Kieler Woche 2022 Nik Aaron Willim Spitzenreiter ILCA 7

Kieler Woche 2022 Nik Aaron Willim Spitzenreiter ILCA 7

Nik Aaron Willim Spitzenreiter zum Auftakt

Hochkonzentriert auf dem Weg zu ihrem Tagessieg: Luise Wanser und Philipp Autenrieth im 470er.  Foto: ChristianBeeck.de/Kieler Woche
Nordostwind Stärke drei bis fünf, gleißender Sonnenschein und zahlreiche deutsche Erfolge kennzeichneten am Donnerstag (24. Juni) den Regattaauftakt der olympischen Segeldisziplinen bei der Kieler Woche. Erster Gesamtführender ist der Schleswiger Nik Aaron Willim in der ILCA-7-Klasse. Luise Wanser (Hamburg) kam mit ihrem Vorschoter Philipp Autenrieth in der neuen 470er-Mixed-Disziplin auf den zweiten Rang. Die Silbermedaillengewinnerinnen von Tokio, Tina Lutz und Susann Beucke (Holzhausen/Strande), stiegen mit einem Tagessieg in ihre 49erFX-Abschiedsvorstellung ein und sind nach vier Rennen Gesamtvierte. Nach „Bronze“ in Japan müssen die Kieler Paul Kohlhoff und Alica Stuhlemmer im foilenden Nacra-17-Katamaran als Achte noch zulegen. Sie waren allerdings durch Materialbruch in der dritten Wettfahrt eingebremst.
 
In Abwesenheit des Ex-Weltmeisters Philipp Buhl (Sonthofen), der eine Wettkampfpause einlegt, trumpfte sein Sparringspartner Nik Aaron Willim groß auf. Einem Tagessieg zu Beginn ließ der 25-Jährige einen dritten Platz folgen und segelt trotz eines Patzers (15.) danach ab Freitag im gelben Leibchen des Spitzenreiters. Ein blaues trägt dann sein härtester Verfolger Nico Naujock aus Berlin. In Violett als Gesamtdritte geht es für Julia Büsselberg im ILCA 6 weiter. Die Berlinerin segelte drei Topplätze mit Tagessieg und liegt knapp hinter Mara Stransky aus Australien und Mirthe Akkerman aus den Niederlanden.
 
Glänzend war die Stimmung an Bord der gemischten deutschen 470er-Mannschaften. Zwar verloren Wanser/Autenrieth die Poleposition noch an das Schweizer Duo Yves Mermod und Maja Siegenthaler, das zwei Tagessiege schaffte. Aber Platz zwei vor Theres Dahnke und Matti Cipra (Plau am See) sowie Malte und Anastasiya Winkel aus Kiel belegte einen bärenstarken GER-Auftakt.
 
Ein wenig mussten Lutz/Beucke ihrem großen Trainingsrückstand Tribut zollen, denn seit Olympia haben sie nicht mehr auf der Gleitjolle gesessen. Nach Rang drei und vier wurden sie noch Elfte und verpassten das 49erFX-Zwischenpodium hauchdünn. Tina Lutz bilanzierte: „Im ersten Rennen sind wir nach einem guten Start auf die richtige Seite gefahren. Das reichte zum Sieg. Danach mussten wir feststellen, dass die Manöver nicht mehr ganz so spritzig sind. Und jetzt bin ich ganz schön fertig.“ Ihre Vorschoterin Susann Beucke ergänzte: „Die Kommunikation an Bord war top. Wir haben sofort wieder gut zusammengearbeitet.“ 

Sophie Steinlein steigerte sich nach einem Dritten und zwei Zweiten zum Tagessieg und ist Gesamtzweite. Das überrascht allein deshalb nicht, weil die 20-jährige sich in der bei der Kieler Woche geschlechteroffen ausgeschriebenen Disziplin 49er-Bronzemedaillengewinner Thomas Plößel (Hamburg) an die Vorschot holte. „Ich lerne unglaublich viel von solch einem Profi“, so die Steuerfrau, deren Stammcrew erkrankt ist. Im 49erFX führen die Schwedinnen Vilma Bobeck und Rebecca Netzler.
 
