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NRV Olympic Team wird vom zweifachen ClubSwan 50 Weltmeister Marcus Brennecke unterstützt

NRV Olympic Team wird von Marcus Brennecke unterstützt

NRV Olympic Team powered by HATARI
Zweifacher ClubSwan 50 Weltmeister Marcus Brennecke unterstützt das NRV Olympic Team

Kurz bevor das olympische Jahr richtig Fahrt aufnimmt, bekommt das NRV  OLYMPIC TEAM einen NEUEN PARTNER: Unter dem Titel „NRV Olympic Team powerd by hatari“ engagiert sich Marcus Brennecke im Olympischen Spitzensport und unterstützt die Medaillenkandidaten des NRV Olympic Team .
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Marcus Brennecke, zweifacher ClubSwan 50 Weltmeister und erfolgreicher Private Equity Investor. ©ClubSwan Racing Srl

NRV. Gut ein halbes Jahr vor Beginn der olympischen Spiele erhält das NRV Olympic Team mit Marcus Brennecke einen neuen Partner.
Der zweifache ClubSwan 50 Weltmeister und erfolgreiche Private Equity Investor unterstützt die Medaillenkandidaten des Teams mit einem mittleren sechsstelligen Betrag.

Marcus Brennecke zählt in der Club Swan50 Klasse mit seiner HATARI seit vielen Jahren zur absoluten Topspitze und steigt nun verstärkt in die Förderung des olympischen Segelsports ein.Im ersten Schritt fokussiert sich Marcus Brennecke in der unmittelbaren Vorbereitung auf Paris 2024 auf die NRV Olympic Team Bootsklassen iQFoil Männer, 470er und ILCA.

Mittel- und langfristig ist die professionelle Begleitung in Richtung Olympische Spiele 2028 und 2032 geplant. 

NRV Clubmanager Klaus Lahme, der seit vielen Jahren das NRV Olympic Team führt, begrüßt das Engagement:»Marcus ist für unsere Sportler ein echtes Vorbild: Er ist absolute Weltspitze im Sport und Beruf. Sein Motto „Erfolg ist planbar“ hat er nicht nur vorgelebt, sondern er ermöglicht uns mit seiner großzügigen Unterstützung auf der Zielgeraden zu den Olympischen Spielen in Marseille nochmal, einen Gang zuzulegen. Das ist eine unglaublich wertvolle Unterstützung.«Die zusätzlichen Fördermittel werden in Material- und Personalkosten fließen.

NRV Olympic Team wird vom zweifachen ClubSwan 50 Weltmeister Marcus Brennecke unterstützt

IQ Foil Surfer Basti Kördel, der u.a. im Jahr 2023 zum Hamburger Sportler des Jahres gewählt wurde, hat beispielsweise sein Konditionstraining professionalisiert und den Fitnessexperten Dieko Riebe in sein Betreuungsteam geholt.»Ich hatte das Privileg, mit Marcus auf seiner Hatari segeln zu dürfen. Es war beeindruckend zu sehen, wie sein Team aus absoluten Legenden des Segelsports zusammen funktioniert und die Aufgaben auf der Regattabahn bewältigt. Ich bin stolz darauf, mit Marcus einen Sponsor zu haben, der als Weltmeister genau weiß, worauf es ankommt, um am Ende ganz oben auf dem Treppchen zu stehen.«Marc Pickel wird sein Know-How einbringen, um die Olympiaboote zu optimieren.Die ILCA Segler Philipp Buhl und Nik Willim greifen u.a. auf die Unterstützung von Segellegende Robert Scheidt zurück. Und im 470er Bereich ist Unterstützung vorgesehen u.a. durch die Olympiasieger Will Ryan und Jordi Calafat
Marcus Brennecke zu seinem Engagement: »Ich segel selbst seit Kindesbeinen an kompetitiv in verschiedenen Klassen, u.a. Admiral’s Club, One Design Klassen wie Drachen, Melges 24, J70, L95 sowie ClubSwan 50 und möchte dem Segelsport und insbesondere dem olympischen Spitzensport etwas „zurückgeben“. Ich glaube fest an Systematik bei der Erreichung von persönlichen Zielen und habe mich im Vorfeld nicht nur mit dem DSV sondern mit anderen erfolgreichen Segelverbänden unterhalten, wie z.B. dem Team GBR, den Australiern, USA, um deren Ansätze besser zu verstehen.
Im unmittelbaren Vorfeld der Olympischen Spiele in Tokio habe ich kurzfristig die Klassen 49er, 49erFX sowie ILCA etwas unterstützt, bin allerdings der Meinung, dass wir im größeren Vorfeld mehr machen müssten. Nebst dem finanziellen Engagement versuche ich die ausgesuchten Klassen auch mit konkreten Ansätzen und Kontakten zu unterstützen mit der Intention, einen positiven Beitrag im Hinblick auf die Leistungsförderung zu leisten. Das NRV Olympic Team hat eine hervorragende Arbeit in den vergangenen Jahren geleistet, sodass ich über diese Plattform unterstützen möchte.«
Imprint: ©ClubSwan Racing Srl.

NORDDEUTSCHER REGATTA VEREIN
Presse & PR:  Sina Wolf

NRV Olympic Team wird vom zweifachen ClubSwan 50 Weltmeister Marcus Brennecke unterstützt





