Schlagwortarchiv für: LYC

Travemünder Woche 2022 Feines Festival mit Meerblick

Travemünder Woche 2022 Feines Festival mit Meerblick

Feines Festival mit Meerblick

Nicht nur auf dem Wasser wird bei der 133. Travemünder Woche mit hochklassigen Regatten viel geboten, auch an Land sorgt ein buntes Programm aus Konzerten, Party und Kulinarik für Unterhaltung. Besondere Highlights für Seh-Leute sind die Showrennen der TW-Segelklassen und das Bürgermeister-Rennen um den Volksbank Rotspon Cup direkt vor der Travepromenade sowie die allabendliche Illuminierung der „Passat“.

Wer beim Bummel über die Festivalmeile die Trave- und Strandpromenade entlangschlendert, hat die Wahl zwischen unterschiedlichsten Speisen und Getränken an den Ständen, die in diesem Jahr luftiger angeordnet sind und so freien Blick Richtung Wasser bieten. Kulinarisch reicht das Angebot vom indischen Curry, über Burger aus dem Foodtruck bis hin zu typisch bayrischen Gerichten, serviert in Biergartenatmosphäre. Wie gewohnt lädt ein kleines Weindorf auf dem Rondeel am Fontänenfeld zum Verweilen ein.


Gut gestärkt haben die Besucherinnen und Besucher erneut die Wahl: Feiern, chillen und tanzen im Beach-Club auf dem Strand vor der Nordermole, Konzertbesuch an der Stadtwerke-Lübeck Festivalbühne nahe der Lotsenstation oder ein Besuch im Holsten-Biergarten.

Und auch zum Shoppen gibt es Gelegenheit auf der Bummelmeile, zum Beispiel im 150 Quadratmeter großen Verkaufszelt des TW-Ausstatters Marinepool an der Travepromenade sowie an zahlreichen kleinen Verkaufsständen auf dem Festivalgelände, das vom Fontänenfeld and der Strandpromenade im Norden bis zur Tornadowiese im Süden reicht. Für Kinderunterhaltung ist täglich von 11 bis 19 Uhr mit Kinderkarussell, Trampolinen und weiteren Spielmöglichkeiten im Brügmanngarten gesorgt.

Ein spannender Höhepunkt auf der Trave ist das Bürgermeister-Rennen um den Volksbank Rotspon-Cup. Das kommentierte Showrennen von Lübecks Bürgermeister Jan Lindenau gegen Schleswig-Holsteins Innenministerin Sabine Sütterlin-Waack startet morgen gegen 11 Uhr. Weitere kommentierte Showrennen unterschiedlicher Segelklassen finden immer nachmittags gegen 17 Uhr auf der Trave statt, wenn die Wetterlage es zulässt.

Einen farbenfrohen Tagesabschluss auf dem Festivalgelände bildet die allabendliche Illumination der Viermastbark „Passat“. Bis einschließlich Sonntag erstrahlt das Schiff von 20 Uhr bis nach Mitternacht in verschiedenen Farben. Bunte Farbakzente im Abendhimmel bietet außerdem kommenden Sonntag ab 22.45 Uhr das Abschlussfeuerwerk vor der Nordermole.



Bildunterschriften von oben:

Am Schnittpunkt zwischen Travepromenade und Strandallee ist das Zentrum des Festivalgeschehens. Foto: segel-bilder.de

Allabendlich wird die Passat beleuchtet und sorgt für einen optischen Blickfänger. Foto: segel-bilder.de
 


Showdown der Politik-Prominenz

Der Wettkampf um eine Flasche Lübecker Rotspon ist der Ursprung der Travemünder Woche, als die Hamburger Kaufleute Hermann Wentzel und Hermann Dröge in der Lübecker Bucht 1889 die Idee in die Tat umsetzten, einen Segel-Wettkampf in der Lübecker Bucht auszutragen. Aus diesem Duell wurde im Laufe von inzwischen 133 Jahren eine der größten Segelveranstaltungen der Welt. Am morgigen Mittwoch um 12 Uhr geht es wieder um eine Magnum-Flasche Lübecker Rotspon, wenn Lübecks Bürgermeister Jan Lindenau und SH-Innenministerin Sabine Sütterlin-Waack zum Segelduell in der Trave antreten.

