Titel-Rückblick 2005
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  • 29.03.2005
    Oryx: Indischer Ozean hält Tücken bereit
    Im Oryx Quest Rennen der 4 Maxi Cats sind nur noch die führende Doha2006 und Daedalus im Rennen. Während die Cats in den antarktischen Gewässern mit den bekannten Wetterverhältnissen zu kämpfen hatten, hält bei diesem neuen Rennen vom Persischen Golf aus der Indische Ozean neue Probleme bereit. Wurde die Geronimo bereits auf der Hinfahrt durch den Indischen Ozean durch die Kollision mit Tsunamitrümmern aus dem Rennen geworfen, steht nun die Doha2006 durch den Zyklon Hennie vor schwierigen taktischen Entscheidungen und hat sich für die östliche Umrundung des Tiefs entschlossen. Es winken immerhin 1 Mill.Dollar Preisgeld - und der Abstand zu Daedalus ermöglicht vernünftige Entscheidungen.

    23.03.2005
    SIR KNOX-JOHNSTON Schirmherr der "SEA LIVERPOOL 2005"
    Liverpool ist 2008 die Kulturhauptstadt Europas. Das nimmt die Stadt zum Anlass, jedes Jahr von 2003-2010 Kampagnen unter ein bestimmtes Motto zu stellen. 2005 ist "The Year of the Sea". Die Segellegende Sir Knox-Johnston wurde zum Schirmherr der Kampagne "SEA LIVERPOOL 2005" ernannt. Der erste Solo-Weltumsegler wurde 1995 von der Queen geadelt und ist Chairman des Clipper 05-06 Race, das am 18.September startet. Lesen Sie mehr über Knox-Johnston, mit Sir Peter Blake(+) einer der ganzen Großen des britischen Segelsports. Wussten Sie, dass Sailing eine der wenigen "echten" englischen Sportarten ist ? - neben z.B. Hunting und Fishing; alles andere sind nur Games.

    22.03.2005
    Segelsport + Erholung auf dem schönen Möhnesee
    Ostern naht - und damit ist die Eröffnung der Segelsaison 2005 nicht mehr weit. Der Yachtclub Möhnesee im sog.Sperrmauerbecken gehört zu den am schönsten gelegenen deutschen Segelclubs. In unverbauter Landschaft mit Wind und Sonne bietet der YCM hervorragende Möglichkeiten für sportliches Segeln - aber auch für Erholung im Kreis der Clubmitglieder und Gäste, die hier immer willkommen sind. Verfolgen Sie die Fotogalerien und Videofilme vom Segeln auf der "Möhne"; Sie werden Ihre Freude daran haben.

    20.03.2005
    MIMR - Profesionalität + Spass - voller Erfolg
    Heute endete in Marseille das 3.Marseille International Match Race MIMR, das der Yachting Club de la Pointe Rouge, YCPR ausrichtete. SSW 2-3, ab und zu 3-4, ruhige bisweilen leicht bewegte See und viel Sonnenschein waren die Wetterbdeingungen. Eine ausgesuchte Gruppe von leistungsstarken Skippern und Crews, zuverlässige Sponsoren und eine hervorragende Organisation liessen das 3 MIMR 2005 zu einem echten Erfolg werden, bei dem sich Professionalität und Spass glücklich vereinten.

    16.03.2005
    ORANGE II bricht reihenweise Rekorde
    Am heutigen Tagesbeginn, 02.23 GMT, überfuhr Bruno Peyron vor der Insel Ushant die Ziellinie und gewann damit überlegen die Jules Verne Trophy. Mit 50 Tagen, 16h, 20min und 4sec hat er nicht nur einen neuen absoluten Weltrekord aufgestellt, sondern gleich mehrere andere Rekorde eingestellt. Olivier de Kersauson, Chairman und bisheriger Halter der Jules Verne Trophy, gratulierte zu der hervorragenden Form der Crew, die allein an 12 Tagen mehr als 600 Meilen/Tag zurückgelegt hat. Bruno Peyron war 7 Tage,17h, 12min, 41sec schneller als der berühmte Rekordjäger Steve Fosset vor einem Jahr.

    15.03.2005
    Der 16.März wird ein historischer Tag
    Wie ein Uhrwerk läuft es auf der ORANGE II. In weniger als 24 Stunden wird Bruno Peyron mit seiner 13-Mann Crew die Ziellinie bei Quessant überfahren und damit Segelgeschichte schreiben. Reihenweise hat er derzeitige Rekorde im Oceanyachting eingestellt. Die Bestzeit für eine Weltumsegelung mit dem Trimaran wird dann 50 Tage und ca.15h betragen - mehr als eine Woche weniger als der bisher gültige Weltrekord. Die Orange wird am Mittwoch Morgen im kommerziellen Hafen von Brest festmachen.