Boot Düsseldorf 2023 Fotogalerie von segel.de

Boot Düsseldorf 2023 Fotogalerie von segel.de

© alle Fotos Lars Krumnacker www.segel.de

Makus Auferoth und Wolfgang Kaesewinkel mit der Varianta
GER 182 auf der Boot 2023
Makus Auferoth und Wolfgang Kaesewinkel mit der Varianta
GER 182 auf der Boot 2023
Inklusion Segelsport Deutschland DSV mit vielen Vereinen und Stiftungen
Heinz Kattler Stifung – Keep on Moving
Heinz Kattler Stifung – Keep on Moving
bootspunkt.de/sv14 Segelbootdaten vom SV14
Yacht Club Möhnesee e.V. auf dem Inklusion Stand
Inklusion Segelsport Deutschland
Starboard
Starboard
Wasserbecken mit Action
Niotou alles für den Kopf
iMatJet Luftmatratze mit 500 Watt Elektromotor
Bootox Folienfacelift für Segelboote und Motoryachten
Nomen moderne Luxus Klammpen
Nomen moderne Luxus Klammpen
www.latitudekinsale.com 3D Karten mit Beleuchtung möglich aus Irland
Jana Frahm Kunst mit Swarovski Steinen und Pailletten
Strandkorb für 4 Personen
Hydroflyer
Pirat
H Boot
Kieler Woche 2023
Folkeboot
Dyas
Contender
Hobie Cat 16
Mini 6.50
Mini 6.50
50 Jahre Olympia Kiel & GIDJM 2022

