Titel-Rückblick 2006
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  • 29.12.2006
    Hobart: „Wild Oats XI“ wieder Erste im Ziel
    Zum zweiten Mal nacheinander war die schlanke, silbergraue 30-Meter-Maxi bei der berüchtigten Segelregatta über 628 Seemeilen als Erste im Ziel. Das war zuletzt der einheimischen „Astor“ von Peter Warner 1963 und 64, also vor 42 Jahren gelungen. Die Ziellinie bei der Castray Esplanade in Hobart überquerte sie um 21.52 Uhr und 33 Sekunden. Damit hatte die Crew mehr als 14 Stunden länger benötigt als bei ihrem Streckenrekord in 2005. Sieger Richards erklärte: „Wir haben oft Dampf herausgenommen. Ich stand unter strikter Anweisung von Bob, abzubremsen, wenn es nötig schien. Er hat es mir nur etwa 500 Mal gesagt! Es sprach einiges dafür, weiter draußen auf See zu sein.

    28.12.2006
    Segellegende Sir Robin als Dritter in Freemantle
    Die lebendeSegellegende Sir Robin Knox-Johnston hat um 20:57LT(11:57GMT)die Ziellinie des Leg1 in Freemantle nach 67 Tg.,0h,57min, 15sec überfahren. Damit ging für den 67-jährigen, der als Erster die Welt allein umsegelte, ein dramatischer 12.000-Meilen Trip von Bilbao nach Westaustralien glücklich zuende, was jüngeren Segelassen wie Alex Thomson und Mike Golding schiksalhaft nicht vergönnt war. Sir Robin hat bei allem seinen britischen Humor nicht verloren.

    27.12.2006
    Hobart: Mastbrüche, Verletzte, gesunkenes Boot
    Am zweiten Tag des 62. Rolex Sydney Hobart-Rennens verursachte plötzlich stürmischer Wind einige Seenotfälle. Die im Volvo Ocean Race siegreiche ABN AMRO ONE verlor ihren Mast, die Maximus hatte Verletzte und die historische „Koolmooloo“ sank. Nach 24 Stunden hatten bereits neun der 78 Teilnehmer aufgegeben. VOR-Sieger Mike Sanderson lakonisch:"Es gab zwei laute Knalle, und dann fiel das Rigg in Einzelteilen herunter“, „zurück blieb ein Maststumpf unterhalb der ersten Saling“ - vermutlich Materialermüdung.

    26.12.2006
    „Wild Oats XI“ führt "Hobart" an
    Sydney. Es ist jedes Jahr wieder ein besonderes Spektakel, das die Einwohner von Sydney genauso wie die Besucher am Zweiten Weihnachtstag von ihren Grillfesten entführt. Und der Start zum 62. Rolex Sydney Hobart, eine der berühmtesten und berüchtigtsten Hochseesegelregatten der Welt über 628 Seemeilen, hätte nicht besser ausfallen können: Die Sonne sengte vom blauen Himmel, aber eine respektable Brise sorgte für angenehme Abkühlung; die Skyline rund um den Sydney Harbour mit dem Opernhaus und der Hafenbrücke (Harbour Bridge) als Hintergrund boten die 1a-Kulisse, die sich ungezählte Mengen von kleinen und großen Begleitbooten auf dem Wasser genauso wenig entgehen lassen wollten, wie Zigtausende am Ufer. Sie alle sahen eine frühe Führung der einheimischen Maxiyacht „Wild Oats XI“, die bereits im Vorjahr für einen Doppelsieg mit neuem Streckenrekord gesorgt hatte.-

    22.12.2006
    Sydney-Hobart-Race - warum tun die das ??
    Immer wieder wird die Frage gestellt: Warum vergessen so viele Segler am Boxing Day(2.Feiertag)ihre Familienpflichten, schlingen das Weihnachtsessen herunter um dann zu ihrem Boot zu hetzen. Einer erzählt , dass das erste, was er erlebte, eine Nacht allein am Steuer war, während eine Krankenschwester an Bord die anderen einschließlich des Bootseigners mit einer Spritze von der Seekrankheit zu befreien versuchte. Und dann der heutige Wetterbericht: Ein starkes Sturmtief zieht aus der Bass Strait nach Südosten und hinterläßt eine üble Welle. Die Ersten des Rennens werden wohl noch etwas abkriegen. Spannende Aussichten für den diesjährigen Evergreen des Südens.

    19.12.2006
    Die schönsten Briefmarken der Welt - Segelschiffe!
    SEGEL.DE hat bereits 2004 ausführlich vom Marinemaler Enno Kleinert berichtet (siehe unter Fotogalerie-Kunstgalerie), dessen Portraitmalerei sich großer Beliebheit erfreut und der eine einmalige Briefmarkenserie mit Großseglern geschaffen hat. Enno Kleinert schreibt in seinem diesjährigen Weihnachtsgruß: Gleichzeitig bedanke ich mich für die zahlreichen Portrait-Aufträge des vergangenen Jahres. In Anhang sende ich Ihnen eine sensationelle Nachricht mit: die Großsegler-Briefmarken des Jahres 2005 sind zu den schönsten Marken der Welt gewählt worden !
    SEGEL.DE gratuliert Enno Kleinert zur Auszeichnung mit großem Respekt vor seiner künstlerischen Leistung, die auch dem Segelsport in Deutschland zu noch mehr Anerkennung und Beachtung verhilft.

