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15.Match Race Germany 2012
Langenargen, 23.-28.Mai 2012
www.matchrace.de - Übersicht Matchraces
28.05.2012
15. Match Race Germany
23. bis 28. Mai 2012
Alpari World Match Racing Tour Stop
Langenargen / Bodensee
40.000 Besucher genießen Segelfest für alle Sinne
Kiwi-Triumph im Match Race Germany:
Phil Robertsons Team WAKA Racing siegt
Langenargen, 28. Mai 2012. Dem fröhlichen Bad des Siegers im Bodensee folgte
sein Bad in der Menge: Tausende Zuschauer feierten am Pfingstmontag den 25
Jahre alten Neuseeländer Phil Robertson und sein Team WAKA Racing im 15.
Match Race Germany vor Langenargen. „Wir waren im letzten Jahr Dritte und
wollten es dieses Jahr besser machen“, so Robertson, „das ist uns doch ganz
gut gelungen.“
Die Kiwis sicherten sich den 10.000-US-Dollar-Siegerscheck vor ihren
Landsleuten vom Team KiwiMatch mit dem 29 Jahre alten Steuermann Laurie
Jury. Auf Platz drei segelten Pierre-Antoine Morvans Vannes Agglo Sailing
Team aus Frankreich. Mit rund 40.000 Zuschauern erreichte der einzige
deutsche Stopp der Alpari World Match Racing Crew einen neuen
Besucherrekord.
Veranstalter Eberhard Magg sagte: „Wir haben uns in den vergangenen Tagen
gefühlt wie das Wimbledon des Segelsports. Und bei uns waren sogar die
berühmten Erdbeeren so süß, dass sie – anders als in Wimbledon – keine Sahne
mehr brauchten.“ Nach den ersten Traumtagen am Bodensee mit guten
Windverhältnissen und Sonne satt endete das Segel-Sommermärchen am Bodensee
mit einer hartnäckigen Flaute. Weder das Finale noch das kleine Finale um
Platz drei konnten ausgetragen werden. Wettfahrtleiter Rudi Magg vom
Yacht-Club Langenargen und sein Team mussten die Regatta am Nachmittag
abschießen.
Phil Robertson und sein Team gewannen die Serie nach insgesamt 88 Duellen
an fünf Tagen, weil sie das bessere Vorrundenergebnis als ihr Gegner Laurie
Jury vorzuweisen hatten. Auf gleiche Weise errangen Pierre-Antoine Morvan
aus Frankreich und sein Vannes Agglo Sailing Team ihren dritten Platz im
Duell mit dem viermaligen australischen Matchrace-Weltmeister Peter Gilmour.
Im deutschen Grand Prix hatten zwölf Teams aus zehn Ländern für
spektakuläre Duelle und sportliche Höhepunkte gesorgt. Eine kleine Sensation
wäre im Achtelfinale beinahe dem erst 18 Jahre alten Joachim Aschenbrenner
und seinem Trifork Team gelungen. Die dänische Mannschaft hatte bei ihrem
ersten Start in eine Regatta mit Weltmeisterschafts-Status in der Vorrunde
so prominente Steuerleute wie Matchrace-Weltmeister Karol Jablonski und den
Weltranglisten-Vierten Björn Hansen ausgeschaltet.
Erst im Viertelfinale
musste sich die junge Crew dem späteren Sieger nach großem Kampf mit 2:3
geschlagen geben. Aschenbrenner sagte: „Die Niederlage tat im ersten Moment
weh, aber dann überwog schnell die Freude über unsere guten Leistungen.“ Der
Däne war schon als Kind vom Duellsegeln fasziniert und stieg nach der
Ausbildung im Optimisten direkt in das Match Racing ein und arbeitet nun an
einer Profikarriere.
