NRV Olympic Team wird vom zweifachen ClubSwan 50 Weltmeister Marcus Brennecke unterstützt

NRV Olympic Team wird von Marcus Brennecke unterstützt

NRV Olympic Team powered by HATARI
Zweifacher ClubSwan 50 Weltmeister Marcus Brennecke unterstützt das NRV Olympic Team

Kurz bevor das olympische Jahr richtig Fahrt aufnimmt, bekommt das NRV  OLYMPIC TEAM einen NEUEN PARTNER: Unter dem Titel „NRV Olympic Team powerd by hatari“ engagiert sich Marcus Brennecke im Olympischen Spitzensport und unterstützt die Medaillenkandidaten des NRV Olympic Team .
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Marcus Brennecke, zweifacher ClubSwan 50 Weltmeister und erfolgreicher Private Equity Investor. ©ClubSwan Racing Srl

NRV. Gut ein halbes Jahr vor Beginn der olympischen Spiele erhält das NRV Olympic Team mit Marcus Brennecke einen neuen Partner.
Der zweifache ClubSwan 50 Weltmeister und erfolgreiche Private Equity Investor unterstützt die Medaillenkandidaten des Teams mit einem mittleren sechsstelligen Betrag.

Marcus Brennecke zählt in der Club Swan50 Klasse mit seiner HATARI seit vielen Jahren zur absoluten Topspitze und steigt nun verstärkt in die Förderung des olympischen Segelsports ein.Im ersten Schritt fokussiert sich Marcus Brennecke in der unmittelbaren Vorbereitung auf Paris 2024 auf die NRV Olympic Team Bootsklassen iQFoil Männer, 470er und ILCA.

Mittel- und langfristig ist die professionelle Begleitung in Richtung Olympische Spiele 2028 und 2032 geplant. 

NRV Clubmanager Klaus Lahme, der seit vielen Jahren das NRV Olympic Team führt, begrüßt das Engagement:»Marcus ist für unsere Sportler ein echtes Vorbild: Er ist absolute Weltspitze im Sport und Beruf. Sein Motto „Erfolg ist planbar“ hat er nicht nur vorgelebt, sondern er ermöglicht uns mit seiner großzügigen Unterstützung auf der Zielgeraden zu den Olympischen Spielen in Marseille nochmal, einen Gang zuzulegen. Das ist eine unglaublich wertvolle Unterstützung.«Die zusätzlichen Fördermittel werden in Material- und Personalkosten fließen.

NRV Olympic Team wird vom zweifachen ClubSwan 50 Weltmeister Marcus Brennecke unterstützt

IQ Foil Surfer Basti Kördel, der u.a. im Jahr 2023 zum Hamburger Sportler des Jahres gewählt wurde, hat beispielsweise sein Konditionstraining professionalisiert und den Fitnessexperten Dieko Riebe in sein Betreuungsteam geholt.»Ich hatte das Privileg, mit Marcus auf seiner Hatari segeln zu dürfen. Es war beeindruckend zu sehen, wie sein Team aus absoluten Legenden des Segelsports zusammen funktioniert und die Aufgaben auf der Regattabahn bewältigt. Ich bin stolz darauf, mit Marcus einen Sponsor zu haben, der als Weltmeister genau weiß, worauf es ankommt, um am Ende ganz oben auf dem Treppchen zu stehen.«Marc Pickel wird sein Know-How einbringen, um die Olympiaboote zu optimieren.Die ILCA Segler Philipp Buhl und Nik Willim greifen u.a. auf die Unterstützung von Segellegende Robert Scheidt zurück. Und im 470er Bereich ist Unterstützung vorgesehen u.a. durch die Olympiasieger Will Ryan und Jordi Calafat
Marcus Brennecke zu seinem Engagement: »Ich segel selbst seit Kindesbeinen an kompetitiv in verschiedenen Klassen, u.a. Admiral’s Club, One Design Klassen wie Drachen, Melges 24, J70, L95 sowie ClubSwan 50 und möchte dem Segelsport und insbesondere dem olympischen Spitzensport etwas „zurückgeben“. Ich glaube fest an Systematik bei der Erreichung von persönlichen Zielen und habe mich im Vorfeld nicht nur mit dem DSV sondern mit anderen erfolgreichen Segelverbänden unterhalten, wie z.B. dem Team GBR, den Australiern, USA, um deren Ansätze besser zu verstehen.
Im unmittelbaren Vorfeld der Olympischen Spiele in Tokio habe ich kurzfristig die Klassen 49er, 49erFX sowie ILCA etwas unterstützt, bin allerdings der Meinung, dass wir im größeren Vorfeld mehr machen müssten. Nebst dem finanziellen Engagement versuche ich die ausgesuchten Klassen auch mit konkreten Ansätzen und Kontakten zu unterstützen mit der Intention, einen positiven Beitrag im Hinblick auf die Leistungsförderung zu leisten. Das NRV Olympic Team hat eine hervorragende Arbeit in den vergangenen Jahren geleistet, sodass ich über diese Plattform unterstützen möchte.«
Imprint: ©ClubSwan Racing Srl.

