Titelfotos/-meldungen 2008

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  • Stürmische See im Südpazifik

    Weihnachtsengel in Singapur

    Puma als Zweite in Singapur

    Bekking siegt mit TelBlue in Singapur

    Yann Elies glücklich über Rettung

    HMAS Arunta rettet Yann Elies

    Ruderschaden auf Paprec2 nach UFO-Kollision

    Bernard Stamm nach Ruderschaden vor dem Aus?

    Loick Peyron/Gitana Eighty hatte Mastbruch

    Th.Coville bricht 2x 24h-Rekorde

    Michel Desjoyeaux bei Aufholjagd

    Hydroptere mit 46,88kn

    31.12.2008
    Nico Budel gerettet- gibt aber nicht auf
    Der 69-jährige Großvater, der mit seiner Hayai schon zweimal die Welt umrundet hat, wurde gestern vom 17,000 tonne bulk carrier CSK Radiance gerettet. Er drohte wegen der losen Kielbombe jeden Moment zu kentern und verbrachte die letzten drei Tage im Überlebensanzug an Deck. Das Boot muss wg. der 7m-Wellen versenkt werden um nicht den Schiffsverkehr zu gefährden. Nico will von Kapstadt aus nach Wellington fliegen, dort evtl. ein Boot kaufen und im Portimao Race weiter mitmachen. Das sind echte Seebären !

    29.12.2008
    Seb Josse/BT muss wg. Ruderschaden doch aufgeben
    Wie wir am 26.12.08(s.u.) berichteten, war Sebastian Josse wegen des Sturmes und hohen Seeganges nicht in der Lage sich ein exaktes Bild von den Schäden nach der Kenterung zu machen. Jetzt hat Seb festgestellt, dass die Verbindung zwischen den beiden Rudern gebrochen ist und ein Weitersegeln mit nur einem Ruder um Kap Hoorn zu riskant ist. Seb muss deshalb das Rennen aufgeben. Er lag in der Spitzengruppe und hatte reale Siegchancen. In diesem Desaster gehen schon fast die Meldungen unter, dass Derek Hatfield ebenfalls im Orkan gekentert ist und dass die Generali, die Yann Elies mit gebrochenem bein verlassen musste, verloren gegeben worden ist. Jedenfalls war die nachträgliche Suchaktion von Australien aus bisher erfolglos.
    Dieser Antarktissommer wird in die Segelgeschichte eingehen !

    29.12.2008
    Erster May-Day-Ruf im Großen Süden
    Der 69-jährige erfahrene Nico Budel/Open 40-Hayai, einer der beiden Soloskipper im Portimão Global Ocean Race, musste einen Maydayruf absetzen und damit um sofortige Hilfe bitten - wegen eines irreparablen Schadens am Kiel, der wahrscheinlich durch eine Kollision verursacht wurde. Nico befindet sich 240sm NNE von Crozet I., einer verlorenen Insel im Süden, die nur von ein paar Wissenschaftlern bewohnt wird. Es ist eine komplette Rettungsaktion durch zwei Schiffe und einen Wettfahrtteilnehmer angelaufen.

    26.12.2008
    Bescheidene Aussichten für Seb Josse
    Die Inspektion der Schäden nach der Kenterung fiel recht bescheiden aus. Es dringt etwas Wasser in die Kabine ein,wenn eine Welle über Deck geht, die Windinstrumente am Masttop sind weg - die Kamera nicht zu finden. Alles im Schiff ist durcheinander gewirbelt - aber es sind keine direkten Strukturschäden feststellbar. Er versucht bei immer noch 45kn Wind weiter nach Norden in ruhigere Gewässer zu kommen. Da er sich immer noch am anderen Ende der Welt befindet, schätzen wir die Aussichten, in dieser Form allein nachhause zu kommen, gering ein. Seb will das Ganze offenbar noch nicht ganz wahr haben, was verständlich ist.

