2007
Presseinformation HSH Nordbank blue race
Rambler stellt neuen Rekord auf
Es war ein packendes Finish. Die Swan 82 „Grey Goose“ konnte sich als dritte
Yacht über den Zieleinlauf in Cuxhaven freuen und wurde von Fans und
Freunden stürmisch begrüßt. Aber dicht auf den Fersen folgte ihnen bereits
die schnelle „Rambler“. Der Supermaxi segelte im zweiten Start eine Woche
später los, stellte eine neue Bestzeit auf und übernimmt die Führung im
vorläufigen Klassement.
Hamburg, 04. Juli 2007 – Kurz vor dem Ziel wurde es noch einmal richtig
spannend im Duell „Grey Goose“ gegen „Rambler“. Wer kommt als dritte Yacht
ins Ziel? Tobias König (44) aus Hamburg verteidigte seine Position mit viel
Kampfgeist und so konnte die 16-köpfige Crew der „Grey Goose“ schließlich
die Ziellinie der 3600 Seemeilen langen Wettfahrt an dritter Position
queren. Doch kurz darauf rauschte auch schon der Supermaxi „Rambler“ mit 20
Knoten heran und lief mit neuer Bestzeit nach nur 11 Tagen, 16 Stunden, 13
Minuten und 59 Sekunden in Cuxhaven ein. Damit stellte die Proficrew von
America’s Cup- und Ocean Race-Seglern den 2003 aufgestellten Rekord klar
ein. Die 26 Meter lange „UCA“ von Ex-Arbeitgeberpräsident Klaus Murmann
brauchte vor vier Jahren genau 13 Tage, 7 Stunden und 22 Minuten für die
Strecke von Newport nach Cuxhaven.
Die graue Gans hingegen, die für das Emissionshaus König & Cie als einem der
Regattapartner ins Rennen ging, startete bereits am 16. Juni in der ersten
Gruppe und segelte somit in 18 Tagen, 14 Stunden, 26 Minuten und 55 Sekunden
über den Nordatlantik.
„Wir haben gerade so viel Wind bekommen, dass wir gegen den Strom vorwärts
kamen und damit vor Rambler bleiben konnten“, freute sich Martin Borkmann
von König & Cie. „Als drittes Schiff im Ziel - das haben wir geschafft!“.
Die „Grey Goose“ segelte um 10.26 Uhr unter Gennaker und Groß über die
Ziellinie in Cuxhaven. An Bord flogen nach dem Zielschuss alle Arme in die
Höhe und die 16-Mann Crew barg nach der großen Freude zufrieden die Segel.
Dass ein Begrüßungskomitee wartete, hatte Tobias König, Skipper und Eigner
der 25 Meter langen Swan 82 gewusst. Aber dann war die Überraschung doch
groß. Am Ponton in Cuxhaven erwartete Neptun mit seinem Gefolge die Crew.
Ulrike Neumann hatte sich und ihre Kinder Henri (3) und Lilly (6) mit grüner
Perücke und Dreizack ausgestattet, um Crewmitglied Robert Neumann zu
empfangen. Die Verkleidung bezog sich auf den Meeresgott Neptun, an den sich
Martin Borkmann als Bord-Chronist in seinen Emails häufig gewandt hatte.
Aber auch viele Freunde und Familien der Crew waren gekommen, um die Segler
mit großem „Hallo“ in Empfang zu nehmen.
Skipper und Eigner Tobias König (44) wäre gerne einen Tag eher in Cuxhaven
angekommen, aber er ist mit seinem Schiff und mit der gesegelten Zeit
zufrieden. „Es war lang“, sagte er, „aber für die erste Atlantik-Überquerung
war es gut“.
