

|
Match Race Germany 2012 - Langenargen, 23.-28.Mai 2012
www.matchrace.de - Übersicht
Langenargen, 23. Mai 2012
15. Match Race Germany
23. bis 28. Mai 2012
Alpari World Match Racing Tour Stop
Freies Training beendet: Die Ruhe vor dem Sturm
„Sonne satt“ für das Match Race Germany
Shooting Stars jagen Gilmour & Jablonski
Das freie Training ist beendet, das 15. Match
Race Germany kann beginnen. 150 Flaggen, darunter auch die Nationalflaggen
für die insgesamt zwölf teilnehmenden Teams aus zehn Ländern, wehten am
Mittwoch in der sanften Brise im Langenargener Gondelhafen am Bodensee. Bei
Sonnenschein und leichten Winden haben die Profi-Teams am Mittwoch ihre
Trainingsrunden mit den Regattayachten vom Typ Bavaria 40S gedreht und sich
mit den Eigenschaften der Boote vertraut gemacht.
„Wir haben heute eine gelungene Generalprobe erlebt“, sagte Veranstalter
Harald Thierer, „als sich am Abend der Wind pünktlich zur Eröffnungsfeier
auf Schloss Montfort ganz verabschiedete, war es wie die himmlische Ruhe vor
dem stürmischen Start am Donnerstag. Man hat den Teams angemerkt, dass sie
den ersten Startschuss in die Weltmeisterschaftssaison 2012 kaum noch
erwarten können.“
Vor Langenargen wird es bei der ersten von insgesamt neun Regatten der
Alpari World Match Racing Tour zum Kampf der Generationen kommen: Die Hälfte
der Skipper ist unter 30, die andere Hälfte über 30 Jahre alt. Prominenteste
Starter sind der viermalige Matchrace-Weltmeister Peter Gilmour und sein
Team YANMAR Racing sowie der deutsch-polnische Matchrace-Weltmeister Karol
Jablonski und sein Jablonski Sailing Team. Die beiden America’s
Cup-Steuerleute trafen sich nach dem Training zum Gespräch. Der Australier
sagte: „Den Jungen steht die Welt offen, aber sie dürfen nicht vergessen,
dass Segeln ein Erfahrungssport ist und wir ein paar Messlatten für sie
gesetzt haben.“
Peter Gilmour, America’s Cup-Sieger und Nummer 10 der
Matchrace-Weltrangliste, ist mit 52 Jahren der älteste Skipper im Match Race
Germany. Jüngster Starter ist der erst 18 Jahre alte Joachim Aschenbrenner
aus Dänemark. Gilmour weiß: „Das da draußen ist eine harte Schule. Das ist
kein Kinderkram mehr, sondern die Erwachsenenwelt. Der Übergang ist im
Segelsport schwerer als beispielsweise im Tennis, wo die Spieler schon in
ganz jungen Jahren in die Weltspitze vorrücken. Im Segelsport geht es um das
gesammelte Wissen und dessen Anwendung.“ Das weiß auch Karol Jablonski, der
nach achtjähriger Pause erstmals wieder beim deutschen Grand Prix auf dem
Bodensee startet: „Es wird sicher schwer für uns, aber ich glaube nicht,
dass ich das Matchen verlernt habe.“ Gilmour pflichtet ihm bei: „Karol ist
siebenmaliger Eissegel-Weltmeister, Matchrace-Weltmeister und ein erfahrener
America’s Cup-Steuermann. Er bringt einen enormen Wissensschatz mit nach
Langenargen, ist nie zu unterschätzen.“
Beide Top-Steuerleute, Gilmour und Jablonski, messen auch dem
psychologischen Faktor im Match Racing große Bedeutung bei. Gilmour sagt:
„Die Psychologie spielt eine Hauptrolle in diesem Spiel. Gerade
Leichtwindreviere wie der Bodensee fordern starke Nerven. Leichte Winde
sind, was die Mannschaften am meisten fürchten, weil sie schnell
Frustrationen auslösen können, die wiederum zu Fehlern führen. In so
anspruchsvollen Umständen erreichen Teams wohl etwa 70 Prozent ihres
Leistungsvermögens. Wer es dann auf 75 Prozent bringt, kann schon der Sieger
sein.“ Peter Gilmour hat das Match Race Germany auf diese Weise bereits
dreimal gewonnen. Auch zuvor errungene Erfolge, so Gilmour, seien ein Bonus:
„WM-Titel verschaffen Respekt, haben also auch einen Effekt auf die Duelle.“
Ginge es nur danach, stünden Gilmour und Jablonski bereits im Finale.
