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36. America`s Cup: Renntag 5 Emirates Team New Zealand geht 5:3 in Führung !

36. America`s Cup: Video 7 Rennen Emirates Team New Zealand geht 5:3 in Führung !

Tag 5 des von PRADA präsentierten America’s Cup war ohne Zweifel der Herzschlag des 36. America’s Cup. Nach vier Tagen Deadlock und Rennen, die 5 Minuten nach dem Start entschieden wurden, setzte das Emirates Team New Zealand heute 2 Punkte auf die Anzeigetafel und übernahm 2 Siege Vorsprung vor Luna Rossa Prada Pirelli.

Zum ersten Mal in diesem America’s Cup wechselten beide Rennen die Führung. Unstete und leichte Winde spielten eine große Rolle bei der Veränderung des Glücks, da es den Unterschied zwischen Führen und Verlieren bedeutete, auf den Folien zu sein.

Mit der Anzeigetafel bei 5: 3 ist die Sackgasse gebrochen und morgen wird ein wichtiger Tag. Werden die Kiwis den Schwung behalten und wieder gewinnen oder werden die Italiener zurückschlagen und den Pokal auf einen siebten Tag verschieben? Die Frage wird morgen um 16:15 Uhr NZT beantwortet.

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15/03/21 – Auckland (NZL) 36th America’s Cup presented by Prada America’s Cup Match – Race Day 5 Emirates Team New Zealand, Luna Rossa Prada Pirelli Team

Rennen 7 –

Das Emirates Team New Zealand besiegte Luna Rossa Prada Pirelli

Start: 1615

Hafen: ITA

Stbd: NZL

Kurs: E.

Achse: 027

Länge: 1,9 nm

Strom: 0,1 Knoten bei 137

Wind: 9-12 Knoten 025-050 Grad

Gewinner: Emirates Team New Zealand – 0:58

Als die Uhr bis zum siebten Rennen herunterzählte, war die Brise in Grenzen und schwebte zwischen 9 und 12 Knoten. Die Richtung war jedoch nicht so gleichmäßig mit einer Abweichung von etwa 25 Grad und einer Phaseneinstellung alle fünf Minuten. Könnte dies die Überholmöglichkeiten bieten, die in den vorangegangenen Rennen fehlten?

Als Luna Rossa Prada Pirelli von der linken Seite in die Pre-Start-Zone eintrat, war das Emirates Team New Zealand schnell auf den Beinen, als beide auf die rechte Seite der Zone gingen. Als das Paar zur Startlinie zurückkehrte, waren beide früh dran, Luna Rossa war weit über der Linie, während das Team New Zealand niedrig blieb.

In den letzten Sekunden hatte Luna Rossa mehr Geschwindigkeit, als sie die Linie überquerten und sich über die Kiwis rollten, die versuchten zu lumpen, um sie zurückzuhalten. Aber der Umzug schlug fehl. Bei einem identischen Start zum ersten Rennen des 36. America’s Cup waren die Rollen vertauscht worden. Jetzt waren es die Kiwis, die auf dem Rückfuß standen. Nur eineinhalb Minuten nach dem Rennen hatten die Italiener einen Vorsprung von 150 m, segelten hoch und kletterten auf die Kiwi-Strecke. Sie zwangen das Emirates Team New Zealand, an Steuerbord zu starten. Aber die Linke zahlte und die Kiwis profitierten, und sie gingen schnell. Innerhalb einer weiteren Minute hatten sie den Abstand zwischen ihnen und den Italienern auf 70 m halbiert. Als beide Boote in Gate 1 ankamen, nahmen sie die rechte Markierung und rauchten das erste Bein vor dem Wind, wobei sie sich Zeit zum Halsen nahmen. Der Abstand zwischen den beiden betrug jetzt nur noch 50 m, aber Sie brauchten die Zahlen nicht, um den Druck zu sehen, den die Verteidiger auf die Herausforderer ausübten, sei es gegen den Wind oder gegen den Wind. Die große Veränderung kam nach dem Gegenwind.

Luna Rossa führte mit 10 Sekunden Vorsprung und ging nach links, wobei die Kiwis die gleiche Marke abrundeten, aber sofort nach dem Abrunden der Marke nach rechts gingen. Als das Paar mit den Kiwis an Steuerbord und Luna Rossa am Hafen wieder zusammenkam, waren die Italiener gezwungen, darunter anzuheften. Dadurch konnten die Kiwis die Kontrolle über den Beat übernehmen. Eine Minute später war das Emirates Team New Zealand rund um Gate 3 mit 19 Sekunden Vorsprung voll verantwortlich.

Am Ende der zweiten Etappe vor dem Wind hatten sie ihren Vorsprung auf 29 Sekunden ausgebaut. Und von da an wuchs der Vorsprung einfach von Bein zu Bein, als das Emirates Team New Zealand 58 Sekunden vor Luna Rossa einen Sieg über die Ziellinie erzielte.

 

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15/03/21 – Auckland (NZL) 36th America’s Cup presented by Prada America’s Cup Match – Race Day 5 Emirates Team New Zealand
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15/03/21 – Auckland (NZL) 36th America’s Cup presented by Prada America’s Cup Match – Race Day 5 Luna Rossa Prada Pirelli Team

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Boris Herrmann Platz 7 „Bereit für das Tief „

  • 30 Tage auf See
  • Dalin segelt mit größtem Vorsprung bislang in eine höllische Nacht
  • Boris Herrmann rückt wieder auf Platz sieben vor

Für die Spitzenreiter der Vendée Globe markieren die anspruchsvollen Bedingungen im Indischen Ozean die schwierigsten bislang. Dafür ist aber die nach einem Monat entstandene Müdigkeit weniger verantwortlich als die Autobahnbedingungen, die der Kurs den Skippern und ihren Imoca-Yachten gerade bietet. Aktuell machen die Kombination aus Müdigkeit, anhaltendem Stress und Windgeschwindigkeiten zwischen 35 und 55 Knoten sowie starker Seegang und technische Probleme die Jobs der Segler hart. Die Durchführung größerer Reparaturen an Bord erscheint unmöglich.

Schon am Vortag und in der Nacht auf Dienstag konnte Charlie Dalin mit Zeitraffer-Segeln bei Durchschnittsgeschwindigkeiten von etwas über 20 Knoten seine Führung auf rund 250 Seemeilen ausbauen. Das ist der größte Vorsprung, den er sich während seiner nun schon über die Hälfte des bisherigen Rennens währenden Führung ersegeln konnte.

Während der „Apivia“-Skipper mit Siebenmeilen-Stiefeln voranstürmte, hatten nahezu alle Konkurrenten in seinem Heckwasser entweder mit technischen Problemen zu kämpfen oder sich mit Blick auf das nahenden maliziös wirkende, etwa 800 Seemeilen breite Tiefdruck-System anders positioniert, denn es bringt in seinem Zentrum mehr als 60 Knoten Wind und bis zu acht Meter hohe Wellen.

