Titel-Rückblick 2006
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  • 28.06.2006
    Große Freude der Deutschen über "kleinen" Sieg
    United Internet Team Germany gelingt erster Sieg. Unverzagter Kampfgeist der Crew um Jesper Bank hat sich gelohnt. Im letzten Rennen der Round Robin des Louis Vuitton Acts 12 in Valencia ist dem United Internet Team Germany der lang ersehnte erste Sieg gelungen. In einem packenden Segelkrimi siegte das deutsche Team gegen das China Team und ging mit 1:20 Minuten Vorsprung über die Ziellinie. "Beide Rennen heute waren sehr eng, deshalb freuen wir uns umso mehr über diesen Sieg", sagte Skipper Jesper Bank nach dem Rennen. Unter großem Jubel wurde das deutsche Team von zahlreichen Gästen im Basecamp empfangen.

    27.06.2006
    Luna Rossa besiegt Oracle BMW mit 8 Sekunden
    Wie in einem Thriller geht Luna Rossa im letzten Augenblick an Oracle vorbei und siegt. Das Oracle Team hatte zwar einen 27-Sekunden-Vorsprung herausgesegelt, doch fand Luna Rossa einen glücklichen Windstrich auf der linken Seite und ließ die Amerikaner hinter sich. Als Ergebnis führt Luna Rossa jetzt die Tabelle mit einem Punktestand von 9 Siegen in 9 Rennen an.

    26.06.2006
    Kein zweites Boot für United Internet Team Germany
    Syndikatschef Michael Scheeren erteilt Neubau eine Absage. Die Würfel sind gefallen. Auf dem Medientag des United Internet Team Germany am Montag in Valencia verkündete Syndikatschef Michael Scheeren der anwesenden Presse: "Wir bauen kein zweites Boot." Als Begründung gab er an: "Es ist für uns wichtiger, unsere sämtlichen Kapazitäten in die Optimierung unserer neuen Yacht Germany I zu stecken." Das neue Boot, das derzeit für weitere Tests in Kiel liegt, wird Anfang August nach Valencia gebracht. Das Management des United Internet Team Germany sprach damit eine Entscheidung aus, um die sich bereits viele Spekulationen rankten. Doch die Fakten liegen auf der Hand: Ein weiterer Neubau ist in dieser Phase des jungen Teams wenig viel versprechend.

    22.06.2006
    Petra Niemann holt olymp. KW-Gold
    Organisationsleiter Jobst Richter strahlte bei der Abschluss-Pressekonferenz: "Heute sind alle Segler begeistert und sie werden nächstes Jahr wieder kommen." Thomas Ross, Organisationsleiter und zuständig für die Seebahnen, blickte ebenfalls zufrieden auf die Offshore-Regatten der Kieler Woche: "Sportlich war Alles vom Feinsten. Beim Rahmenprogramm und beim Feinschliff werden wir weiter auf die Wünsche der Segler eingehen und Veränderungen vornehmen." Insgesamt gingen drei Medaillen in zehn olympischen Bootsklassen an deutsche Segler, darunter eine Goldene durch die Berlinerin Petra Niemann im Laser Radial. Obwohl vor den Finalrennen am Schlusstag mehr drin war, zog der Deutsche Segler-Verband (DSV) eine positive Bilanz. Einzig bei den Finn-Dingis habe er derzeit keinen Segler in der Weltspitze.

    22.06.2006
    Act 12 des A-Cup beginnt heute in Valencia
    Heute beginnt mit Act 12 der letzte Abschnitt der Wettfahrtsaison 2006 mit Punktewertung für den Louis Vuitton Cup 2007. Der Act 12 ist ein Mini-Louis Vuitton Cup mit Round Robin, Semifinale und Finale sowie Teilnahme von Alinghi. Die beiden Cups sind von ihrem 8-Tage-Aufenthalt in New York zurück in Valencia. 132 Jahre stand der Americas Cup im Trophäenraum des New York Yacht Club ! Die beiden Cups wurden vor den besten Kulissen von New York fotografiert. Hier die Sonnenuntergangsstimmung von Manhattan - fotografiert gegenüber dem World Trade center - ohne die Twintowers.

    20.06.2006
    KW: Traumfinale bei den internationalen Klassen
    Dem dreitägigen Flauten-Frust folgte bei der Kieler Woche 2006 das traumhafte Finale in den 16 internationalen Bootsklassen. Bei Sonnenschein und konstanten drei bis vier Windstärken aus Südwest konnten am gestrigen Abschlusstag bis zu vier Wettfahrten gesegelt werden. 420er-Sieg und WM-Qualifikation für Susanne Baur/Katharina Berggren (Berg). Helge und Christian Sach mit vier Tagessiegen in fünf Rennen überlegener Gesamtsieg Formula 18. Christoph Nielsen - nach 14 Jahren wieder ein deutscher Folkebootsieg.Und Gesamtsiege: Benjamin Friedhoff/Johanna Munding (Duisburg) im 29er, die Beneteau-25-Crew um Skipper Kai Mares (Kiel), der Hamburger "Drachen" Thomas Müller, Stefan Karsunke (Berlin) im J 24, Dustin Baldewein (Berlin) im Laser radial und Gunter Arndt (Flensburg) in der OK-Jolle und die Piraten Ansgar Schneider/Kay Mundhenke (Göttingen).