Doch die nächste Generation hat die Startblöcke längst verlassen und
blickt den Begegnungen mit den Giganten der Duelldisziplin hoch motiviert
und ohne Scheu entgegen. „Gegen Pierre-Antoine Morvan habe ich zuletzt beim
Sopot Match Race verloren“, räumt Jablonski ein, der in diesem Jahr seinen
50. Geburtstag feiern wird, „der Franzose und sein Team bilden eine ganz
starke Einheit und zählen hier auf dem Bodensee sicher zu den Favoriten.“
Die Wetterprognose für das Match Race Germany ist viel versprechend. „Es
gibt Sonne satt und Wind dazu“, sagt Harald Thierer, „mehr können wir uns
für die Segler, unsere Partner und Zehntausende Besucher kaum wünschen.“ Der
deutsche Klassiker beginnt am Donnerstag ab 9 Uhr mit den ersten Duellen und
endet am Pfingstmontag mit dem Finale und der Siegerehrung.
DIE TEILNEHMER 2012
1. Piere-Antoine Morvan, Vannes Agglo Sailing Team, Frankreich
2. Björn Hansen, Mekonomen Sailing Team, Schweden
3. Keith Swinton, Black Swan Racing, Australien
4. Phil Robertson, Waka Racing, Neuseeland
5. Peter Gilmour, YANMAR Racing, Australien
6. Laury Jury, Team KiwiMatch, Neuseeland
7. Staffan Lindberg, Alandia Sailing Team, Finnland
8. Simone Ferrarese, Ferrarese Sailing Team, Italien
9. Eric Monnin, Team Okalys Corum, Schweiz
10. Joachim Aschenbrenner, Team Trifork, Dänemark
11. Karol Jablonski, Jablonski Sailing Team, Polen
12. Jan-Eike Andresen, NRV Team, Hamburg, Deutschland
Bildhinweis/Folkeboot -
interWEB -
HDSLR -
Dortmunder -
Casual Dating -
Singlebörsen: Andrew Carter/WMRT
- Ende -
Historie Match Race Germany
+ Das erste Match Race Germany fand 1997 statt
+ 2012 ist die 15. Auflage von Deutschlands höchstdotiertem und
höchstrangigem Match Race
+ Das Match Race Germany ist im 13. Jahr offizieller deutscher Stopp der
World Match Racing Tour,
eröffnet die Weltmeisterschaftsserie 2012
Veranstalter
Match Race Germany GmbH
Ausrichter
Ausrichtender Verein ist der Yacht-Club Langenargen e.V.
YouTube MRG 2011
http://www.youtube.com/watch?v=AimKG4fHcQI ,
http://www.youtube.com/watch?v=z44X3DEOwfQ
http://www.wmrt.com/galleries/video-gallery.html,
http://www.youtube.com/watch?v=rpY4AmwUaz0
http://www.youtube.com/watch?v=8J1z9NVvizM,
http://www.youtube.com/watch?v=PwyIkt-GgLU
http://www.youtube.com/watch?v=v8Hjbk_efxg,
http://www.youtube.com/watch?v=NfvIbjiVFjo
http://www.youtube.com/watch?v=YnPpfowFh9I,
http://www.youtube.com/watch?v=tCVQffVhk-Y
Web: www.matchrace.de
www.wmrt.com
www.ycla.de
|
|
|
|