Keine guten Aussichten, wenn man ohnehin schon mit Abnutzungserscheinungen und technischen Problemen zu kämpfen hat: Sowohl Louis Burton („Bureau Vallée 2“) als auch Damien Seguin („Groupe Apicil“) haben Ärger mit ihren Autopiloten. Beide mussten immer wieder das Tempo stark drosseln und verloren dadurch einiges an Boden. Damien Seguin ist seit Sonntagabend von Platz drei auf Platz sieben zurückgefallen. Burton rutschte von Platz zwei auf Platz vier zurück. Seguin und sein Team bestätigten jedoch am Dienstag, dass der Solist sein Problem auf See gelöst hat.

In der Zwischenzeit hat sich Yannick Bestaven („Maître Coq“) gut geschlagen. Der Franzose rückte auf Rang drei hinter Charlie Dalin und Thomas Ruyant („LinkedOut“) vor. „Ich habe das Gefühl, in sehr kurzer Zeit mehrere unterschiedliche Lebensabschnitte gelebt zu haben“, sagte Bestaven, der seine zweite Vendée Globe bestreitet, aber bei seiner Premiere schon Tag fünf nicht mehr erlebt hatte. Der 30-jährige Bestaven stellte fest: „Es passiert so viel an einem Tag, dass man es sich nicht vorstellen kann. Manchmal frage ich mich, was zum Teufel ich hier draußen mache, im absoluten Nirgendwo in sehr rauer See.“

Boris Herrmann: „Bereit für das Tief“

Boris Herrmann konnte im Verlauf des 30. Tages auf See nach sehr schnellen Phasen von Platz acht auf Platz sechs vorrücken. Der 39-jährige Skipper der „Seaexplorer – Yacht  Club  de Monaco“ hatte am Dienstagmorgen von Bord vermeldet: „Von jetzt an wird der Wind zunehmen und erst in 48 Stunden etwa 800 Seemeilen von hier wieder nachlassen. Es wird das stärkste Tief sein, das wir bislang hatten. Ich bin bereit dafür. Mein nächster innerer Meilenstein ist die Halse am Donnerstag – dann weiß ich, dass ich das Schlimmste überstanden habe und über die folgenden 1600 Seemeilen bis Kap Leeuwin leichtere Bedingungen haben werde, wo ich voraussichtlich am 13. Dezember sein werde.

Der andere große Meilenstein wird dieser Freitag sein. An diesem 11. Dezember wird der Wind erstmals seit Eintauchen in den Southern Ocean auf unter 15 Knoten abnehmen. Dann kann ich meine J2-Reparatur und einige andere notwendige Jobs abhaken. Die J2 zurückzugewinnen, wird meiner Zuversicht Aufwind bescheren, weil mir dieses Segel einen ganzen Ozean über fehlt. Das hat mein Leben schwerer gemacht und viele Meilen gekostet. Ich freue ich mich auf das Comeback des Segels.”

Die als Gesamt-Neunte und beste Skipperin in den Top Ten segelnde Deutsch-Französin Isabell Joschke („MACSF“) reflektierte am 30. Tag auf See die Verhältnisse nachdenklich: „Ich bin noch nicht total akklimatisiert hier im Southern Ocean. Ich denke, die Vendée Globe ist auf jedem ihrer Schritte mental schwierig. Erst musst du das Südmeer erreichen. Und dann bist du da und denkst: ‚Oh, hier werde ich nun für 40 Tage sein.“ Dann sind da einfach diese Zweifel: Werde ich das alles überleben? Wird mein Boot das alles überleben? Da sind viele, viele Zweifel. Ich fühle mich hier unten viel verletzlicher als im Atlantik.“

Dem Rekordtempo von 2016 hinterher

Obwohl der vergangene Monat kaum weniger als die Hälfte der vor dem Start prognostizierten Rekordzeiten repräsentiert, haben die schnellsten Boote erst 38 Prozent des gesamten Kurses absolviert. Die Spitzengruppe befindet sich mitten im Indischen Ozean. Armel Le Cléac’h, Sieger der letzten Vendée-Globe-Auflage, hatte zum Vergleichszeitpunkt bereits Kap Leeuwin passiert.  Das Wetter hat schon seit dem Start ein schnelles Rennen nur selten ermöglicht. Weshalb imposante 500-Seemeilen Tage ausblieben. Wetterberater und Weltumsegler Sébastien Josse sagte: „Das Szenario auf  der Bühne der Vendée Globe ist mit elf Booten im Umkreis von 600 Seemeilen im Indischen Ozean, die unterschiedlichen Design-Generationen angehören,  einfach unglaublich!“  So liegen zwischen der Entstehung der aktuell zweitplatzierten „LinkedOut“ von Thomas Ruyant und der fünftplatzierten „OMIA – Water Family“ von Benjamin Dutreux zwölf Jahre.

In der Nacht zum Mittwoch werden alle Augen der Vendée-Globe-Segelwelt auf Charlie Dalins „Apivia“ gerichtet sein, der es voraussichtlich mit Winden von mehr als 50 Knoten und orkanartigen Böen zu tun bekommt. Sein ärgster Rivale Thomas Ruyant dagegen, der bereits den Bruch eines Foils zu beklagen hatte, hat seine Fahrt zeitweise absichtlich verlangsamt, um die schlimmsten Bedingungen zu vermeiden. Ganz ist  es ihm nicht gelungen.

Das aktuelle Leben auf See beschrieb am Dienstagnachmittag Yannick Bestaven als „tierische Lebensbedingungen“ an Bord von „Maître Coq IV“. Der Skipper sagte: „Ich habe die Foils hochgezogen, weil die Stöße so heftig sind. Ich segle einfach in alle Richtungen. Ich tue alles, um nicht vor die Front zu geraten und mich damit dem Wolf ins Maul zu werfen.“

Das extreme Tiefdruckgebiet beeindruckt die führende Gruppe: Von Bestaven bis Maxime Sorel (11.) sind es neun Boote, die langsamer geworden sind, damit sich die Front nach Süden bewegen kann und die Boote nicht hindurchsegeln müssen. Doch sowohl „Apivia“ als auch „LinkedOut“ sind bereits zu weit im Osten, um intensiverere Begegnung noch zu vermeiden. „Apivia“ noch mehr als „LinkedOut“. „Apivia“-Skipper Dalin hat bereits erste Härtests durchgestanden und am Nachmittag bei verlangsamter Bootsgeschwindigkeit Seitenwind von über 40 Knoten weggesteckt.