2004 wurde die Travemünder Woche auf Initiative des damaligen Lübecker Bürgermeisters Bernd Saxe auf ihren Ursprung zurückgeführt. Seitdem wird in der Trave der Volksbank Rotspon Cup ausgesegelt – ein Regatta-Duell zwischen Lübecks Bürgermeister und einem Politik-Kollegen aus Hamburg, Rostock oder Kiel.

Als Duell-Schiffe haben sich in den vergangenen Jahren die historischen 12mR-Yachten etabliert – jene Klasse, die über Jahrzehnte bis in die 1980er Jahre den America’s Cup, den Kampf um die wichtigste Segeltrophäe, bestimmte.

Zur 17. Auflage des Volksbank Rotspon Cup werden die „Trivia“ aus Kiel und die „Sphinx“ aus Flensburg segeln. Mit an Bord sind die jeweiligen Eigner (Wilfried Beeck, „Trivia“ und Jochen Frank, „Sphinx“) mit ihren erfahrenen Mannschaften. Das Ruder aber übernehmen die Politiker.

Lübecks Bürgermeister Jan Lindenau wird in diesem Jahr seinen dritten Volksbank Rotspon Cup segeln. 2018 gewann er sein Duell gegen den damaligen SH-Innenminister Hans-Joachim Grote, ein Jahr später musste er sich indes SH-Finanzministerin Monika Heinold geschlagen geben.

Jetzt hat Lindenau also die Chance, seiner Bilanz einen positiven Dreh zu geben. Als Gegnerin wird die amtierende Innenministerin von Schleswig-Holstein, Sabine Sütterlin-Waack, ins Rennen gehen. Die gebürtige Reinbekerin war bis 2017 Bundestagsabgeordnete, bevor sie ins Kabinett von Daniel Günther in Kiel einzog. Im April 2020 übernahm sie das Innenministerium und verantwortet damit auch den Sportbereich. Sütterlin-Waack ist die vierte Innenministerin des Landes, die ins Rennen geht. Lediglich Andreas Breitner konnte 2012 einen Sieg landen. Stefan Studt und Hans-Joachim Grote kassierten Niederlagen. Deutlich besser sieht die Frauen-Bilanz beim Volksbank Rotspon-Cup aus. Susanne Gaschke, Ex-OB von Kiel, konnte 2013 ebenso gewinnen wie Finanzministerin Monika Heinold bei der letzten Auflage des Rennens (2019).

In den vergangenen beiden Jahren musste der Volksbank Rotspon Cup Pandemie-bedingt ausfallen, so dass das Comeback nun mit großer Spannung erwartet wird. Innenministerin Sabine Sütterlin-Waack wird auf der „Trivia“ segeln, Bürgermeister Jan Lindenau steuert die „Sphinx“. Die Rennen werden vor der Kulisse der Viermastbark Passat ausgetragen und fachkundig für das Publikum kommentiert, das von der Travepromenade aus den besten Blick auf das Geschehen hat. Gesegelt wird im Modus „Best of 3“. Das Team, das zuerst zwei Siege eingefahren hat, nimmt die Magnumflasche Rotspon entgegen.


Bildunterschrift:
In der Trave und damit driekt in Sichtweite des Publikums werden die Wettfahrten um den Volksbank Rotspon Cup auf historischen Zwölfer-Yachten ausgetragen. Foto: segel-bilder.de

 
Festivalprogramm der 133. Travemünder Woche

Mittwoch, 27. Juli
12:00 Uhr, Travepromenade: Volksbank Rotspon Cup von Bürgermeister Jan Lindenau gegen Innenministerin Sabine Sütterlin-Waack
17:00 Uhr, Travepromenade: Trave Races der Formula 16
17.00 Uhr, Stadtwerke Lübeck Bühne an der Nordermole: Lübecker Shantychor Möwenschiet
19:15 Uhr, Stadtwerke Lübeck Bühne an der Nordermole: Rudolf Rock & die Schocker
19:30 Uhr, Bühne an der Sailors Bay auf dem Priwall: Jasmin Antic & Support
20:00 Uhr, Travepromenade: Illumination der Viermastbark Passat
20:30 Uhr, Ballsaal Atlantic Grand Hotel: Cubana Classica

