Olympische Spiele Athen 2004

Regatta 2004 - Segelfotos 2004

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30.08.2004
Ernüchternde Athen-Bilanz für die deutschen Segler
Blick voraus nach Peking 2008


Athen/Hamburg, 30. August 2004. Trotz vereinzelter Lichtblicke fiel das sportliche Resultat der deutschen Segler bei den 25. Olympischen Spielen in Athen negativ aus.
Bereits im Vorfeld der Spiele warnte DSV-Präsident Dierk Thomsen vor allzu großen Erwartungen. "Nach den bitteren Erfahrungen bei den Olympischen Spielen 1992 in Barcelona bin ich realistisch. Derzeit können wir nur in zwei, drei Disziplinen ehrlich auf eine Medaille hoffen. Eine Erkenntnis bleibt: Olympische Spiele sind anders als alle anderen Segelserien. Da sind plötzliche Leistungsexplosionen genauso möglich wie das Versagen so genannter Top-Favoriten."
Fotos: Carlo Borlenghi/SEA&SEE

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Mit dieser Einschätzung behielt Thomsen recht. "Für uns ist das Ergebnis mehr als enttäuschend. Das ist aber kein Grund die Segel zu streichen. Im Gegenteil! Wir werden uns zügig, unter dem frischen Eindruck aus Athen, an die Konzeptentwicklung für 2008 machen."

Ähnlich kritische Worte fand auch Tornado-Segler Roland Gäbler: "Wir haben Fehler gemacht und stehen dazu. Taktisch waren wir nicht so entschlossen wie unsere Konkurrenz. Oder wir haben bei den verschiedenen Windmustern falsch agiert", sagte Gäbler unmittelbar nach der letzten Wettfahrt. Mit positivem Blick voraus fügte er hinzu: "Wir haben viel erreicht. Leider nicht unser Traumziel in Athen. Doch gerade deswegen wollen wir in Peking nochmals angreifen".


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Segeln blindes gif
Segeln blindes gif