50 Jahre Olympia & GIDJM

Ein halbes Dutzend kann schon vom Titel träumen

Ein Wettfahrtprogramm im Akkord und Spitzenreiter im Rekordtempo: Am vierten Tag der Gemeinsamen Internationalen Deutschen Jugendmeisterschaften (GIDJM) knüpfen Regattaorganisatoren und Segler nahtlos dort an, wo sie am Sonntag aufgehört haben. Damit haben einen Tag vor Abschluss der Titelkämpfe in neun Meisterschaftsklassen sechs Spitzenreiter die Hand schon fast am Gold und können wohl nur noch durch technischen Defekt oder eigene Fehler vom Triumph abgehalten werden. Für den Finaltag sind zwar schwache Winde prognostiziert. Aber mit insgesamt 114 bereits absolvierten Rennen können die Teams um den Obersten Wettfahrtleiter Fabian Bach ganz entspannt auf den Abschluss der GIDJM blicken.
Optimist
Plötzlich springt das Tor zu einer deutschen Opti-Medaille weit auf. An einem Tag, der mit rabenschwarzen Ergebnissen für den bisher drittplatzierten Belgier Vic Rossel endete, nutzte Levian Büscher (Düsseldorf) die Chance, um sich auf den Bronzerang zu schieben. Ein zweiter Rang zum Abschluss dürfte ihn sogar entspannt in das Finale gehen lassen. Da nach vorn nichts mehr geht, kann er sich ganz darauf konzentrieren, den Podiumsplatz gegen den Norweger Martinius Hopstock abzusichern. Überraschende Schwäche zeigte der topplatzierte Schwede Henric Wigforss, der mit einem 20. Platz einen großen Patzer einfuhr. Aus der Titelspur bringt ihn das allerdings nicht. Seine Führung vor dem Dänen Frederic Dam Hastrup ist weiterhin komfortabel.
Am vorletzten Tag eroberte Levian Büscher einen Podiumsplatz und hat nun gute Chancen auf Bronze. Foto: Sascha Klahn
Teeny
Im Hafenrennen um den besten Platz an der Rampe sind Jona Lotta Hahn/Svea van Raden sehr zurückhaltend und lassen der Konkurrenz den Vortritt. Auf der Regattabahn ist das Duo vom SV Speichersee Emsland dagegen mit dem nötigen Biss unterwegs. Ein 15-Punkte-Polster vor den Verfolgern Niko Becker/Timo Orth (Berlin) und der weiteren eng gestaffelten Flotte lässt sie locker auf die beiden verbleibenden Rennen schauen: „Wir denken schon, dass es klappen sollte. Wir werden versuchen, gute Starts zu fahren und dann zu verteidigen“, sagt Steuerfrau Jona Lotta Hahn. Etwas skeptisch bleibt Vorschoterin Svea van Raden mit Blick auf die Wetterprognose: „Mehr Wind würde uns besser gefallen.“
ILCA 4
Leif Lüders (Kiel) ist auf dem besten Wege seine offene Rechnung mit der Deutschen Jugendmeisterschaft der ILCA 4 zu begleichen: „Im letzten Jahr war ich bis zum letzten Tag Zweiter und bin dann noch auf Rang acht abgerutscht. Deshalb will ich in diesem Jahr auf jeden Fall Vize werden.“ Seine Hoffnungen kann er sogar noch übertreffen. Vor dem Finaltag hat der Mann im Gelb seinen Vorsprung auf seinen verfolgenden Clubkameraden Tom Struve sowie den Berliner Franz Lasch und Mirja Dohle (Grossenheidorn) als bestem Mädchen auf dem Kurs deutlich ausgebaut. „Ich werde mein Bestes probieren und nicht auf die Konkurrenz achten. Leider ist für morgen wenig Wind angesagt. Das passt mir nicht so“, erklärte Lüders.
Als bestes Mädchen in der Ilca 4 ist Mirja Dohle dicht dran an den Podiumsplätzen. Foto: segel-bilder.de
ILCA 6
Wäre er Radfahrer, hätte er sich inzwischen wohl den Beinamen „der Kannibale“ verdient. Wie einst Eddy Merckx auf dem Rad lässt Ole Schweckendiek im ILCA 6 der Konkurrenz der GIDJM keine Chance für Achtungserfolge. Fast! In der letzten Tageswettfahrt, der insgesamt zwölften in der der Serie, ging der Kieler erstmals nicht als Sieger durchs Ziel. Der Kieler Internatsschüler Willy Sörensen durfte jubeln und schob sich durch den Tagessieg auf Platz drei der Gesamtwertung. Die Vergabe der Medaille scheint damit schon fast geklärt. Nur einmal muss Schweckendiek sein Boot in den beiden ausstehenden Wettfahrten noch ins Ziel bringen. Für den Titelgewinn würde ihm dabei der 29. Platz reichen. Auch dahinter sind die Abstände groß, so dass der Hamburger Paul Porthun Platz zwei vor Willy Sörensen sicher haben sollte.
Einen Tagessieg konnte Willy Sörensen dem IDJM-Dominator abjagen. Damit schob sich der Kieler Internatsschüler auf Rang drei. Foto: Sascha Klahn
Europe
Wechselspiel an der Spitze bei den Europes. Im Duell der beiden Segler von der SV Hüde (Dümmer) hat sich Larson Schütze im achten Rennen an der seit der ersten Wettfahrt führenden Antonia Richter vorbeigeschoben. Doch in der neunten Wettfahrt schlug seine Clubkameradin zurück, eroberte wieder Platz eins in der Gesamtwertung. Zwei Punkte trennen die beiden vor dem IDJM-Abschluss. „Es wird auf jeden Fall sehr spannend“, sagte Larson Schütze ausgepumpt im Ziel. „Ich werde noch mal versuchen, Druck aufzubauen. Aber Antonia hat sich in den letzten Monaten stark verbessert, segelt seit dem Medaillengewinn bei der Europameisterschaft mit viel Selbstvertrauen.“ Und die Windvorhersage spielt ihm nicht in die Karten: „Für mich ist alles oberhalb von zwölf Knoten gut, so dass man ordentlich pumpen kann.“ Der Hamburger Nils Wittich strebt dem Gewinn der Bronzemedaille entgegen.
29er
„Endlich haben wir unsere Speedprobleme auf dem Vormwindkurs in den Griff bekommen.“ Carl Krause freute sich, am vierten Wettfahrttag mit Vorschoter Max Georgi in die Erfolgsspur zurückgefunden zu haben. Mit zwei Tagessiegen, einem zweiten und einem vierten Platz konnte das Rostocker Duo den Abstand zu den führenden Brüdern Anton und Johann Sach (Lübeck) zwar leicht verkürzen, ist aber realistisch genug, um sich keine Hoffnungen mehr auf den Titel zu machen. „Dazu sind die beiden zu weit weg. Wir hoffen, dass morgen noch mal genug Wind zum Segeln kommt. Dann wollen wir noch mal alles zeigen – am liebsten so wie heute in den beiden letzten Rennen. Aber realistisch bleibt es der Silberrang“, so Krause. Der Abstand zu den Sach-Brüdern beträgt 18 Punkte. Von den drittplatzierten Moritz Wagner/Ole Guntermann (München) droht bei einem Punkte-Delta von 37 Zählern allerdings keine Gefahr mehr.
420er
Als Sieger der Kieler Woche waren Leonard von Holtum/Josh Berktold mit klaren Titelambitionen nach Kiel gereist. Doch bei zwei noch ausstehenden Rennen müssen die Essener die Überlegenheit der Berliner Johann Emmer/Jannis Liebig anerkennen. „Die beiden haben es fett verdient, haben einen großen Vorsprung rausgefahren. Der Sieg ist für uns außer Reichweite. Jetzt geht es darum, Silber abzusichern“, sagt Leonard von Holtum. Er trauerte ein paar verlorenen Punkten in der letzten Tageswettfahrt hinterher: „Wir waren in einer Spitzengruppe von sechs Boote. Es ging nur um wenige Meter, leider sind wir nur Fünfter geworden.“ Emmer/Liebig verbuchten den Sieg – den inzwischen siebten zur IDJM. Sie nehmen nun Anlauf auf Gold. Von Holtum/Berktold werden sich noch auf einen engen Fight mit den Dritten, Jesper Fleischer/Theo Gnass (Wiesbaden), und den Vierten, Lysander Winter/Constantin Bötsch (Hamburg), einstellen müssen.
Hier führen Leonard von Holtum/Josh Berktold das 420er-Feld zwar an, wissen aber, dass Gold weg ist. Foto: segel-bilder.de
Pirat
Mit durchwachsenen Gefühlen kehrten die Führenden der Piraten, Mia Sophie Aldag/Johan Rohner (Hamburg/Berlin), vom Wasser zurück. Einem ersten und zweiten Platz folgte ein achter Rang. Der zwischenzeitlich angewachsene Vorsprung vor Lissa Müncheberg/Charlotte Meyer (Rostock/Ribnitz) schmolz damit wieder zusammen. „Die ersten beiden Wettfahrten lief es richtig gut. Danach nahm der Wind zu und man konnte merken, dass uns bei unserer ersten gemeinsamen Regatta noch die Abstimmung fehlt“, sagte Mia Sophie Aldag. Entsprechend sind die Windwünsche bei ihrem Vorschoter für Dienstag: „Am liebsten so wenig, dass gar nichts mehr geht. In jedem Fall liegt uns wenig Wind mehr.“ Auf jeden Fall geht es nur noch um Gold oder Silber. Die drittplatzierten Aike Braje/Marie Luise Bark (Münster/Güstrow) sind schon zu weit weg, um in den Titelkampf einzugreifen.
Aus dem breiten Feld der Piraten haben sich zwei Mannschaften für den Titelkampf herauskristallisiert. Foto: segel-bilder.de
Open Windfoil
Den größten Schritt in Richtung Meisterschaft hat Jakob Ditzen noch am Sonntagabend unternommen. Seinem Protest gegen eine nichtstreichbare Frühstart-Disqualifikation im sechsten Rennen wurde von der Jury stattgegeben. Danach legte der Berliner Surfer auf der Regattabahn nach, fuhr weitere Siege ein. Die Surfer legten am Abend noch eine Sonderschicht ein, nutzten den guten Wind, um ein paar Wettfahrtausfälle aufzuholen. Nach vorerst 15 Wettfahrten mit drei Streichresultaten bringt Ditzen ausschließlich erste und zweite Plätze in die Wertung ein, führt deutlich vor seinem Clubkameraden Elias von Maydell und dem Kieler Meno Büchler. Sophia Meyer (Berlin) etabliert sich in der männlich dominierten Konkurrenz auf Platz fünf.
Jakob Ditzen legte nach einer erfolgreichen Protestverhandlung auch auf dem Wasser nach und surft Richtung Titel. Foto: Sascha Klahn
Text: Hermann Hell
 

Der Regatta-Plan:

 