Donnerstag, 28. Juli
17:00 Uhr, Travepromenade: Trave Races der Hobie 16
19:00 Uhr, Stadtwerke Lübeck Bühne an der Nordermole: Falk
19:30 Uhr, Bühne an der Sailors Bay auf dem Priwall: Bay Band goes Sax
20:00 Uhr, Travepromenade: Illumination der Viermastbark Passat
20:15 Uhr, Stadtwerke Lübeck Bühne an der Nordermole: Odeville
20:30 Uhr, Ballsaal Atlantic Grand Hotel: Serenata Brasileira

Freitag, 29. Juli
17:00 Uhr, Travepromenade: Trave Races der Yngling
18:30 Uhr, Stadtwerke Lübeck Bühne an der Nordermole: James Sunburst & Randy Rich
19:30 Uhr, Bühne an der Sailors Bay auf dem Priwall: Bay Band
20:00 Uhr, Stadtwerke Lübeck Bühne an der Nordermole: Rockhouse Brothers
20:00 Uhr, Travepromenade: Illumination der Viermastbark Passat
20:30 Uhr, Ballsaal Atlantic Grand Hotel: Brahms in Brazil

Samstag, 30. Juli
15:00 Uhr, Stadtwerke Lübeck Bühne an der Nordermole: Igor Landy
17:00 Uhr, Stadtwerke Lübeck Bühne an der Nordermole: David Pfeffer
17:00 Uhr, Travepromenade: Trave Races der Formula 18
19:30 Uhr, Bühne an der Sailors Bay auf dem Priwall: Bay Band & Ron Seidler
20:00 Uhr, Travepromenade: Illumination der Viermastbark Passat
20:30 Uhr, Ballsaal Atlantic Grand Hotel: Leinen los nach Lateinamerika
20:30 Uhr, Stadtwerke Lübeck Bühne an der Nordermole: Kuult

Sonntag, 31. Juli
13:30 Uhr, Stadtwerke Lübeck Bühne an der Nordermole: Aurel
17:00 Uhr, Stadtwerke Lübeck Bühne an der Nordermole: JP King
20:00 Uhr, Stadtwerke Lübeck Bühne an der Nordermole: Paulsen
20:00 Uhr, Travepromenade: Illumination der Viermastbark Passat
22:45 Uhr, Nordermole: Abschlussfeuerwerk

 
Akkreditierung zum Pressebereich

Zur Travemünder Woche 2022 stellen wir Ihnen wieder unseren Pressebereich zur Verfügung. Journalisten, die über die Travemünder Woche berichten wollen, erhalten Informationen über unsere Webseite (www.travemuender-woche.de) über unseren Newsletter, zu dem Sie sich per Email (media@travemuender-woche.de, Stichwort: Newsletter) anmelden können. Zudem gibt es ein Fotoangebot auf unserer Presseseite.

 
 
 
 
Travemünder Woche 2022 Hobie 16 EM

Travemünder Woche 2022 Hobie 16 EM


Mit voller Kraft ins Renngeschehen

Glückliche Gesichter zum Start in das Wettfahrtgeschehen der Travemünder Woche: Ein leichter, aber gut segelbarer Wind bestimmte das Wetterszenario am Sonnabend und ermöglichte auf vier Regattabahnen ein volles Programm sowie am späten Nachmittag den ersten Auftritt der Trave Races, der Showrennen in der Trave. Als fleißige Arbeitsbienen zeigten sich die Jugendlichen auf ihren Hobie-Katamaranen. Für ihre Europameisterschafts-Wertung fuhren sie bereits fünf Rennen ein. Die J/22 schafften zu ihren German Open ebenso wie die Seesegler drei Wettfahrten. Und die Finns segelten zwei offizielle Wertungen ein, bevor eine kleine Delegation von zwölf Jollen noch in der Trave vor Publikum ihr Können zeigte.