Nach vier Rennen der 11. ACO Musto Skiff-Weltmeisterschaft liegt Andy Tarboton (Südafrika) an der Spitze der 44 Athleten. Er jagte den zuvor dominierenden Engländern Rick Peacock und Robert Richardson die Gesamtführung mit einem Tagessieg zum Tagesschluss noch ab. Bester Deutscher ist Iver Ahlmann aus Büdelsdorf als 17.
 
Die 49er-Männer und die iQ-Foiler (Frauen und Männer) gingen erst ab 14 Uhr an den Start. Sebastian Kördel, der in Tarifa lebt, foil-surfte auf Anhieb zum Tagessieg. Die Wettfahrten werden am Freitag (23. Juni) ab 11 Uhr fortgesetzt. Die Vorhersage ist blendend: „Der mäßige bis frische Wind dreh zwar auf Südost, bleibt uns aber erhalten. Und es wird noch wärmer“, so Diplom-Meteorologe Dr. Meeno Schrader aus Kiel.
Das Segelprogramm der Kieler Woche (18. – 26. Juni 2022)
 
Freitag, 24. Juni

11 Uhr
470er, 49erFX, Nacra 17, ILCA 7, ILCA 6
11. ACO Musto Skiff-Weltmeisterschaft
420er, J/24 und J/70

14 Uhr
49er, iQ-Foilen Frauen und iQ-Foilen Männer

19 Uhr
Silbernes Band der seegehenden Yachten (ORC und Yardstick)
 

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Foiling Film Festival Malcesine Gardasee Palazzo dei Capitani

Foiling Film Festival Malcesine Gardasee Palazzo dei Capitani

  • SPORT – SEGELN 3.0
  • FOLIERWOCHE 2022

  • Mailand, 23. Juni 2022

  • ERSTE AUSGABE DES FOILING FILM FESTIVAL, PREISVERLEIHUNG AM 29. JUNI  WERDEN IN MALCESINE DIE GEWINNER DES WELTFILMFESTIVALS ZUM FOLIEREN AUSGEZEICHNET. BESONDERER GAST AUSSER WETTBEWERB: „FLYINGNIKKA – THE MAKING OF“ PREMIERE BEI ​​DER FOILING WEEK. 16 AUSGEWÄHLTE WERKE AUS SIEBEN NATIONEN.



 

16 großartige Finalisten sind noch im Rennen um einen Preis bei dieser ersten Ausgabe des Foiling Film Festivals, dem weltweiten Filmfestival, das Filmen gewidmet ist, deren roter Faden das Foilen ist.

Die Nominierten treten in einer „Gesamt“-Klassierung für den besten Film und in fünf Kategorienklassierungen wie folgt an: Kurzfilm (max. 5 Minuten), Schnitt, Fotografie, Drehbuch und Serie. In den letzten Monaten sind Arbeiten aus der ganzen Welt bei den Mitarbeitern des Festivals eingegangen, die von der Kuratorin Beatrice Colombo Serri koordiniert werden: „Die Idee, ein Festival zu veranstalten, wurde bei einem Kaffee mit Luca Rizzotti (Gründer und Präsident FOILING WEEK) geboren. Wir dachten darüber nach, einen Dokumentarfilm über die Geschichte des Foilens zu drehen. Nachdem wir zuvor für Banff und das Ocean Film Festival gearbeitet hatten, war die Verbindung praktisch sofort und hier suchen wir im Januar nach den besten Videos über fliegendes Wasserspielzeug.“

Die Gewinner werden am Mittwoch, den 29. Juni, am Ende eines Abends im Palazzo dei Capitani in Malcesine bekannt gegeben, an dem nur geladene Gäste teilnehmen können. Am 2. Juli wird das Programm von der Stadt Malcesine für die Öffentlichkeit wiederholt.


 

 

Der Abend des 29. wird durch die Weltpremierenvorführung der außerkonkurrierten Arbeit „FlyingNikka – The Making of…“ von Pierpaolo Lanfrancotti (Alessandro Smarrelli für den Schnitt), die das FlyingNikka-Projekt zeigt, aus dem eröffnet Entstehung der Idee zum ersten unvergesslichen „Flug“ vor der Küste von Valencia, der ersten „Full Foiling“-Yacht in der Mini-Maxi-Klasse, die für Offshore-Rennen konzipiert wurde. Eine innovative und revolutionäre Herausforderung, die von ihrem Besitzer und Skipper Roberto Lacorte stark gewünscht wird.