GIDJM

Klassen: Optimist, ILCA 4, ILCA 6, Europe, Teeny, 29er, 420er, Pirat, Open Windfoil Youth.
  • Mittwoch, 10. August, und Donnerstag, 11. August: Vermessung.
  • Freitag, 12. August, bis Dienstag, 16. August: Wettfahrten
  • Dienstag, 16. August 16:00 Uhr: Siegerehrung
 

50 Jahre Olympia vor Kiel-Schilksee:

Klassen: Drachen (Ranglisten-Regatta/ 8 Wettfahrten), Flying Dutchman (IDM/ 7 Wettfahrten), Star (North European Championship/ 6 Wettfahrten), Tempest (WM/ 9 Wettfahrten).
  • Montag, 15. August: Vermessung:  Tempest
  • Dienstag, 16. August: Practice Race: Tempest
  • Mittwoch, 17. August: Vermessung: Star; Wettfahrten: Tempest – 11:00 Uhr erster Start
  • Donnerstag, 18. August: Wettfahrten: Tempest, Drachen
  • Freitag, 19. August: Wettfahrten: Tempest, Star, Drachen, Flying Dutchman; 18:00 Uhr: Eröffnungsfeier
  • Samstag, 20. August: Wettfahrten: Tempest, Star, Drachen, Flying Dutchman
  • Sonntag, 21. August: Wettfahrten: Tempest, Star, Drachen, Flying Dutchman – danach: Siegerehrungen
Streicher:
FD-IDM: ab fünf Wettfahrten ein Streicher;
Tempest-WM: ab fünf Wettfahrten ein Streicher, ab acht Wettfahrten zwei Streicher;
Drachen, Star: ab drei Wettfahrten ein Streicher.
 
Zur Eventwebseite
 
 
Website
Facebook
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Email
 
Kontakt:
Kieler Yacht-Club e.V.
Kiellinie 70, 24105 Kiel
 
Tel.: +49 (0) 431 850 23
Mail: 50jahreolympiakiel@kyc.de
Web: www.50jahreolympiakiel.de
 
 
 

 

50 Jahre Olympia Kiel & GIDJM 2022

50 Jahre Olympia Kiel & GIDJM 2022

Frischer Auftrieb für das olympische Surfen

Das olympische Surfen ist im Umbruch, und der Deutsche Segler-Verband (DSV) nimmt einen neuen Anlauf auf die Spiele. Mit dem Wechsel auf die Foil-Variante des Surfens bekommen die Hoffnungen auf eine deutsche Olympia-Teilnahme in 2024 frischen Auftrieb, nachdem 2021 keine deutschen Surfer am Start waren und 2016 nur die Männer-Disziplin besetzt werden konnte. Neben der Spitzenförderung nimmt auch der Nachwuchs Fahrt auf. Zu den Gemeinsamen Internationalen Deutschen Jugendmeisterschaften vor Schilksee ist erstmals die Klasse der Open Windfoiler am Start. 18 Deutsche und ein Tscheche fliegen noch bis Dienstag über den Kurs. Leon Delle, seit Mai 2020 Mitarbeiter der Abteilung „Spezielle Segeldisziplinen“ beim DSV, analysiert den Entwicklungsstand.
Aus Trainingsmaßnahmen und regionalen Regatten ist bekannt, dass es in Deutschland rund 50 jugendliche Windfoiler gibt. „Mit der Starterzahl von knapp 20 zur Deutschen Jugendmeisterschaft sind wir daher nur mittelmäßig zufrieden“, sagt Leon Delle, der aber für die Zukunft auf steigende Zahlen setzt: „Der olympische Weg ist für viele Surfer noch Neuland und muss interessanter werden. Wir arbeiten daran, die Strukturen des Verbandes bekannter zu machen und zu verdeutlichen, welche Fördermöglichkeiten es gibt.“

Um die Einstiegshürden für den Nachwuchs und den finanziellen Einsatz der Eltern möglichst niedrig zu halten, hat der DSV bei Einführung der neuen Meisterschaftsklasse nicht auf die iQ Foil Jugendklasse gesetzt, sondern auf die Boxrule-Klasse Open Windfoil, die die Wahl des Materials in bestimmten Grenzen offen hält. So kommen auch Surfer zum Zuge, die von anderen Ausstattern gesponsert werden. Mit Blick auf höhere Ambitionen setzt sich aber inzwischen deutlich das iQ-Foil-Equipment durch.
Leon Delle ist seit 2020 Mitarbeiter der Abteilung „Spezielle Segeldisziplinen“ beim DSV.
Der Leistungs- und Erfahrungsstand der Athleten und Athletinnen zu den GIDJM ist laut Delle breit gefächert – vom Einsteiger bis hin zu hohem Level. Gleichwohl haben die Deutschen noch Nachholbedarf, um das internationale Niveau zu erreichen. Und damit ist die Aufbauarbeit gefordert. Das Windfoilen flächendeckend in die Clubarbeit zu integrieren, ist indes eine Herausforderung: „Nicht auf allen Revieren ist das Windfoilen möglich, daher geht die Surfausbildung in manchen Vereinen in eine andere Richtung. Und wir brauchen qualifizierte Trainer in der Basisarbeit. Wenn es uns gelingt, das Trainingsangebot zu verbessern und die Regattatätigkeit zu steigern, dann wird auch die Qualität höher“, so Delle.
Insgesamt 19 Aktive sind bei der GIDJM/Open Windfoil vor Kiel am Start. Fotos: www.segel-bilder.de
Ein Wermutstropfen mit der Einführung der neuen Meisterschaftsklasse ist, dass die Einsteiger-Surfklasse Techno 293 trotz Meisterschaftsstatus kein Feld für die GIDJM zusammengebracht hat. Delle: „Bisher war der Techno 293 eine U19-Klasse, jetzt ist es eine U15-Klasse. Damit hat sich das Feld naturgemäß deutlich reduziert. Zudem stellen wir fest, dass die Altersklasse, die mit dem Foilen beginnt, immer jünger wird. Als Basisarbeit für das Open Windfoilen bleibt der Techno 293 aber eine wichtige Klasse. Und es gibt immer noch einige Flammen, die wieder auflodern.“