    18.12.2006
    5 Oceans: Jeder macht einen anderen Job
    Unterschiedlicher können die Aufgaben nicht sein, die sich den Skippern z.Zt. stellen. Bernard und Kojiro basteln weiter fleißig an ihren Booten in Freemantle. Sir Robin ärgert sich mit seinen Segellatten herum und ist immerhin an dritter Stelle, weil er kein Land anläuft sondern durchsegelt. Graham Dalton repariert auf den Kerguelen Isls. das Großsegel und Unai Basurko quält sich mit wenig Wind ums Kap der Guten Hoffnung. Derweil flogen Mike und Alex nach Freemantle um sich dort nützlich zu machen.

    14.12.2006
    5 Oceans: "Im Süden nichts Neues...!"
    Diese lakonische (modifizierte) Nachricht aus dem Ersten Weltkrieg kommt einem in den Sinn, wenn man liest, dass Bernard Stamm(1.)nun schon seit 12 Tagen zusammen mit dem 4 Tage später eingetroffenen Kojiro Shiraishi in Freemantle "sitzen", bzw. sich dort ihren Booten widmen, während Graham Dalton noch 2652Nm, Sir Robin Knox-Johnston noch 2671NM und Unai Basurko noch 3542Nm entfernt sind. Während Bernard sich damit tröstet, dass die Probleme am Schiff nie ausgehen, findet sich der kontaktfreudige Sir Robin bereits damit ab, den Heilig Abend und den Boxing Day allein draußen im Südozean verleben zu müssen. Graham Dalton wird noch einmal um 2 Tage zurückgeworfen, weil er die Kerguelen-Isls anlaufen muss um zu tanken und das Vorsegel in Ordnung zu bringen. Nur der Letzte, Unai Basurko freut sich entspannt auf seiner PAKEA über seine Null-Problemsituation - 3542NM vom Ziel noch entfernt. Selten war ein Soloskipper-Feld bereits in der ersten Hälfte der Weltumsegelung so weit auseinandergezogen.

    13.12.2006
    B.Stamm und Kojiro überbrücken Wartezeit
    Während sich Sir Robin und Graham Dalton der 3000-Meilen Abstandslinie von Freemantle nähern, sehen Bernard Stamm und Kojiro Shiraishi zu, wie sie die lange Wartezeit bis zum Start von Leg 2 nach Norfolk(14.200Nm) nutzbringend überbrücken können. Bernard mit etwas bitterem Humor:"Wir könnten hier drei Monate bleiben, ohne dass wir keine Probleme sähen". Bernard weiter:"Obwohl wir die wichtigen Wettbewerber Mike Golding und Alex Thomson nicht mehr dabei haben, ist es doch weiterhin ein Rennen, dass die volle Konzentration auf die vor uns liegenden Dinge erfordert".

    08.12.2006
    Kojiro Shiraishi als Zweiter in Freemantle
    Kojiro Shiraishi hat es im Leg1 des VELUX 5 Oceans bis Freemantle auf Platz 2 geschafft. Er überfuhr die Ziellinie um 13:00:27 UTC (22:00:27 local time) nach 12,200 Meilen unter z.T. sehr schwierigen Bedingungen nach 46Tg., 2h, 00min, 27sec. Koji "profitierte" von der anfänglichen Entscheidung, das Orkantief in der Biskaya westlich zu umfahren sowie vom Schiffbruch von Alex Thomson, dem Mike Golding zu Hilfe kam - und die beide vor Koji lagen.

    04.12.2006
    Bernard Stamm als Sieger in Freemantle gefeiert
    Mit einem eindrucksvollen Sieg beendete der Schweizer Bernard Stamm/Open 60 CHEMINEES POUJOULAT in Freemantle nach 43 Tagen und 12.000 Meilen den Leg1 des VELUX 5 Oceans Race. Unter dem Jubel der Freunde, Familie und Fans betrat er nach harten Strapazen - schon in der Biskaya - und ohne die wärmende Thermokleidung bei sich gehabt zu haben - wieder Festland. Noch zwei Tage vorher hatte ihn eine Orkanböe mit 50-60kn hart getroffen.

    02.12.2006
    Mike Golding u. Alex Thomson sicher in Kapstadt
    Gestern Abend 19:00GMT haben Mike Golding und Alex Thonson mit der beschädigten ECOVER ohne fremde Hilfe - begleitet von einer Schar von Rettungsbooten an der Victoria & Albert waterfront gegenüber dem table Bay Hotel angelegt. Erste Reaktion: "Es wird nicht darüber diskutiert, wer das Bier bezahlt." Alex, der vor zwei Jahren im Vendee Globe mit Schaden nach Kapstadt segeln musste etwas melancholisch: "Ich sitze jetzt hier in der selben Bar bei dem gleichen Bier wie damals...Aber ich bin Mike unendlich dankbar - er hat mein Leben gerettet und obwohl zu Anfang erbitterte Rivalen waren, war er ein fantastischer Gastgeber auf der ECOVER".

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