DIE BILANZ NACH EINEM MONAT: FAKTEN & ZAHLEN

Vor einem Monat ist die Flotte der 33 Starter – darunter 27 Männer und sechs Frauen – trotz der weltweiten Gesundheitskrise in die 9. Auflage der Vendée Globe gestartet. Der 8. Dezember ist deshalb ein Datum, das sich vier Wochen nach dem Start am 4. November gut für eine erste Zwischenbilanz eignet. Nach 30 Tagen Segelsport auf hoher See fand deshalb eine Pressekonferenz im Regattadorf im Start- und Zielhafen Les Sables d’Olonne statt, bei der Yves Audinet als Präsident der Vendée Globe, Lionel Pariset als Vendée-Globe-Deligierter der Stadt Les Sables d’Olonne und Renndirektor Jacques Caraës anwesend waren.

„Die Organisatoren der Vendée Globe hatten erstmals in der Geschichte des Rennens die Herausforderungen einer globalen Gesundheitskrise zu bestehen. Auf dieses nie dagewesene Umfeld mussten sich alle Beteiligten – die Organisatoren, die Segler, die Teams und die Öffentlichkeit – einstellen, um den Start der 33 Teilnehmer zu ermöglichen, die bereit waren, in die Einhandregatta um die Welt ohne Hilfe von außen zu starten. Trotz aller Schwierigkeiten wurde diese Herausforderung bestanden. Nach einem Monat Regattasport fällt der Rückblick wirklich exzellent aus”, sagte Yves Audinet.

Renndirektor Jacques Caraës blickte auf das Rennen selbst und sagte: „Das Wetter ist bislang nicht einfach gewesen. Im Southern Ocean waren mehrere Systeme sehr aktiv. Was eine sehr chaotische See und hohe Wellen verursacht hat. Es ist eine besonders schwierige Vendée Globe. In der nördlichen Hemisphäre haben sie nicht die erhofften schnellen Kurse in den Passatwinden gefunden. Nur die Passage durch die Doldrums war schneller als sonst.“ Weiter sagte Caraës zur Ausfallquote: „Von den 33 Startern mussten fünf mit Schäden aufgeben. Diese Quote ist unglücklicherweise keine Überraschung. Wir müssen uns daran erinnern, dass die durchschnittliche Ausfallquote bei etwa 50 Prozent liegt. Und für den Moment sind hauptsächlich die neueren Boote betroffen.“

Vendée Globe auf allen Kanälen

# 41 TV-Sender haben live vom Start berichtet, der in 190 Ländern übertragen wurde (vg. 177 in 2016)

# Die internationale Berichterstattung ist sprunghaft angestiegen: Bei 192 Millionen Kontakten und 16.239 veröffentlichten Artikeln beträgt der Anzeigenäquivalenzwert 13,9 Millionen Euro

# Die digitalen Medien wurden intensiv frequentiert: Die Website der Vendée Globe hat 5,48 Millionen Seitenaufrufe verzeichnet. Besonders beeindruckend: Die Zahlen sinken auch nach einem Monat nicht

# Alleine bei Facebook hat die Vendée Globe 379.426 Abonnenten (vergl. 264.000 in 2016 = +44%). Bei Twitter sind es 90.500 Follower (vergl. 54.000 in 2016 = +68%). Bei Instagram sind es 168.000 Abonnenten (vergl. 23.800 in 2016 = +606%). Bei YouTube wurde gar ein Abonnenten-Plus von 684 % registriert.

# Der Erfolg des virtuellen Rennens ist bahnbrechend: Mit 975.000 registrierten Spielern ist die Millionenmarke nicht mehr weit.

Diese und mehr relevante und spannende Zahlen finden Sie auch in den französisch- und englischsprachigen Presseberichten auf der Homepage der Vendée Globe 2020/2021.

 
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Dalin und Ruyant lassen den Indischen Ozeans hinter sich und nähern sich den Cap Leeuwin

Wichtige Punkte : Das Schlimmste des Sturms ging für Ruyant und Dalin vorbei Goldenes Ticket für Armel Tripon Beyou macht Fortschritte

In der Zwischenzeit liegt das Schlimmste des Indischen Ozeans hinter ihnen, und die Vendée Globe-Führer Charlie Dalin und Thomas Ruyant können eine relativ reibungslose Fahrt zum australischen Kap Leeuwin in Betracht ziehen, das jetzt 1250 Seemeilen oder etwa drei Tage vor Dalin liegt. Dalin, ungefähr 250 Meilen vor ihm und letzte Nacht mehr als 120 Meilen südlich seines nächsten Rivalen Ruyant, erlebte den schlimmsten Sturm im Indischen Ozean. Der Solo-Skipper von Apivia raste unter dreifachem Riff-Main und hatte die meiste Zeit überhaupt kein Vorsegel oder einen winzigen Sturmfock. In den frühen Morgenstunden sah er Böen bis 55 kt und riesige Meere. Die Winde haben sich auf überschaubare 30 kt verringert und die beiden Herzschrittmacher werden eine viel günstigere Brise von 20 bis 25 Knoten im Südwesten haben, um sie zum zweiten der Great Capes der Vendée Globe, Leeuwin, zu bringen.

Ruyant passierte heute Morgen sieben Meilen nördlich der winzigen, abgelegenen Amsterdamer Insel, nachdem er eine Route gefunden hatte, die ihn von der schlimmsten starken Depression fernhielt. „Ich hatte nicht wirklich eine Wahl, Charlie (Dalin) hatte genug Vorsprung, um länger vor dieser Front zu bleiben, aber für mich wäre das zu schwer gewesen. „“ Der Skipper von LinkedOut, der 2010 die Route du Rhum in der Klasse 40 gewann, sah einige Stunden mit Böen bis 60 Knoten und musste dann in 40 kt einen schwierigen, aber kontrollierten Halsen machen. „Ich bin froh, dass ich diese letzte große Hürde im Indischen Ozean genommen habe.“ Er sagte heute: „Natürlich kann immer alles passieren und wir sind gegen nichts immun, aber das sollte das letzte große Wetterphänomen sein, bevor wir in den Pazifik gelangen. „“ Im Norden der Kerguelen-Inseln, auf der Westseite dieses gigantischen Niederdrucksystems, das mit 25 Knoten östlich über den Pazifik rast, ist der Wind für die Segler, die dem führenden Duo nachjagen, immer noch stark. Bei 45 ° Süd hat Louis Burton, der südlichste von allen, den 3. Platz vor Yannick Bestaven, Benjamin Dutreux und Boris Herrmann wiedererlangt. Der deutsche Skipper überquerte mit Damien Seguin die Strecken – wie Backcountry-Powder-Skifahrer. In den letzten drei Tagen hat Seguin, Skipper der Groupe APICIL, seine Zeit damit verbracht, elektrische Probleme zu lösen, die Stromausfälle und vor allem das Abschalten seines Autopiloten und Probleme beim Laden des Akkus verursachen. Glücklicherweise scheint die Situation wieder unter Kontrolle zu sein. „Es ist die Größe der Wellen und ihre Richtung, die bestimmen, was Sie tun“, gibt Damien Seguin zu. „Man muss so hart arbeiten, um auf sich selbst aufzupassen, sonst wird es unbewohnbar. Sie reduzieren die Segel, nur um essen und trinken zu können. “ Seit fast zehn Tagen ist das Hauptfeld von elf Soloseglern, gefolgt von Romain Attanasio (12.) und Clarisse Cremer (13.), an Bord des südlichen Expresszuges, der viele, viele stressige Momente auf dem Weg hinter sich hat. Fügen Sie die höllischen Geräusche in ihren Booten hinzu, die durch heftige Bewegungen erschüttert wurden. Diese Männer und Frauen haben eine bemerkenswerte Fähigkeit gezeigt, sich an die Situation anzupassen. Sie mussten sich an das Leben in dieser aggressiven Umgebung gewöhnen.