NORDDEUTSCHER REGATTA VEREIN
Presse & PR:  Sina Wolf

NRV Olympic Team wird vom zweifachen ClubSwan 50 Weltmeister Marcus Brennecke unterstützt





NRV Team gewinnt Champions League Titel

NRV Team gewinnt Champions League Titel

Champions League Titel und zweiter Bundesliga Spieltagsieg in Folge 

Der Norddeutsche Regatta Verein segelt sich in Siegeslaune: Innerhalb von nur zwei Wochen erobert der NRV als erster Hamburger Verein den Champions League Titel und segelt sich zurück in eine Favoritenrolle für den Meistertitel in der Segelbundesliga.


Der erste Champions League Titel für den Norddeutschen Regatta Verein: Das NRV Team um Stuermann David Chapman überzeugt sensationell vor Travemünde. ©segel-bilder.de/TW


Hamburg, 1. August 2022. Das NRV Bundesligateam, Rekordmeister der Deutschen Segelbundesliga, ist auch in der Saison 2022 wieder vorne dabei. Nach einem zunächst verhaltenen Saisonstart liegt das Bundesligateam des renommierten Segelclubs mit zwei gewonnen Spieltagen nun wieder auf Platz 2 der Tabelle.
 

In die eigenen Analen trug sich das NRV Bundesligateam kurz zuvor mit seinem Gewinn der Sailing Champions League ein. Zum allerersten Mal gelang es dem Verein, den Meistertitel aller nationalen Meister nach Hamburg zu holen -aus über  20 Nationen, darunter sogar Australien und Neuseeland.

Mit überragender Leistung ersegelte sich das Team in Travemünde über die Vorläufe die Favoritenrolle und ging als erstplatzierter in die Finalrennen. Über insgesamt vier Rennen sorgte der NRV dann nochmal für Spannung bis zum Schluss: Erst im allerletzten Lauf und auf den allerletzten Metern machte das Team den Titel klar.

Von Anfang an hatte das Team um Steuermann David Chapman hervorragende Leistungen aufs Parkett des Sailing Champions League Finale im Rahmen der Travemünder Woche gelegt. Am Ende des ersten Tages lagen die NRV Bundesligateam Spitzensegler David Chapman, Luisa Krüger, Anastacia Winkel (NRV Olympic Team), Leon Passlack und Florian Thoelen auf Platz 2 punktgleich hinter den ersten, dem finnischen Team des  Åländska Segelsällskapet. Am zweiten Tag übernahmen sie die Führung und verteidigten diese auch am dritten Tag; für den Finaltag wurde es dann nochmal spannend:

Anders als bei der Segelbundesliga kennt die Sailing Champions League eine Finale der besten vier: wer in vier Rennen als erstes zwei Siege hat, gewinnt. Das NRV Team hatte zwar den besonderen Vorteil, dass sie ihren ersten Platz als Siegpunkt mit in diese Wertung nehmen konnten, aber einen zweiter Sieg muss man dann erstmal schaffen, schließlich segeln hier nur noch die allerbesten gegeneinander. Entsprechend spannend wurde es:

Rennen 1: Frühstart, Rennen 2, inklusive verpatzen Genakermanöver: Platz 4, Rennen 3 immerhin Platz 3. Alle anderen Clubs hatten nun auch jeweils eine ersten Platz eingefahren – und so kam es auf dieses eine letzte vierte Rennen an. 

Die letzte Luvtonne rundeten sie noch als 2, dann entschieden sich die führenden Finnen, nicht den NRV zu decken, sondern das dahinter liegende dritte Boot – die Chance für das NRV Team. Und tatsächlich: mit nur einer knappen Bootslänge Vorsprung geht das NRV Bundesligateam über die Linie! – Unglaublich – der erste Champions League Sieg in der Geschichte des NRV Bundesligateams!

Nach fünf Bundesligatiteln und einem zweiten Platz im Champions League Finale in St. Moritz nun also der erste Champions League Sieg für den NRV.

NRV Clubmanager Klaus Lahme war live dabei, bei diesem überaus sehenswerten Herzschlagfinale: „Ich bin wirklich stolz auf die Leistung unserer Travemünde Segler – sensationell! Aber ich bin auch besonders stolz auf unser gesamtes Bundesligateam. Dieser Sieg gehört dem gesamten Team!“

Entsprechend beflügelt segelte das Team dann – wieder in Travemünde – von Freitag bis Sonntag beim dritten Spieltag der Segelbundesligasaison 2022: Diesmal in der Besetzung Tobias Schadewaldt (Steuermann), Daniel Reichart, Florian Weser und Klaas Höpcke, überzeugte das NRV Team in quasi „gewohnter“ Manier und sicherte sich souverän Platz 1.

