
25.02.2007
onEdition gewinnt internat. Fotopreis
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Der Fotograf Dan Tower von onEdition gewann mit diesem Foto von Bernard Stamm in der Biskaya kurz nach dem Start des 5-Oceans den deutschen Sven-Simon-Preis. Die von Boris Becker angeführte Jury bezeichnete das Foto als toll - es würde mehr wie ein Gemälde als wie ein Foto aussehen. Hinter dem Preis steht die WELT/WELT am Sonntag. Die Flotte war innerhalb von Stunden nach dem Start in einen Orkan mit Böen bis 77mph geraten, und Dan Tower fing vom Helicopter aus die Fotos vom Überlebenskampf der Segler ein.
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23.02.2007
Rund Um - Bodensee - jetzt auch mit Cats
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Nachdem am Bodensee immer mehr Hightech-Schiffe gebaut und gekauft werden, gibt es zur 57. RUND UM vom 8. - 10. Juni 2007 eine gravierende Neuerung: Segelboote mit Hub- oder Schwenk-Kiel, mit trimmbarem Wasserballast sowie Mehrrumpfboote dürfen in den Kampf um den erstmals ausgesegelten Blauen Pokal eingreifen. Das bisherige Blaue Band für das schnellste Schiff bleibt als begehrteste Trophäe der Bodensee-Regattasegler bestehen, der Preis ist den klassischen Regatta- und Fahrtenyachten vorbehalten. Die kleineren Boote segeln wie in den vergangenen Jahren um das kleine Blaue Band.
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19.02.2007
Sir Robin opfert 3.Platz für Reparaturen
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Sir Robin Knox-Johnston(67), gerade auf den 3.Platz vorgerückt, geht nach reiflicher Überlegung in Ushuaia an Land um die Windinstrumente u.a. Kleinigkeiten zu reparieren. Außerdem will er sich die Haare schneiden lassen - typisch Robin !! Er beobachtete die wechselnden Winde, die Kojiro so zu schaffen machen und will die noch 7000 Meilen bis Norfolk nicht ohne Windinfos segeln. Eine kluge Entscheidung ? - denn er fällt jetzt auf Platz 5 zurück. Trotz allem kochte er sich ein schönes Cowboy Menu, das ihn an die Zeiten von 'Riders of the Range' im Radio erinnert, bevor es die TV Soaps gab...
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16.02.2007
Der alte Haudegen mischt das Regattafeld auf !
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Sir Robin Knox-Johnston(67), der viel Pech im bisherigen Rennen hatte - aber nie den Mut und seine Gelassenheit verlor, hat sich im 5-Oceans vor Kap Hoorn auf den dritten Platz vorgekämpft! Letzte Nacht zog er an Unai Basurko auf PAKEA vorbei und konnte seinen Vorsprung bis zum Morgen auf 41 Meilen ausbauen. Währenddessen kämpft
Kojiro Shiraishi(2.) mit widrigen Winden und 5kn Fahrt gegen eine drohende "Hungersnot" an, weil die Vorräte knapp bemessen wurden. Graham Dalton segelt heroisch seit zwei Tagen mit zwei gebrochenen bandagierten Fingern Kap Hoorn entgegen. Bernard Stamm macht derweil - wie einst 2000 der "Prof." Desjoyeaux im Vendee Globe sein eigenes Rennen - einsam an der Spitze.
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14.02.2007
Maude fontenoy: Triumph trotz Not-Rigg?
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Fast vier Monate war die französische Seglerin Maude fontenoy unterwegs, um die Erde gegen die vorherrschenden Wind- und Strömungsverhältnisse non-stop in westlicher Richtung zu umsegeln, da brach ihr am Wochenende der Mast - nur noch wenige Tage vor dem Start- und Zielhafen auf Réunion im Indischen Ozean. Die 29-jährige hat nun vor, die verbleibenden rund 2.000 Seemeilen mit einem aus Resten des Mastes zusammengezimmerten Not-Rigg zu absolvieren, um ihre Weltumsegelung zu vollenden. Werden wir ihr hübsches Gesicht bald auf den Hochglanzseiten von "L’Oreal Paris" sehen ??