Der Seebahn gebührt traditionell der erste Startschuss der Travemünder Woche. Und Wettfahrtleiter Uwe Wenzel hatte rechtzeitig seine Flotten auf die Bahn beordert, um die Yachten nach den Wertungsgruppen ORC und Yardstick auf Kurs gehen zu lassen. „Der Wind war zum ersten Start zwar etwas weniger als erwartet, aber konstant. Und im Laufe des Tages wurde es immer besser.“

Dieser Gefühlslage konnte sich Henning Tebbe, Steuermann an Bord der „Patent 4“, nicht anschließen. Zur Warnemünder Woche triumphierte die Crew gerade bei der Deutschen Meisterschaft, jetzt aber zeigte sie nicht ihr volles Potenzial: „Die Manöver waren okay, der Bootsspeed war gut, aber taktisch war es schlecht. Schon die Starts liefen nicht gut, und auch auf der Bahn haben wir einige Fehlentscheidungen getroffen“, so Tebbe. Mit drei zweiten Plätzen kam die „Patent 4“ von Eigner Jürgen Klinghardt (Lübecker YC) sogar noch besser aus dem Tag als erwartet und bläst für den Sonntag, der bereits den Abschluss der Up-and-Down-Wettfahrten bildet, zum Angriff auf die führende „Adamas“ von Jan Peters (SVH Lübeck). „Natürlich, wollen wir besser segeln. Wir wissen ja, woran es gelegen hat“, so Tebbe. In der Yardstick-Gruppe führt die „Havanna“ von Michael Kruse (Grömitzer SC) das kleine Feld an.

Ebenfalls auf der seewärtigen Bahn tragen die J/22 ihre German Open, die inoffizielle Deutsche Meisterschaft, aus. Und die deutsche Instanz in der Klasse ist die Crew um Reiner Brockerhoff. Vor Travemünde hat der Duisburger bereits Erfolge auf nationaler und internationaler Ebene eingefahren und strebt nun dem German-Open-Titel entgegen. Mit den Platzierungen 1, 2, 1 ist sein Vorsprung von einem Punkt allerdings nur hauchdünn vor Holger Schmitt vom Lohheider See.

Bei der Jugend-Europameisterschaft der Hobie-16-Katamarane zeigt sich eine deutliche Dominanz des italienischen Nachwuchses. Im Feld der 14 Teams stehen acht Duos in Grün-Weiß-Rot an der Spitze mit Gianmarco Gini/Elisa Mustacchi in der Führung. Die deutschen Crews starten bei der Jugend nur ohne Gennaker und damit nicht in der EM-Wertung.

Bei der Internationalen Deutschen Meisterschaft der Finn-Dinghys jagt die deutsche Flotte nach Tag eins einen Dänen. Otto Strandvig hat nach den Plätzen eins und zwei den Berliner Fabian Lemmel als ersten Verfolger im Nacken. „Im ersten Rennen hat mich ein starker Dreher auf der falschen Seite erwischt, aber das zweite lief dann ganz nach meinem Geschmack“, so der DM-Dritte des Vorjahres nach den Platzierungen 7 und 1.

Lemmel durfte am Abend zudem noch den Sieg im Trave Races feiern. Sowohl im Halbfinale als auch in der Entscheidung setzte er sich souverän durch. Vor allem auf den Vormwindkursen zeigte er mit kraftvoller Technik an der Schot, was das Pumpen an Geschwindigkeitsschub bringt.

In Lauerstellung der Finn-DM liegen die weiteren deutschen Titelfavoriten. Thomas Schmid (Hamburg) und André Budzien (Schwerin) kassierten jeweils eine Frühstart-Disqualifikation, dürfen sich im weiteren Verlauf des Titelkampfes keinen Ausrutscher mehr erlauben.