Südlich des afrikanischen Kontinents zahlen drei Skipper unter dem Einfluss eines Niederdrucksystems, das von Madagaskar heruntergezogen ist, einen hohen Preis für den Eintritt in den Indischen Ozean. Stéphane le Diraison (17.), der heute Morgen telefonisch kontaktiert wurde, steckte mitten in der Senke fest, einem Gebiet ohne Wind, aber mit einer Schwellung von 4 m, und riss sich fast die Haare aus. 100 Meilen vor ihm knallte Alan Roura ebenfalls ins Meer, aber bei 25 Knoten Wind und unter Bedingungen, die als unerträglich beschrieben wurden. Mutter Natur ist nicht freundlich zu den Konkurrenten. Aber sie kann ihnen einige Momente atemberaubenden Trostes bieten, wie den Regenbogen nach Maxime Sorels V und B – Mayenne oder die lodernde, rote Morgendämmerung am Horizont für Armel Tripons L’Occitane en Provence. Für einige leben diese goldenen Momente länger in Erinnerung als scheinbar endlose Stürme. Armel Tripon, der zu Beginn des Rennens mit technischen Problemen zu kämpfen hatte und in der zweiten Hälfte der Flotte im Südatlantik landete, scheint endlich das „goldene Ticket“ gewonnen zu haben und weiterhin mit günstigen Winden gesegnet zu sein. Seine Geschwindigkeit und sein Timing waren ideal, um unter einem sich schnell bewegenden Niederdruck entkommen zu können. In den letzten Tagen hat er seinen Verfolgern fast 300 Meilen genommen und wird mindestens die nächsten drei bis vier Tage davon profitieren, wenn er auf dem Rennen fährt Fersen dieses Systems 560 Meilen westlich von Clarisse Crémer und Romain Attanasio.

Für Jérémie Beyou besteht nun die Möglichkeit, mit seinem schnell vereitelten Charal der neuesten Generation endlich in die Flotte einzudringen. Nach dem Neustart neun Tage nach dem Verlassen der Flotte von Les Sables d’Olonne liegt Beyou 130 Meilen hinter dem 27. Platz Sébastien Destremau (Merci) und sollte in den nächsten 24 bis 36 Stunden vorbeikommen.

Thomas Ruyant, LinkedOut: „Es fängt an, ein bisschen besser zu werden, auf jeden Fall weiß ich, dass sich die Bedingungen verbessern, also ist es in diesem Sinne besser, zumindest für die Moral! Die Nacht war ziemlich lebhaft, aber trotzdem bin ich mit meiner zufrieden Auf der Strecke musste ich das Schlimmste des Sturms überstehen, aber dann hatte ich keine große Auswahl in Bezug auf den Kurs. Charlie hatte die Führung und ich musste mich letzte Nacht für ein paar Stunden richtig festhalten, wo ich ungefähr 45 Knoten hatte Windböen mit Böen bis zu 60 Knoten und einer ziemlich rauen und unruhigen See. Also ja, es war ein bisschen haarig, aber es dauerte nicht lange und jetzt habe ich ziemlich überschaubare Bedingungen mit ungefähr 30 Knoten Wind und ein Meer, das immer noch unruhig ist, nicht die langen Wellen. Unter diesen Bedingungen ist es schwierig, schnell zu fahren, aber es ist in Ordnung. Es ist jetzt bequemer, die Wellen sind kurz und sie gehen in die richtige Richtung. Die Depression ist nicht sehr aktiv, es gibt ein paar Wolken, etwas Sonne und es ist schön im Boot, ich kann mich etwas ausruhen, es ist ziemlich schön, die Bedingungen verbessern sich und ich habe ein bisschen Wärme … Was den Halsen angeht, ich bin ein bisschen festgefahren, ich habe darauf gewartet, dass er sich vor dem Gybing etwas beruhigt, obwohl ich im Idealfall gerne früher halsen würde, aber mit noch 50 Knoten Wind… also habe ich mich stattdessen dafür entschieden Halten Sie das Boot in Richtung Süden. Es ist cool, ich bin wirklich froh, diesen klebrigen Fleck im Indischen Ozean überwunden zu haben, der für mich eine Reihe ziemlich schwerer Wetterbedingungen war, die als letzte auftraten, bevor ich im Pazifik ankam und am Kap Leeuwin ankam. Ich bin froh, dass ich es geschafft habe. Ich meine, es ist wahr, dass es jetzt einige Tage her ist, diese letzten Tage, mit diesen Wetterbedingungen umzugehen, und es ist nicht immer einfach, es gibt nicht immer eine große Auswahl, was zu tun ist. Ich bin froh, dass alles hinter mir liegt!

Ich hatte vor einer guten Woche eine gründliche Rasur mit der Isle of Gough und bin gerade innerhalb von 10 Meilen von Amsterdam Island vorbeigekommen. Aber es war während der Nacht, also konnte ich nicht wirklich sehen, aber es gibt dir trotzdem das Gefühl, ein bisschen unterwegs zu sein, und es ist ziemlich cool, alles zu sehen, wenn man die Geschichte des Ortes kennt, das sind die meisten abgelegene Gebiete zusammen mit den Kerguelen-Inseln der Welt. Es ist cool, nicht zu weit von ihnen entfernt zu sein. Leider habe ich sie nicht gesehen, aber hey, ich habe einige Fotos gesehen. Die Moral ist gut, wie Sie hören können, aber es gab einige echte Höhen und Tiefen. Sie können nicht zu schlau sein und vor 24 Stunden habe ich mich mit dem Übergang befasst, der in zwei Phasen behandelt werden musste. Ich war nervös und wollte keine Fehler machen. Es würde sehr wenig werden und man musste es mit großer Sorgfalt handhaben, wo man durchgehen sollte. Sie müssen auch ruhig bleiben, um durch diesen Vendée Globe zu kommen, jetzt aber auch auf lange Sicht. Die Heckendbedingungen von vorne sind immer noch aktiv, aber mit 28 bis 35 Knoten Wind stabiler. Es wird einen weiteren kleineren Sturm geben, der weiter nach Süden kommen wird, über den wir verhandeln müssen. Danach sollte es einige ziemlich gute Bedingungen gegen den Wind geben, mit einem günstigeren und ordentlicheren Meer, so dass schöne Dinge vor uns liegen. Was wir an der Spitze der Flotte mit schwerem grauem Himmel, fünfzig Knoten Wind und chaotischer See im Vergleich zu dem, was wir jetzt mit 30 Knoten Sonne und kurzer, aber günstiger See haben, ertragen haben, können wir nicht anders, als uns glücklich zu fühlen. Es ist großartig nach dem, was wir in der letzten Woche und seit dem Eintritt in den Indischen Ozean hatten. Unsere Boote wurden unter diesen Bedingungen zum Segeln gebracht. „

