
29.06.2003
Rauschender Empfang der „Zaraffa“ in Hamburg
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Cuxhaven/Hamburg. Ein schnelles, durables Boot, eine eingeschworene
Mannschaft, Glück mit dem Wetter und der beste Navigator der Welt. Diese
vier Säulen nannte Eigner und Skipper Huntington „Skip“ Sheldon aus
Shelburne, Vermont/USA für die schnelle Atlantiküberquerung seiner
„Zaraffa“. Die Hochseeyacht hatte am Sonnabend (28. Juni) um punkt 11.17
Uhr und 28 Sekunden in Cuxhaven als Erste die Ziellinie der
DaimlerChrysler North Atlantik Challenge 2003 erreicht. Damit ist die
„Zaraffa“ jedoch zunächst nur „first ship home“. Der Gesamtsieger wird
nach IRC-Handicapfaktor berechnet.
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24.06.2003
SPIEGEL-Gespräch mit J.Schümann u. M.Illbruck
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Im SPIEGEL dieser Woche ist ein SPIEGEL-Gespräch(Seite 94-98) mit Jochen Schümann und michael Illbruck über die leiden ihrer crews, die geheimnisse ihrer Boote und eine deutsche Americas-Cup-Kampagne enthalten. In großer Offenheit schildern die bekanntesten deutschen Segel-Promis die menschlichen Seiten beim Volvo Ocean Race sowie die Feinheiten beim Americas Cup in Auckland. Natürlich erfährt man auch im Überblick die wichtigsten Daten der beiden Schiffe.
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24.06.2003
AroundAlone-Tim Kent gekentert und gerettet
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Der weißhaarige Around-Alone-Skipper Tim Kent nahm zusammen mit Kompagnon Rick McKenna aus Elm Grove,Wisconsin am Bermuda 1-2 race teil, als Freitag,20.06. plötzlich seine Kielbombe abriß und das Schiff durchkenterte. Dank der rechtzeitigen Sicherstellung der Signalraketen konnten sie das Kreuzfahrtschiff
NORDIC EMPRESS heranführen und wurden gerettet. Die Segelkameraden Alan Paris und Brad Van Liew vom AA unternehmen z.Zt. eine Suchaktion um die kieloben treibende EVEREST HORIZONTAL zu finden und zu bergen.
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23.06.2003
Ruderbruch/Riss im Mast - 2 Yachten weniger
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Zwei weitere Hochseeyachten sind am Montag aus der DCNAC ausgeschieden. Die Kieler „D’Accord“ meldete einen Ruderbruch und die „HSH
Nordbank“ einen Riss im Mast. Alle Crewmitglieder seien zwar sehr
enttäuscht, aber wohlauf. Damit sind nach dem Untergang der Bremer
„Monsun“ und dem Ausstieg der „Anny“ von Gustav Edelhoff (Norddeutscher
Regatta Verein) noch 59 Boote im Rennen. Es führte am Montag Nachmittag weiter mit großem Vorsprung die „Zaraffa“ (USA). Dahinter lag die „Zukunft IV“ vom
Kieler Yacht-Club der „Discoverer“ (England) dicht auf den Fersen.
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21.06.2003
Große "Anny" gibt Rennen auf
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Die Segelyacht „Anny“ von Gustav Edelhoff aus Iserlohn hat am Sonntag
Nachmittag (22. Juni) um 15.25 Uhr deutscher Zeit die DaimlerChrysler
North Atlantic Challenge 2003 aufgegeben. Skipper Ralph Lehner meldete die
Baltic 87, das größte deutsche Schiff unter den 63 Teilnehmern, über
Satellitentelefon bei Regattaleiter Hans-Peter Baum in Hamburg ab. Grund:
Die Steuerung der Verstellpropeller, mit denen die Yacht unter Motor
angetrieben wird, ist defekt. Die Propeller blieben offen und bremsten das
Boot andauernd um vier Knoten ab. Die „Anny“ will versuchen, Horta auf den
Azoren zu erreichen.