Bildunterschriften von oben:
Die Finns lieferten am ersten Tag ein doppeltes Programm ab. Nach zwei Wettfahrten für die DM-Wertung ging es für zwölf Segler noch bei den trave Races weiter. Foto: segel-bilder.de

Den Seeseglern gebührt zur Travemünder Woche der erste Startschuss. Sie segelten drei Wettfahrten auf dem Up-and-Down-Kurs. Foto: segel-bilder.de

Fleißig war die Hobie-Jugend mit fünf Wettfahrten am ersten Tag der Europameisterschaft. Foto: segel-bilder.de
 


Deutsch-finnisches Duell in der Champions League

Das Liga-Segeln ist zurück bei der Traveünder Woche – und das nicht nur mit der Ersten und Zweiten Bundesliga, sondern auch mit der Sailing Champions League (SLC). Erstmals wird das Finale der Königsklasse in Deutschland ausgetragen. 36 Teams aus 19 Nationen segeln bis Dienstag, um den Sieg. Sechs Mannschaften aus Deutschland treten an. Nach den ersten vier Rennen hat sich ein harter Spitzenkampf zwischen dem NRV aus Hamburg und dem für Finnland startenden Team von den Aland-Insel entwickelt.

Zum Auftakt des hochkarätigen Champion-League-Finales freuten sich die Aktiven über geradezu ideale Wetterbedingungen mit leichtem Wind aus westlichen Richtungen. Direkt vor dem Travemünder Kurstrand ließen sich die Rennen auch gut von Land aus verfolgen. Jeweils neun Boote treten pro Wettfahrt gegeneinander an, sodass es an den Tonnen für Liga-Verhältnisse mitunter eng wird. Auch zwischen den Wettfahrten geht es bei den fliegenden Wechseln der Crews auf dem Wasser actionreich zu. Per Schlauchboot werden die Teams für das nächste Rennen auf die Regattabahn gebracht. Dann ist schnelles Handeln gefragt: Übersteigen auf das jeweilige Boot, Vereinsflagge am Heck befestigen, Segel ausrichten und sich direkt für den Start in Position bringen.

Durchgehend erfolgreich segelte das Team vom Verein Åländska Segelsällskapet: Dreimal passierten die Finnen die Ziellinie als Erstes, einmal als Zweites. Punktgleich nach vier Rennen waren die Hamburger vom deutschen Rekordmeister NRV. Zwischenzeitlich hatte das Team um Skipper David Chapman zwar einen Frühstart in der Liste, der wurde aber nach Überprüfung der Startprotokolle korrigiert.
Schon vor dem ersten Start sah Carsten Kemmling, Steuermann des Teams vom WV Hemelingen (WVH), beim Champions-League-Finale die deutschen Crews in einer starken Position. „Das Niveau hier im Finale ist hoch, und die internationale Konkurrenz ist für uns schwer einschätzbar. Unser Ziel ist es, unter die ersten Vier zu kommen, die den Sieg unter sich ausmachen“, so der für Bremen startende Hamburger. Dass so viele junge Teams antreten, sieht er als positives Zeichen für die Bundesliga.

Die Tatsache, dass in der Champions League in den Rennen neun Boote – und nicht nur sechs wie in der Bundesliga – gegeneinander antreten, mache es für die Aktiven etwas anspruchsvoller, meint Kemmling. „An der Luvtonne wird dadurch es enger. Außerdem gilt es, mehr Boote im Blick zu behalten.“ Besonders schön, sei bei der Travemünder Veranstaltung die Publikumsnähe durch den Regattakurs direkt vor dem Kurstrand.

Einen guten Einstieg in die SCL fand der Lübecker Yacht-Club (LYC), das als Gastgeber eine Wild Card für das Finale bekommen hat. So sind die Lübecker in dieser Saison zwar nicht in der Bundesliga am Start, wohl aber beim Finale der Sailing Champions League. „Wir haben uns in diesem Jahr aus der Bundesliga abgemeldet, weil wir den Bereich gerade erst wieder mit Jüngeren aufbauen. Auch hier beim Finale setzen wir auf den Nachwuchs“, erklärt Maximilian Gebhard, Team-Manager der Liga-Mannschaft des LYC. Für die Crew rund um den 21-jährigen Steuermann Henrik von Seck ist das SCL-Finale das Saisonhighlight. Bestmöglich abzuschneiden, sei das Ziel. Der vermeintliche Heimvorteil hätte aber durchaus seine Schattenseiten. „Dadurch, dass wir hier zu Hause sind, laufen auch andere Verpflichtungen nebenbei weiter. So musste Henrik zum Beispiel noch zur Uni. Wenn wir anderswo starten, nehmen wir uns vorab schon ein paar Tage frei und können uns so ganz auf die Regatta fokussieren“, erläutert Gebhard. Zum Abschluss des Tages kassierte die Lübecker noch ein paar schwächere Ergebnisse und liegen vor dem zweiten Tag auf Rang 30.