Damien Seguin, Groupe-Apicil: Nun, es gibt viel Wind im Indischen Ozean, das ist sicher! Tatsächlich ist es jedoch mehr der Ozean, der seine Bedingungen auferlegt. Es ist die Richtung und Größe der Wellen, die bestimmen, ob Sie schnell fahren können oder nicht, ob Sie sich auf die eine oder die andere Seite des Bootes lehnen. Sie müssen immer auf Ihr Boot achten, um herauszufinden, unter welchen Bedingungen es am wenigsten leidet. In den letzten ein oder zwei Stunden hat der Wind wirklich wieder zugenommen und es ist ziemlich grau! Es fängt jedoch an gut auszusehen, es gibt einige Surfer, bei denen das Boot ungefähr 20/25 Knoten fährt. Es ist wahr, dass Sie sich manchmal wirklich anstrengen müssen, und irgendwann müssen Sie sich vom Segeln abwenden und einfach auf sich selbst aufpassen. Denn wenn nicht, ist es nicht wirklich machbar. Sie müssen sich jedes Mal fragen, was die Priorität in jedem Moment ist, wie weit Sie sich drängen können, wenn Sie müde sind, welche Bedingungen an Bord Sie ertragen können, Sie wissen manchmal, dass Sie es nicht können Es gelingt sogar, den Wasserkocher zu kochen, weil Sie mit einem Problem zu tun haben. Dann legen Sie Wert darauf, das Segel abzunehmen und etwas zu essen zu machen. Es gibt also Prioritäten, die beim Segeln festgelegt werden müssen, und es ist nicht immer die Route, die vor uns liegt, sondern auch wir selbst, unser Wohlbefinden, um das wir uns kümmern müssen.

Weißt du, wir sind hier, wir haben uns für dieses Rennen entschieden, aber gleichzeitig sind wir nicht hier, um im Elend zu leben. Du musst also wirklich sicherstellen, dass du auf dich selbst aufpasst. Seit 3 ​​Tagen habe ich einige kleine Sorgen auf meinem Boot, einige Probleme mit meinem Autopiloten, die sich gestern entwickelt haben, sowie viele Probleme mit der Elektrik auf dem Boot, mit totalen Stromausfällen, die immer wieder auftreten jeden Moment, und so funktioniert plötzlich nichts mehr an Bord. Ich habe eine halbe Stunde damit verbracht, das Problem ein wenig zu lösen, und jetzt habe ich ein System, das etwas einfacher und robuster ist, aber es mir ermöglicht, in den nächsten Tagen mit etwas mehr Sicherheit weiterzumachen, was ebenfalls wichtig ist . Der Lärm auf dem Boot ist immer noch da! Sie müssen sich nur damit begnügen und erkennen, dass wir als Menschen diese Fähigkeit haben, uns an jede Umgebung anzupassen, die Sie haben. Das Geräusch ist also einfach Teil der Umgebung geworden, und selbst mit dem Geräusch, das Sie schaffen, zu schlafen, sich auszuruhen und ein Gehör zu entwickeln, das sehr selektiv sein kann, entscheiden Sie, welche Geräusche die wichtigsten sind, die Sie hören müssen. Es gibt also ungefähr 20 verschiedene Sounds, alle möglichen Probleme, das sind wirklich die Bedingungen an Bord. Es ist nicht immer einfach, aber Sie entwickeln ein unglaubliches Talent, um mit all dem fertig zu werden. „

Vendee Globe 2020

Die neunte Vendee Globe bricht alle Rekorde !

Heute vor einem Monat, am Sonntag, dem 8. November, starteten 33 Solo-Rennfahrer, 27 Männer und 6 Frauen, in einer beispiellosen Gesundheitskrise den neunten Vendée Globe. Der 8. Dezember bietet heute die ideale Gelegenheit, Bilanz zu ziehen. Nach 30 Renntagen fand heute Nachmittag eine Pressekonferenz im Dorf Vendée Globe statt, in Anwesenheit von Yves Auvinet, Präsident der Vendée Globe, und der Vendée-Abteilung, Lionel Pariset, dem gewählten Vendée Globe-Delegierten der Stadt Les Sables d’Olonne und Jacques Caraës, der Rennleiter. „Zum ersten Mal in seiner Geschichte musste sich die Organisation der Vendée Globe der Herausforderung einer globalen Gesundheitskrise stellen. Dieser beispiellose Kontext zwang alle an der Veranstaltung Beteiligten – Organisatoren, Segler, Teams, die Öffentlichkeit -, sich anzupassen, damit der Start für die 33 Teilnehmer gegeben wurde, die bereit waren, ohne Hilfe ohne Unterbrechung das Solo um die Welt zu übernehmen Rennen. Trotz dieser Schwierigkeiten wurde die Herausforderung gemeistert. Nach einem Monat Rennen ist die Bewertung wirklich hervorragend “, erklärte Yves Auvinet.

Heute beabsichtigt fast jeder zweite Franzose (49%), das Rennen nach dem neuesten ODOXA-RTL-WINAMAX-Barometer zu verfolgen: Es ist besser als die Tour de France oder Roland Garros! Starttag, Sonntag, 8. November Die Start Live-Übertragung wurde auf 41 Fernsehkanälen übertragen (gegenüber 33 im Jahr 2016) und live in 190 Ländern übertragen (gegenüber 177 im Jahr 2016). In Frankreich wurde die Live-Übertragung von 13 Sendern (gegenüber 10 im Jahr 2016) mit insgesamt mehr als 4,1 Millionen Zuschauern (23% des kumulierten Zuschaueranteils) übertragen, insbesondere von L’Equipe TV, France 3, BFM und LCI . International gelang dem Rennen mit 28 Sendern ein großer Durchbruch (gegenüber 21 im Jahr 2016), insbesondere in Großbritannien, der Schweiz, Spanien, Deutschland und Japan. Die Medienberichterstattung hat erheblich zugenommen: Mit 192 Millionen generierten Kontakten entspricht die Medienberichterstattung zum Start der Vendée Globe einem Flächenkauf von 13,9 Millionen Euro mit 16.239 veröffentlichten Artikeln. Zu Beginn wurden auch digitale Medien mit 1,39 Millionen Sitzungen und 5,48 Millionen Seitenaufrufen auf der Website stark genutzt. Noch auffälliger ist, dass nach einem Monat Rennen die Zahlen nicht mehr sinken. Nach 1 Monat Rennen: Das Interesse an der Vendée Globe wächst weiter!