Der 49-minütige Film des Teams von Lacorte zeichnet die wichtigsten Momente einer Herausforderung nach, die dazu bestimmt ist, Spuren zu hinterlassen und einen neuen Weg im Sportsegeln zu eröffnen. Ungesehene und spektakuläre Bilder, Interviews mit den Protagonisten – Roberto Lacorte und Teammitgliedern. Ein vollständiges Eintauchen voller Leidenschaft und Liebe zum Segeln, begleitet von Originalmusik, komponiert von Manfredi D’Antoni und Danilo Sentini. Am Ende der Vorführung werden Roberto Lacorte und einige Mitglieder des Teams anwesend sein, um Fragen der Gäste zu beantworten.


 

Liste der für den Abschlussabend ausgewählten Werke:

MOTH SOUTH ISLAND CHAMPS 2022 – Aidan Neville Gordon, Neuseeland, 2022 PHOENIX-WIEDERGEBOREN AUS – Charles-Alexandre Vanroyen, Frankreich GONE WITH THE WING – Andrew Englisch & Hamish Pattison, Australien, 2022 LINKEDOUT – Thomas SAMETIN, Frankreich, 2021 ICH BIN SÜCHTIG – Jens Breuer, Deutschland, 2021 LIFT FOILS_LAIRD IN NAZARÉ – Patrick Weiland, USA VENT – Piero M. Bressan, Italien RRD EINE FOLIERREISE IN SÜDAFRIKA – Roberto Ricci, Südafrika 110 km WINGFOIL-MISSION VON GREAT BARRIER ISLAND NACH AUCKLAND NZ – Hayley & Sam Thom, Neuseeland EIN TRAUM NAMENS VENDÈE – Niccolò Maria Pagani, Italien KITEFOIL UM FRANKREICH – Arnaud Scius, Frankreich ENDURING GARDA – Luca Carton, Italien, 2022 FLITEBOARD NAZARÉ – Rod Caetano, Australien, 2022 58 BPM – SCHÄGE PRO MINUTE – Marco Zingaretti, Italien CHALLENGER FOR NOW_LUNA ROSSA – Luna Rossa Prada Pirelli Team, Italien, 2020 FLITEBOARD HARMONIE, REINHEIT & MÖGLICHKEITEN – Hugo und Ross Turner, Australien, 2022 Aus Zeitgründen wird es nicht möglich sein, die vollständige Version aller Werke des Wettbewerbs anzubieten.


 

FOILING WEEK genießt die Schirmherrschaft der Region Venetien.

Institutionelle Partner Die Foiling Week genießt die Schirmherrschaft von World Sailing, dem Weltsegelverband, auf den sich alle nationalen Verbände der Welt beziehen, einschließlich des von CONI anerkannten italienischen Segelverbands. Im Jahr 2021 verlieh World Sailing der Foiling Week den Status „Special Event“, eine Anerkennung, die nur auf die folgenden sieben internationalen Veranstaltungen beschränkt ist: America’s Cup, The Ocean Race, SailGP, World Match Racing Tour, PWA World Tour, Star Sailors League und GKA Kite World Tour. Der Sonderveranstaltungsstatus stellt sicher, dass World Sailing alle von der Foiling Week organisierten Veranstaltungen formell anerkennt und ratifiziert. Die Foiling Week bekennt sich zu den Zielen der World Sailing Sustainability Agenda 2030 mit Fokus auf ökologische Nachhaltigkeit, Gleichstellung der Geschlechter und soziale Verantwortung. Foiling Week arbeitet mit dem Magenta Project zusammen, um professionelle Segelmöglichkeiten für Frauen und den Zugang zum World Sailing Trust zu fördern, einem Fonds, der zahlreiche Initiativen finanziert, die darauf abzielen, den Zugang zum Segeln zu verbessern und nachhaltige Praktiken im Sport und in der Bootsherstellung zu fördern.