Karol Jablonski hatte sich acht Jahre nach seinem letzten Einsatz im
Match Race Germany für sein Comeback am Bodensee viel vorgenommen, verpasste
aber als Vorrunden-Achter den Einzug ins Viertelfinale ganz knapp. „Wir sind
punktgleich mit dem viermaligen Weltmeister Peter Gilmour und Joachim
Aschenbrenner ausgeschieden. Ich habe beim Warten auf die Entscheidung, wer
nun in die nächste Runde vorrückt, fast graue Haare bekommen. Es ist schade,
dass es für uns nicht gereicht hat. Aber wir sind nicht schlecht gesegelt.“
Der Hamburger Skipper Jan-Eike Andresen, der bei seinem zweiten Start auf
dem Bodensee nach 2005 wenigstens einen Ehrenpunkt im Profifeld holen
wollte, musste mit einer Null-Bilanz heimreisen. Anwalt Andresen, der in
seinem neuen Job soviel arbeitet, wie die Teams der Alpari World Match
Racing Tour auf dem Wasser im Einsatz sind, sagt: „Wir sind im Rahmen
unserer Möglichkeiten sehr gut gesegelt. Wir haben dem viermaligen
Weltmeister Peter Gilmour einen Penalty aufgedrückt, wir haben Jablonski ein
sehr gutes Rennen geliefert und sind auch gegen Robertson erst vier Längen
vor der Ziellinie in einem Flautenloch hängen geblieben. In einem Fleetrace
hätte es für uns hier zu einem im Profifeld durchaus beachtlichen Platz
gereicht, aber im Matchrace bist du dann eben nicht dauernd Zweiter, Dritter
oder Vierter, sondern immer nur Letzter. Unsere Bilanz sieht auf der
Ergebnisliste grausam aus, da hören die Nullen gar nicht mehr auf. Wir haben
eine volle Breitseite kassiert, aber es war auch eine gute Lebensschule.“
Der Segelsportkrimi auf dem Wasser und das Kulturfest an Land bescherten
Deutschlands führendem Match-Race-Klassiker in Kombination mit den
sommerlichen Temperaturen im Dreiländereck des Bodensees einen neuen
Zuschauerrekord. Rund 40.000 Menschen strömten an insgesamt fünf
Regattatagen in das Race Village, genossen das vielfältige Familienprogramm,
sportliche Mitmach-Angebote an Land und auf dem Wasser, Ausstellungen und
die abendlichen Feste mit hochkarätigen Bands bei freiem Eintritt. „Sicher
hat neben den spannenden Segelduellen auch unser verändertes Fest- und
Kulturprogramm zum neuen Besucherrekord beigetragen. Wir konnten für das
Match Race Germany und den Segelsport eine ganz neue, jüngere Zielgruppe
erschließen“, sagte Veranstalter Harald Thierer. So bekamen die Mannschaften
während ihrer Duelle oftmals Szenenapplaus von Tausenden Zuschauern auf den
Wiesen, wenn sie eine direkt vor dem Bodenseeufer positionierte Wendmarke
rundeten. Kommentiert wurden die Matches mitreißend von ZDF Reporter Nils
Kaben.
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Fotos: www.matchrace.de





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Die vollen Ränge begeisterten nicht nur die neuen Partner Porsche und
Rolf Benz und ihre Gäste, sondern auch den deutschen Arm des neuen Alpari
World Match Racing Tour Sponsors. Heiko Müller, Geschäftsführer von Alpari
Deutschland, sagte: „Diese Location hier ist grandios. Alpari war auf der
Suche nach einem globalen Sportereignis, weil auch wir ein globales
Unternehmen mit schon heute 50 Büros weltweit sind. Wir zählen in unserer
Branche zu den Top Drei, wollen mit dem Engagement vor allem unseren
Bekanntheitsgrad erhöhen.“ Alpari zählt zu den größten Anbietern für
Online-Devisenhandel.