Über die Jugendarbeit entscheidet sich für die kommenden Olympiazyklen, ob es nach Surf-Silber für Amelie Lux in Sydney 2000 und die starken Auftritte von Leons Schwester Moana Delle (Olympia-Fünfte 2012) und Toni Wilhelm (Olympia-Vierter 2012) wieder deutsche Surf-Erfolge auf dem Olympia-Brett geben wird. Der aktuelle Olympia-Kader mit Sebastian Kördel und Fabian Wolf sowie Lena Erdil wird im kommenden Jahr bei den Worlds vor Den Haag seine Olympia-Qualitäten unter Beweis stellen müssen, wenn die ersten Nationentickets für die Spiele in Marseille 2024 vergeben werden. Eine erste Standortbestimmung erwartet Leon Delle bereits bei der kommenden WM in Brest/Frankreich (14. bis 22. Oktober): „Sebastian und Fabian leisten mit Trainer Dom Tidey ebenso gute Arbeit wie Lena mit Trainer Olga Maslivets. Aber es zeigt sich auch, dass alle Nationen nachlegen und die Luft immer dünner wird, je näher Olympia rückt.“
Text: Ralf Abratis
 

Der Regatta-Plan:

 

GIDJM

Klassen: Optimist, ILCA 4, ILCA 6, Europe, Teeny, 29er, 420er, Pirat, Open Windfoil Youth.
  • Mittwoch, 10. August, und Donnerstag, 11. August: Vermessung.
  • Freitag, 12. August, bis Dienstag, 16. August: Wettfahrten
  • Dienstag, 16. August 16:00 Uhr: Siegerehrung
 

50 Jahre Olympia vor Kiel-Schilksee:

Klassen: Drachen (Ranglisten-Regatta/ 8 Wettfahrten), Flying Dutchman (IDM/ 7 Wettfahrten), Star (North European Championship/ 6 Wettfahrten), Tempest (WM/ 9 Wettfahrten).
  • Montag, 15. August: Vermessung:  Tempest
  • Dienstag, 16. August: Practice Race: Tempest
  • Mittwoch, 17. August: Vermessung: Star; Wettfahrten: Tempest – 11:00 Uhr erster Start
  • Donnerstag, 18. August: Wettfahrten: Tempest, Drachen
  • Freitag, 19. August: Wettfahrten: Tempest, Star, Drachen, Flying Dutchman; 18:00 Uhr: Eröffnungsfeier
  • Samstag, 20. August: Wettfahrten: Tempest, Star, Drachen, Flying Dutchman
  • Sonntag, 21. August: Wettfahrten: Tempest, Star, Drachen, Flying Dutchman – danach: Siegerehrungen
Streicher:
FD-IDM: ab fünf Wettfahrten ein Streicher;
Tempest-WM: ab fünf Wettfahrten ein Streicher, ab acht Wettfahrten zwei Streicher;
Drachen, Star: ab drei Wettfahrten ein Streicher.
 
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Kiellinie 70, 24105 Kiel
 
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50 Jahre Olympia in Kiel & GIDJM 2022


 
Inclusion Weltmeisterschaft 2022 in Rostock

Inclusion Weltmeisterschaft 2022 in Rostock

Shortfacts

24. – 28. AUGUST 2022

  • Inklusives Segeln mitten in der »Regiopole Rostock«
  • Schirmherrin: Ministerin für Soziales, Gesundheit und Sport Stefanie Drese
  • Teilnehmer aus mindestens 8 Nationen, pro Boot 2 Personen – eine mit und eine ohne Handicap
  • Who’s who der Inklusions- und Parasegelszene
  • Leuchtturmcharakter: inklusives Segeln nachhaltig in Rostock und MV fördern
SHORTFACTS

Die WM

  • Neues Format, seit drei Jahren erprobt: nicht Para, nicht Segeln, sondern INKLUSION
  • Inklusive Teams: eine Person mit und eine Person ohne Handicap
  • Segeln auf gestellten Booten
  • Ausrichter: Norddeutscher Regatta Verein in Kooperation mit World Sailing und dem Rostocker Regatta Verein
  • Internationale Wettfahrtleitung
  • Professionelle Kommunikation & Medienarbeit
  • Der Sport kommt zu den Menschen: Zuschauen, inspirieren lassen, nachmachen
  • Partner: Hanse- und Universitätsstadt Rostock, Deutscher Segler-Verband (DSV), Mecklenburg Vorpommern, Landessportbund MV, VBRS, Seglerverband MV, Wir sind Wir -Inclusion in Sailing.

Medienarbeit

  • Kooperation mit Matze Bohn & nordscreen
  • Liveaufnahmen direkt vom Wasser, Broadcasting via Sailtracs , professinelle Sportmoderation
  • tägliche Highlightfilme
  • Presseansprechpartner und -kooperation vor Ort, angeleitete Pressefahrten, organisierte Interviews, gezielte Platzierung von Themen und Sponsoren
CONTACT US

Das Boot

DIE S\V 14

  • speziell für das inklusives Segeln entwickelt
  • Rassige Linien eines hochmodernen Racers kombiniert mit ausgefeilter Technik und dem notwendigen Ballast, damit auch Menschen mit einem Handicap segeln können.
  • schneller Rumpf mit ergonomischen, speedverheißenden Linien mit individuell anpassbaren Aufbauten wie Schalensitze, Fahrradlenker, elektrische Sitzverstellung und und und.
  • sicher und stabil auch bei viel Wind
DAS BOOT

Austragungsort

HANSE- UND UNIVERSITÄTSSTADT ROSTOCK

  • Regiopole im Norden – 210.000 Einwohner
  • international engagiert – in Sachen Inklusion & Sport
  • ca. ¼ der Einwohner sind Mitglied in Sportvereinen
  • herausragendes Segelrevier vor Warnemünde
  • geeignete Infrastruktur und Erfahrungen mit Großveranstaltungen wie z. B. Warnemünder Woche
ROSTOCKER REGATTA VEREIN E.V.