Die Website, die App (Anwendung), soziale Netzwerke und digitale Plattformen generieren viel mehr Verkehr als 2016. Website-Verkehr: 31,2 Millionen Sitzungen für einen Monat (gegenüber 27,8 Millionen für den ersten Monat im Jahr 2016) 170 Millionen Seitenaufrufe im letzten Monat (gegenüber 122 Millionen im Jahr 2016 im ersten Monat) Apps: 250.000 aktive Benutzer am Start und 445.000 nach einem Monat Rennen (gegenüber insgesamt 441.000 Benutzern in der Ausgabe 2016) Digitale Plattformen: Im Laufe des Monats 46,5 Millionen Aufrufe auf Dailymotion, YouTube, Facebook. Nach einem Monat hat die Ausgabe 2020 bereits über 400.000 Fans mehr als die Ausgabe 2016! Facebook: 379.426 Abonnenten (gegenüber 264.000 im Jahr 2016): + 44% Twitter: 90.500 Follower (gegenüber 54.000 im Jahr 2016): + 68% Englisch Twitter: 10.400 Follower (erstellt vor dem Start 2020) LinkedIn: 9.520 Abonnenten (erstellt im Jahr 2020) Instagram: 168.000 Abonnenten (gegenüber 23.800 im Jahr 2016): + 606% YouTube: 94.100 Abonnenten (gegenüber 12.000 im Jahr 2016): + 684% Die auf Infosport + ausgestrahlte Vendée Live-Show war in digitalen Medien (Facebook, Dailymotion und YouTube) mit durchschnittlich dreimal so vielen Zuschauern wie 2016 eindeutig erfolgreich (durchschnittlich 45.000 im Jahr 2016 / durchschnittlich 130.000 im Jahr 2020). Newsletter: 200.000 Abonnenten oder dreimal so viele wie 2016 (66.000 im Jahr 2016). Die breite Öffentlichkeit ist trotz Sperrregeln und der Gesundheitskrise anwesend.

Das kostenlose E-Ticketing-System ermöglichte es der Vendée Globe, die Gesundheits- und Sicherheitsregeln mit der Begeisterung der Besucher in Einklang zu bringen. Zwischen dem 17. Oktober und dem 29. Oktober verzeichnete das Dorf innerhalb der von den Gesundheitsbehörden festgelegten Grenzen täglich 15.000 Besucher, wobei daran erinnert wurde, dass nur 5000 Personen gleichzeitig im Dorf zugelassen waren. Insgesamt besuchten 200.000 Menschen das Dorf. Die Herkunft der Besucher stammte zu 2/3 aus der Region Pays de la Loire, etwas mehr als 40% aus der Vendée, 1/3 aus dem restlichen Frankreich und 1% aus dem Ausland. Virtuelle Regatta, ein großer Erfolg Der Erfolg des virtuellen Rennens bestätigt das Eindringen der Vendée Globe in Häuser in Frankreich und im Ausland. 975.000 Spieler haben sich registriert, doppelt so viele wie vor vier Jahren (456.712 Spieler im Jahr 2016). Das virtuelle Rennen zieht Menschen von außerhalb Frankreichs an, von denen fast 20% im Ausland 150 verschiedene Nationalitäten vertreten, insbesondere Menschen aus den USA, der Schweiz, Großbritannien und Spanien. Schließlich war es ein beispielloser Erfolg bei Schulkindern: 4354 Klassen nehmen an der Rangliste der Virtual Regatta Academy teil, die fast dreimal so hoch ist wie 2016 (1600 Klassen im Jahr 2016). Die Vendée Globe, eine echte Lehrmethode für Kinder und Jugendliche Vendée Globe Junior wurde von der Vendée-Abteilung entwickelt und bietet neue unterhaltsame und lehrreiche Tools. Es war ein voller Erfolg. 6000 Bildungspakete wurden mit einer aktualisierten Website mit neuen Funktionen verteilt, und auch diese wurde immer beliebter: 2,8 Millionen Seiten wurden angezeigt, was einer Steigerung von 373% im Vergleich zu 2016 entspricht. 220.000 Besucher oder durchschnittlich 6000 Besucher pro Tag.

Das Rennen selbst: Jacques Caraës, der Rennleiter, führt eine vollständige Bewertung durch Die Zusammensetzung der Flotte Im Vergleich zu früheren Ausgaben und insbesondere 2016 sind die Rennfahrer trotz COVID-Einschränkungen mehr und sicherlich mehr als vier Jahre zuvor gesegelt. Das Auswahlverfahren (Anzahl der Rennen und Anzahl der Meilen, die für die Qualifikation zurückgelegt werden müssen) erforderte die Teilnahme der Teilnehmer an Rennen: der Monaco Globe Series, der Route du Rhum, dem Bermudes 1000 Race, dem Rolex Fastnet, dem Transat Jacques Vabre und die Vendée Arctique les Sables d’Olonne. Die Boote sind auch in den kleineren Teams gut vorbereitet. Es gab einen höheren Standard bei der Vorbereitung. Es gibt auch einige hochinnovative Boote, die nicht unter allen Bedingungen getestet wurden, beispielsweise bei schwerer See, die gegen den Wind segelt. Dies bedeutet, dass wir am Ende des Rennens eine gründliche Bewertung vornehmen können. Für die neuen Folien waren die Vendée Globe und der Südliche Ozean ein Testgelände. Bei schwerem Wetter und auf hoher See haben es die gut vorbereiteten traditionellen Boote geschafft, in der Nähe der Folien Schritt zu halten, da sie ihre Folien nicht ständig verwenden können. Im Süden ist die gewählte Flugbahn ebenfalls sehr wichtig. Die erfahreneren Segler, auch in älteren Booten, haben es geschafft, das Tempo in der Gruppe der 5-10, die das Rennen anführten, aufrechtzuerhalten. Am Ende scheint die Fähigkeit der Boote näher beieinander zu liegen als erwartet. Das Wetter Bisher war das Wetter nicht einfach. Im Südpolarmeer gab es einige sehr aktive Systeme. Die Tiefs neigen dazu, sich zu vertiefen und sich sehr schnell zu bewegen. Dies hat sehr unordentliche Meere mit riesigen Wellen erzeugt. Dies war ein besonders schwieriger Vendée Globe. Auf der Nordhalbkugel fanden sie nicht das schnelle Segeln, das sie bei Passatwinden erwartet hatten. Nur der Durchgang durch die Doldrums war schneller als gewöhnlich.

