Titel-Rückblick 2004
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  • 30.03.2004
    Geronimo kämpft ums Überleben
    So einen Südpazifik hat Geronimo-Skipper Olivier de Kersauson, der hier schon mehrmals war, noch nicht erlebt. Es ist nicht so sehr der 35kn-Wind sondern die fürchterliche See, die dem Schiff und der Crew seit 4 Tagen das Letzte abverlangen. Olivier weiß im Moment wie er sich entscheiden soll. Wenn das Wetter nicht bald besser wird, muss die Entscheidung zugunsten des Lebens der Crew gefällt werden. Noch beträgt der Abstand zum geltenden Rekord mehr als 2 Tage. Derweil strebt die Cheyenne im "zivilisierten" Atlantik wohl einem überlegenen Sieg zu.

    28.03.2004
    SCHÜMANN gewinnt Battle am Wannsee vor MEISTER
    Spannender hätte es für Teilnehmer und Zuschauer des AUDI Spring Battle nicht sein können: In einem packenden Finale besiegte Jochen SCHÜMANN den ehemaligen H-Boot Weltmeister Stefan MEISTER mit einer Serie von drei zu zwei (Best of Five). Noch am Morgen sah es so aus als ob das Match SCHÜMANN vs. MEISTER bereits im Halbfinale ausgetragen werden würde....SCHÜMANN hingegen, dessen neuer Halbfinalgegner der erst 20 jährige Paul CAMPELL-JAMES war, musste sich den Einzug ins Finale hart erkämpfen. Mit einem sicheren Sieg für Team Alinghi in der dritten Wettfahrt stand der Gegner für Stefan MEISTER im Finale fest.

    27.03.2004
    Geronimo und Cheyenne beobachten sich scharf
    Die beiden Megacats Geronimo und Cheyenne, die beide bereits den Jules Verne Rekord als schnellste Yacht Around eingestellt haben, kämpfen jetzt um ihren Vorsprung vor dem noch aktuellen Rekord der Orange I in 2003. Während Geronimo sich mit trickreichen Wettersystemen südlich Australien herumschlägt, sind Steve Fossett und seine Crew froh aus den leichten Winden vor Rio heraus zu sein und in den zunehmenden Tradewinds wieder mehr als 20kn Fahrt zu machen.

    26.03.2004
    J.Schümann ist Olympia-Segelmannschaftsleiter
    Der 3-fache Olympiasieger und America's Cup Gewinner mit Alinghi-Team wird das Olympiasegelteam als Mannschaftsleiter in Athen führen. Jochen Schümann wird auch die Olympia-Ausscheidungsregatten in Palma, Medemblik und Kiel unterstützen.

    22.03.2004
    Tiffany-Silber für Transat-Rekorde
    Am 21. Mai 2005 startet erneut die älteste Transatlantik-Regatta von New York nach England für 70 Fuß Einrumpfyachten. Der Rekord wurde 1905 vom Dreimastschoner "Atlantic" von New York nach Lizard in zwölf Tagen, 4h, 1min, 19sec aufgestellt. Für diese Rolex Transatlantic Challenge hat der New York Yacht Club vier seiner begehrtesten Silber-Trophäen - drei von Tiffany - ausgelobt. Welcher Geist die damalige feine Gesellschaft bewegen sollte, schrieb der "New York Herald": "...Anker zu lichten und zu einem Hochseetörn aufzubrechen. Verlasst euren gewohnten Kurs, vertraut auf euer Gespür für das Meer, erwidert den Besuch eurer englischen Verwandten, stattet der eigenen Küste einen Besuch ab, fahrt nach Südamerika, versucht euch in Europa, schaut beim Sultan vorbei; oder, wenn ihr den Mumm habt, segelt um die Welt, dann kommt wieder nach Hause und schreibt ein Buch. Es wird euer Andenken bewahren, Ruhm auf eure Taten werfen und eurem Land zur Ehre gereichen." Natürlich wird SEGEL.DE im nächsten Jahr auch dieses große Traditionsrennen mit Berichten und Fotos begleiten.

    20.03.2004
    Audi Spring Battle 04 - Wannsee - Prominenz kommt
    Die jungen Wilden fordern die America´s Cup Profis heraus. Drei America's Cup Teams machen mit: · Deutschlands Gewinner des America´s Cup Jochen Schümann vom Alinghi Team ! · Der zweifache Weltumsegler und im letzten Cup an Bord des französischen Teams Le Defi - Tim KRÖGER ! · Der 24 jährige Simon Shaw, aktueller Designer und Segler vom englischen Syndikat GBR Challenge! Ob sich die drei Profis auf den als sehr sportlich eingeschätzten Streamline-Booten gegen die Vertreter der jungen, wilden Segelgeneration durchsetzen können, werden sie trotzdem erst noch zeigen müssen: · Stellvertretend für die Herausforderer ist Match Race Studentenweltmeister Paul Campell-James, der mit 20 Jahren zugleich jüngste Teilnehmer. · Auch der amtierende Deutsche Meister im Match Race, Carsten Kemmling, fpordert die Profis heraus.