    26.12.2008
    Seb Josse in Monsterwelle 110 Grad gekentert
    Seb Josse/BT meldete 11:47 GMT, dass er in der vergangenen Nacht 1000sm ESE von Wellington in einer 60kn- Orkanböe von einer Monsterwelle für 5min um 110 Grad auf die Seite geworfen wurde. SEB ist unverletzt und will bei Tagesanbruch vorhandene Schäden inspizieren. Er hatte vergeblich versucht, diesem Sturm nach Norden auszuweichen und hat keine Hilfe angefordert.

    19.12.2008
    Yann hat Marc zuversichtlich zugewinkt
    Große Momente von Segelkameradschaft zwischen Yann und Marc. Marc Guillemot steuerte seine Safran nahe an Generali heran und hatte Blickkontakt mit Marc, der ihm zuwinkte. Er warf ihm zwei Flaschen mit aufgelöster Medizin zu, von denen eine im Cockpit, die andere im Wasser landete. Yann konnte später einen Seesack mit Schmerzmitteln und Essen aufschneiden und hielt VHF-Kontakt mit Marc. Das Rettungsschiff wird morgen eintreffen. Die Hilfe von Marc(der selbst einmal einen Beckenbruch auf See erlitten hatte), ist mitentscheidend für den Zustand von Yann.

    18.12.2008
    Yann Elies wartet mit gebrochenem Schenkel auf Hilfe
    Was hält dieses Vendee Globe noch alles bereit ?? Nachdem von den 30 gestarteten Skippern 11 mit Materialschäden ausgeschieden sind, hat es nun den ersten Schwerverletzten gegeben. Yann Elies wurde am Bug seiner Generali beim Eintauchen in eine Horrorwelle über Deck geschleudert und brach sich dabei einen Schenkel. Die Rettungskräfte in Canberra haben ein Schiff losgeschickt, das 800sm zurücklegen muss. Inzwischen ist Marc Guillemot/Safran auf dem Weg zu Yann; andere hilfsbereite Boote haben zu ungünstige Windverhältnisse zur schnellen Hilfeleistung. Alain Gutier hat im Regattazentrum eine Pressekonferenz gegeben und alle Reporter und Segelaktivisten nehmen großen Anteil am Geschehen. Starfotograf Gilles Martin-Raget hat einen dramatischen Schnappschuss von Yann im Bugkorb seiner Generali beigesteuert(Titelbild), der einen kleinen Eindruck von der Situation südlich von Australien vermittelt.

    16.12.2008
    So ein Drama gab es noch nicht
    Nachdem Pierre Dick wegen Ruderschaden die Führung verloren hatte, rückte ein strahlender Mike Golding auf, konnte sich aber an der Spitze nur einige Stunden halten. Eine Sturmböe mit über 50kn brach ihm den Mast weg und setzte so einen weiteren Favoriten des Vendee Globe schachmatt. Derweil hat Dominique Wavre mit Hilfe von Einwohnern an Land die Schwenkkielhalterungen soweit repariert, dass er morgen nach Freemantle aufbrechen kann. Der gestrandete Bernard Stamm hat sein Schiff bei Sturm unter großen Anstrengunge auf einen Frachter verladen können und wird jetzt die Kerguelen I. Richtung Westen verlassen. So sind nur noch 19 Boote im Rennen - mit Sam Davies auf Platz 10 und Dee caffari auf Platz 12 !!- Bravo---
    Es gibt auch Gewinner: Michel Desjoyeaux/Foncia, der zu Anfang nach Les Sables zurück musste, hat die Spitze des Rennens erobert !!

    13.12.2008
    Die Besten erwischt es am meisten
    Bernard Stamm/Cheminées Poujoulat meldet einen schweren Rzuderschaden mit verbogenen Elementen, die leicht brechen könnten - wahrscheinlich ein Materialfehler. Bernard nimmt jetzt Kurs auf Freemantle in Westaustralien. Stamm war Sieger des Around Alone 2003 und des Velux-5Oceans 2007.