Nicht einmal zwei Stunden nach der „Grey Goose“, um 12.13 Uhr hallte der
nächste Zielschuss über den Steubenhöft. Und auch dem Team von Eigner George
David wurde ein herzlicher Empfang bereitet. Die Profis an Bord des fast 28
Meter langen Racers hatten auf den letzten Meilen vor Cuxhaven noch
versucht, den Tidenstrom auszunutzen, um „Grey Goose“ einzuholen. Doch ihre
Top-Geschwindigkeit von 41,9 Knoten, die sie im Sturm auf dem Atlantik
segelten, konnten sie auf der Nordsee nicht wiederholen. Eigner George David
(65) hatte ebenfalls darauf gehofft als Dritter durchs Ziel zu segeln,
freute sich aber für die deutsche Crew und sagte: „Die sind eine Woche
vorher losgesegelt, das ist Okay. Grey Goose ist ein gutes Boot und für die
Crew ist das klasse. Es war sehr aufregend und manchmal eine größere
Herausforderung, als erwartet“, sagte der Chef von United Technologies
Corporation. „Ich bin stolz auf unsere Mannschaft“.
Skipper Ken Read stimmte voll zu: „Wir hatten harte Zeiten, aber auch Spaß.
Die Crew setzt sich aus erfahrenen und talentierten Seglern zusammen und die
Mischung war perfekt für das Boot“. Dass von Bord der „Rambler“ kaum Emails
kamen, lag an einer großen Welle, die von achtern ins Cockpit eingestiegen
war. Sie hatte im Sturm erst alle Antennen von der Heckreling gewaschen, und
dann jeden Segler, den sie erwischen konnte, von den Beinen geholt. Nun
stehen erholsamere Zeiten für die Crews beider Yachten an. Die Schiffe
erreichen am Donnerstagabend den Hamburger City Sporthafen und sind somit
pünktlich zur Eröffnung des HSH Nordbank blue race Village am Freitag vor
Ort.
Als nächstes werden die Yachten „Bank von Bremen, „Norddeutsche Vermögen
Hamburg“ und Snow Lion“ im Ziel erwartet.
HSH Nordbank blue race - Die vom Norddeutschen Regatta Verein (NRV)
initiierte Regatta wird unter Mithilfe des New York Yacht Club (NYYC)
ausgerichtet. Das HSH Nordbank blue race von Newport, Rhode Island, nach
Hamburg wurde am 16. Juni 2007 in Newport (USA) gestartet. Damit die Flotte
zeitgleich in der Hansestadt ankommt, haben sich die schnellen Maxiyachten
in einer zweiten Startgruppe am 23. Juni auf den Weg gemacht. Über den
Atlantik führt die rund 3600 Seemeilen lange Strecke nördlich um
Großbritannien bis nach Hamburg, wo vom 6. bis 15. Juli ein großes HSH
Nordbank blue race Village die Segler sowie alle Besucher empfängt. Das
Rennen ist für alle Einrumpf- Hochseeyachten mit einer Länge ab 40 Fuß
(12,20 Meter) offen. Schirmherr des HSH Nordbank blue race 2007 ist Ole von
Beust, der Bürgermeister der Hansestadt Hamburg. Neben der HSH Nordbank als
Titelsponsor zählen die Mercedes Benz Niederlassung Hamburg, König & Cie,
Georgsmarienhütte Holding, hanseboot, Marinepool, sowie Holsten zu den
weiteren Partnern der Regatta. Als offizielle Charity wurde die Deutsche
Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) ernannt.
Planung der Ankunft in Cuxhaven: Das Race Committee und das Media Team sind
auch für die Ankunft der folgenden Schiffe auf Standby in Cuxhaven. Wenn Sie
an der Ziellinie dabei sein möchten, unterstützen wir Sie gerne. Das
Pressebüro, der Anleger für die Yachten und vor allem die Ziellinie befindet
sich am Steubenhöft (Lenzkai, Cuxhaven). Für einen Platz auf einem
Presseboot bitten wir um Anmeldung.
Das Pressebüro in Hamburg befindet sich im Floating House im Citysporthafen.
Herzlich Willkommen!
Weitere Informationen, der Race Tracker, sowie Fotos des Events stehen Ihnen
im Pressebereich unter www.hsh-nordbank-blue-race.com kostenlos zur
redaktionellen Nutzung zur Verfügung. Aktuelles TV-Material ist kostenfrei
bei ZAG-media erhältlich, Tel. +49 040 /429 49910, www.zag-media.de
Pressekontakt HSH Nordbank blue race Pressekontakt Cuxhaven
Mareike Guhr Stephanie Zwilling
Tel: +49 (0) 40 28 40 81 85 Tel: +49 (0) 179/3907462
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