Warnow Ufer
18057 Rostock

AUSTRAGUNGSORT

Schirmherrschaft

»Die Inclusion World Championship for Sailing segelt voran als Vorbild für gelebte Inklusion. Sportveranstaltungen wie diese zeigen, dass es sich lohnt, für die Rechte von Behinderten zu kämpfen. Denn Segeln ist eine der inklusivsten Sportarten, die es gibt.«

STEFANIE DRESE – Ministerin für Soziales, Gesundheit und Sport

Diese dritte Weltmeisterschaft im inklusiven Segeln zeigt, dass Segelsport für jeden möglich ist. Jeder kann seine persönlichen Stärken im Team einbringen und das Handicap ist untergeordnet. Gemeinsam segeln, sich kennenlernen und so gegenseitig Unsicherheiten und Vorurteile abbauen – das ist Inklusion!

MONA KÜPPERS – Präsidentin Deutscher Segler-Verband

SCHIRMHERRSCHAFT

Ausrichter

NORDDEUTSCHER REGATTA VEREIN

EINER DER ÄLTESTEN UND GRÖSSTEN SEGELCLUBS

Der Norddeutsche Regatta Verein ist einer der ältesten und mit derzeit etwa 2.000 Mitgliedern einer der größten deutschen Segelclubs. Gegründet 1868, hat er sich dem Regattawesen und dem Segelsport verschrieben und fördert besonders den seglerischen Nachwuchs.

VORREITER IM INKLUSIVEN SEGELN

2019 startete der NRV eine große Inklusionsoffensive. Neben dem Umbau des Clubhauses und des Hafens, gehören dazu vor allem inklusive Segelregatten.  2019 richtete der NRV zum ersten Mal die WM im Inklusiven Segeln aus.

REGATTA IST UNSERE DNA

Der NRV ist Mitveranstalter der Kieler Woche, ist Veranstalter des Helga Cups und als Ausrichter von  hochkarätigen Regatten bekannt.

SCHIRMHERRSCHAFT

Kooperationspartner

ROSTOCKER REGATTA VEREIN

ZUSAMMENSCHLUSS

Die Rostocker Segelvereine und die Hansestadt Rostock haben gemeinsam einen regionalen Dachverband gegründet, den RVV. So gibt es einen Ansprechpartner in dem Revier von Warnow und dem Seerevier vor Warnemünde, der die Ressourcen und Kontakte der Vereine bündelt und aus ihrer Mitte heraus die Organisation übernimmt.

10 VEREINE

Gemeinsam für eine starke Regattaorganisation

KOOPERATIONSPARTNER

Starke Partner

  • Deutscher Segler-Verband
  • Hanse- und Universitätsstadt Rostock
  • Land Mecklenburg Vorpommern
  • Landessportbund Mecklenburg Vorpommern
  • Norddeutscher Regatta Verein
  • Rostocker Regatta Verein
  • Segler-Verband Mecklenburg-Vorpommern e.V.
  • Verband für Behinderten- und Rehabilitationssport M-V
  • Wir sind Wir – Inclusion in Sailing
  • World Sailing

 

Sponsoren

AOK

wärtislä

 

Unterstützer

AOK

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190122_Logo Wir sind Wir

NRV

Smilecity

 

Ideelle Partner und Organisationen

DSV

Logo-RRV

Logo_VBRS

Logo_Lsb_epspng

Unbenannt-1

 

Eventagentur

Pro Event

Pro Event

 

Segelmacher

Segelwerkstatt Warnemünde

Segelwerkstatt Warnemünde

 

Repair- und Technik-Team

Segelwerkstatt Warnemünde

Segelwerkstatt Warnemünde

 

Obstlieferant

Logo Mönchguter

 

Getränkepartner

Logo Mönchguter

STARKE PARTNER

Prominente Teilnehmende

Die Inclusion World Championship for Sailing zieht prominente Segler  aus den unterschiedlichsten Bereichen an.

  • Lennard Burke, gebürtig aus Stralsund, Mini Transat-Segler,
  • Jens Kroker, dreifacher Paralympics-Medaillen-Gewinner (1 x Gold, 2 x Silber), 3facher Weltmeister, 6 weitere WM Podestplätze
  • Siggi Mainka, zweifacher Paralympics-Medaillengewinner ( 1x Gold, 1x Silber), Weltmeister, 2 x WM-Bronze
  • Silke Basedow: dreimalige Gewinnerin des Helga Cups Silke mit Nadine Löschke.
  • Heiko Kröger, zweifacher Paralympics-Medaillengewinner (1x Gold, 1x Silber), 12facher Weltmeister, 8 weitere WM- Podestplätze & erster Weltmeister der Inclusion World Championship for Sailing
  • Clemens Kraus, Weltmeister der Inclusion World Championship for Sailing, mehrfacher WM Medaillengewinner (1x Silber, 1x Bronze)

Inclusion World Championship for Sailing 2022

24. – 28. AUGUST 2022

IMPRESSUM | DATENSCHUTZ

Konzept & Umsetzung: werr.com

NRV Team gewinnt Champions League Titel

NRV Team gewinnt Champions League Titel

Champions League Titel und zweiter Bundesliga Spieltagsieg in Folge 

Der Norddeutsche Regatta Verein segelt sich in Siegeslaune: Innerhalb von nur zwei Wochen erobert der NRV als erster Hamburger Verein den Champions League Titel und segelt sich zurück in eine Favoritenrolle für den Meistertitel in der Segelbundesliga.


Der erste Champions League Titel für den Norddeutschen Regatta Verein: Das NRV Team um Stuermann David Chapman überzeugt sensationell vor Travemünde. ©segel-bilder.de/TW


Hamburg, 1. August 2022. Das NRV Bundesligateam, Rekordmeister der Deutschen Segelbundesliga, ist auch in der Saison 2022 wieder vorne dabei. Nach einem zunächst verhaltenen Saisonstart liegt das Bundesligateam des renommierten Segelclubs mit zwei gewonnen Spieltagen nun wieder auf Platz 2 der Tabelle.
 