In der Tabelle der Segelbundesligasaison liegt der NRV  – nachdem er vor zwei Wochen bereits den Spieltag in Kiel gewonnen hatte – nun auf Platz 2 gefolgt von einem weitere Hamburger Verein – dem Mühlenberger Segel Club.

Nach einer kurzen Hochsommerpause geht die Saison am zweiten Septemberwochenende mit dem vierten Spieltag vom 9. bis 10 September in Warnemünder weiter.

 

Mehr Infos zur Segelbundesliga: deutsche-segelbundesliga

Mehr Infos zur Sailing Champions League: sailing-championsleague

Mehr Infos zum NRV: Norddeutscher Regatta Verein

Mehr Infos zum NRV Segelbundesliga Team: NRV Bundesliga Team (alle News zum Team am Ende der Seite)

Mehr Bilder Segelbundesliga: konzeptwerft-smugmug


Text: Sina Wolf / NRV – frei für journalistische Zwecke 
Bild: Sven Jürgensen / NRV  – frei für journalistische Zwecke 






       

 
   
   

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Helga Cup Team Stiftung Mamazentrum vom HSC gewinnt zum 3. Mal !

Helga Cup Team Stiftung Mamazentrum vom HSC gewinnt zum 3. Mal !

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 5 Jahre Helga Cup 

Helga-Cup 2022 | Die Bühne des Frauensegelsports feierte bei bester Laune und feinsten  Bedingungen ihren 5. Geburtstag

 

Und sie machten das Triple…
Silke Basedwo, Juliane Zepp, Maren Hahlbrock und Luisa Krüger gewinnen nach 2020 und 21 nun zum dritten Mal in Folge den Helga Cup – die Trophäe im Frauensegelsport

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Am Ende war es schlicht „der perfekter Lauf “ mit dem das Team Stiftung Mammazentrum sich gegenüber der Konkurrenz durchsetzte. ©Lars Wehrmann | Helga Cup

Hamburg. Außenalster. Norddeutscher Regatta Verein.  Bombastisches Wetter, großartige Stimmung, gute Laune, Begeisterung allerorten und traumhafte Wettkampfbedingungen – dazu Teamgeist über alle Teams hinweg, quer durch alle Crews mit einem außergewöhnlichen Esprit des „jede hilft jeder und alles ist machbar“ – das war der Helga Cup 2022.

In einem packenden Finale segelten am Sonntag nach fast knapp 90 Vorrunden-Rennen die besten 10 Teams um den Helga Cup 2022. Mit einem Rennen, bei dem, wie sie selbst sagte, „einfach alles perfekt lief und jedes Manöver saß, der Genaker von Luisa in quasi Null Sekunden geborgen war“, unterstrich das Team alias ‚Team Stiftung Mammazentrum‘ vom HSC sein absolutes Topniveau. Platz 2 erkämpfte sich das Berliner Team „Goldelsen“, die wie die Ersten zu den Teams der ersten Stunde des Helga Cups gehören und seit 2018 bei jeder Ausgabe dabei waren. Dritte wurde das Team Scål um Ava Momm vom VSAW mit Carolin Schaaff, Svea Wrede und Luisa Chassol, gefolgt von den Ladies vom Kieler Yachtclub auf Platz 4. Beste Neueinsteiger direkt auf Platz 5 wurde das Team Disco vom Essener Sportverein ETUF. Das Team um Olympiaseglerin Anastasiya Winkel, die zusammen mit aus der Ukraine geflohenen Frauen als AM sailingfamily Ukraine angetreten war, segelte auf Platz 6 und gewann als bestes ausländisches Team den Commodore Preis.

 In der SV 14 segeln die beiden Olympiasilbermedaillengewinnerinnen Susann Beucke (49er FX, Tokio 21) und Anne Patzwald (Rollstuhlbasketball, Rio 16) auf Gold und sicherten sich trotz eines DNF den ersten Platz vor den Gewinnerinnen des Helga Cups 2021, dem Team LilleHei mit Heinke Gercken und Lillemor Köper, die sonst als Parakanutin Erfolge feiert.Platz 3 ersegelten sich das Team Fock’n Roll mit Suanne Krause und Katharina Menge. 

In seinem fünften Jahr gelang es dem Helga Cup einmal mehr, segelnde Frauen sichtbar zu machen. Nach zwei Jahren wieder komplett ohne Masken und Co war der Cup ein Segelfest der Frauen, die hier über drei Tage Mut und Zuversicht tanken konnten. Gerade auch der „Jedefraucharakter“ der Veranstaltung machte vielen Teams Mut, dran zu bleiben und weiter zu segeln.„Hier hilft einfach jede jeder“, beobachtete auch Mona Küppers, Präsidentin des Deutschen Segler-Verbandes begeistert: „Auf der Bahn konnte ich gestern beobachten, dass jede Seglerin ihr bestes gibt und es auch keinen Neid auf die gibt, die vielleicht einen Ticken besser sind. Was mir an Land auffällt ist diese unglaubliche Hilfsbereitschaft, das Weitergeben von Tipps und Tricks, was man so in dieser Form bei anderen Regatten nicht findet. Was der Helga Cup geschafft hat – und das ist ganz besonders wichtig: Die Frauen sind sichtbar geworden. Sie sind ja da, wir sehen sie hier und diese Präsenz wird über den Helga Cup hinaus in die Welt getragen.“, resümierte Küppers das dreitägige Frauenpower-Event.   

