49er Richard Schultheis und Fabian Rieger GER 11 gewinnen Trofeo Princesa Sofía Mallorca
49er: Deutsche drehen das Spiel am letzten Tag
Nevin Snow und Ian MacDiarmid (USA) hatten die meiste Zeit der Woche die Rangliste angeführt und wirkten auch am heutigen Tag in Topform. Sie haben sich im vergangenen Jahr gut entwickelt, einige Medaillen für 2025 gewonnen und im Winter in Neuseeland mit einigen der besten Teams trainiert – und das zahlt sich aus…
Doch der letzte Tag verlief nicht ganz nach ihren Wünschen.
Stattdessen waren es die Deutschen Richard Schultheis und Fabian Rieger, die sich durchsetzten. Sie starteten als Zweite in den Tag und lieferten genau das ab, was sie brauchten – einen vierten Platz im ersten Rennen und anschließend den Sieg im letzten Rennen –, um den Gesamtsieg zu erringen. Ein großer Erfolg für die beiden, ihr erster gemeinsamer Regattasieg nach einer Reihe zweiter Plätze bei den Regatten des Vorjahres.
Nacra 17: Järudd & Jonsson liefern trotz schwieriger Woche

© Sailing Energy / Princesa Sofía Mallorca
Die Nacra-17-Flotte beendete ihre Regatta als erste und war auch die erste, die im neuen Format antrat: zwei Finalrennen anstelle eines einzelnen Medaillenrennens mit doppelter Punktzahl. Dadurch blieb das Rennen definitiv etwas länger spannend.
Die Schweden Emil Järudd und Hanna Jonsson hatten sich bereits vor dem letzten Tag eine starke Ausgangsposition erarbeitet und führten nach einer beeindruckenden Woche das Feld an. Was ihren Sieg umso bemerkenswerter macht, ist, was sie abseits des Wassers durchmachen mussten. Beide waren während der Regatta krank gewesen und mussten zudem den Tod ihrer Großeltern verkraften.
Sie hätten sich davon leicht beeinflussen lassen können, doch stattdessen gaben sie nicht auf. Sie gewannen die Hälfte der Regatten und wirkten die ganze Woche über souverän. Am letzten Tag behielten sie die Nerven und belegten in den beiden Finalläufen die Plätze 5 und 2, was ihnen mit 20 Punkten den Gesamtsieg sicherte.
Hinter ihnen belegten die Argentinier Mateo Majdalani und Eugenia Bosco den zweiten Platz, während die Briten John Gimson und Anna Burnet sich spät den dritten Platz sicherten. Es war insgesamt nicht ihre beste Woche gewesen, aber sie zeigten im entscheidenden Moment ihre Klasse und belegten am letzten Tag die Plätze zwei und eins.
Ida Svensson und Marcus Dackhammar, die die ganze Woche über ganz vorne mit dabei waren, hatten einen schwierigen letzten Tag mit zwei zehnten Plätzen, wodurch sie auf den vierten Platz zurückfielen.
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49er: Deutsche drehen das Spiel am letzten Tag

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Beim 49er war bis zum Schluss alles offen.
Nevin Snow und Ian MacDiarmid (USA) hatten die meiste Zeit der Woche die Rangliste angeführt und wirkten auch am heutigen Tag in Topform. Sie haben sich im vergangenen Jahr gut entwickelt, einige Medaillen für 2025 gewonnen und im Winter in Neuseeland mit einigen der besten Teams trainiert – und das zahlt sich aus…
Doch der letzte Tag verlief nicht ganz nach ihren Wünschen.
Stattdessen waren es die Deutschen Richard Schultheis und Fabian Rieger, die sich durchsetzten. Sie starteten als Zweite in den Tag und lieferten genau das ab, was sie brauchten – einen vierten Platz im ersten Rennen und anschließend den Sieg im letzten Rennen –, um den Gesamtsieg zu erringen. Ein großer Erfolg für die beiden, ihr erster gemeinsamer Regattasieg nach einer Reihe zweiter Plätze bei den Regatten des Vorjahres.

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Die Chinesen Xin Wang und Tianyu Qi zählten zu den herausragenden Teams der Woche. Nachdem sie bereits am Vortag mit zwei Rennsiegen für Furore gesorgt hatten, bestätigten sie ihre Leistung am letzten Tag mit einem dritten und einem fünften Platz und sicherten sich damit den dritten Gesamtrang. Dieses Ergebnis könnte angesichts der noch ausstehenden Qualifikation für die Asienspiele von großer Bedeutung sein.

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49erFX: Späte Strafe wirbelt das Podium durcheinander
Die 49erFX-Flotte sorgte wohl für die größten dramatischen Momente des Tages.
Paula Barceló und María Cantero wirkten souverän. Das spanische Duo – Barceló startete vor heimischer Kulisse – befindet sich als amtierende Weltmeisterinnen in bestechender Form und demonstrierte auch diese Woche wieder eindrucksvoll, wie schwer sie zu schlagen sind.
Sie starteten perfekt in den letzten Tag, gewannen das erste Rennen und brachten sich damit in eine hervorragende Ausgangsposition, um den Titel zu holen.
Dann änderte sich alles.
Im letzten Rennen wurden sie wegen „Pumpens“ bestraft und mussten eine 360-Grad-Wende fahren. Dadurch fielen sie ans Ende des Feldes zurück, und so ging der Gesamtsieg verloren. Sie wurden Dritter – eine bittere Pille, besonders vor heimischem Publikum.

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Das eröffnete den Kanadierinnen Georgia und Antonia Lewin-LaFrance die Chance, die die ganze Woche über ganz vorne mitgefahren waren. Sie brauchten am letzten Tag nichts Spektakuläres – solide Ergebnisse reichten ihnen völlig – und genau das lieferten sie mit einem vierten und einem fünften Platz ab. Damit übernahmen sie die Gesamtführung und sicherten sich den Sieg.
Seht euch im „Ein Tag im Leben“-Vlog an, wie sie sich auf die Regatta vorbereitet haben:

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Hinter ihnen hätte es kaum enger zugehen können. Die Deutschen Sophie Steinlein und Catherine Bartelheimer belegten nach einer konstant starken Woche den zweiten Platz, verpassten den Gesamtsieg aber nur knapp. Die Entscheidung fiel im letzten Rennen, wo ein Fotofinish zwischen Kanada und Norwegen alles entschied – wäre Norwegen nur knapp vor Kanada ins Ziel gekommen, hätten die Deutschen die Regatta insgesamt gewonnen.

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