Bildunterschriften (von oben):

Mit den Kursen dicht unter Land waren die Wettfahrten der Sailing Champions League gut vom Publikum zu verfolgen. Foto: segel-bilder.de

Mit neun Booten am Start ist das Feld der Champions League deutlich enger gestaffelt als in der Bundesliga. Foto: segel-bilder.de

 
Sonntagsprogramm der 133. Travemünder Woche

Sonntag, 24. Juli
11:00 Uhr, Media Race Course: Sailing Champions League
11:00 Uhr, Seebahn: Up-and-Down-Regatta der seegehenden Schiffe, German Open der J/22
11:00 Uhr, Bahn Bravo: EM Hobie 16 Jugend
11:00 Uhr, Bahn Foxtrott: IDM der Finn Dinghy
11:00 Uhr, Bahn Delta: NDM Dyas
12:00 Uhr, Bahn Bravo: EM Hobie 16 Master, Hobie 16 Spi
12:00 Uhr, Bahn Charlie: EM Hobie 14, EM Hobie Dragoon
12.00 Uhr, Stadtwerke Lübeck Bühne an der Nordermole: 8 to the bar
14:00 Uhr, Stadtwerke Stand an der Travepromenade: Tanz der Movement Family
17:00 Uhr, Travepromenade: Trave Races der Hobie Dragoon
18:00 Uhr, Stadtwerke Lübeck Bühne an der Nordermole: United 4
19:00 Uhr, Ballsaal Atlantic Grand Hotel: Los Sonaderos
19:30 Uhr, Bühne an der Sailors Bay auf dem Priwall: Second take extended
20:00 Uhr, Travepromenade: Brazilian Beatz Band
20:00 Uhr, Travepromenade: Illumination der Viermastbark Passat

 
 
 
 
 
 
IQFoil sorgen für Knalleffekt zur Travemünder Woche 2022

IQFoil sorgen für Knalleffekt zur Travemünder Woche 2022



Neue Olympia-Klasse mit Top-Event zur TW           

Foilende Surfer sorgen für Knalleffekt zur TW 2022


Die Surfer fliegen ein zur Travemünder Woche: Mit den International Games Travemünde trägt die künftige Olympia-Klasse der iQFOiLs ein Event der weltweit höchstklassigsten Serie in der Lübecker Bucht aus. 200 Surfer ,100 Männer und 100 Frauen werden erwartet, wenn es vom 26. bis 30. Juli zum bisher größten und spektakulärsten Event dieser Klasse in Deutschland auf die Bahn geht.

Schneller als der Wind, surrend wie ein E-Auto zischen sie über das Wasser: Die iQFOiL-Surfer sind die innovativste Klasse, die der olympische Segelsport neben den Kitern zu bieten hat. Seit der Weltseglerverband World Sailing den Surf-Boards mit den Unterwasser-Flügeln den Olympia-Status für 2024 zugesprochen hat, geht ein Ruck durch die Szene. Die Chance, mit bis zu 60 km/h (32 Knoten) über das Wasser zu fliegen, begeistert die breite Masse der Surfer ebenso wie die absoluten Top-Athleten. Die Folge: Die Starterfelder sind proppenvoll, die Wettkämpfe werden zum Spektakel und die Kämpfe um die Spitzenposition zu Hochgeschwindigkeitsduellen.

