Pressemitteilung, 28. Juni 2010
Kieler Woche: Perfektion und Gänsehaut
Zur Kieler Woche im 128. Jahr lachte Organisatoren und Segler neun Tage lang die Sonne, der Wind indes spielte nicht an allen Tagen mit. Ein Szenario, das Land- und Wasserorganisatoren naturgemäß mit unterschiedlichen Augen betrachteten. Am Ende der Kieler Woche 2010 stand aber die einheitliche Feststellung von Regatta-Organisationsleiter Jobst Richter und Vermarkter Sven Christensen, dass das Geschehen in Schilksee und auf der Förde ein nahezu perfektes war.
Rundum glücklich war Sven Christensen, Geschäftsführer von Point of Sailing (POS), mit dem Auftritt des neuen Premium-Partners Audi. Die Ingolstädter verschafften sich sogleich Zugang zum Zentrum des Segelsports, gingen mit der TP52 unter Skipper Tim Kröger selbst auf die Regattabahn und gestalteten mit Bühne und Lounge am Regattahaus den Mittelpunkt des Olympiazentrums in Schilksee. "Es war eine perfekte Zusammenarbeit, Audi hat tolle Präsentationsideen eingebracht und die Emotionalisierung des Segelns super umgesetzt", sagte Christensen. Das Sommerwetter habe dem Auftritt dabei in die Karten gespielt: "Für uns Land-Organisatoren war es eine perfekte Kieler Woche. Das internationale Treffen, das fröhliche Miteinander, wie Gäste und Segler die Veranstaltung genossen haben, hat bei mir regelrecht Gänsehaut-Gefühle erzeugt", so Christensen.
Der Auftritt von Prominenten auf dem Audi-Schiff und in der Lounge habe zudem Medien auch außerhalb des Segelsports nach Schilksee gelockt und selbst der Sponsoren-bedingte Wechsel im Trailerservice habe reibungslos geklappt, betonte der POS-Chef. Auf dieser Basis werde Audi nun in den kommenden Wochen den Auftritt intern aufarbeiten und zügig über ein weiteres Engagement bei der Kieler Woche entscheiden, sagte Christensen. Gemeinsam mit der HSH Nordbank und Veolia Umweltservice ist Audi Partner der Kieler Woche 2010.
Nach einer Woche zog auch Regatta-Chef Jobst Richter trotz teilweise extrem schwieriger Windverhältnisse ein zufriedenes Fazit: "Wir haben bei diesen Bedingungen rausgeholt, was rauszuholen war. Durch den Wechsel der Bahnen konnten wir allen Klassen ein faires Programm liefern. Das zeigt auch der Blick in die Ergebnislisten, denn am Ende waren die guten Segler auch wieder vorn zu finden." Meteorologe Meeno Schrader hatte bei seinem Kieler-Woche-Debüt ein extrem schwieriges Jahr erwischt, und bisweilen setzte der Wind anders ein als prognostiziert. "Einmal hätten wir etwas länger warten können mit der Absage. So hatten einige Klassen etwas längere Pausen, aber eine Kieler Woche nur mit perfekten Winden, gibt es kaum", sagte Richter, der bereits jetzt für die Kieler Woche 2011 plant. "Vor allem beim Match Race würden wir gern das Format ändern, um nicht wie in diesem Jahr etlichen Teams absagen zu müssen. Da müssen wir mit dem Weltseglerverband noch diskutieren."
Als Jahresklasse hat Jobst Richter weiterhin den spektakulären Musto Skiff im Blick. Bisher war die Klasse in Deutschland noch nicht stabil genug, inzwischen entwickelt sie sich aber. "Und dann freuen wir uns natürlich, in den beiden kommenden Jahren das Finale des ISAF Sailing World Cups zu sein. Da wollen wir die Übergabe der Trophäen gebührend feiern", sagt Richter.
Weitere Informationen unter www.kieler-woche.de
Hermann Hell
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