FOLIERWOCHEN-PARTNER

Nachhaltigkeit und offizielles Trainerboot: Torqeedo

Technische Kleidung: Helly Hansen

Offizielles Gästeboot: Candela

Logistik: GAc PINdar

SUmoth-Partner: 11-Stunden-Rennen – Bcomp

Aussteller: FD-Switch – Fulcrum SPeedworks Ufo – Sea Change – Eldorado – Peacoq – Chubanga – Zaoli Sails Foil-Lernpartner: Europasail, Malcesine – Andrew Simpson Watersport Center – Campione


 

 
 
 

 

Die FOILING WEEK™ ist die erste und einzige globale Veranstaltung, die den erstaunlich schnellen Foiling-Booten, ihren Seglern, Designern und Herstellern gewidmet ist.

 
@foilingfilmfestival
#getreadyfortakeoff #foilingfilmfestival
 


Luca Rizzotti – Presidente
Corso di Porta Romana, 63 – 20122 Milano, ITALIA
info@foilingweek.com – www.foilingweek.com

Beatrice Colombi Serri – Foiling Film Festival Art Director
+39 333 9868421 – beatrice@foilingweek.com

Information
Giulia Della Rosa – +39 349 214 1175 – giulia@foilingweek.com
Nicola Maggio – +39 335 533 5705 – nicola@foilingweek.com
 
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Kieler Woche 2022 Kiel Cup ORC für "Intermezzo" X " Halbtrocken"

Kieler Woche 2022 Kiel Cup ORC für “ Intermezzo“ X „Halbtrocken „

Nur noch ein Leichtwindrennen für die Dickschiffsegler der Kieler Woche

Kiel Cup für „Intermezzo“ und „Halbtrocken“

Rasmus hatte am Mittwoch (22. Juni) wenig übrig für die Seglerinnen und Seglern zum Auftakt des zweiten, olympischen Teils der Kieler Woche. Weil die Sonne sich zu lange versteckte, baute sich der erhoffte thermische östliche Wind nicht auf. Flaute – keine Rennen waren möglich in den acht Disziplinen. Dort geht es am Donnerstag ab 11 Uhr weiter. Am Sonntag (26. Juni) stehen die finalen Medaillenrennen an. Während die Athleten der 11. ACO Musto Skiff-Weltmeisterschaft noch bis zum späten Nachmittag auf Brise warteten, gelang auf der Seebahn zumindest eine Leichtwindwettfahrt zum Abschluss des Kiel Cups mit Gesamtgewinnern aus Berlin („Intermezzo“/Jens Kuphal/ORC I/II) und Flensburg (Knut Freudenberg/„Halbtrocken“/ORC III/IV).
 
Mit viel Geduld, großer Anpassungsfähigkeit auf unterschiedlichste Wetterphänomene und der Bereitschaft, bis zum letzten Moment auszuharren, haben die Crews der seegehenden Yachten und der Organisationsboote um den obersten Offshore-Wettfahrtleiter Eckart Reinke das Maximum aus den Möglichkeiten der Kiel-Cup-Regatten herausgeholt. Die sechs Wettfahrten in drei Tagen forderten von den Mannschaften nicht nur gute Seemannschaft, Trimm und Taktik, sondern auch navigatorische Fähigkeiten bei den Coastal Races.
 
Der Spaß kam nicht zu kurz: Das Wetter ermöglichte sowohl Schneeball-Schlachten mit Hagelkörnern als auch Schwimmeinheiten in der Ostsee. Die neuen, innovativen Kurse der Mittelstrecke-Rennen waren auch ein Testlauf für die ORC-Seesegel-Weltmeisterschaft, die im August 2023 vor Kiel ausgetragen wird.
 
