Titel-Rückblick 2004
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    30.06.2004
    Sophie Luther - eine neue britische Segelhoffnung ?
    Sophie Luther(23) hat nicht nur ein hübsches Gesicht, sondern auch soviel Segeltalent, dass sie als Beste unter 500 Bewerbern einen Dreijahres-Vertrag von Pindar gewann. Pindar hat bereits solche Offshore-Asse wie Emma Richards und Mike Sanderson gesponsert. Auf der Suche nach einer Offshore-Bewährungsprobe landete sie im verregneten Kiel zur KW, segelte auf der "AV-Teknik" den kurzen Schlag nach Warnemunde und wurde dort von Mikael Lundh, dem Avant-Skipper für das Rennen nach Sandhamn als Probecrewmitglied angeheuert. Werden wir bald mehr hören von Sophie?

    29.06.2004
    Ellen Mac Arthur hat Transatlantikrekord verfehlt!
    Zum Schluß verließen sie die Windgötter - und so machten 75 Minuten aus einer strahlenden eine tragische Heldin. Ellen Mac Arthur - die britische junge Segelqueen - hat sich noch in keinem Rennen so geschunden wie diesmal beim Solo Nordatlantik-West-Ost-Rekordversuch. Es galt den 10 Jahre alten Rekord von Laurent Bourgnon(Primagaz 60ft Tri June 1994) einzustellen. Im Kampf gegen Wind und Wellen holte sie in einer unglaublichen Anstrengung - ohne Schlaf und warmes Essen - den anfänglichen 24 Std-Rückstand in den letzten 2 Tagen wieder auf und lag 300nm vor dem Ziel nur noch 13 Minuten zurück. Doch dann verließ sie der Wind. Anstatt 00:44:42 GMT TODAY (29.6.04) kreuzte sie die Ziellinie am Lizzard Point um 01:59:57 GMT. Doch Ellen erntete große Anerkennung für ihre sportliche Leistung.

    28.06.2004
    Ellen betet für eine konstante Brise
    Ellen Mac Arthur erlebt ihr stressigstes Rennen auf hoher See. Mit nur 2 Std. Schlaf am Tag und insgesamt erst 3 warmen Mahlzeiten jagt sie dem Solo-Rekord West-Ost über den Nordatlantik entgegen. In der vergangenen Nacht hatte sie erste Halluzinationen, und musste einen Schaden an den Windinstrumenten reparieren. Alles hängt in diesen Stunden - auf den letzten 300 Meilen - von der Konstanz des Windes(SW 20kn) ab, um die 25 Minuten aufzuholen, die Ellen noch vom Rekord trennen.

    24.06.2004
    KW 2004 - Die Besten beweisen ihr Können
    Bei Böen bis zu 45 Knoten gab Kieler Woche Chef Dieter Rümmeli nur die Regattabahn direkt vor Schilksee frei. Star- Alexander Hagen und Jochen Wolfram freuen sich schon auf Athen. Tornado -Roland Gäbler und Gunnar Struckmann trainieren hier entspannt für Athen. Auch Finn- Michael Fellmann hat seine alte Form wiedergefunden und freut sich auf Athen. Für Europe- Petra Niemann kommt die zweite Olympiakampagne. Surfer Toni Wilhelm aus Kiel verdrängte Maksim Oberemko(UKR) von der Spitze und Amelie Lux konnte mit 4,5,5 auf dem 3.Rang ihre Starkwindtauglichkeit beweisen.

    24.06.2004
    Ellen Mac Arthur auf Rekordfahrt West-Ost
    Ellen Mac Arthur ist nach langer Wartezeit für das richtige Wetterfenster von New York nach England(Lizzard Point) gestartet und hat nach 2 Tagen, 6h 808nm zurückgelegt. Bei 40kn W-Wind erreichte sie mit 3 Reffs 22.1kn und eine Riesenwelle warf sie mit mehr als 45 Grad Krängung beinahe um. Sie muss am 29.Juni, 0:44 die Ziellinie vor der englischen Küste überfahren um den Rekord von Laurent Bourgnon, Primagaz (60ft trimaran)(June 1994, 7d 2h 34m 42s, 2925 miles, Average speed 17.15 knots) zu brechen.

    22.06.2004
    Sechs deutsche Siege zur Halbzeit
    Einen versöhnlichen Abschluss fand der internationale Teil der 122. Kieler Woche. Zwar herrschten nach der Wetter-Unbill am Montag auch Dienstag noch schwierige Bedingungen vor, dennoch konnte überall zumindest ein Rennen gesegelt werden: Beim olympischen Teil ab Mittwoch gehen rund 1500 Aktive aus 50 Nationen an den Start. Der Ruf der Kieler Woche als Weltfest des Segelsports wurde einmal mehr durch die Ergebnisse unterstrichen, die auch schon in dem ersten Teil für internationale Spitzenklasse bürgen: Mit insgesamt sechs deutschen Gesamtsiegen in 15 Klassen ging der internationale Teil der Kieler Woche zuende.