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21.06.2003
Tolle Rettungsaktion für „Monsun“-Crew
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Zweimaster nach Kollision mit unbekanntem Gegenstand in schwerer See gesunken. Newport/Bremen/Hamburg. In einem Sturm bei schwerer See musste die sechsköpfige Mannschaft ihr Schiff verlassen und 3 Stunden in einer Rettungsinsel ausharren. Die "Discovery" fing den Notruf auf, die „Zaraffa“ (USA) leitete ihn direkt an die internationale Rettungsleitstelle in Falmouth/England weiter, die ihrerseits das Rescue Coordination Centre (RCC) in Norfolk, Virginia/USA informierte, von wo aus die gesamte Rettungsaktion koordiniert wurde. Auch die Zentrale der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) in Bremen war eingebunden. das Hamburger Frachtschiff „Independent Action“ hat die Crew aufgenommen und ist auf dem Weg nach Philadelphia/USA.
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20.06.2003
„Die Kuh“ jagt Spitzen-Trio über Nordatlantik
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Es führt weiter überlegen „Zaraffa“(USA) 18 Std. vor „Discoverer“(UK). Diese nur 1 Std. vor„Tempest“(SWE). Beste deutsche Verfolgerin ist die „Zukunft IV“, genannt die Kuh vom Kieler Yacht-Club, die 31/2 Std. dahinter liegt. Der KYC-Yacht folgen die „Varuna“ (Jens Kellinghusen/Hamburg) und die „Haspa Hamburg“, das Jubiläumsschiff des Hamburgischen Vereins Seefahrt (HVS), zu dessen 100. Geburtstag der Norddeutsche Regatta Verein (NRV) die DCNAC veranstaltet.
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18.06.2003
„Zarraffa“ rundet als Erste den Point Alpha
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40 Grad nördlicher Breite, 50 Grad westlicher Länge: Wind, Nässe und
Einsamkeit pur herrschte am imaginären Punkt Alpha, als die Hochseeyacht
„Zaraffa“ am Mittwoch Mittag als Erste die Wendemarke mitten im
Atlantischen Ozean passierte. Gleich dahinter die „Tempest“. Auf Platz drei
die „Discoverer“ der britischen Armee. Als beste deutsche Crew
folgte die „Zukunft IV“ des Kieler Yacht-Clubs auf Rang vier. Am fünften Tag auf See hatte sich das Hauptfeld der 58 Teilnehmer schon
mehr als 300 Seemeilen weit auseinander gezogen. Während die führenden
Yachten weiter mit frischen bis starken Winden vor einem Hochdruckgebiet
flohen, wurden die hinteren zunehmend von der drohenden Flaute eingefangen.
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17.06.2003
DCNAC - Wie im Inneren einer Waschmaschine
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Nach zwei kalten und feuchten Nächten mit Seenebel unter der US-Ostküste frischte der Wind auf 35 bis 38 Knoten auf. Bei Böen acht bis neun aus NE glich der Wechsel einer Fock einem Vollbad für die Vorschiffscrew. "So muss es im Inneren einer Waschmaschine aussehen". Am vierten Tag der Segelregatta von Newport/USA nach Hamburg kämpften viele Crews mit rauen Bedingungen. Die Führung hatte die „Zaraffa“ vor der „Snow Lion“ (beide USA) übernommen. Die ersten Boote dürften Ende Juni/Anfang Juli die Ziellinie in Cuxhaven kreuzen.
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14.06.2003
Traumstart zur DaimlerChrysler NorthAtlanticCh.