Schirmherrin Kristina Vogel, die zusammen mit Namensgeberin Helga Strehlow den Pokal übergab, betonte das ganz besondere Mindset, das beim Helga Cup gelebt wird: Geht nicht gibt’s hier nicht: „only your mind is your limit“ – es gibt so viele tolle Projekte, hier bekommen sie eine Chance. Hier bekommen Frauen und auch der Inklusionsgedanke Platz und Zeit, sich einfach zu entfalten und auch eine Stimme.Ich sitze hier im Rollstuhl, aber ich fühle mich heute nicht behindert, weil ich einfach eine bin, die den Segelsport cool findet und total Spaß am Wettkampf hat. Das ist glaube ich etwas, das ich nirgendwo so fühle wie hier beim Helga Cup und deswegen bin ich Schirmherrin. 

Diesen Gedanken unterstreicht auch der neue „Spirit of the Helga Cup“ Award, den das Online Magazin float zusammen mit Sike Basedow aus der Taufe hob. Kerstin Zillmer und Silke Basedow übergaben den Staffelstab “Spirit of the Helga Cup“ an die ersten Gewinnerinnen dieses Preises: die „Paulinas“ vom FC St. Pauli.  Sie sind in diesem Jahr das prämierte Team, das die den Geist des Helga Cups am meisten repräsentiert und die Idee „Regattasegeln für Jederfrau“ hervorragend unterstützt. Vor fünf Jahren für den Helga Cup gegründet, hat sich das Team entwickelt und entwickelt, so dass es mittlerweile sogar in der Segel-Bundesliga mitsegelt.

„Wir alle“, so Basedow, „sind Vorbilder für andere Seglerinnen und Mädchen, selbst die Pinne in die Hand zu nehmen.“ 

Im nächsten Jahr wird der Helga Cup wieder auf der Alster stattfinden, das genaue Datum steht noch nicht fest – sicher ist Anfang Juni 2023.

Bilder: Best of Helga Cup (Tag 1-Tag 3)
Video: Live von Tag 2
Video : Live vom Finale (Tag 3)

Helga Cup im Norddeutschen Regatta Verein

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Das Podium Helga Cup 2022 TEAM SCAL, TEAM STIFTUNG MAMMAZENTRUM GOLDELSEN, BYC ©Lars Wehrmann | Helga Cup.
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Helga Cup 5 Jahre Frauensegelsport !

Helga Cup 5 Jahre Frauensegelsport !

Bilder des 2. Tages

Perfekte Bedingungen, Wind, Sonne und: Segeln, Segeln, Segeln !!!

MEHR ALS EINE REGATTA !

Der ‚Helga Cup‘ ist die größte Frauensegelregatta weltweit und gleichzeitig eine Ganzjahresveranstaltung mit Breitensportcharakter. Unter ‚Helga Cup‘ verstehen wir nicht ‚das eine Event‘, sondern das gelebte Finale eines Prozesses.  Und so bringt der Helga Cup unter dem Motto #thinkHelga ganzjährig Aktionen, Veranstaltungen und Herausforderungen in der Segelszene aufs Tableau.

Wir begleiten alle Teams vom Moment der Meldung und wollen, dass gerade auch Anfängerinnen und Neueinsteigerinnen Möglichkeiten bekommen, um sich optimal auf den „Helga Cup“ vorzubereiten. Trainingskonzepte in Süddeutschland, Berlin, in Heiligenhafen und auf der Alster wurden in den ersten beiden Jahren von fast allen Crews aktiv genutzt. 2020 und 2021 stehen diese Trainings Coronabedingt hintenan – gehören aber zum Konzept des Helga Cups und werden dann hoffentlich in 2022 wieder mit Leben gefüllt werden können.

 

SEGELN FÜR ALLE – ATTRAKTIV UND PRAKTIKABEL

Helga Cup heißt ‚Segeln für alle‘  und das möglichst einfach – also ohne den sonst üblichen großen finanziellen, zeitlichen und logistischen Aufwand. Die Boote werden gestellt, so dass die Teilnehmerinnen nur mit ihren Segeltaschen nach Hamburg anreisen, das Boot bleibt daheim. Kein aufwändiges Verpacken, keine langwierige Anreise mit Hänger und maximal 100 km/h.  

Die Abendveranstaltungen, die Versicherung der Regattaboote, die Trainingsbegleitung, der Auf-und Abbauservice wurden 2018 durch Sponsoren, das Sportamt der Stadt Hamburg und eine Stiftung finanziert. So minimieren wir den finanziellen Aufwand für die Seglerinnen auf ein Maß, das kein endlos riesiges Loch in der Crew-Kasse hinterlässt.