    17.06.2006
    Der Letzte war der Erste - so ist Segeln !
    16:26:57 überfuhr der Gesamtsieger des Volvo Ocean Race Mike Sanderson/AMROABN1 vor HRH Prince Carl Philip of Sweden und 120.000 begeisterten Zuschauern an den Ufern die Ziellinie - als letzte Yacht dieses Leg 9 von Rotterdam nach Göteborg. "Was soll's... Der Bus zur Party hierher war etwas langsam. Doch wir haben keine Probleme mit diesem Tag und dem Ergebnis." Mit 96 Punkten waren Mike und seine Crew seit Leg 7 uneinholbar Gesamtsieger dieses prestigeträchtigen Rennens um die Welt, das sie lange Zeit überlegen angeführt hatten. "Wir wollten dieses Rennen gewinnen - und ein Traum ist wahr geworden für uns und ABN AMRO - "and we are just over the moon with the result".

    17.06.2006
    The Pirates of the Caribbean Erste in Göteborg
    "Hollywood hätte es nicht besser schreiben können", sagte Paul Cayard, Skipper der Piraten nach seinem spektakulären Sieg im Leg 9. 13:44:06GMT überfuhren die Piraten unter dem Jubel von Tausenden an den Ufern in Lindholmen die Ziellinie und sicherten sich damit den zweiten Platz in der Gesamtwertung hinter ABN1, die ausgerechnet im letzten Leg den Letzten machten ! ABN2, die ihr holländisches Crewmitglief verloren hatte, und den Leg 9 zuletzt sogar anführte, kam bei absterbendem Wind 4min 50sec später ans Ziel. Brasil 1 war 45 min später die Dritte auf dem Podium.

    14.06.2006
    Tommy Hilfiger gewinnt Rennserie der Extreme40
    Nach 70 Rennen in 5 Ländern während 7 Monaten entschied Tom Hilfiger die Grand Prix Serie dieser neuen Cats in Rotterdam für sich. Motorola-CHR konnte am letzten Tag zwar einen Sieg einfahren, blieb aber nach Gesamtpunkten hinter Tom Hilfiger zurück. Bei 15kn Wind und Regen konnten die Cats nocheinmal zeigen, was in ihnen steckt. Die GP-Serie der von Volvo neu geschaffenen Catklasse VX40 fand in den Stopoverhäfen der Volvo Ocean Race als Parallelveranstaltung statt.

    12.06.2006
    Kersauson/Geronimo holt auch West-Ost-Rekord
    00:43GMT überfuhr der Trimaran Geronimo von Capgemini and Schneider Electric die Ziellinie vor der Golden Gate Bridge in San Franzisco und unterbot mit 13 Tagen, 22h, 38min und 28sec den bisherigen Rekord von Bruno Peyron um 18h und 44min. Olivier de Kersauson startete mit seiner 8 Mann Crew am 29.Mai in Yokohama. Zuvor hatte Kersauson bereits den Rekord San Franzisco-Yokohama von Steve Fossett eigestellt. Damit gehört "seglerisch" der Pacific z.Zt. dem französischen Grandseigneur des Hochseesegelns.

    08.06.2006
    Raphaele über Ind. Ozean mit Surfbrett
    Raphaëla Le Gouvello - die französische "Powerfrau", die auf einem modifizierten Surfboard bereits den Atlantik, das Mittelmeer und den Pacifik überquert hatte, hat nun auch den Indischen Ozean von Westaustralien nach Reunion Isl. bezwungen. Nachdem sie 10:21LT die Ziellinie überfahren hatte, wurde sie auf den letzten 12 Meilen in die Stadt von vielen offiziellen Schiffen und Clubyachten begleitet. 350 Kinder aus 6 Schulen säumten die Ufer und jubelten Raphaele zu. Selbst der französische President Chirac schickte eine Grußbotschaft mit den Worten:"...Ich zolle Ihnen meinen Respekt für den Mut und die mentale Stärke, mit denen sie die Unwägbarkeiten und Gefahren dieses Unternehmens gemeistert haben. Dank auch für Ihre Unterstützung der Jugend beim Verständnis der Herausforderungen des neuen Jahrhunderts, für das Sie ein Beispiel gegeben haben".

    08.06.2006
    Der Fighter wird 20 Jahre jung !
    Der Fighter erfreut sich nach wie vor bei den aktiven Regattaseglern großer Beliebtheit. Er ist schnell auf- und abgeriggt und aufgrund des geringen Tiefgangs von nur 52 cm unproblematisch zu slippen. Das durchgelattete Großsegel mit einem profilierten, drehbaren Mast sorgt schon bei wenig Wind zusammen mit der Fock für reichlich Vortrieb und bildet bei viel Wind eine ideale Tragfläche, die das Boot trotz seiner 500 kg über das Wasser gleiten lässt. Aber auch die Familie kommt nicht zu kurz; das hohe Gewicht der beiden Ballastkiele bietet Sicherheit, im Cockpit ist Platz für auch mal drei oder vier Personen. Die sportlich orientierte Crew setzt bei Gelegenheit den Gennaker und geht ins Trapez.

    03.06.2006
    Jesper Bank vorn im Matchrace Langenargen
    Sieben Siege in sieben Matches. Jesper Bank hat sich im Match Race Germany mit einer makellosen Viertelfinal-Vorstellung für das Halbfinale am Sonntag qualifiziert. Mit sieben Siegen in sieben Starts dominierte das United Internet Team Germany seine sieben Konkurrenten auf dem Bodensee am Sonnabend nach Belieben. Nach der im Mai vor Valencia erlittenen Niederlagen-Serie bei den Vorregatten zum America´s Cup kommen solche Erfolgstage Befreiungsschlägen gleich. Bei mittleren bis leichten Winden konnte der Doppel-Olympiasieger seine 15jährige Matchrace-Erfahrung souverän ausspielen. Im Match des Tages provozierte der Däne den australischen Weltranglisten-Ersten Peter Gilmour schon in der Vorstartphase zu einem Fehler.


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    Segeln blindes gif