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12.02.2007
Das Glück ist mit den Tüchtigen
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5-Oceans: Die vorausgesagte Rennatmosphäre ist nun doch noch eingetreten. Nur 80 Meilen trennen die letzten drei Boote. Sir Robin segelt komfortabel zwischen den Isobaren eines Hochs im Norden und eines Tiefs im Süden und konnte so Grant Dalton überholen. Mit einem z.Zt. 4.Platz hat er 1700 Meilen westlich Kap Hoorn das zweite Icegate(52degS 115degW) erreicht - und dazu noch Wisky im Boot entdeckt: Glücklicher Sir Robin ! Inzwischen ist Bernard Stamm bereits 900 Meilen östlich von Buenos Aires unangefochten weiter an der Spitze - aber noch nicht am Ziel...
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11.02.2007
Maud fontenoy: Mastbruch kurz vor Ziel
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Aus der Traum für Maud fontenoy, die Solo-Weltumseglerin, die als 2.Frau die Aroundstrecke Solo von Ost nach West schaffen wollte. Bisher haben das nur 5 Männer und Dee Cagffari im vorigen Jahr geschafft. Nach 119 Tagen, 900 Seemeilen westlich von Australien, brach bei 20-25kn Wind und normalem Seegang der Mast plötzlich in zwei Teile. Maud , die bereits den Atlantik im Ruderboot bezwungen hatte, blieb unverletzt, bekommt aber jetzt Hilfe von Perth aus.
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09.02.2007
United Internet Team Germany trainiert
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Die beiden schneeweißen Yachten GER 89 und GER 72 mit dem
neuen schwarz-rot-goldenen Design liefern sich spannende Rennen vor
Valencia. So bereitet sich die Mannschaft auf den Louis Vuitton Act 13 und
den Louis Vuitton Cup vor, die im April beginnen. "Wir machen momentan das
Maximale aus unseren Möglichkeiten. Im Training mit beiden Yachten sammelt das Team die notwendigen Daten und Erkenntnisse, um die GER 89 mit dem Namen Germany I optimal auf die Rennen vorzubereiten. "Im Training gegen die GER 72
optimieren wir die GER 89 immer weiter.
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07.02.2007
Bernard Stamm hat Kap Hoorn passiert
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Am 06.02.07, 21:30 passierte B.Stamm bei ungemütlichen Wetterbedingungen Kap Hoorn - aber in besserer Verfassung als bei seiner letzten Umrundung, wo er feststellte, dass sein Kiel gebrochen war und er Falkland anlaufen musste. Der derzeit gefährliche Wind in der engen Le Maire Strait ließ ihn entscheiden doch lieber außen rum zu segeln, nachdem er nun schon die 4000 Meilen von Freemantle unbeschadet überstanden hatte. Zur gleichenn Zeit hat Unai Basurko(ESP) beide Windinstrumente verloren.
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02.02.2007
Nachrichtenkontrast: Stamm und Sir Robin
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Zwei diametral entgegengesetzte Meldungen vom gleichen Aroundrace. Sir Robin Knox-Johnston meldet - mit sich und der Welt zufrieden: "Prima Segeln gestern Nachmittag, Boot läuft gut, sonnig, hatte meinen Happy Hour Drink an Deck mit einem Glas Wein und war mit der Welt im Reinen - sehr entspannend. Bernard Stamm - mehr als 1600 Meilen vorraus berichtet dagegen: "Seit drei Tagen war ich mit einer chaotischen See konfrontiert und mit wechselnden Winden von 18-40kn - z.T. gegenan. Hagel- und Schneeschauer kommen dazu: keine Teit für Ruhepausen...
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01.02.2007
Alinghi-Doppel beginnt mit hartem Training
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Runde 1 der UBS Dubai Defender Trials. Die Rennen wurden heute Nachmittag in Dubai bei Bedingungen gestartet, die mit denjenigen in Valencia vergleichbar sind; die Windgeschwindigkeiten lagen zwischen 9 und 15 Knoten. Beim dritten Rennen war SUI64 mit Ed Baird am Steuer beim Start über der Linie, und obwohl sich SUI64 reinhängte und auf drei Bootslängen an SUI91 herankam, überquerte Peter Holmberg auf SUI91 die Ziellinie mit 43 Sekunden Vorsprung. Baird kommentiert das Renngeschehen wie folgt: "Der Start gelang uns plangemäss, bei der oberen Marke lagen wir etwa zwei Bootslängen zurück. Wir warteten den richtigen Moment ab, um uns abzusetzen." Baird und die Crew von SUI64 konnten SUI91 auf Distanz halten und überquerten die Ziellinie mit 2 Sekunden Vorsprung.
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