MEDIENWIRKSAM UND PUBLIKUMSNAH

Der Helga-Cup ist unkompliziert und damit eine attraktive, medienwirksame Segelveranstaltung, die auch Nicht-Segler und Medien sofort nachvollziehen können. 
Angelehnt an den Modus der Segelbundesliga werden auf modernsten 7-Meter Regattabooten kurze Rennen etwa 10-12 Minuten lang gesegelt,  alle zwei bis drei Rennen werden die Boote getauscht. Dabei ist richtig was los auf dem Wasser, denn wir segeln in Flotten zeitgleich  auf mehreren Bahnen.

Dieses Konzept geht auf. Das Medienecho zum „Helga Cup 2018“ und die mediale Aufmerksamkeit haben alle Erwartungen deutlich übertroffen. Laut der Fachzeitschrift „Yacht“ hat kein bisheriges Regattaformat in der Gründungsphase eine solche mediale Aufmerksamkeit erreicht. 

Mit moderner Software, Begleitung von Kamerateams auf dem Wasser und einem Moderator lassen sich Rennen auch für Nichtsegler über das Internet perfekt live darstellen. Wir planen, wie auch 2018, einige Rennen direkt unter Land zu veranstalten und auch die Zieleinläufe wieder vor dem NRV zu realisieren.

Für 2019 wollen wir auch die Zuschauer auf das Wasser an die Regattabahn bringen. Die  Begeisterung, die wir 2018 an Land erlebt haben, soll aufs Wasser – ran an die Segler und ran ans Erleben.

MITTEN IN HAMBURG

Der „Helga Cup“ wurde mitten in Hamburg ins Leben gerufen und verkörpert wie kaum eine andere Segelveranstaltung die Hanse- und Medienstadt Hamburg:

Katharina Fegebank, Senatorin und zweite Bürgermeisterin ist Schirmherrin des „Helga Cup“ und hat den Cup am 01. Juni 2018 auch offiziell eröffnet. Seit 2019 ist der Helga Cup Top Ten Event der Active City Hamburg. 2019 und 2020 wurde der Cup von Sportsenator Andy Grote eröffnet.


BEGEISTERUNG STECKT AN

HELGA hatte von Anfang an dieses gewisse Etwas, das alle verzaubert. Fast magisch wandelte sich Helga von einer Idee zu einem nahrhaften Boden für den Frauensegelsport und stieß auf Begeisterung und Zustimmung quer durch die Republik, durch alle Altersklasse, durch alle Bootsklassen – soweit die Frauensegelszene eben reicht. Kaum eine segelnde Frau, die heute noch nichts vom Helga-Cup gehört hat.

Über Newsletter und eine eigene Facebookgruppe sind die HelgaCrews vernetzt und bekommen regelmäßig Infos rund um den Helga Cup: Veranstaltungen, speziell für Helga-Seglerinnen, spezielle Trainingsmöglichkeiten, Challenges, Crews, die sich vorstellen.

Ein sehr kommunikativer Kniff, denn so bringt der Helga-Cup die segelnden Frauen dazu, über ihr Segeln, ihre Trainings, ihre Teams zu sprechen.

Seit 2020 finden die Teams und ihre Kommunikation auch hier auf den Webseiten vom HelgaCup ein Forum. Auf Facebook gibt es verschieden Helga Cup Gruppen, darunter eine  ‚Helga Only‘ Facebook Gruppe, in der sich speziell nur die Seglerinnen austauschen.

Bilder des Tages – 11. Juni 2022

Fotos:  ©Lars Wehrmann und Sven Jürgensen

Bilder für journalistische Zwecke zur freien Verwendung unter Copyright-Angabe ©Lars Wehrmann

Die Fotos stehen der Presse kostenfrei unter Angabe des Copyrights ‚Lars Wehrmann‘ oder ‚Sven Jürgensen‘ für Veröffentlichungen in Zusammenhang mit der Berichterstattung über den Helga Cup 2022 zur Verfügung.  Wenn Sie hochauflösende Bilder benötigen, wenden Sie sich bitte an Sina Wolf unter sina@wf-text.de.

Andere Zwecke müssen angefragt und genehmigt werden.

 

Helga Cup 5 Jahre Frauensport

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 + + + 5 Jahre Helga Cup + + +

Helga-Cup | Presseankündigung | SAFE THE DATE
Helga-Cup  | SAFE THE DATE | english Version click here…

 

SAFE THE DATE! – 5 JAHRE HELGA CUP 

5 JAHRE BÜHNE, HIGHLIGHT und MOTOR FÜR FRAUEN IM SEGELSPORT

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Highlights  | Zeitplan | Medienarbeit

Vom Fr. 10. bis So, 13 Juni 2022 findet im Norddeutschen Regatta Verein in Hamburg auf der Alster, dem schönsten Segelstadion der Welt zum 5. Mal die weltweit größte Segelregatta nur für Frauen – der Helga Cup statt. –

Der Cup ist eine Erfolgsgeschichte, die aus dem Stand zur weltweit größten Frauensegelregatta mit über 300 Seglerinnen nahezu gar explodierte, dabei Frauen jeglicher Segelherkunft auf die Alster verschlug und bis heute das Frauensegeln in Deutschland nachhaltig verändert hat.

