
30.06.2005
Geronimo: Halbzeit bei Australien-Umrundung
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8 Tage nach dem Start in Sydney hat die Geronimo von Olivier de Kersauson den halfway-point(6.500nm) vor der Küste Westaustraliens erreicht - eine tolle Vorgabe für den neuen Pokal. Nachdem bisher Tagesetmale von 400-500 Meilen geschafft wurden, brach der Wind jetzt ein und reduzierte die Fahrt auf 14kn. Olivier ist trotzdem begeistert von den visuellen Erlebnissen: "Die See ist türkisfarben, die Luft trocken und der Himmel von makellosem Blau. Es ist alles so ätherisch, dass ich glaube auf dem Mond zu segeln... Es ist unglaublich schön und ganz anders als das tropische Licht von Afrika, Amerika oder Ozeanien."
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28.06.2005
Heute 200 Jahre-Flottenschau in Portsmouth
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Anläßlich der 200 Jahrfeiern des Sieges von Nelson vor Trafalgar wird die "Durban Clipper" von Südafrika vom OB in Portsmouth getauft und nimmt an der großen Flottenschau teil, welche die Gewässer des östlichen Solent mit Kriegsschiffen aus 40 Nationen, Handelsschiffen, Windjammern und tausenden von Yachten füllen wird. Die Durban Clipper wird dann am Clipper Race 05/06 ab 18.September teilnehmen. Die Flotte wird in Durban einen 10 Tage Zwischenstop einlegen.
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26.06.2005
KW-Siege für Gäbler/Struckmann u. Kröger
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Zehn Monate nach den medaillenlosen Olympischen Spielen von Athen haben die deutschen Segler bei der 123. Kieler Woche wieder Anschluss an die Weltspitze gefunden. Mit zwei Gesamtsiegen im Tornado durch Roland Gäbler/Gunnar Struckmann (Tinglev/Kiel) und in der paralympischen 2.4mR-Klasse durch Lokalmatador Heiko Kröger sowie einem zweiten und drei dritten Plätzen waren die Starter des Deutschen Segler-Verbandes (DSV) im olympischen Teil stärkste Nation vor Polen (2-1-1) und Großbritannien (2-0-1). Bei Flaute behaupteten Gäbler/Struckmann ihre Spitzenposition am Schlusstag kampflos und holten sich so ihren ersten gemeinsamen Kieler-Woche-Sieg. Ex-Weltmeister Gäbler hatte beim weltgrößten Segelsport-Event zuvor schon dreimal mit anderen Vorschotern im Tornado (1994/95/97) sowie einmal im Laser (1983) gewonnen.
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22.06.2005
Gäbler/Struckmann mit perfektem Auftakt
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Der olympische Teil der 123. Kieler Woche begann mit perfektem Wetter. Bis in die Abendstunden wurde gesegelt und der Regattaplan voll erfüllt. Im Mittelpunkt des Interesses stand natürlich der dreifache America’s Cup-Sieger Russell Coutts, der zusammen mit seinem Schweizer Vorschoter Beat Stegmeier nach zwei Wettfahrten auf Platz 13 liegt. In Führung liegen in der Königsklasse die Dänen Christian Monberg/Martin Leifelt vor dem starken deutschen Duo Robert Stanjek/Markus Koy. Zehn Monate nach dem enttäuschenden Olympia-Abschneiden in Athen sind die deutschen Segler überwiegend erfolgreich in die Regatten der olympischen Bootsklassen bei der Kieler Woche gestartet.
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21.06.2005
Valencia Act4: Alinghi vor Team NZ
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Am Ende des Act 4 im Louis Vuitton Cup Valencia hat sich Team New Zealand(10Pkte.) auf Platz 2 hinter der siegrichen Alinghi(11Pkte.) aber vor BMW Oracle(9Pkte.) vorgekämpft. Nur 17 Sekunden trennten das Boot von Grant Dalton von BMW Oracle, die im letzten Vorwindkurs von 6 Bootslängen Abstand auf gefährliche 2 Bootslängen aufschloß. Grant Dalton zufrieden:"Die Jungs machten einen großartigen Job beim Start und ließen sich die Führung nicht mehr nehmen." NZL 82 fuhr so 10 Wettfahrtsiege in 11 Rennen ein.