    13.03.2005
    Global Challenge Yachten kämpfen im Indischen Ozean
    Bericht von Bord:
    "Die Arbeit auf dem Vordeck ist ein schierer Kampf ums Überleben", berichtet ein Crewmitglied. "Du stehst vor dem Vorstag mit dem Rücken in Fahrtrichtung um das Segel mit den Stagreitern am Vorstag zu befestigen, und plötzlich reitet die Yacht eine 25 Meter hohe Welle hoch und fällt, nachdem die Welle unter der Yacht durch ist, 25 Meter im freien Fall nach unten. Du spürst die Schwerelosigkeit, hebst mit den Füßen ab und klammerst dich am Vorstag und Segel fest. Wenn die 42 Tonnen dann aufschlagen, landest du sehr unsanft wieder auf der Yacht und Tonnen von Wasser überrollen das Vordeck bis zum Heck. Du bist unter Wasser, hälst die Luft für wenige Sekunden an, dein Körper wird gegen den Vortag gepresst und du wartest, bis die Yacht wieder auftaucht. Danach arbeitest du noch schneller, denn die nächste große Welle kommt bestimmt."

    12.03.2005
    Oryx Qu: Cheyenne im Nothafen, Doha "fliegt"
    Nach ihrem Mastbruch ist die Cheyenne 1,5 Tage lang vom argentinischen Marineboot SUBOFICIAL CASTILLO bis in den Hafen von Comodora Rivadavia 65ß Meilen nördlich von Kap Hoorn abgeschleppt worden. Währenddessen stürmt die Doha 2006 bei 35 kn WNW Wind auf dem Rücken eines Tiefs durch den Südatlantik Richtung Kapstadt.

    10.03.2005
    6 große Regatten im TV- je 30 MInuten
    Bis Ende April werden 6 große Segelrennen mit 30 Minutenfilmen gesendet in BBC World, CNBC (Europe, Asia), ESPN Classic Sport (France, Italy, Europe), ESPN International:
    Rolex Farr 40 World Championship
    Rolex Swan Cup
    Rolex Middle Sea Race
    Rolex Sydney Hobart
    Sardinia Rolex Cup, IMS Offshore Worlds,Commodore's Cup, Maxi Yacht Rolex Cup
    International Rolex Regatta in St. Thomas, St.Francis Big Boat Series, Giraglia Rolex Cup in St. Tropez.

    09.03.2005
    Oryx Quest: Cheyenne mit Mastbruch ausgeschieden
    Ein Tag, nachdem die 125ft-Cheyenne von Steve Fossett Kap Hoorn gerundet hatte und die führende Doha2006 verfolgte, brach plötzlich ein unteres Want, was einen Mastbruch verursachte. Es wurde niemand dabei verletzt. Skipper Skipper David Scully hat Mast und rigg vom Boot entfernt und ein Abschleppen in den nächsten argentinischen Hafen organisiert. Es sind jetzt nur noch die Doha2006 und die Daedalus im Rennen.

    09.03.2005
    Geht ein Ruck durch die deutsche Segelszene ?
    Man traut seinen Augen nicht, wenn man liest, dass ein deutsches Team "GermanyOne" die Herausforderungen des Americas Cup annehmen will. Unter der sportlichen Leitung von Roland Gaebler soll eine gebrauchte AC-Yacht gekauft und an den kommenden Regatten ab Juni 2005 teilgenommen werden.
    Hier weht ein neuer Geist:"Wir wollen Deutschland für den Segel- und Yachtsport begeistern und das Potential und die Motivation Deutscher Segler nutzen. Jungen Talenten zu vertrauen, keine Segler aus anderen Nationen einzukaufen und der Jugend eine ehrliche Chance und eine klare Perspektive zu geben gehen einher mit der Idee: „Kein Geld für Segel-Millionäre ausgeben!“ Eben „Made in Germany“, alten Tugenden folgen. „Ärmel hochkrempeln und anpacken“. Damit werden wir Arbeitsplätze in Deutschland schaffen, an Bord, an Land und im Team. Wir übernehmen Verantwortung und wollen Vorbild für die Jugend sein". Jetzt fehlt als massgeblicher Sponsor nur noch die Tageszeitung oder das Wochenmagazin "mit den großen Buchstaben" um die Krone des Hochleistungs-Regattasports in der deutschen Öffentlichkeit endgültig zu verankern. SEGEL.DE wünscht dem mutigen Unternehmen Erfolg und verspricht redaktionelle Begleitung !

