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Segeln vor Sandhamn und anderen Schäreninseln
Reviere Schweden
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Jeder Segler kennt den Begriff Schärenkreuzer - aber wer kennt die Schärengärten an der schwedischen Ostküste - insbesondere auf der Höhe von Stockholm und südlich davon?
Wenn man von Gotland nach Norden fährt - an Gotska Sanddön vorbei - und dabei immer den Polarstern zwischen Mast und Want hat (der Blick auf den Kompaß war in jener Nacht nicht nötig) - dann erreicht man am nächsten Morgen Sandhamn, ein modernes Segelzentrum mit dem
Royal Swedish Yacht Club.
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Wenn man von hier aus nicht gleich Kurs SW nimmt, um durch die Schären vor der Küste nach Nynäshamn zu segeln, kann man auch durch eine einmalig schöne Wasser-,Granit-,Kiefernlandschaft nach Stockholm segeln.
Von dort aus geht es dann entweder weiter landeinwärts zum großen Mälarsee - oder aber durch den Södertälje-Kanal nach Süden zurück zur Ostseeküste nach Trosa - einem verträumten kleinen Örtchen hinter dem schützenden Wald an der Küste.
Wenn man von hier aus weiter SW segelt, taucht plötzlich hinter einem Huk das Hochofen- und Stahlwerk von Oxelösund auf, wo aus schwedischem Eisenerz und polnischem Koks hochwertiger Schwedenstahl hergestellt wird.
Genauso schnell wie der Spuk kam, verschwindet er - und man ist wieder mit der Natur und dem Schiff allein.
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Die Schärenküste fordert allerdings seglerisches und vor allem navigatorisches Können, Vor(aus)sicht und etwas Erfahrung.Der Blick auf einen Ausschnitt der unerläßlichen Sportbootkarten (Kungl.Sjökarteverket,Stockholm) macht schnell klar, daß man hier jederzeit wissen muß, wo man sich befindet, und daß man die Fahrwassermarkierungen ernst nehmen muß.
Selbst der kleinste hellblaue stecknadelgroße Farbfleck auf der Karte bedeutet u.U. eine gefährliche Untiefe, mit der nicht zu spassen ist.
Wollen Sie einen kurzen Bilderbericht vom Segeln mit Hansajolle und Opti in den Schärengärten vor Nävekvarn sehen?
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