In drei Tagen durch alle Jahreszeiten: Das hat auch Wettfahrtleiter Eckart Reinke in seinen 28 Jahren in der Kieler Woche-Organisation noch nicht erlebt. „Der Montag war ein Phänomen. Wir hatten Flaute, wir hatten Sturm, dass die Spinnaker zerrissen wurden. Wir saßen im T-Shirt an Deck und hatten im nächsten Moment einen Hagelschauer, der anschließend einen Schneemann-Bau an Bord ermöglichte.“ Der Abschlusstag des Kiel-Cups setzte dann noch einen drauf. Nach einer Wettfahrt und dem Einbrechen der Brise rief die Crew des Startschiffs zur Überbrückung der Wartezeit die Abnahme des Seepferdchen-Schwimmabzeichens aus. 25 Segler gingen darauf ein und zogen ihre Bahn, wofür sie zur Siegerehrung mit einer Urkunde belohnt wurden.
 
Obwohl am Mittwoch nur noch eine Wettfahrt auf der Seebahn gelang, standen am Ende doch sechs Wettfahrten, darunter vier Up-and-Downs sowie zwei Coastal Races, in den Büchern. Reinke hatte seinen besonderen Blick auf die Mittelstrecken-Rennen, deren Kurssetzung er bereits beim Offshore Racing Congress (ORC) eingereicht hat, um sie auch zur WM segeln zu können. „Aus unserer Sicht haben die Kurse ihre Erwartungen erfüllt. Wir wollten zeigen, dass Seesegeln mehr ist, als Yachten wie große Jollen zu bewegen. Zum Seesegeln gehört eben auch Navigation dazu. Da muss die Crew auch mal eine Seekarte hervorholen, Strömung berechnen und den besten Kurs abstecken. Dass diese Herausforderung funktioniert hat, macht uns glücklich und auch stolz. Jetzt warten wir auf eine Entscheidung des ORC“, so Reinke.
 
Lob für den Wechsel aus kurzen und mittellangen Rennen gab es auch von den Aktiven. „Die Abwechslung ist toll, die Kurse der Coastal Races waren eine Bereicherung. Wenn Up-and-Downs sowie Coastal Races flexibel angesetzt werden können, dann ist es eine prima Möglichkeit, das Seebahn-Geschehen attraktiv zu gestalten“, sagte „Intermezzo“-Steuermann und -Eigner Jens Kuphal aus Berlin.
 
Mit seiner professionellen Crew kam er im zweiten Coastal Race am Dienstagabend zwar etwas ins Straucheln, sicherte sich aber dennoch den Gesamtsieg im Kiel Cup: „Wir freuen uns, dass es nach zwei zweiten Plätzen nun mal geklappt hat. Im zweiten Coastal lagen wir bis zur letzten Bahnmarke zwar gut im Rennen, haben dann aber auf dem Downwind noch viel verloren.“ Den großen Spi hatte die „Intermezzo“-Crew zuvor bei einem Berge-Manöver zerrissen. Doch mit drei Siegen, zwei zweiten Plätzen und einem vierten Rang als Streicher setzte sich die „Intermezzo“ in der ORC I+II vor der „Xenia“ von Ralf Lässig (Wulsdorf) und den Weltmeistern von der „Halbtrocken 4.5“ (Michael Berghorn, Kiel) durch.
 
Überraschend souverän fiel der Sieg der „Halbtrocken“ von Knut Freudenberg in der ORC III+IV aus. „Dass wir am Ende das Luxusproblem haben, einen zweiten Platz zu streichen, haben wir nicht erwartet. Wir haben ein paar Neue in der Crew und sind eigentlich noch dabei, die einzuarbeiten“, so der Eigner. In den Up-and-Down-Wettfahrten lag die „Halbtrocken“ stets vorn, kam in den Coastal Races jeweils auf Platz zwei. „Wir haben immer unsere direkten Gegner im Auge behalten. Auf den langen Kursen ist es eben nicht möglich, das ganze Feld zu kontrollieren. Und dann gibt es immer jemanden, der einen lucky punch landet.“
 