    06.03.2005
    Ellen Mac Arthur im SPIEGEL-Gespräch
    Anne Liardet/Roxy 11. im Vendee Globe
    Ellen Mac Arthur - Member of British Empire(MBE), die am 07.02.2005 mit ihrer Solo-Weltumrundung im 75ft-Trimaran B&Q einen neuen Rekord geholt hat, erzählt im SPIEGEL-Gespräch dieser Woche(SPIEGEL Nr.10/7.3.05) von den eher größeren psychischen Belastungen einer solchen Rekordfahrt.
    Gleichzeitig ist am 06.03.2005,17:30:40 GMT Anne Liardet/Roxy nach einem anstrengenden Kampf um die letzten Meilen gegenan als Elfte in Les Sables d'Olonne eingetroffen. Anne Liardet konnte am heutigen britischen Muttertag ihre Kinder wieder in die Arme schließen. Sie ist nach Catherine Chabaud(1997) and Ellen Mac Arthur(2001) die dritte Skipperin, welche das Vendee Globe auf der Ziellinie beendet hat. Noch ist eine Frau im Vendee Globe unterwegs(z.Zt.ohne Autopilot). Damit ist nun der Einbruch des weiblichen Geschlechts in diese "Männerdomäne" endgültig besiegelt.

    06.03.2005
    Bruno Peyron/OrangeII holt drei neue Rekorde
    Der MaxiCat OrangeII von Bruno Peyron und Crew hat heute 05:08GMT den Äquator wieder überfahren und damit gleich drei neue Rekorde geholt. OrangeII hat jetzt 9 Tage, 8h Vorsprung vor Steve Fossett/Cheyenne für die Strecke von Ushant bis zur zweiten Äquatorquerung. Außerdem neuer Rekord von Äquator zu Äquator. Drittens 2 Tage,5h schneller als Steve für die Strecke Kap Hoorn-Äquator. Wird er triumphal wieder in Ushant ankommen ?? Steve Fossett hat inzwischen mit seinem Nonstop-Around-Flug erneut den Olymp der Rekordjäger erklommen.

    05.03.2005
    OrangeII vor Beginn der letzten schweren Etappe
    Nachdem Bruno Peyron selbst feststellte, dass die Schäden am Ruder gering waren, wurde der Stop in den Doldrums auf 3 Stunden abgekürzt. Die OrangeII wird morgen den Äquator erreichen. Bruno Peyron schätzt die letzte Etappe wettertechnisch schwieriger ein als sie Steve Fossett 2004 hatte. Trotzdem hat er mit 41 Tagen schon wieder einen Streckenrekord Around bis zum Äquator aufgestellt.

    04.03.2005
    „Evolution“ hauchdünn Farr40-Weltmeister
    Es war ein denkbar knapper Heimsieg der Yacht „Evolution“ bei der Rolex Farr 40-Weltmeisterschaft in Sydney. Trotz eines Ausrutschers im letzten Rennen siegte Richard Perini aufgrund der besseren Einzelergebnisse. Die deutsche Morning Glory mit Skipper Hasso Plattner und Taktiker Russell Coutts(dreimaliger America’s Cup-Sieger) kam mit den Leichtwinden in der zweiten Hälfte nicht gut zurecht und landete statt auf dem erhofften Treppchen auf Platz 10.

    02.03.2005
    Bordbuch Berlin - praktischer Reisebegleiter
    Der Berliner Journalist und Fotograf Matthias J. Müncheberg stellt im mari-team-verlag mit seinem reich bebilderten und informativen Bordbuch für alle eine nützliche Lektüre vor, die Tipps für den Törn, Anregungen - und Ansprechpartner vor Ort enthält.
    ausklappbare Revierkarte, zwölf mal Geschichte und Geschichten rund um den Berliner Wassersport, ausführlicher Service-Teil u.a.
    Wo rasten, tanken, Abwässer entsorgen, Ersatzteile ordern? Kostenlose Sportboot-Liegestellen mitten in der Bundeshauptstadt? "Gelbe Wellen"?

    02.03.2005
    Geronimo muss Oryx Quest Race aufgeben
    Ein sehr enttäuschter Olivier de Kersauson musste die Aufgabe seiner weiteren Teilnahme am Rennen der 4 Maxicats um die Welt bekanntgeben. Nach der ersten Reparatur in Freemantle traten am Mittelrumpf weitere Delaminationschäden auf, die ein Segeln zum Kap Hoorn aus Sicherheitsgründen verboten. Die Geronimo segelt jetzt von Tasmanien nach Sydney um die notwendigen aufwendigeren Repararturen durchführen zu lassen.

    02.03.2005
    Farr40 World Championship-Berichte in deutsch
    Andreas Kling versorgt uns dankenswerterweise mit Regattaberichten von der derzeit wichtigsten Regatta in Sydney, bei der nicht nur ein deutsches Boot mitsegelt sondern auch königliche Prominenz sich die Ehre gibt. Auszug:"In einer schwierigen Wettfahrt mit stark zunehmendem Wind vor Sydney/Australien segelte die „Morning Glory“ von Hasso Plattner (Walldorf) am Mittwoch (2. März) bei der Rolex Farr 40-Weltmeisterschaft auf Platz drei und rückte in der Gesamtwertung auf den gleichen Platz vor. Die Führung übernahm die „Evolution“ von Richard Perini durch einen Tagessieg von Matt Allens „Ichi Ban“ (beide Australien), die nach ihrem Doppelsieg zum Auftakt nur 14. wurde und jetzt zwei Punkte vor den Deutschen Zweite ist.

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