29.06.2004
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Zehn für Athen: NOK hat die Mitglieder der deutschen Olympiaflotte
nominiert
Entscheidung im "Härte-Fall" Mathias Rieck fällt am 19. Juli
Hamburg, 29. Juli 2004. Das Nationale Olympische Komitee für Deutschland
(NOK) hat am Montag weitere Seglerinnen und Segler für die Olympischen
Spiele nominiert. Damit sind knapp sieben Wochen vor Beginn der
olympischen Regatta zehn der insgesamt elf Segeldisziplinen besetzt.
Lediglich Lasersegler Mathias Rieck muss trotz seiner zuletzt guten
Leistungen noch auf Grünes Licht seitens des NOK warten. Der 25jährige
Warnemünder hofft, im Rahmen der sogenannten "Härtefall-Regelung" am 19.
Juli nominiert zu werden.
Im Überblick die bislang nominierten Mannschaften:
Mistral Frauen: Amelie Lux, 27 Jahre, Kiel, Zwischenahner Segel Klub
Mistral Männer: Toni Wilhelm, 21 Jahre, Kiel, WSC Überlingen
Europe Frauen: Petra Niemann, 25 Jahre, Berlin, Verein Seglerhaus am Wannsee
Finn Dinghi: Michael Fellmann, 34 Jahre, Sulzberg, Bayerischer Yacht-Club
470er Frauen: Stefanie Rothweiler, 24 Jahre, München, Württembergischer
Acht-Club
Monika Leu, 30 Jahre, Schwerin, Schweriner Yacht-Club
470er Männer: Lucas Zellmer, 26 Jahre, Schöneiche bei Berlin, Spandauer
Yacht-Club
Felix Krabbe, 26 Jahre, Berlin, Tegeler-Segel-Club
Tornado: Roland Gäbler, 39 Jahre, Tinglev (DK), Norddeutscher Regatta-Verein
Gunnar Struckmann, 23 Jahre, Kiel, Norddeutscher Regatta-Verein
49er: Marcus Baur, 33 Jahre, Kiel, Kieler Yacht-Club
Max Groy, 21 Jahre, Fleckeby, Norddeutscher Regatta-Verein
Starboot Männer: Alexander Hagen, 49 Jahre, Hamburg, Norddeutscher
Regatta-Verein
Jochen Wolfram, 38 Jahre, Damme, Segel-Club Clarholz
Yngling Frauen: Kristin Wagner, 33 Jahre, Feldafing, Deutscher Touring
Yacht-Club
Anna Höll, 22 Jahre, München, Herrschinger Segel-Club
Veronika Lochbrunner, 25 Jahre, Lindau, Lindauer Segel-Club
Laser: noch nicht nominiert
Mit den bereits zehn nominierten Athleten/Teams ist klar, dass der
Deutsche Segler-Verband (DSV) während der olympischen Segelregatta das
Höchstkontingent von fünf Trainer-Booten aufs Wasser bringen darf. "Ein
Gewinn aus unserer Sicht", erklärt Hans Sendes (Hamburg), der die
deutsche Segelmannschaft in Athen als Technischer Direktor betreuen
wird. An seiner Seite kümmert sich Teamchef Jochen Schümann (Penzberg)
um die sportlichen Belange seines Teams und kann neben den darüber
hinaus vier akkreditierten Trainern ebenfalls als fünfter Coach auf dem
Wasser agieren.
Im Überblick die vier akkreditierten Trainer für Athen:
Diderik Bakker (Niederlande)
Klaus Lahme (Hamburg)
Emmett Lazich (Australien)
Titus Konarzewski (Polen)
Aufgrund der erstmaligen Möglichkeit, Trainer während der Olympischen
Spiele - je nach Bedarf der gerade segelnden Klassen - auszutauschen,
ist darüber hinaus eine Akkreditierung für Christian Rasmussen
(Dänemark) geplant, der gegen Ende der Spiele für Klaus Lahme eingesetzt
werden könnte, der dann heimreist.
Teamchef Jochen Schümann wird sich auf dem Wasser vor allem um die
Disziplinen Finn Dinghi und Yngling kümmern, die seinen eigenen
Paradedisziplin am nächsten kommen. Schümann gewann 1976 olympisches
Gold im Finn und 1988 sowie 1996 noch zwei Mal Gold in der Soling, der
großen Schwester des Drei-Mann-Kielbootes Yngling. Schümann hält als
Teamchef außerdem den täglichen Kontakt zum Weltsegler-Verband (ISAF).
An Land will der 50-Jährige America´s Cup-Sieger Motivator und
Koordinator für sein Team sein.
Diderik Bakker zählt zu den erfahrensten Bundestrainern des Deutschen
Segler-Verbandes und betreute die Surfer bereits vor vier Jahren, als
Amelie Lux überraschend die Silbermedaille gewann. Auch Bakker wird
weitere Athleten betreuen, wann immer der Zeitplan das möglich macht.
Emmett Lazich ist Wunschtrainer von Marcus Baur und Max Groy. Die
Dritten der 49er-Weltmeisterschaft 2004 sind das erfolgreichste DSV-Team
der vergangenen Jahre und versprechen sich von der Zusammenarbeit mit
Lazich, der unter anderem die finnischen 49er-Olympiasieger der Spiele
von Sydney coachte, optimale Betreuung. Lazich wird darüber hinaus auch
andere Teams betreuen, wenn Baur/Groy nicht im Einsatz sind.
Titus Konarzewski begleitet die Berliner Europe-Seglerin Petra Niemann
seit vielen Jahren und hat sich 2001 mit der 25-Jährigen entschieden,
eine zweite Olympiakampagne gemeinsam anzugehen. Auch Konarzewski wird
wie alle DSV-Trainer in Athen flexibel arbeiten und weitere Mannschaften
mitbetreuen.
Klaus Lahme genießt in deutschen Seglerkreisen als Coach des Heinz
Nixdorf Vereins und Trainer des Norddeutschen Regatta-Vereins einen
hervorragenden Ruf. Lahme wird sich um die Tornado-Mannschaft und die
Disziplin Laser (im Falle der Nominierung von Mathias Rieck) kümmern und
darüber hinaus wie seine Kollegen flexibel weitere Betreuungsaufgaben
übernehmen.
Sämtliche organisatorische und logistische Aufgaben werden vom
Technischen Direktor Hans Sendes und seiner Abteilung Leistungssport
koordiniert. In Athen wird Hans Sendes außerdem Ansprechpartner für die
Medien sein.
Der Deutsche Segler-Verband plant einen regelmäßigen Medien-Service im
Vorwege und während der Olympischen Sommerspiele 2004, über den wir Sie
Ende Juli genau informieren werden.
Hinweisen möchten wir auf unser DSV Spezial zum Thema Olympische Spiele
2004, das am 24. Juli als Beilage der Abo-Auflage der Yacht erscheint.
Das Spezial stellt das DSV-Olympiateam vor und soll auch Journalisten
als Nachschlagwerk und Anregung dienen. Sie können das DSV Spezial
Olympische Spiele 2004 ab sofort in der Abteilung Leistungssegeln (TEL
040/632009-44) vorbestellen. Es geht Ihnen in der letzten Juli-Woche zu.
Information/Rückfragen:
Deutscher Segler-Verband * Abteilung Leistungssport
Gründgensstraße 18, 22309 Hamburg
Telefon: 040-632009-41/-44 (Zentrale: 040-632009-0)
Fax: 040-632009-42 (Zentrale: 040-632009-28)
Internet: http://www.dsv.org
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