Hinter der „Halbtrocken“ landeten die „Xen“ mit Steuermann Bernd Dreier und die „Sophus“ von Jochen Kunze (beide Flensburg) auf den folgenden Plätzen. Die weitere Saison der „Halbtrocken“ ist nun unerwartet kurz. Knut Freudenberg: „Wir wollten eigentlich zur Doublehand-WM nach Schweden, haben das aber aus gesundheitlichen Gründen abgesagt. Jetzt gucken wir auf die Deutsche Meisterschaft in Warnemünde. Und das große Ziel ist natürlich die Weltmeisterschaft im nächsten Jahr vor Kiel.
Die Schwerstarbeit an Bord der „Intermezzo“ von Jens Kuphal (Berlin) wurde auf der Kieler Woche mit dem Gewinn des Kiel Cups in der ORC-I/II-Wertung belohnt.  Foto: ChristianBeeck.de/Kieler Woche
In der Wertungsgruppe ORC III/IV gewann die „Halbtrocken“ von Knut Freudenberg den Kiel Cup der Kieler Woche 2022.  Foto: ChristianBeeck.de/Kieler Woche
ORC-Weltmeister Michael Berghorn (KYC) musste sich mit der „Halbtrocken 4.5“ beim Kiel Cup der Kieler Woche 2022 mit „Bronze“ zufrieden geben.  Foto: ChristianBeeck.de/Kieler Woche
Das imposante Segel-Feuerwerk vor Schilksee begeisterte tausende Aktive und Gäste zum Abschluss des ersten Teils der Kieler Woche 2022.  Foto: ChristianBeeck.de/Kieler Woche

Das Segelprogramm der Kieler Woche (18. – 26. Juni 2022)
 
Donnerstag, 23. Juni

11 Uhr
470er (Mixed) 3 geplante Rennen, 49er FX (Frauen) 4, Nacra 17 (Mixed) 4, ILCA 7 (Männer) 4, ILCA 6 (Frauen) 4
11. ACO Musto Skiff-Weltmeisterschaft
Senatspreis der seegehenden Yachten (ORC und Yardstick double-handed)
420er, J/24 und J/70 (3)

14 Uhr
49er (Männer) 4, iQ-Foilen Frauen 8 und iQ-Foilen Männer 8
 

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KiteFoil World Series Traunsee erstmalige Sieger für Dolenc & Damasiewicz

KiteFoil World Series Traunsee Erstmailige Siege für Dolenc & Damasiewicz





 

 

Erstmalige Siege für Dolenc & Damasiewicz.

Die jungen Fahrer Julia Damasiewicz (POL) und Martin Dolenc (CRO) wurden heute zum Abschluss der KiteFoil World Series Traunsee in Österreich zum ersten Mal Gewinner eines World Series Events.

Da nach drei Wettkampftagen nur ein Rennen absolviert wurde, war der Druck groß, am letzten Tag so viele Rennen wie möglich unterzubringen. Bei überdurchschnittlich hohen Lufttemperaturen von fast 30 Grad Celsius in Oberösterreich kam die thermische Brise auf dem 12 km langen Süßwassersee nur schwer in Gang.



© Robert Hajduk / IKA: Tangles and collapsing kites were two of the biggest challenges

Doch bald nach dem Mittagessen kam genug Wind auf, um drei Qualifikationsrennen für die Frauen und die beiden Gruppen für die Männer zu absolvieren. Bei den Frauen ließ Damasiewicz ihren Samstagssieg bei schwankendem Wind mit einer weiteren Leichtwind-Meisterklasse nach und gewann den Eröffnungslauf der Session. Im nächsten war Daniela Moroz (USA) in Führung, während Damasiewicz als Vierte immer noch gut fuhr und ihre Gesamtführung behielt.

Damasiewicz hob ihr Bestes für den Schluss auf und führte einen perfekten Start mit Backbordschlag über die Spitze der Flotte aus, um die Führung zu übernehmen und sich auf eine dominante Distanz auszudehnen. Der 17-Jährige war dem Rest der Flotte um Längen überlegen und gewann das Qualifying.


© Robert Hajduk / IKA: Julia Damasiewicz (POL) dominated the women’s fleet

In der Zwischenzeit spielten sich die beiden Mannschaften der Qualifikation der Männer mit ihrem eigenen Drama ab. In der Blauen Gruppe gab es einige Verwicklungen und Massenkarambolagen, insbesondere bei einer Rundung einer Leebahnmarke, wo Max Maeder (SGP) und Theo de Ramecourt (FRA) Kites kurzzeitig verhedderten und die Fahrer hinter ihnen zum Stehen brachten. Maeder befreite sich irgendwie aus der Spaghetti-Kreuzung, um sich in diesem Rennen auf den zweiten Platz zu erholen. In den vier Rennen erzielte der 15-Jährige aus Singapur 2,1,1,2 Punkte, um seine Seite des Qualifyings zu gewinnen.