In die eigenen Analen trug sich das NRV Bundesligateam kurz zuvor mit seinem Gewinn der Sailing Champions League ein. Zum allerersten Mal gelang es dem Verein, den Meistertitel aller nationalen Meister nach Hamburg zu holen -aus über  20 Nationen, darunter sogar Australien und Neuseeland.

Mit überragender Leistung ersegelte sich das Team in Travemünde über die Vorläufe die Favoritenrolle und ging als erstplatzierter in die Finalrennen. Über insgesamt vier Rennen sorgte der NRV dann nochmal für Spannung bis zum Schluss: Erst im allerletzten Lauf und auf den allerletzten Metern machte das Team den Titel klar.

Von Anfang an hatte das Team um Steuermann David Chapman hervorragende Leistungen aufs Parkett des Sailing Champions League Finale im Rahmen der Travemünder Woche gelegt. Am Ende des ersten Tages lagen die NRV Bundesligateam Spitzensegler David Chapman, Luisa Krüger, Anastacia Winkel (NRV Olympic Team), Leon Passlack und Florian Thoelen auf Platz 2 punktgleich hinter den ersten, dem finnischen Team des  Åländska Segelsällskapet. Am zweiten Tag übernahmen sie die Führung und verteidigten diese auch am dritten Tag; für den Finaltag wurde es dann nochmal spannend:

Anders als bei der Segelbundesliga kennt die Sailing Champions League eine Finale der besten vier: wer in vier Rennen als erstes zwei Siege hat, gewinnt. Das NRV Team hatte zwar den besonderen Vorteil, dass sie ihren ersten Platz als Siegpunkt mit in diese Wertung nehmen konnten, aber einen zweiter Sieg muss man dann erstmal schaffen, schließlich segeln hier nur noch die allerbesten gegeneinander. Entsprechend spannend wurde es:

Rennen 1: Frühstart, Rennen 2, inklusive verpatzen Genakermanöver: Platz 4, Rennen 3 immerhin Platz 3. Alle anderen Clubs hatten nun auch jeweils eine ersten Platz eingefahren – und so kam es auf dieses eine letzte vierte Rennen an. 

Die letzte Luvtonne rundeten sie noch als 2, dann entschieden sich die führenden Finnen, nicht den NRV zu decken, sondern das dahinter liegende dritte Boot – die Chance für das NRV Team. Und tatsächlich: mit nur einer knappen Bootslänge Vorsprung geht das NRV Bundesligateam über die Linie! – Unglaublich – der erste Champions League Sieg in der Geschichte des NRV Bundesligateams!

Nach fünf Bundesligatiteln und einem zweiten Platz im Champions League Finale in St. Moritz nun also der erste Champions League Sieg für den NRV.

NRV Clubmanager Klaus Lahme war live dabei, bei diesem überaus sehenswerten Herzschlagfinale: „Ich bin wirklich stolz auf die Leistung unserer Travemünde Segler – sensationell! Aber ich bin auch besonders stolz auf unser gesamtes Bundesligateam. Dieser Sieg gehört dem gesamten Team!“

Entsprechend beflügelt segelte das Team dann – wieder in Travemünde – von Freitag bis Sonntag beim dritten Spieltag der Segelbundesligasaison 2022: Diesmal in der Besetzung Tobias Schadewaldt (Steuermann), Daniel Reichart, Florian Weser und Klaas Höpcke, überzeugte das NRV Team in quasi „gewohnter“ Manier und sicherte sich souverän Platz 1.

In der Tabelle der Segelbundesligasaison liegt der NRV  – nachdem er vor zwei Wochen bereits den Spieltag in Kiel gewonnen hatte – nun auf Platz 2 gefolgt von einem weitere Hamburger Verein – dem Mühlenberger Segel Club.

Nach einer kurzen Hochsommerpause geht die Saison am zweiten Septemberwochenende mit dem vierten Spieltag vom 9. bis 10 September in Warnemünder weiter.

 

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Text: Sina Wolf / NRV – frei für journalistische Zwecke 
Bild: Sven Jürgensen / NRV  – frei für journalistische Zwecke 






    

 
  
  

Norddeutscher Regatta Verein
Vorsitzender: Tobias König
Schöne Aussicht 37
22085 Hamburg
Deutschland

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Inklusion WM 2022 in Rostock

Inklusion WM 2022 in Rostock

Rostock zum ersten Mal Austragungsort der Weltmeisterschaft im Inklusiven Segeln

Zuschauen, begeistern lassen, nachmachen

Mit der Idee, nicht nur eine Veranstaltung für die Sportler und Sportlerinnen zu sein, sondern auch ganz besonders für die Zuschauer, kommt die Weltmeisterschaft im Inklusiven Segeln Ende August nach Rostock.

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Jeder kann segeln, erst recht gemeinsam: Die „Inclusion World Championship for Sailing“ will Leuchtturm sein und zeigen – Segeln inklusiv geht! ©Sven Jürgensen/NRV

Vom 24. bis 28. August 2022 wird die Hanse- und Universitätsstadt Rostock erstmals Austragungsort der Weltmeisterschaft im inklusiven Segeln sein. Direkt im Herzen der Stadt, im Segelstadion zu Füßen des Stadthafens, regattieren inklusive Teams um den Titel „Inclusion Worldchampions for Sailing“. Erwartet werden Teams aus der ganzen Welt, jeweils eine Person ohne und eine Person mit Handicap. Dabei gibt es kein kompliziertes Bewertungssystem, sondern allein eine mindestens 30-prozentige Behinderung ist Voraussetzung für die Teilnahme der Menschen mit Handicap, wie sehr oder wie wenig und wobei spielt keine Rolle bei der inklusiven WM.

Ausrichter des Spitzenevents ist der Norddeutschen Regatta Verein (NRV) aus Hamburg in Kooperation mit der Vereinigung der Rostocker Segelvereine, dem Rostocker Regatta Verein. Der NRV hat die WM bereits zweimal in seinem Heimatrevier an der Hamburger Außenalster im Auftrag von World Sailing ausgetragen und entsprechend gute Erfahrung im Gepäck. Für diese dritte Ausgabe der Weltmeisterschaft ist Mecklenburg-Vorpommerns Sozial-, Gesundheits- und Sportministerin Stefanie Drese Schirmherrin.