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15.06.2005
Bundespräsident Köhler eröffnete KW
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Aalregatta: Open 60 bekam Flügel. Bei strahlendem Sonnenschein und leichten Winden um zwei Beaufort schoben sich rund 220 Yachten bei der Aalregatta, traditionsgemäß die erste Wettfahrt beim Weltfest der Segler, vor einigen tausend Zuschauern am Hindenburgufer über die Startlinie und machten sich auf den Weg nach Eckernförde. Als erstes Schiff kam die Open 60 „Hugo Boss“ von Alex Thomson ins Ziel – und hatte dort rund eine Stunde Vorsprung vor den nächsten Booten. Aber der schnelle Racer, der auch schon an einer Vendée Globe-Regatta teilgenommen hatte, musste der Konkurrenz einiges vergüten und sich so am Ende mit einem dritten Rang in der Klasse ORC 1 zufrieden geben – geschlagen von den Yachten „Dawn“ und „Meltemi“. Launig brachte Jan von der Bank, Klassenmentor bei den Contendern, das Wetter auf einen Punkt: „Gestartet bei Kaiserwetter, endeten wir am Nachmittag bei Kanzlerwetter: launisch, viele Dreher, Tendenz fallend“, erntete der Drehbuch-Autor die Lacher.
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15.06.2005
United Internet Team Germany tauft „GER-72“
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VALENCIA. Majestätisch, fast ein wenig ehrfürchtig ragte er hoch über die Köpfe der geladenen Gäste hinaus. Und hatte sich fein herausgeputzt, der erste deutsche America’s Cupper: schneeweiß mit den strahlenden Logos vom United Internet Team Germany. Als Kiels Oberbürgermeisterin Angelika Volquartz das Boot am Mittwoch (15. Juni) um 10 Uhr auf dem Namen „GER-72“ taufte, zerbarst nicht nur eine Magnum-Flasche Champagner am Bug der 26-Meter-Segelrennyacht. Es war zugleich wie der Urknall zum Start der ersten deutschen Herausforderung in der 154-Jährigen Geschichte der ältesten Sporttrophäe der Welt. Denn ab Donnerstag (16. Juni) beginnen in der spanischen Hafenstadt Valencia die Qualifikationsregatten zum 32. America’s Cup 2007.
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15.06.2005
Kieler Woche 2005- at it's best
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Stelldichein der Olympiasieger und Weltmeister, Antrittsbesuch des Präsidenten des Weltsegler-Verbandes, Göran Petersson (Schweden), in seinem ersten Amtsjahr, Auftritt des besten Match Races Seglers aller Zeiten, Russell Coutts (Schweiz/Neuseeland), Treffen der Wassersportler vom Surfer bis zum Windjammer-Fan, 3,5 Millionen Besucher aus aller Welt, 5000 Segler aus über 50 Nationen auf 2000 Yachten, rund 420 Starts, 29 Disziplinen auf 9 Bahnen, das sind neun Tage eine Kieler Woche der Superlative.
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12.06.2005
Achtung Jollensegler ! Neues Buch
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Das Autorenteams Helge Sach & Andreas Kling stellt am 14. Juni um 11 Uhr in Eutin beim OSVE das neue Buch "Jollensegeln" vor, das bereits im Handel ist."Sie haben fünf grundverschiedene Jollen gesegelt, einen Laser Radial und einen Laser 16, einen Piraten, einen RS Vision und einen 29er. Bei Leichtwind und bei Starkwind; am Wind, halbwinds, raumschots und vor dem Wind. Mit Spinnaker, mit Gennaker, im Trapez und immer wieder auch konservativ nur mit Fock und Großsegel..." - so die Buchbesprechung. Mancher wird daraus lernen können.
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11.06.2005
Negativ-Rekorde auf dem Genfer See
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Heute 09:00 startet Europas größte Binnensee Regatta (550 Boote) - die 67.Bol d'Or - einmal Genfer See-Up and Down (93nm=153km). In den One Design-Catamaranen segeln internationale Stars wie Ellen MacArthur, Russell Coutts, Loick Peyron, Alain Gautier, etc.
Doch es blies an diesem Tag unter blauem Himmel kein Wind. Während der Rekord für die Gesamtstrecke bei 5 Stunden liegt, brauchte die "schnellste" Yacht bis zum Wendepunkt auf halber Strecke 9 Stunden. Erster an der Tonne war Loick Peyron(18:04), 7. Ellen Mac Arthur(18:30)vor Russell Coutts(18:35).
