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Match Race Germany 2012 - Langenargen, 23.-28.Mai 2012
www.matchrace.de - Übersicht
27.05.2012
Live auf www.matchrace.de und im TV
Kiwi-Finale im Match Race Germany:
Robertson und Jury kämpfen um die Krone
Langenargen, 27. Mai 2012. Die Finalisten für das Match Race Germany stehen
fest: In sehr leichten Winden konnten sich nach einem zehnstündigen Segeltag
auf dem Bodensee zwei neuseeländische Teams für das Finale am Pfingstmontag
qualifizieren. Phil Robertsons WAKA Racing Team und Laurie Jurys Team
KiwiMatch kämpfen um die Krone im deutschen Grand Prix der Alpari World
Match Racing Tour.
Nach Traumtagen am Bodensee mit guten Windverhältnissen und Sonne satt
stellten die Windbedingungen am Sonntag die Wettfahrtleitung vom
gastgebenden Yacht-Club Langenargen und die Segler vor anspruchsvolle
Aufgaben. In sehr leichter Brise um vier bis sechs Knoten waren gute Nerven,
feinfühlige Taktik und Konzentrationsvermögen gefragt. Am besten kamen die
Kiwis mit den schwierigen Bedingungen zurecht. Beide Halbfinals gingen über
die volle Distanz. Phil Robertson besiegte den viermaligen
Matchrace-Weltmeister Peter Gilmour und dessen Team YANMAR Racing 3:2.
Laurie Jury machte aus einem 0:2-Rückstand gegen Pierre-Antoine Morvans
Vannes Agglo Sailing Team noch einen 3:2-Sieg.
Eine kleine Sensation wäre zuvor im Viertelfinale beinahe dem erst 18
Jahre alten Joachim Aschenbrenner und seinem Trifork Team aus Dänemark
gelungen. Aschenbrenner hatte sich überraschend für die Viertelfinalrunde
qualifiziert und bei seiner Grand-Prix-Premiere so prominente Segler wie
Matchrace-Weltmeister Karol Jablonski und den Weltranglisten-Vierten Bjön
Hansen hinter sich gelassen. Im Viertelfinale unterlag der Steuermann aus
Kopenhagen Phil Robertson und dem neuseeländischen WAKA Racing Team mit 2:3
nur knapp. „Natürlich war ich im ersten Moment nach der Niederlage
unglücklich, aber jetzt freue ich mich schon über den Erfolg“, sagte
Aschenbrenner, der nach seinem Schulabschluss in die Alpari World Match
Racing Tour einsteigen und Profisegler werden will. Mit Platz sieben im
Match Race Germany hat Aschenbrenner eine eindrucksvolle Visitenkarte in
Langenargen und bei der Konkurrenz hinterlassen.
In der zweiten Viertelfinal-Begegnung konnten sich der viermalige
Matchrace-Weltmeister Peter Gilmour aus Australien und sein Team YANMAR
Racing mit 3:1 gegen ihre Landsleute Keith Swinton und das Team Black Swan
Racing durchsetzen. Einmal mehr blieb Gilmour seiner favorisierten Strategie
treu, für die er auch Russell Coutts stets bewundert hatte: „Es ist mental
gut, wenn man sich während einer Veranstaltung steigern kann und so in einen
Lauf kommt, der einen weit trägt.“ Der 52-Jährige aus Perth hatte sich
zunächst nur mit Mühe für das Viertelfinale qualifizieren können, konnte
sich dann aber mit stärkeren Leistungen im Viertelfinale durchsetzten.
Endstation aber war das Halbfinale, in dem sich Gilmour Phil Robertson
beugen musste und nun am Pfingstmontag im Kleinen Finale gegen
Pierre-Antoine Morvan um Platz drei kämpft. Das dritte Viertelfinale verlor
Eric Monnins Okalys Corum Team gegen Laurie Jury mit 0:3.
An Land deuteten am Pfingstsonntag die voll besetzten Wiesen, Hunderte
abgestellter Fahrräder und Zuschauerströme in den Langenargener Gondelhafen
auf einen möglichen neuen Zuschauerrekord für das Match Race Germany hin.
Die Veranstalter schätzen, dass bis Sonntagmittag schon mehr als 30.000
Menschen das insgesamt fünf Tage lange Segelfest auf dem Bodensee miterlebt
haben. Die vollen Ränge begeisterten nicht nur die neuen Partner Porsche und
Rolf Benz und ihre Gäste, sondern auch den deutschen Arm des neuen Alpari
World Match Racing Tour Sponsors. Heiko Müller, Geschäftsführer von Alpari
Deutschland, sagte: „Diese Location hier ist grandios. Alpari war auf der
Suche nach einem globalen Sportereignis, weil auch wir ein globales
Unternehmen mit schon heute 50 Büros weltweit sind. Wir zählen in unserer
Branche zu den Top Drei, wollen mit dem Engagement vor allem unseren
Bekanntheitsgrad erhöhen.“ Alpari zählt zu den größten Anbietern für
Online-Devisenhandel.
Live-Übertragungen vom Halbfinaltag im Match Race Germany gab es nicht
nur im Internet (www.matchrace.de), sondern rund um den Globus: All Sports
(Asien), Melita Cable (Malta), Orbit Showtime Network (International), PCTV
(Mexiko), Setanta (Afrika), Sport Klub (Ungarn), Sportfive (Israel), Nova
Sports (Griechenland) und Sportsmax (Karibik) zählten zu den Sendern, die
zwei Stunden lang live die Duelle auf dem Bodensee präsentierten.
Das 15. Match Race Germany endet am Pfingstmontag mit dem Finale. Die
letzten Duelle beginnen um 10 Uhr morgens vor dem Langenargener Gondelhafen.
Die Siegerehrung ist für den frühen Nachmittag geplant.
Bildhinweis: Pierre-Antoine Morvan und sein Vannes Agglo Sailing Team mit
Bernhard Maier (Mitte), Vorstand Vertrieb und Marketing, Porsche AG.
@ MRG/Andy Heinrich
Anhang: Zwischenstand nach Halbfinals
- Ende -
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