2022 wird die Regatta ähnlich wie in den vergangenen drei Jahren in zwei unterschiedlichen Bootstypen ausgetragen – den aus dem Regattasport bekannten J70 und NEU auch auf RS 21 sowie dem speziell fürs inklusive Segeln entworfenen Bootstyp S\V 14 mit Schalensitzen, so dass auch Rollstuhlfahrende an Segelsport teilhaben können.

++ Highlights ++

Schirmherrin: Kristina Vogel, Bahnradolympiasiegerin
Erster Startschuss: Olympiasilbermedaillengewinnerin Susann Beucke

Female Empowerment

Top Ten Event der Stadt Hamburg – Ein Segelevent vom gleichen Rang wie Hamburg Marathon, oder Cyclassic- und das obwohl das Event eine women-only-Reatta ist;

Über 300 Frauen segeln miteinander und gegeneinander ohne den Hashtag #beweiserstamlaewasdukannst ohne #Gewichtsnachteil ohne #Kräftenachteil.

Inklusion 1

Olympiasilbergewinnerin (Tokio 21 Segeln 49erFX) Susann Beucke segelt mit Olympiasilbergewinnerin (Rio 16, Rollstuhlbasketball) Anne Patzwald gemeinsam inklusive in der SV 14 , wo auch Parakanutin Lillemor Köper schon zum zweiten Mal an den Start geht.

Inklusion 2

Gelebte Inklusion auf der Regattabahn: Blinde, Sehbehinderte und Sehende Frauen segeln ohne besondere Vergütung gegen „nur sehende“

Integration / Ukrainische Flüchtlinge Olympiaseglerin Anastasiya Winkel, selbst in der Ukraine geboren, engagiert sich meinen ihrer Olympiakampagne seit dem Krieg in der Ukraine stark in der Flüchtlingshilfe. Zusammen mit drei ukrainischen Frauen starten sie nun zu viert als ukrainisches Team beim Helga Cup

International

Frauen aus 8 Nationen am Start: Deutschland, Ukraine, Monaco, Niederlande, Schweiz, Österreich, Frankreich, USA,

Nachhaltigkeit im Sport:

E-Mobilität ist Standard: Dank unseres Partners Torqeedo haben wir 5 e-Boote im Einsatz um auf dem Wasser die üblichen Verbrennermotorboote für Presse, Repairboote und Jury zu ersetzen.

Bekannte Seglerinnen:

Susann Beucke, Anastasiya Winkel, Melanie Aalborg (Offshore), Margot Riou (FRA, International Match Race Tour)

++ Speziell für Presse & Medien ++ 

  • Tagesaktuelles Bildmaterial von Profifotograf Lars Wehrmann zur freien Verwendung für journalistische Berichte
  • Pressetexte kurz vor der Eröffnung, nach dem ersten Tag und nach der Siegerehrung
  • Professionelle Live-Videübertragung, speziell aus dem Wassersport kommend
  • 2 Zusammenschnitte als VideoHighlights des Tages
  • Rohmaterial kann auf Anfrage zur Verfügung gestellt werden
  • Presseboote, um direkt auf der Alster bis an die Boote zu kommen, Stimmung einzufangen, O-Töne oder Bilder zu machen – bitte anmelden.

++ Zeitplan ++

Do., 9.6.2022

  • 15:00-19:00 Uhr CheckIn | Segeln mit ukrainischen Kindern. Initiative Anastasiya Winkel (NRV OlympicTeam) Schirmherrin Generalkonsulin der Ukraine

 Fr., 10.6.2022

  • Check In von 08:30 – 12:00
  • 12:00 Steuerfrau-Besprechung
  • Wettfahrten ab ca. 13:30 Uhr
  • Offiz. Eröffnung 20:30 Uhr, (Redner u.a.: Senator Andy Grote & Mona Küppers, DSV Präsidentin)
Sa., 11.6.2022 •
  • Wettfahrten
  •  Ab 19 Uhr Essen

So., 12.6.2022
  • Wettfahrten
  • 14/14:40 Uhr Finale
  • Siegerehrung ca. 15.30 Uhr 

++ Fragen & Akkreditierung & Kontakt ++:

Helga Cup im Norddeutschen Regatta Verein

Presse & PR: Sina Wolf
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50 Jahre Olympia : Ulrich Libor Bronzemedaille vor Kiel mit 32, Rückkehr mit 82 !