„Das wird ein absoluter Knalleffekt zur 133. Travemünder Woche“, freut sich TW-Sportdirektor Jens Kath, selbst aktiver Surfer, über den Coup, dieses hochklassige Event an die Ostsee gelockt zu haben. Gonzalo Costa Hoevel, Manager der Klasse, ist ebenso begeistert von der Kooperation: „Die Travemünder Woche ist unser Top-Event in Nordeuropa. Ein neuer Austragungsort für uns mit einer großen Segeltradition in einem Land mit toller Surfbegeisterung. Daher wird es ein echtes Highlight-Event für uns.“

Die International Games starten in dieser Woche vor Lanzarote/Spanien, touren schließlich bis in Dezember hinein über weitere Stationen in Mittel- und Südeuropa sowie Mexiko und China um die Welt. Eingebettet in die Serie sind auch die kontinentalen Titelkämpfe sowie die Weltmeisterschaft. Die Travemünder Woche ist der einzige deutsche Tourstopp und darf sich auf Top-Athleten aus ganz Europa, aber auch aus Asien, den USA, Brasilien und Argentinien freuen. „Wir erwarten die weltbesten Athleten der Klasse zur Travemünder Woche“, sagt Gonzalo Costa Hoevel und blickt sogar noch weiter voraus: „Wir möchten das Event zu einem Auftakt von vielen machen. Es wird das Top-Event in der Region und wir erhoffen uns dadurch ein Push für die nordeuropäischen Länder.“

Die Travemünder Woche stellt sich auf eine komplette Woche mit den Surfern ein. Die offiziellen Trainings der International Games sind ab dem ersten TW-Sonnabend, 23. Juli, terminiert. Ab Dienstag, 26. Juli, wird es dann ernst für die Männer und Frauen auf den Bahnen Delta und Foxtrott vor dem Brodtner Steilufer. Die Finals sind für den Abschluss-Sonnabend, 30. Juli, geplant. Ihr Fahrerlager werden die Surfer auf dem Grünstrand aufschlagen und damit für ein buntes Bild im Herzen von Travemünde sorgen.

Eingefädelt hat die Kontakte zwischen der Travemünder Woche und der Klasse der Zürcher Yacht Club. Die Schweizer sind seit 2020 Mitveranstalter der Travemünder Woche neben dem NRV Hamburg und der Hansestadt Lübeck. Hauptveranstalter ist der Lübecker Yacht-Club.

In der Schweiz hat die IQFOiL-Klasse mit der Ausrichtung der Welt- und Europameisterschaften in den vergangenen Jahren auf dem Silvaplana-See ein festes Standbein. Den kurzen Draht haben die ZYC-Verantwortlichen genutzt, um die Surfer von der Travemünder Woche zu begeistern.

Der Gesamtwettfahrtleiter der Travemünder Woche, Anderl Denecke, und Wettfahrtleiter Lionel Büttner, beide Mitglieder sowohl im LYC und ZYC, haben intensiv an der Vergabe der International Games an die TW gearbeitet und sehen darin ein großartiges Zeichen für den Stellenwert des Events. Denecke: „Wir haben bereits ein tolles Regatta-Programm mit Deutschen, Europa- und Weltmeisterschaften in spannenden Segelklassen. Das Topevent der iQFOiLs rundet den Kanon perfekt ab und zeigt die Lust der Travemünder Woche an Innovationen.“

Mit den International Games touren die iQFOiLer um die Welt und machen dabei zur Travemünder Woche den einzigen Stopp in Nordeuropa. Erwartet werden dazu 100 Frauen und 100 Männer – darunter auch deutsche Top-Athleten wie Sebastian Kördel. Fotos: segel-bilder.de

 
 
Impressum
Travemünder Woche gGmbH
Roeckstraße 54
D – 23568 Lübeck
Telefon: 0451- 61 32 92 77
www.travemuender-woche.de

Pressesprecher:
Ralf Abratis
Telefon: 0173-4111265
Email: media@travemuender-woche.de
Team Lübecker Yacht-Club - DJSL 2019 Finale Möhnesee

Team Lübecker Yacht-Club – DJSL 2019 Finale Möhnesee

Segelteam Lübecker Yacht-Club Finale 2019 der Deutschen Junioren Segel Liga (DJSL) auf dem Möhnesee