Pensionierungen Von den 33 zu Beginn wurden fünf Boote mit Schäden vertrieben. Dies ist ein Anteil, der leider nicht so überraschend ist. Wir müssen uns daran erinnern, dass der durchschnittliche Anteil der Boote, die aus der Vendée Globe ausscheiden, bei etwa 50% liegt. Im Moment betrifft dies hauptsächlich die neueren Boote. Die Lücken und Rennzeiten Die Lücken werden möglicherweise größer sein als in früheren Ausgaben. Die Führer sind nur in der Mitte des Indischen Ozeans. Wenn sie in den Pazifik einreisen, werden sich die Lücken vergrößern, was kaum überraschend ist. Wenn wir die ältesten Boote mit denen der neuesten Generation vergleichen, sind die Geschwindigkeitsunterschiede enorm, wobei einige fast doppelt so schnell sind wie andere. Rennzeiten Es ist immer schwierig, über einen Rekord in der Vendée Globe zu sprechen, da Sie bei einem Rennen wie diesem Ihre Wettermöglichkeiten nicht auswählen können und dies bedeutet, dass die Bedingungen einen großen Einfluss auf die Leistung haben. Die Boote können deutlich besser abschneiden, aber sie verbessern möglicherweise nicht die Referenzzeit von 74 Tagen (festgelegt von Armel Le Cléac’h, dem Gewinner der letzten Ausgabe). Für Vorhersagen ist es noch zu früh.

2020 12 07

Der große Süden entblößt seine Zähne

Wichtige Punkte : Das Match Race von Pip Hare und Didac Costa über Good Hope Dalin, Ruyant kann klar zu einem großen Vorsprung rennen Peloton hat Schmerzen im vollen Sturm des Südlichen Ozeans

Die britische Pip Hare sollte morgen früh die Länge des Kaps der Guten Hoffnung überqueren, ihr erstes der drei großen Kaps der Vendée Globe. Sie liegt auf dem 20. Platz und jagt den spanischen Rivalen Didac Costa hart, nur 12 Meilen hinter dem Feuerwehrmann von Barcelona, ​​der in fünf Jahren sein drittes Rennen um die Welt bestreitet. Alle an Bord seines One Planet – One Ocean, der als Ellen begann MacArthurs Eisvogel vor über 20 Jahren. Das Abhaken ihres ersten Great Cape wird ein bedeutender Moment für die 45-jährige Hare sein, die ihren Sitz in Poole, England, hat und deren IMOCA mit der von Freund und Rivale Costa identisch ist. Ihre wurde von dem Schweizer Skipper Bernard Stamm und seinen Freunden in einem Schuppen in Lesconcil, Bretagne, als Superbigou gebaut und am 11. Februar 2000 gestartet, während MacArthurs Eisvogel innerhalb derselben vierzehn Tage auf der anderen Seite der Welt in Neuseeland gestartet wurde. So wie die beiden IMOCAs lebenslange Rivalen sind – obwohl Stamm die Vendée Globe 2000-2001 aufgeben musste, auf der der 24-jährige MacArthur führte und Zweiter wurde -, fuhren Hare und Costa zuvor Mini 650 gegeneinander und beendeten sie innerhalb von 40 Minuten voneinander, als sie das letzte Mal den MiniTransat gemacht haben. Costa, der auf der letzten Vendée Globe den 14. Platz belegte, berichtete gestern Abend, dass er etwas getroffen hatte, von dem er glaubte, dass es ein Wal sei, obwohl weder das Säugetier noch sein Boot beschädigt waren. Er informierte nicht nur andere Konkurrenten über das Race HQ, sondern stellte auch sicher, dass Hare – der hinter ihm her segelt – sich dessen bewusst war.

Didac hat mir gestern eine Nachricht geschickt, um mich wissen zu lassen, dass er etwas getroffen hat. Es ist wirklich schön, ihn dort zu haben. Wir bleiben in Kontakt. Es ist erstaunlich für mich, ihn hier als Schrittmacher zu haben, aber ich habe nicht die Absicht, ihn gehen zu lassen. Das ist sicher. Ich denke, Kingfisher (jetzt Didacs One Planet-One Ocean) ist ein schnelleres Boot und sicherlich dränge ich in der größeren Brise hart, um Schritt zu halten. Das größte Problem ist die mäßige Brise, bei der dieses Boot im Strahl immer noch ziemlich schmal ist. Es hat einfach keine Kraft und keinen richtigen Moment. Ich habe wirklich Mühe, dann in einem moderaten Bereich zu erreichen. Ich kann mich nicht an ihm festhalten. Ich muss sehr hart in der leichten und schweren Brise arbeiten. Ich muss den Hammer runter, um mit ihm mithalten zu können. “ sagte Hare auf der heutigen Vendée Globe Live. Nachdem die Rennleiter Charlie Dalin (Apivia) und Thomas Ruyant (LinkedOut) eine schmerzhafte Woche im Indischen Ozean hinter sich haben, in der sie darum kämpften, sich selbst, ihre Boote und Ausrüstung in großen, unruhigen Meeren und sehr böigen Winden bis zu 35-40 kt intakt zu halten schnelle Route nach Osten auf der Vorderseite eines sich schnell bewegenden Niederdrucksystems. Mit flachem Wasser und starken Nordwestwinden sind sie unter idealen Bedingungen, wie der Vendée Globe-Meteo-Berater und dreimalige Vendée Globe-Rennfahrer Seb Josse sagte, heute Morgen könnte Alex Thomsons 24-Stunden-Weltrekordlauf von 536 Meilen – eingestellt auf das letzte Rennen – Herbst. Wenn sie weiterhin mit der Front Schritt halten können, die sich um 25 kt nach Osten bewegt, könnten sie einen mäßigen Windfluss von einem hohen Druck am Kap Leeuwin auffangen, um eine Traumsequenz zu vollenden, die ihnen einen massiven Vorsprung gegenüber ihren Verfolgern verschaffen könnte. Und sie haben in der Tat seit letzter Nacht hohe Durchschnittswerte von mehr als 20 kt beibehalten, was bedeutet, dass häufig mit 28 bis 30 kt gesurft wird. Ruyant war auf Port Jibe und hat die Folie, die er abschneiden musste, nicht verpasst.