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08.06.2005
Mit 71 einhand nonstop um die Welt
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Marinemap-Newsletter meldet: - Der 71-jährige Japaner Minoru Saito ist seit heute der älteste Segler, der die Welt einhand nonstop umsegelt hat. Saito war am 16. Oktober 2004 mit seiner 50 Fuß langen Slup "Shuten-dohji II" in der 80 Kilometer südlich von Tokio gelegenen Hafenstadt Miura gestartet und hatte insgesamt 244 Tage auf See zugebracht. Für Saito war es die siebente Weltumsegelung. Darunter waren drei Teilnahmen an der Regatta "Around Alone" (der früheren BOC Challenge), die er zuletzt 1999 im Alter von 65 Jahren als Sechstplatzierter seiner Bootsklasse abschloss.
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08.06.2005
Open70 Movistar vorbereitet für VOR05/06
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Die spanische Open 70-Yacht Movistar, die für den Real Club Náutico de Sanxenxo am Volvo Ocean Race 2005/2006 teilnehmen wird, ist nach einer ausgiebigen Testfahrt von Australien über Wellington und Rio de Janeiro in Vigo/Galicia eingelaufen. Sie erhielt bei strahlendem Wetter einen grandiosen Empfang der Wassersportfreunde, der Bevölkerung und der Politik. Die Movistar stellte bei dieser Fahrt mit 530 Meilen/24h (22kn) einen neuen Rekord auf und ist z.Zt. das schnellste Schiff.
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07.06.2005
Der Americas Cup 2007 beginnt am 16.Juni !
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Die Wettbewerber und Organisatoren des 32.Americas Cup haben ein neues Bonus-Punkte-System geschaffen, das die übersichtliche Verfolgung des Verlaufes der Louis Vuitton-Rennen vor dem A-Cup 2007 ermöglicht. Die Valencia Louis Vuitton Acts 4 & 5 werden am 16.Juni 2005 beginnen. Nach Bundesliga und Formel I soll nun auch der Americas Cup zum Tagesgespräch werden...
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06.06.2005
Polgar 2.im Volvo Championsrace Starnberg
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Das Tornado-Powerpartner Team Johannes Polgar&Florian erkämpfte sich in Starnberg
unter 13 Top-Teams aus 9 Nationen und wechselnden Wetterbedingungen - von Flaute bis Superwind - einen hervorragenden 2.Platz. Die österreichischen Olympiasieger Hagara / Steinacher beeindruckten von Beginn an durch eine konstante Höchstleistung und gewannen verdient vor 30000 Zuschauern, die diese Regatta am Wochenende verfolgten. Nach der glanzvollen Siegerehrung mit Champagnerdusche die nächsten Termine: Weltmeisterschaften in La Rochelle ab Ende dieser Woche, nächste Volvo Champions Races in Leipzig und Travemünde, die Kieler Woche, die Travemünder Woche, die Europameisterschaft...
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03.06.2005
E.Mac Arthur u. R.Jourdain zusammen im Transat J.Vabre
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Segelqueen Ellen Mac Arthur, die in letzter Zeit ihr Glück auf dem B&Q-Trimaran fand(Solo-Weltrekord), will zusammen mit ihrem langjährigen Rivalen und Segelfreund Roland Jourdain das Transat Jaques Vabre Race von Le Havre nach Salvador de Bahia auf der Open 60 Sill et Veolia segeln. Roland hat dieses Rennen fünfmal gesegelt und zweimal in seiner Klasse gewonnen. Mit Ellen verbinden ihn viele Zweikämpfe, die sie beide öfter zusammen aufs Treppchen brachten. Roland Jourdain wurde hinter Ellen Dritter im Vendee Globe 2000/2001 (siehe unsere Berichterstattungen und Fotogalerien).
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01.06.2005
Mari Cha IV hat 100 Jahre alten Rekord gebrochen
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Die Mari-Cha IV hat heute,10:05:23 UTC, im Rolex Transatlantic Challenge 2005 den 100 Jahre alten Rekord - West-Ost - zwischen Ambrose Light,New York und Lizard Pt./Cornwall gebrochen. Mari Cha IV, Eigner Robert Miller, ist mit 140ft die längste moderne Grand Prix Yacht der Welt. Sie segelte den 2925nm Kurs in 9 Tagen, 15h,55min,23sec und unterbot damit den bisherigen Rekord der Atlantic im Kaisers Cup von 1905 um 2 Tage, 12h, 5min, 56sec. Die neue Rekordzeit muss noch formal vom WSSR Council ratifiziert werden.
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