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Rockwool Germany SailGP: DS Automobiles Team France bricht den Geschwindigkeitsrekord 107,63 km/h

Quentin Delapierre hat enthüllt, wie es seinem DS Automobiles SailGP Team France gelang, seinen F50 bei einem Hochgeschwindigkeits-Thriller in Sassnitz auf eine Rekordgeschwindigkeit von 107,63 km/h zu beschleunigen.

Das französische Team pulverisierte den bisherigen SailGP-Geschwindigkeitsrekord von 103,93 km/h, den ROCKWOOL Racing in der vergangenen Saison am selben Ort aufgestellt hatte.

Für Steuermann Delapierre kam es vor allem darauf an, das Boot unter Kontrolle zu halten, während sie im abschließenden Abfallen beschleunigten.

Delapierre erklärte, dass sich das Team der Schwelle zur Kavitation näherte – jenem Phänomen, bei dem Wasser zu Dampfblasen siedet –, was bei der Wende eine besonders behutsame Vorgehensweise erforderte.

„Es war das letzte Abfallen des Tages, und es geschah ziemlich heftig“, sagte er. „Wir waren an der Grenze zur Kavitation, also versuchte ich wirklich, das Abfallen extrem sanft einzuleiten, damit Jason [Saunders, der Flight Controller des französischen Teams] nicht zu viel Druck auf seinem Foil hatte und wir nicht crashten.

Wenn man so behutsam abfällt, wird das Boot viel schneller.“

2026 Season // DS Team France flying in Sassnitz

von Will Carson

Dieses Ergebnis krönte die starke Aufholjagd Frankreichs nach einem schwierigen Auftaktrennen.

Eine Strafe im Zusammenhang mit „Los Gallos“ führte dazu, dass der französische F50 im ersten Rennen den Kontakt zum Wasser verlor (aus den Foils fiel); das Team meldete sich jedoch mit zwei deutlich stärkeren Leistungen zurück.

„Es war einfach ein besserer Start“, sagte Delapierre. „Im ersten Rennen hatten wir eine schwere Strafe im Duell mit den Spaniern und verloren den Kontakt zum Foil, was uns hart getroffen hat.

Aber in den letzten beiden Rennen hatten wir gute Starts, eine gute Bootsbeherrschung und haben uns einfach auf die Taktik konzentriert.“

Diese Wende war besonders wertvoll für Wing-Trimmer Leigh McMillan, der erstmals seit der Kollision des französischen Teams mit den „Black Foils“ im Februar in Auckland wieder an Bord war; Delapierre betonte dabei das Selbstvertrauen, das die Mannschaft nun mit in den Sonntag nehmen kann.

„Die Bootsbeherrschung sitzt, es ist also ein guter Tag für das Team“, sagte er.

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