© Robert Hajduk / IKA: Martin Dolenc (CRO) won three of his four races

In der gelben Gruppe war es Maeders Trainingspartner, der 22-jährige Dolenc, der das Geschehen dominierte und drei der vier Rennen gewann. Im anderen Rennen ging er im Endspurt ins Ziel gegen Denis Taradin (CYP) mit Vollgas. In seinem Angebot für die Kugel löschte Dolenc bei 30 Knoten aus und überließ dem zypriotischen Fahrer den Sieg, während der Kroate über die Ziellinie humpelte und einen immer noch sehr beeindruckenden vierten Platz belegte.

Bei so viel Action auf der Rennstrecke war es unvermeidlich, dass auch an Land in Ebensee Proteste laut werden mussten. Währenddessen wehte die beste Brise vom Traunsee weg und die Zeit lief davon, um die Medaillenserie zu sehen. Die Ergebnisse des Qualifyings müssten stehen.

© Robert Hajduk / IKA: Fighting to keep kites in the sky

Während einige vielleicht argumentiert haben, dass die Bedingungen zeitweise zu gering für Kitefoiling-Wettbewerbe waren, deutete die konstante Leistung der beiden Gewinner darauf hin, dass das scheinbare Chaos auf der Traunsee-Rennstrecke immer noch Methode hatte. Sowohl Dolenc als auch Damasiewicz erzielten drei von vier Rennsiegen, und beide Fahrer verwarfen das schlechteste Ergebnis von Platz 4.

Für Damasiewicz war ihr erster Sieg in der Kitefoil World Series süß. „Ich war Zweiter in Cagliari, aber das ist ein paar Jahre her. Das fühlt sich richtig cool an. Ich freue mich sehr, dass ich nach so langer Zeit zurück bin. Ich fühle mich super motiviert, es noch einmal zu tun und hoffentlich wird es bald wieder passieren.“

© Robert Hajduk / IKA: Ellie Aldridge (GBR) on her way to 2nd overall

Die polnische Fahrerin führte ihren Sieg darauf zurück, dass sie während einiger herausfordernder Tage einen ruhigen Kopf bewahrt hatte, und auf ihr höheres Fitnessniveau. „Ich habe den Winter über sehr hart an meiner Fitness gearbeitet und ich denke, es hat sich bei diesen Bedingungen wirklich ausgezahlt, das Board so hart durch die Lichtflecken zu pumpen.“

Maeder würdigte seinen Trainingspartner Dolenc für die Qualität seiner Starts und für seine positive Einstellung während des Wettkampfs. Für den Kroaten musste er sich noch mit seinem ersten World Series-Sieg abfinden. „Ich stehe zum ersten Mal auf dem Podium“, lächelte er. „So oft war ich auf dem vierten Platz, und hier zu gewinnen fühlt sich an, als hätte alles geklickt. Ehrlich gesagt ist mir an diesem Punkt immer noch nicht klar, dass ich gewonnen habe. Aber ja, ich schätze, ich werde es ein wenig sacken lassen. Ich hatte diese Woche eine tolle Woche. Ich glaube, ich bin fantastisch gesegelt.“


© Robert Hajduk / IKA: Guy Bridge (GBR) with Max Maeder (SGP) to the right

 

Wenn es eines bedauerte, war es, dass er im Finale mit vier Brettern nicht gegen Maeder antreten konnte. „Schade, dass ich und Max nicht im Finale gegeneinander antreten konnten. Wir kennen die Stärken und Schwächen des anderen so gut, dass es ein harter Kampf gewesen wäre. Auf diese Weise gewonnen zu haben, wäre ein noch schönerer Sieg gewesen, aber ich bin immer noch super glücklich mit diesem Sieg.“

Nach langer Zeit ohne internationale Konkurrenz freute sich Denis Taradin (CYP) über den dritten Platz bei den Männern hinter Dolenc und Maeder. „Es gibt nichts Schöneres, als in einer engen Flotte zu fahren, sich selbst unter Druck zu setzen und zu sehen, wie man läuft, wenn alles auf dem Spiel steht“, sagte Taradin. „Ich bin wirklich zufrieden mit einem 2,1,2 von heute und es zeigt, dass ich auf dem richtigen Weg bin.“ Knapp hinter dem Podium, aber mit Weltklasse-Brillanz aufblitzend, waren Markus Edegran (USA) auf dem vierten und Guy Bridge (GBR) auf dem fünften Platz.