Das Wetter ist fast sonnig, es ist eher ein guter Tag“, kommentierte ein relativ entspannter Charlie Dalin heute Nachmittag während der Vendée Live. Aber 600 Meilen zurück in den feurigen Tiefen des Niederdrucksystems ist es sehr windig mit großer See, viel mehr wie die Dante-artige Vision des Südlichen Ozeans. „Wir haben 45 Knoten und horizontalen Regen“, berichtete Damien Seguin, Vierter in einem Video. „Ich habe noch nie ein Meer wie dieses gesehen, es ist rau, es ist sehr schwer vorwärts zu fahren, es fängt das Boot, das Boot beschleunigt vorwärts auf 29 Knoten, aber wenn Sie zu langsam sind, werden die Wellen aufholen und explodieren der Spiegel. Es ist schrecklich. “ bestätigt Maxime Sorel (11.) heute Morgen am Telefon. Die neun Boote, die in Dalins und Ruyants Kielwasser segelten, wurden von der Front überholt, die 50 Knoten in heftigen Böen hatte. Bei riesigen, verwirrten Meeren wird das Rennen unterbrochen und die Selbsterhaltung wird zur wichtigsten Herausforderung. Damien Seguin, der auf dem vierten Platz lag, hat einen Ausfall seines Hauptautopiloten gemeldet. Sein Backup hat zeitweise funktioniert und der Segler, der als erster Handisport-Segler den Vendee Globe übernimmt, sucht mit seinem Team nach einer Lösung. „Der große Süden ist ein Langstreckenrennen, das dich langsam zermürbt“, fasst Josse zusammen.

Jean Le Cam / Ja, wir Cam! :: Wie denkst du über deine Rückkehr zum Solosegeln? „Diese Art der Änderung der Situation ist nicht einfach. Sie sind einhändig und suchen dann jemanden und sind eine Woche lang zweihändig. Dann sind Sie wieder allein. Diese Übergänge sind nicht einfach . “ Was wird in den nächsten Tagen passieren? „Ich habe bisher immer eine ziemlich nördliche Route genommen, so dass ich bei Problemen immer ein bisschen den schwierigen Wetterbedingungen entkommen und auf überschaubareren Meeren segeln kann. Jetzt habe ich die Front, durch die ich fahren kann, und ich werde es sein.“ am Ende des Tages an Steuerbord. Danach wird es langsam ruhiger und ich muss halsen. Es ist wirklich wie immer, wir hatten in den letzten Tagen außergewöhnlich schwere Bedingungen, der Wind war unerbittlich und daher überhaupt keine wirkliche Pause. Es ist schwer für uns als Segler, aber auch für unsere Boote. Ich muss mein Boot inspizieren, denn wenn Sie weiter daran ziehen, ist das Risiko, etwas zu zerbrechen, viel höher. “ Wir haben gesehen, dass die Nivôse (französisches Marineschiff) gestern eine Tüte Proviant auf Sie geworfen hat, als Kevin Escoffier von Bord ging. Was haben sie Ihnen gegeben?

Ja, es ist wahr, dass sie mir einige Vorräte gegeben haben, ich hatte um einige Dinge gebeten, die mir bis zum Ende Bestand haben. Sie gaben mir etwas Hénaff-Pastete, Brot und Butter, denn seien wir ehrlich, mit Butter ist alles besser! Ich verstehe nicht, warum ich auf der Vendée Globe keine Butter essen sollte, wenn ich sie zu Hause esse. Sie gaben mir auch ein T-Shirt von ihrer Fregatte und Ermutigungsschreiben. Es war ein emotionaler Moment! “ Jérémie Beyou, Charal: Da ich auf der anderen Seite der Front war, war der Wind nicht sehr regelmäßig. Ich bin jetzt schon eine Weile in der Nähe der Eisausschlusszone mit einem durchschnittlichen Wind von 20 Knoten am Morgen unterwegs, der stärker wird. Natürlich wäre ich gerne etwas länger vorne geblieben. Wenn Sie auf die andere Seite überqueren, müssen Sie noch viel mehr Kilometer zurücklegen, der Wind ist böiger und das Meer war anfangs ziemlich unruhig. Wir werden jetzt für ein paar Tage starken Gegenwindbedingungen ausgesetzt sein, und es ist zumindest besser, als das St. Helena High zu umrunden, das ein bisschen endlos war … Alles ist in Ordnung, ich versuche wirklich, mich um das Boot zu kümmern, Dinge Tag für Tag zu tun, mich darauf zu konzentrieren, wie das Boot gleitet, und zu vermeiden, zu weit nach vorne zu schauen. Die Situation ist wirklich sehr veränderlich, besonders am Kap der Guten Hoffnung. Ich versuche nicht zu weit nach vorne zu schauen und möchte die Kreuzung mit der Gruppe vor mir machen. Psychologisch und in Bezug auf die Sicherheit wäre das gut. Natürlich fahre ich schneller, aber das Problem ist, dass ich immer hinter den Wettersystemen stehe. Ich war der erste, der hinter der Front stehen blieb, während Fabrice (Amedeo) vorne auf der Backbord-Wende blieb, wo ich jetzt gehe. Selbst wenn Sie schneller fahren, ist es nicht so einfach, ein Wettersystem zu umgehen. Ich möchte die Gruppe vor dem Kap der Guten Hoffnung einholen.

Wie alle anderen hat auch die Episode von Kevin (Escoffier) ​​ein bisschen Spuren in mir hinterlassen, und eine der Schlussfolgerungen daraus ist, dass es für ihn viel komplizierter gewesen wäre, wenn es keine Boote gegeben hätte. Wenn Sie den Süden angreifen, freuen Sie sich, wenn andere Menschen in der Nähe sind. Ich versuche wirklich, das Boot nicht zu stark zu beladen und es zu gleiten, anstatt es zu stark zu zwingen. Gestern hatte ich einen guten Tag, ich habe gute Durchschnittsgeschwindigkeiten erreicht. Geistig ist es immer noch schwierig, der Letzte im Rennen zu sein. Am Anfang konnte ich nicht sehr gut essen. Psychologisch war es ein bisschen schwer. Die Tatsache, dass ich essen und schlafen kann, bedeutet, dass es körperlich gut läuft. Geistig muss man es einfach Tag für Tag nehmen, nicht zu ängstlich darüber werden, was eine Woche später passieren wird, und nicht denken, dass es tatsächlich länger dauern wird, als ich geplant hatte. Als ich Les Sables-d’Olonne verließ, sahen wir ein Wettersystem, das für mich günstig gewesen sein könnte und es mir ermöglichte, mich ein wenig zu erholen. Tatsächlich schloss es sich sofort und ich befand mich auf einer ziemlich komplizierten Route nach Osten, nicht die beste Zeit in den Doldrums, und im Südatlantik sah ich, dass ich eine große Tour durch die St. Helena machen musste Hoch… Diese ganze Zeit war sehr schwer: Sie sind zehn Tage zurück und Sie erkennen, dass Sie nie aufholen werden. Aber jetzt, da das Wetter klarer war und ich sehen kann, dass ich mich den Vorgängern nähere, läuft es etwas besser. Es ist wirklich das Wetter, das über die Dinge entscheidet: Sie können ein Wettersystem kaum überspringen, aber wenn es Ihnen zumindest ermöglicht, in Bezug auf die Geschwindigkeit näher an die vordere Gruppe heranzukommen, können Sie weitaus mehr Fortschritte erzielen. Und so macht es viel mehr Spaß. „