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Newport. Die Artillerie-Kompanie der Kolonialisten von 1741 hatte am
Sonnabend (14. Juni) vor dem historischen Fort Adams von Newport Stellung
bezogen. Wie vor 250 Jahren stopfte sie am Sonnabend ihre Kanone mit
Schießpulver und schickte durch einen gigantischen Böllerschuss die
Hochseeyachten der DaimlerChrysler North Atlantic Challenge 2003 auf die
Reise. Es war der Start zur größten jemals auf dem Nordatlantik von West
nach Ost gesegelten Regatta. Insgesamt 63 Boote aus elf Nationen – die
fünf schnellsten starten noch am 21. Juni – nehmen an der Jubiläumsregatta
zum 100. Geburtstag des Hamburgischen Vereins Seefahrt (HVS) teil. Sie
führt über fast 3.600 Seemeilen ins Ziel nach Cuxhaven und von dort weiter
nach Hamburg, wo vom 4. bis 12. Juli eine maritime Festwoche auf der
Kehrwiederspitze gefeiert wird."Zaraffa" führt das Feld aus der Bucht von Newport auf den Nordatlantik.
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10.06.2003
Jever Super Sail Sylt - Cat-Regattaserie
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Wildes Wetter und spannende Favoriten-Kämpfe zum ersten Event der Jever Super Sail Serie der Katamaranklassen Hobie 16 und Hobie Tiger vor Sylt.
Europameister Georg Backes hatte die Nase vorn. Segeln hautnah – etwa 60.000 Zuschauern waren über Pfingsten vor Westerland
dabei um das topbesetzte Feld der Katamaransegler zur Jever Super Sail Sylt
zu sehen und die Promenade war meist brechend voll. Dabei machte das Wetter
täglich seine Kapriolen als die gut 50 Crews auf der Nordsee an den Start
gingen. punktgleich auf Rang drei. Von bestem Sonnenschein über Regen und Flaute bis hin zum Gewittersturm war wirklich alles dabei, was die Wetterkarte zu bieten hat. Denn bereits am Nachmittag zog die vorhergesagte Front mit Orkan-Böen bis elf Beaufort über die Insel und wirbelte die Besucher an den Jeverständen, auf der Promenade und im Festzelt mächtig durcheinander.
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08.06.2003
Goldener Pfingstbusch - ein toller Erfolg
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Volvo Young European Sailings: Kieler Woche des Nachwuchses: Unter diesem Namen präsentiert sich erstmals der Goldene Pfingstbusch, bei dem vom 7. bis 9. Juni rund 1000 Segler und Seglerinnen aus elf Nationen in zwölf Disziplinen an den Start gehen werden. So haben in der DSV-Jugendklasse 420er 117 Boote aus Dänemark, England, Schweiz, Schweden und Deutschland gemeldet. Mit 81 Meldungen liegt der ewig junge Pirat an zweiter Stelle. Rund 80 Europe-Seglerinnen, 80 Lasersegler, 70 Laser radial und 50 Europe-Segler runden das tolle Bild ab.
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08.06.2003
Jochen Schümann nach 6:1 im Halbfinale
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Langenargen, 8. Juni 2003. Herzlichen Glückwunsch, Jochen Schümann!
Deutschlands erfolgreichster Segler aller Zeiten feierte am Sonntag im
Rahmen des Match Race Germany 2003 seinen 49. Geburtstag und machte sich
selbst mit dem Einzug in die Finalrunde das schönste Geschenk. Tausende Fans und Besucher gratulierten dem America´s Cup-Sieger, der gemeinsam mit seinen Konkurrenten den längsten und ungewöhnlichsten Wettfahrttag im Großen Preis von Deutschland erlebte. Das Happy End folgte am Abend: Als einziger deutscher Skipper qualifizierte sich Schümann mit seinen Vorschotern Nils Frei und Luik Furrer für die Finalrunde der besten
vier Teams. Der ehemalige Mercedes-Chef Edzard Reuter gratulierte Schümann zum Alinghi-Sieg im A-Cup und sagte:"Ich bin felsenfest davon überzeugt, dass es 2007 einen deutschen Versuch geben wird. Ich hoffe, dass die deutsche Wirtschaft endlich den Segelsport für sich entdeckt."
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