50 Jahre Olympia : Ullrich Libor Bronzemedaille vor Kiel mit 32, Rückkehr mit 82

 

Ullrich Libor: Bronzemedaille vor Kiel mit 32, Rückkehr mit 82

Segeln ist sein Lebenselixier

Drei Medaillen holten die beiden deutschen Segel-Nationalmannschaften (die Bundesrepublik und die DDR waren 1972 noch getrennt am Start) bei den Olympischen Spielen vor 50 Jahren auf der Kieler Förde. Neben der Silbermedaille im Drachen für die DDR-Crew Paul Borowski/Karl-Heinz Thun/Konrad Weichert und die Bronzemedaille im Star für Willi Kuhweide/Karsten Meyer gewannen Ullrich Libor und Peter Naumann Bronze im Flying Dutchman (FD).
Viele der Olympioniken zog es auch in den folgenden Jahren immer wieder ins Olympiazentrum Kiel-Schilksee: So besuchte der heute in den USA lebende Willi Kuhweide die Kieler Woche 2004 und erinnerte dort in einer Pressekonferenz auch an die Spiele von 1972. Und Ullrich (Ulli) Libor ist bis heute Stammgast in Kiel. Der gebürtige Coseler (Schlesien/heute Koźle in Polen), der unzählige Male bei der Kieler Woche an den Start ging, Titel im Piraten und FD hamsterte und mit 32 Jahren Olympia-Bronze gewann, trat zuletzt 2019 bei der Kieler Woche an. Mit 79 Jahren belegte er in der Inklusionsklasse 2.4mR den fünften Platz, im Vorjahr sicherte er sich hier sogar Platz zwei. Gern erinnert sich der Vollblutsegler an Kiel-Schilksee und die olympischen Klassen von 1972, die Nonne vom 15. bis 21. August beim Revival „50 Jahre Olympische Spiele in Kiel“ noch einmal in Schilksee an den Start gehen. Mit dabei: Ulli Libor, der mit dann 82 Jahren nach 50 Jahren sein FD-Comeback auf der Kieler Förde plant.
Die wegen des Attentats vom 5. September auf die israelischen Sportlerinnen und Sportler in München verschobene Abschlussfeier wird nach Abschluss der verlegten Regatten nachgeholt. Auf dem Hafenvorfeld erhalten Ulli Libor (2.v.r.) und sein Vorschoter Peter Naumann (r.) die Bronzemedaille im Flying Dutchman überreicht. Der erste nicht britische Präsident des Weltsegelverbandes (1969-1986), Beppe Croce (Italien) war zur Siegerehrung angereist.  Fotograf: Magnussen, Friedrich (1914-1987), Gesellschaft für Kieler Stadtgeschichte, aus dem Stadtarchiv Kiel.
Erst die Jugend (U20, Jahrgang 2003 und jünger) bei den Gemeinsamen Internationalen Deutschen Jugendmeisterschaften (10. bis 16. August), dann die ehemaligen Olympischen Klassen (15. bis 21. August) bei den Revival-Regatten – so schaffen die Veranstalter eine Verbindung zwischen Vergangenheit und Zukunft in dem 1966 im Rahmen der Kieler Woche eröffneten Olympiahafen in Schilksee.
Dass Segeln jung hält, kontrolliert Ulli Libor eindrucksvoll. Segeln ist sein Lebenselixier. Der Ausnahmesegler vom Norddeutschen Regatta Verein (Mitglied seit 1954) blickt auf eine außergewöhnliche Karriere zurück. Zwei Olympische Medaillen im FD (1968 Silber vor Acapluco/Mexiko und 1972 Bronze vor Kiel), ein EM-Titel 1960 im Snipe, EM-Vize im FD 1972 und zahlreiche Kieler-Woche-Siege ragen heraus. Doch Libors Regatta-Laufbahn ist deutlich vielschichtiger: An den Start ging er im Pirat (3x Jugendmeister, 1x Dänischer Meister in der Zeit von 1956 bis 1959), in der OK-Jolle, im Tempest, Flying Dutchman (zweimal Deutscher Meister einmal Vize von 1964-1971), Starboot, Drachen (DM-3. 2008), Viertel-Tonner, Halb-Tonner,auf den Admiral’s Cup Yachten „Jan Pott“ (Norbert Lorck-Schierning/Flensburg) und „Container“ (Udo Schütz/Selters/viermaliger Teilnehmer/Sieger 1982), in der 12mR, 5,5mR sowie zuletzt in der 2.4mR (seit 2014 bis heute/Holländischer Meister, Irischer Vizemeister). Für seine sportlichen Erfolge wurde der heute in Rheinland-Pfalz lebende Ausnahmesportler bereits am 27. November 1968 mit dem Silbernen Lorbeerblatt ausgezeichnet.
Ullrich Libor war in den Pressekonferenzen der Kieler Woche ein gerngesehener Gast. Hier 2017, natürlich nach den Wettfahrten auf dem Wasser. Foto: www.segel-bilder.de
Nach seinem Ausflug in die Admiral’s-Cup-Szene, dem überstandenen Fastnet Race von 1979, bei dem 19. Segler ums Leben gekommen und nach dem er die „Jan Pott“ sicher nach Hause gebracht, wechselte Libor ins Ehrenamt. 1982 bis 1990 war er DSV -Vizepräsident sowie Vorsitzender des Olympia-Segel-Ausschusses und zweimal als Mannschaftsleiter bei den Olympischen Spielen 1984 vor Los Angeles (USA) und 1988 vor Pusan ​​(Südkorea).
 