    18.03.2004
    Cheyenne rundete Kap Hoorn in Rekordzeit
    21:26 GMT rundete die Cheyenne von Steve Fossett mit seiner 12-Mnn-Crew Kap Hoorn 39 Tage 16h und 16min nach ihrem Start in Frankreich am 07.02.2004. Trotz der notwendigen Reparatur der Großsegelbeschläge und schwachem Wind an drei Tagen reduzierte sich der 41/2-Tage Vorsprung nur auf 21/2 Tage. Der größte Renn-Cat der Welt brach auf dieser Fahrt auch schon die Rekorde: Ouessant start to Cape Leeuwin (W. Australia)sowie für die Durchquerung des Indischen Ozeans (Cape of Good Hope - Tasmania).

    16.03.2004
    Seglertag des Seglerverbandes NRW (SVNRW)
    Auf dem Seglertag der Seglerverbandes Nordrhein Westfalen (SVNRW) mit seinen fast 38.000 Mitgliedern stand am Samstag, den 13.03.04 in Duisburg nach maximal möglicher zwölfjähriger Amtszeit von Klaus Dietrich Rosenfeld als Vorsitzender des Seglerverbandes eine Neuwahl an. Heinz Staudt, geb. am 23.12.1939, langjährig erfolgreicher Jollensegler, ehemals Weltverbandspräsident der olympischen Jollenklasse der 470er, berufen in die Organisation von fünf Olympiaden im Seglerbereich, langjähriges Mitglied des Seglerrates des DSV und Mitglied in verschiedenen Gremien des Weltseglerverbandes wurde einstimmig von über 100 Delegierten aus ganz Nordrhein Westfalen zum neuen Präsidenten des SVNRW gewählt. In seiner Antrittsrede setzte Heinz Staudt die Akzente im Segelsport nicht nur auf funktionierenden Dialog zwischen Seglern, Umweltschützern und Kommunen im Bereich Umweltschutz sondern sieht auch im Breitensport mit seinen Tausenden Mitgliedern die Weiterführung der erfolgreichen Verbandsarbeit als seine Verpflichtung.

    11.03.2004
    Van den Heede - die neue Segellegende
    Jean Luc Van den Heede ist sonst ein besonnener Mann im reifen Alter - aber bei diesem Empfang in Les Sables de Olonne am Dienstag konnte er seine Gefühle nur schwer zurückhalten. Die Bevölkerung dieses Heimathafens des Vendee Globe bereitete dem Weltumsegler, der den bisherigen Rekord von Philöippe Monnet im Monohull von Ost nach West(151 Tage) um 29 Tage unterbot, bereitete ihm einen glänzenden Empfang. Damit ist van den Heede zur weltweit anerkannten Segellegende geworden.

    11.03.2004
    Harte Zeiten für Steve Fossett und seine Crew
    Noch 2370 Meilen bis Kap Hoorn und 4 Tage Vorsprung vor dem Rekordhalter. Doch der Südpazifik zeigt der Cheyenne alles, was er zu bieten hat. Gestern brach das Spifall. Dann wurde Guillermo von einer Welle niedergestreckt, kehrte aber kurz darauf an seinen osten zurück. Doch dann erwischte es Nick Leggatt bei einer großen Welle härter - er schlug mit dem Gesicht auf den Kompaß auf und verletzte sich Wange und Auge. Er muß sich nun mit den zusammengeklebten Wunden einige Tage unter Deck nützlich machen. Die Bootsgeschwindigkeit wurde etwas reduziert, bis die See etwas passabler ist.

    03.03.2004
    Am 6.Tag - Aus für Orange II
    Der Rekordhalter Bruno Peyron musste kurz vor den Kapverden das Rennen um die Jules Verne Trophee aufgeben. Schon in der Nacht auf den 2.März traten starke Vibrationen in einem Rumpf auf, die später von einem Crewmitglied(Kampftaucher) inspiziert wurde. Der Schaden, der sich auch am anderen Rumpf ereignen könnte, war so stark, dass eine Notreperatur nicht zu verantworten war. Bruno Peyron, der 2002 mit seiner Orange I den Jules Verne Rekord verbessert hatte, ist tief enttäuscht und konnte nur bemerken:“We’re going home with the certain determination to start again, but when that will be, I don’t know”.



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