Klaus Zellmer, Chef der Porsche Deutschland GmbH, besuchte das Match Race
Germany am Samstag zum ersten Mal. Porsche ist neuer Partner der deutschen
Top-Regatta und setzt erstmals im Rahmen einer großen Segelveranstaltung
Segel. Zellmer erlebte einen Sieg der französischen Vorrundensieger um
Skipper Pierre-Antoine Morvan live im „Hot Seat“ und sagte: „Ich bin extrem
beeindruckt von diesem hautnahen Segelerlebnis. Was die Veranstalter hier
auf die Beine gestellt haben, das ist ganz großes Kino.“ Auch Bernhard
Maier, Mitglied im Vorstand der Porsche AG, sagte in Langenargen: „Wenn man
hier in die Gesichter der Segler und Zuschauer sieht, dann kriegt man Lust,
so ein Engagement zu wiederholen. Wir bei Porsche lieben keine
Eintagsfliegen, sondern Nachhaltigkeit und haben den Veranstaltern bereits
unsere Zusage für das nächste Jahr gegeben.“ Auch Arbeitgeberpräsident Dr.
Dieter Hundt war als Fan auf dem Wasser dabei und sagte: „Ich freue mich
über diese Veranstaltung sehr, bin seit 40 Jahren selbst begeisterter
Segler. Es gibt nicht viele Sportveranstaltungen in Baden-Württemberg, die
zu einer Weltmeisterschaftsserie zählen.“
Begeistert war auch Schauspielerin Eva Habermann, die das Match Race
Germany anlässlich der gelungenen Weltpremiere von Bavarias neuem Sportboot
B/one genau wie ihr Kollege Dieter Landuris („Tatort“, „Polizeiruf 110“)
erstmals besuchte. Die Hamburgerin erlebte ein Rennen im Boot des NRV Match
Race Teams um Skipper Jan-Eike Andresen im „Hot Seat“ live mit. „Es war
beeindruckend, wie an Bord alle Hände ineinander griffen - als würde aus
fünf Männern einer werden“, schwärmte Habermann, die zuletzt für die „Soko
Köln“ vor der Kamera stand, „wir hatten ein bisschen Pech, dass wir am Ende
unseren Vorsprung nicht nutzen und die Neuseeländer vom Black Swan Racing
Team noch an uns vorbeiziehen konnten.“ Habermann ist begeisterte
Wassersportlerin, taucht, surft und hat gerade ihren Motorboot-Führerschein
gemacht. Nun hat sie auch die Leidenschaft für den Segelsport gepackt.
„Vielleicht wird es ja irgendwann einmal eine Fernsehserie rund um das Thema
Segelsport geben – das wäre cool!“
Match Race Germany 2012
ENDERGEBNIS
1. Phil Robertson, NZL, WAKA Racing
2. Laurie Jury, NZL, Team KiwiMatch
3. Pierre-Antoine Morvan, FRA, Vannes Agglo Sailing Team
4. Peter Gilmour, AUS, YANMAR Racing
5. Eric Monnin, SUI, Team Okalys Corum
6. Keith Swinton, NZL, Black Swan Racing
7. Joachim Aschenbrenner, DEN, Team Trifork
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8. Karol Jablonski, POL/GER, Jablonski Sailing Team
9. Staffan Lindberg, FIN, Alandia Sailing Team
10. Simone Ferrarese, ITA, Ferrarese Sailing Team
11. Björn Hansen, SWE, Hansen Global Team
12. Jan-Eike Andresen, NRV Match Race Team, Hamburg
- Ende -
MATCH RACE GERMANY GMBH
Obere-Seestr. 2/2
D-88085 Langenargen
www.matchrace.de
07.08.2012 - Match center Germany macht das Race Management bei Wohltätigkeitsregatta
28.05.2012 - 40.000 Besucher genießen Segelfest für alle Sinne
27.05.2012 - Kiwi-Finale im Match Race Germany:
26.05.2012 - Das Sommermärchen am Bodensee geht weiter
25.05.2012 - Wonnewetter, Weltpremiere und Weltklasseleistungen
24.05.2012 - Erst Sommerbrise, dann Sturm und Gewitter
23.05.2012 - Freies Training beendet: Die Ruhe vor dem Sturm
22.05.2012 - Alpari World Match Racing Tour startet in Deutschland
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08.05.2012 - Mit Porsche und viel PS in die Zukunft
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09-11-2011 - Match Race Germany als neue Nummer 1 in die Zukunft
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