„Solche Spitzenveranstaltungen haben Vorbildwirkung für die Inklusion im Sport und in der Gesellschaft und sind ein Aushängeschild für Rostock und für MV. Deshalb bin ich stolz darauf, dass Rostock mit seinem hervorragenden Segelrevier als Austragungsort für dieses Spitzensport-Event ausgewählt wurde“, begründete Sportministerin Drese, ihr Engagement als Schirmherrin. Als Sozial- und Sportministerin sei es ihr – so Drese – ganz besonders wichtig, dass die Themen Sport und Menschen mit Behinderung verbunden werden. „Ich hoffe“, sagte Drese, „dass durch die WM viele Vereine im Land eine Initialzündung bekommen, sich noch mehr zu trauen, sportliche Aktivitäten auch für Menschen mit Behinderung anzubieten“. Umgekehrt soll die Veranstaltung aber auch das Interesse für den Segelsport wecken „sowohl bei Sportlerinnen und Sportlern mit als auch ohne Behinderung“, so Drese weiter.

Über bekannte Persönlichkeiten will die WM Vorbilder präsentieren, die Mut machen, selbst ins Boot zu steigen und das Segeln auszuprobieren. „Wettbewerbe wie diese“, so Sven Jürgensen vom Norddeutschen Regatta Verein, „zeigen eindrucksvoll die enorme Leistungsfähigkeit der Athletinnen und Athleten im Sport mit Handicap“.

Dr. Chris von Wrycz Rekowski, 1. Stellvertreter des Oberbürgermeisters der Hanse- und Universitätsstadt Rostock freut sich auf das Spektakel im Stadthafen. „Inklusive Sportangebote sind etwas Besonderes und enorm wichtig um in unserer Stadtgesellschaft ein echtes Gemeinschaftsgefühl zu entwickeln. Wir alle müssen unsere Wahrnehmung in Bezug auf Menschen mit Beeinträchtigungen schärfen, um soziale Teilhabe auch tatsächlich zu ermöglichen. Diese Veranstaltung ist schon heute eine tolle Gelegenheit dazu. Mein besonderes Dankeschön gilt allen Mitwirkenden vor und hinter den Kulissen, die dieses Event erst ermöglichen. Den Teilnehmenden der WM wünsche ich optimale Wetterbedingungen für maximalen Segelspaß hier in Rostock.“ so von Wrycz Rekowski.
 

Bekannte Segler aus Deutschland, die dabei sein werden sind:

  • Lennart Burke, gebürtig aus Stralsund, Mini Transat-Segler,
  • Jens Kroker, dreifacher Paralympics-Medaillen-Gewinner (1 x Gold, 2 x Silber), 3facher Weltmeister, 6 weitere WM Podestplätze
  • Siggi Mainka, zweifacher Paralympics-Medaillengewinner ( 1x Gold, 1x Silber), Weltmeister, 2 x WM-Bronze
  • Heiko Kröger, zweifacher Paralympics-Medaillengewinner (1x Gold, 1x Silber), 12facher Weltmeister, 8 weitere WM- Podestplätze & erster Weltmeister der Inclusion World Championship for Sailing
  • Clemens Kraus, Weltmeister der Inclusion World Championship for Sailing, mehrfacher WM Medaillengewinner (1x Silber, 1x Bronze)

 

Es haben sich bereits 23 internationale Teams aus 6 Nationen angemeldet. Die Regatta soll daher ein Spektakel nicht allein für die Segler und Seglerinnen sein, sondern unbedingt auch eine Veranstaltung für die Bürger und Bürgerinnen. Dafür wird es im Vorfeld digitale Aufmerksamkeitskampagnen geben und während der Veranstaltung wird es live vom Wasser an Land übertragen.

Das Regattaspektakel wird von einem Moderator kommentiert und den Zuschauern live an Land übertragen, so dass die WM auch eine Einladung an alle ist, das Spektakel anzuschauen und ganz dicht dran zu sein.

Zusätzlich bietet der VBRS (Verband für Behinderten- und Rehabilitationssport Mecklenburg-Vorpommern) als Partner der Weltmeisterschaft vor Ort ein Schnuppersegeln für Kinder mit Beeinträchtigung an.

Auf dem Weg, die Welt zu einem Ort der gesellschaftlichen Gleichberechtigung zu machen, will die „Inclusion Worldchampionship for Sailing“ ihren Beitrag leisten, Barrieren abzubauen und zeigen: alles ist möglich.

 

Shortfacts:

  • 24. – 28. AUGUST 2022
  • Inklusives Segeln mitten in der »Regiopole Rostock«
  • Schirmherrin: Ministerin für Soziales, Gesundheit und Sport Stefanie Drese
  • Teilnehmer aus mindestens 8 Nationen, pro Boot 2 Personen – eine mit und eine ohne Handicap
  • Who’s who der Inklusions- und Parasegelszene
  • Leuchtturmcharakter: inklusives Segeln nachhaltig in Rostock und MV fördern
  • Partner: Hanse- und Universitätsstadt Rostock, Deutscher Segler-Verband (DSV), Land Mecklenburg Vorpommern, Landessportbund MV, VBRS, Seglerverband MV, Wir sind Wir -Inclusion in Sailing, Heinz Kettler-Stiftung



Infos zur WM: inclusionworlds-sailing


Text: Sina Wolf / NRV – frei für journalistische Zwecke 
Bild: Sven Jürgensen / NRV  – frei für journalistische Zwecke 

ANSPRECHPARTNER:

Kontakt Organisation:  Norddeutscher Regatta Verein |  Sven Jürgensen |  +49 171 683 5555

Kontakt Presse & PR: Norddeutscher Regatta Verein |  Sina Wolf | +49 151 546 01 776 

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