    13.12.2008
    Freude und Leid dicht beieinander
    Dieses Vendee Globe hat es in sich --- Während Pierre Dick/Paprec2 sich über seine bereits 5-tägige Flottenführung und einen neuen 24h-Rekord mit 448,5sm (gegenüber bisher von 439sm/24h von Roland Jourdain) freuen kann, musste Dominique Wavre/TemenosII einen Bruch in der Schwenkkielhalterung feststellen, dessen Konsequenzen er z.Zt. mit dem Shoreteam berät. Er hält Kurs auf die Baie du Morbihan auf den Kerguelen Isls. - ein sicherer Naturhafen(Karte am Beginn des Videos). Dominique konnte keine Kollision bemerken und hat einige Fahrt aus dem Schiff genommen.

    11.12.2008
    Flottenführer Loick Peyron hatte Mastbruch
    Loick Peyron/Gitana Eighty, einer der Favoriten des Vendee Globe, der mehrere Wochen das Rennan angeführt hatte, erlitt am 10.12.08 1400h auf Position 3 Mastbruch, während er unter Deck war. Er ist unverletzt und segelt jetzt 3000 sm NE mit 6kn unter Notrigg nach Australien. BT und Paprec kämpfen z.Zt. mit 0,3 Meilen Abstand um die Führung.

    11.12.2008
    Wirtschaftskrise erreicht Hochleistungs-Segelsport
    Marinemap meldet: Aus für Schümanns Platoon-Team
    Nach Auflösung des deutschen America's-Cup-Teams UITGA muss Teamchef Schümann nun wegen Rückzugs des Sponsors Audi auch das Team Platoon entlassen, das als Übergangslösung bis zu einem eventuellen Neubeginn beim America's Cup gegründet worden war. Mehr... http://marinamap.com/de/news/3566.htm

    08.12.2008
    Th.Coville - Schon wieder neuer 24h-Rekord !!
    Nachdem Thomas Coville bei seiner Around-Rekordfahrt mit Maxi-Tri SODEBO gestern 1815UT mit 620,80 nm/24h seinen Rekord von Januar 2008 - 619nm/24h - eingestellt hatte, hängte er drei Stunden später bis heute 2045UT gleich noch einen neuen Rekord an und schaffte unglaubliche 628,5nm/24h - entsprechend einer Durchschnittsfahrt von 26,19kn. Im das zu schaffen, musste Coville die meiste Zeit Geschwindigkeiten von über 30 Knoten segeln, eine extreme physische und psychische Leistung.

    06.12.2008
    Michel Desjoyeaux ist wieder bei den TOP 10
    Michel Desjoyeaux, der Sieger des Vendee Globe 2000, der wegen eines Lecks und Elektrikproblemen nach dem Start zurückkehren musste, hat die zwei Tage Verspätung wieder aufgeholt. Übertragen auf Atlantikverhältnisse ist er mit "freiem Wind" bravourös hinterhergesegelt und hat nun die TOp Tewn des Rennens mit 171 Meilen Abstand zum Flottenführer wieder erreicht. Damit unterliegt er aber jetzt auch den gleichen Wetterverhältnissen wie die anderen. Wir dürfen gespannt sein, was der "Professor" noch alles auf Lager hat.

    02.12.2008
    Neuer Rekord: 46.88 knots über 500 m
    Es wurde jetzt vom WSSRC bestätigt, dass Alain Thébaut und seine Crew mit dem Trimaran Hydroptere im Trainingsgebiet Port-Saint-Louis-du-Rhône am 13.November einen neuen Geschwindigkeitsrekord aufgestellt hat. Mit 46,82kn über eine Distanz von 500m nähert sich die Hydroptere schrittweise der "Schallmauer" von 50kn, die sie bereits kurzzeitig durchbrochen hat. Über eine Seemeile hat sie bereits 43,09kn erreicht und ist damit das schnellste Segelboot der Welt. Traumziel sind 100km/h, d.h. 53,69kn.
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    Segeln blindes gif