© Robert Hajduk / IKA: The three top women

Bei den Frauen war Ellie Aldridge (GBR) die engste Herausforderin von Damasiewicz, die unter den heutigen anspruchsvollen und scheinbar holprigen Bedingungen drei 2. Plätze erzielte. Einen Punkt weiter hinten lag die amtierende Formel-Kite-Weltmeisterin Daniela Moroz (USA) auf dem dritten Gesamtrang, mit einem kleinen Rückstand auf die beiden Fahrerinnen auf den Plätzen vier und fünf, Leonie Meyer (GER) und Alina Kornelli (AUT).

© Robert Hajduk / IKA: the three top men

Nächste Station der KiteFoil World Series ist Gizzeria im Süden Italiens. Dies ist ein beliebter Kite-Austragungsort und regelmäßig auf der Weltrennstrecke, und die Fahrer freuen sich darauf, vom 21. bis 24. Juli in den Gewässern des Mittelmeers an Wettkämpfen teilzunehmen.


written by Andy Rice, Event Reporter

Men
1 CRO Martin Dolenc   3p   
SGP Maximillian Maeder   4p
3    CYP   Denis Taradin   5p
       
Women
1 POL Julia Damasiewicz   3p   
GBR Ellie Aldridge   6p
3    USA    Daniela Moroz   7p
       
Full results: https://kitefoilworldseries.com/
 
 
 


2022 KiteFoil World Series Traunsee highlights final day
 

Upcoming Events

2022 KiteFoil World Series
Act 2: Gizzeria (ITA), 20 – 24 July 
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A’s YouthFoil European Championships
20 – 24 July 2022
Gizzeria (ITA)
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Formula Kite European Championships
25 Sep – 2 Oct 2022
Nafpaktos (GRE)
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About IKA
 

The IKA was formed to give an international platform to the skills and talents of competition kiteboarders throughout the world.  Since 2008, the IKA has been developing competition formats and rules as a class association within World Sailing, with the ambition of securing kitesurfing an Olympics berth.  Besides the Olympic kite racing format, several professional tours are sanctioned by the IKA.

About Formula Kite
 

The Formula Kite Class emerged from kiting’s course-board racing discipline, latterly embracing kite hydrofoil’s rapid, cutting-edge developments.  By limiting equipment the class’s aim is to create a level playing field, ensuring the best athletes win.  Formula Kite is the chosen equipment for several Regional Games like the Central American & Caribbean Games, the PanAmerican Games as well as for the World Beach Games and the kiteboarding event in the Paris 2024 Olympics

About the KiteFoil World Series

 

The IKA KiteFoil Class’s premier World Series was launched by the IKA in 2014 to provide an international stage for the fast-emerging discipline of kite hydrofoil racing.  It remains an “open” unregulated class, allowing elite racers to use prototype hydrofoil boards and kites to spur ongoing progression and ensure it retains its place as one of the fastest, most efficient and exciting of all sailing disciplines.  The KiteFoil Class world champions will be declared on the basis of the tour results of the KiteFoil World Series.
About A’s Youth Foil Class
 
The IKA A’s Youth Foil class has been designed to give the best kiteboarding youngsters a platform to progress towards the Olympic Formula Kite Class on affordable one-design equipment. Two age categories – U17 and U15 – for boys and girls compete on the same hydrofoil, board, and kites (maximum 3). The long term committment of the builders (Moses and Ozone) allow MNAs, clubs and parents to safely invest into the Olympic kitefoil pathway.
Formula Kite Formula Kite
KiteFoil World Series KiteFoil World Series
A's Youth Foil Class A’s Youth Foil Class
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