    13.06.2004
    A-Cat-Elite auf dem Lago Maggiore
    Zum zweiten Dannemann Cup versammelte sich die Weltelite der A-Cats in Brissago am Lago Maggiore. Der Australier Glenn Ashby ließ sich am letzten Tag den Sieg nicht mehr nehmen. In einer spektakulären siebten Wettfahrt bei Wind um vier Beaufort und spitzer Welle siegte der Weltmeister und Segelmacher aus Südaustralien mit Riesenvorsprung vor seinem Landsmann Scott Anderson. Der verdrängte mit diesem zweiten Platz den Schweizer Benjamin Oudot auf den dritten Gesamtrang. Oudot, der kein Starkwindsegler ist, musste den letzten Lauf aufgeben. Andere Segler wie der Europa- und Schweizermeister Sascha Wallmer (SUI) oder der Holländer Piet Saarberg wollten ihr Material schonen und blieben an Land. Von den gestarteten 40 Booten kamen nur 33 ins Ziel.

    13.06.2004
    Mike Golding gewinnt Transat in Monohull 60-Klasse
    Heute morgen 04:18:08 überfuht Mike Golding/Ecover als Erster der Monohulls 60 die Ziellinie in Boston und stellte mit 12 Tagen, 15h, 18min u. 8sec einen neuen Transatlantikrekord der Soloskipper auf.(9,23kn). Es war für den ehemaligen Feuerwehrmann der erste große Sieg in einem bedeutenden Offshorerennen. Er war bereits 2003 1st Defi Atlantique - 3rd Transat Jacques Vabre - 2002 2nd Route du Rhum - 2001 2nd Transat Jacques Vabre - 3rd EDS Atlantic Challenge - 2000 7th Vendée Globe / Team Group 4
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    09.06.2004
    Michel Desjoyeaux/Geant hat neuen Rekord
    Am 08.06.2004, 21:29 GMT überfuhr Michel Desjoyeaux mit seinem ORMA-60ft-Trimaran Geant 4 Meilen vor der Stadt mit 23kn Fahrt als Erster die Ziellinie des Transat Race 2004. Mit 8 Tagen, 8h, 29min und 55sec hat er damit einen neuen Nordatlantikrekord aufgestellt. Mit mehreren Sturmtiefs(45kn), stürmischer See und Eisberggefahr zeigte der Nordatlantik wieder einmal., dass dieses Rennen das härteste seiner Art ist. Mehrere Boote erlitten Mast- und Kielbruch und mussten aus Seenot gerettet werden.

    08.06.2004
    Fahrplan einer Rettungsaktion im Nordatlantik
    Am 07.06.04, 05:25 meldete Bernhard Stamm seinem Shoreteam die ernsten Schäden am Kiel seiner Armor Lux. 06:45 setzte er dann den Mayday-Ruf ab und das Maritime Rescue Co-ordination Centre (MRCC) in Halifax, Nova Scotia koordinierte die Rettungsmaßnahmen. 12:30 sichtete die Hercules der Canadian Air Force von Greenwood, Nova Scotia die kieloben treibende Armor Lux und dirigierte den kleinen Tanker "Emma" zur Unglücksstelle, wo Bernhard Stamm 15:45 von einem Rettungsboot der Emma bei 25kn Wind und 3-4m Welle aufgenommen wurde. Bereits 18:00GMT konnte man seine story per Telefon hören.

    07.06.2004
    Mayday: Bernhard Stamm - Kiel verloren-gekentert
    Dramatik auf dem Nordatlantik... Nachdem bereits Vincent Riou seinen Mast und Großbaum verloren hat, Zur etwa gleichen Zeit verlor Bernhard Stamm den Kiel seiner Cheminees Poujoulat-Armor Lux und ist gekentert. Er meldete 0525 dem Race Directin Team und setzte 0645TU ein Mayday ab, das von MRCC Halifax aufgefangen wurde. Die Halifax koordiniert die Rettungsaktion aus der Luft und zur See.Stamm befindet sich wohlauf im Boot in seinem Survival-Anzug.

    07.06.2004
    Vincent Riou/PRB Mastbruch bei 25kn
    Heute Morgen 0430TU erlitt die Mono60-PRB von Vincent Riou - Dritter der Mono60 - bei 49 25N and 42 44W - 500 Meilen vor Neufundland - Mastbruch. Bei nur 25kn Wind aber rauher See gingen der Mast und Großbaum verloren, sodass Vincent kein Notrigg aufbauen kann. Er war unter Deck und ist ok. Hilfe von aussen ist z.Zt. nicht angefordert worden.

    05.06.2004, 01:32
    P.Dick/Virbac: 360Grad-Kenterung u. Mastbruch
    Am Freitag Abend 18:30 kenterte die bisher führende Mono60-Virbac mit Skipper Pierre Dick bei 50kn Wind und 6-7m Welle durch und verlor ihren in drei Teile zerbrochenen Mast und Großbaum. Pierre befand sich unter Deck und ist wohlauf. Das Boot selbst hat keinen Schaden genommen. Dick versucht ein Notrigg zusammenzubekommen , hat jedoch keine Hilfe von außen angefordert. Mike Golding hatte bereits 15:00 die Führung der Mono60-Flotte übernommen.


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    Segeln blindes gif