Anschließend tauschte Libor das Boot gegen den Golfball, zog in den Südwesten der Republik und war 16 Jahre lang Geschäftsführer des Deutschen Golf-Verbandes. 14 Jahre nahm er an keiner Regatta teil, bis er im gesetzten Alter zusammen mit Bernd Faber, Harro Kniffka und zeitweise seinem Sohn Janos Teil zwei seiner aktiven Segel-Laufbahn im Drachen startete. Die WM-Vizemeisterschaft und der HLL-Dragon Grand Prix vor Neustadt bleiben unvergessen. Dabei stand nicht nur der eigene Segelspaß und -erfolg im Brennpunkt. Stets unterstützte Libor auch Nachwuchstalente wie beispielsweise Robert Stanjek und dessen Starboot-Olympiakampagne mit Markus Koy 2008.
Willi Kuhweide war 2004 bei der Kieler Woche. Hier in der Pressekonferenz mit Hermann Hell. Foto: www.segel-bilder.de
Kiel-Schilksee war für Ulli Libor immer das zweite Zuhause – vom ersten Auftritt als 16-Jähriger im Jahr 1956 über den Kieler-Woche-Titelgewinnen im Piraten (1960) und FD bis zur olympischen Bronzemedaille 1972 und den jüngsten Starts in der 2.4mR hat er alle Entwicklungen vor Ort hautnah miterlebt. Berthold Beitz, Mitglied im Nationalen Olympischen Komitee Deutschlands und von 1972 bis 1988 auch Mitglied im Internationalen Olympischen Komitee /IOC, holte als Vorsitzender des Segelplanungs-Ausschusses den Silbermedaillengewinner von 1968 – übrigens gegen den Wunsch des DSV – ins Planungskomitee für die Olympischen Spiele. „Mein größtes Ziel war es, die Belange der Segler mehr zu vertreten“, so Libor, der in Neapel (Italien) 1960 als Ersatzmann und 1968 in Mexiko miterlebt hatte, dass die Aktiven bei Olympia größtenteils alles selbst organisieren mussten.
1966 wurde der Olympiahafen in Schilksee im Rahmen der Kieler Woche eröffnet, deutlich bevor München ein Jahr später am 18. März Kiel für die Ausrichtung der Segel-Wettkämpfe ins Olympia-Boot holte. Der italienische Vizepräsident des Weltseglerverbandes Beppe Croce stellte 1967 sachlich fest: Es müsse in Schilksee alles außerhalb des Hafens neu gebaut werden. Und für über 150 Millionen DM von Stadt, Land und Bund entstand das Olympiazentrum in Schilksee – mit dem langgestreckten Betonbau mit Schwimmbad, Bootshalle, Organisationsräumen, Appartements, zwei Hochhäusern mit über 150 Wohneinheiten und dem Olympiahotel. Dafür verschwanden gerade neugebaute Anlagen wie das Hafenmeistergebäude von der Bildfläche. Das neue mit der Vorrichtung für die Olympische Flamme auf dem Dach erstrahlt seither im 285.000 qm großen Segelzentrum in doppelter Größe. Den Beton-Charme der späten 60er Jahre hat sich Kiel-Schilksee bis heute bewahrt.
Dass Ulli Libor noch in Form ist, bewies der 82-Jährige Anfang April beim 10. MünsterCup auf dem Aasee, einem Stausee in Münster. Libor setze sich mit dem gerade frisch getauften 2.4mR gegen 19 Konkurrenten mit fünf Siegen bei fünf Wettfahrten durch. Sein Boot „no crew, no cry“ taufte seine Tochter Enja.  Foto: M. Libor/privat
1972 existiert noch eine andere olympische Welt mit anderen Richtlinien. Nur reine Amateure waren zu den Spielen zugelassen. Doch die besten Segler der Welt verdienten ihr Geld bereits im Umfeld ihres Hobbys. Paul Elvström mit Segeln, Harry „Buddy“ Melges mit Booten und Rodney Pattison als freigestellter Marine-Offizier. Und auch Libor bezog seinen Salär aus dem Segelsport, als er 1965 die erste Kunststoffjolle, die Conger, für Blohm & Voss entwickelte. Konstrukteur war der Hamburger Karl Feltz. „Wir haben das Geld für unser Hobby im Segelsport verdient, aber wir haben kein Geld fürs Segeln bekommen.Wir haben alles selbst festgestellt, die Reisen, die Segel, die Boote und die Entwicklung“, so Libor, dessen großes Ziel es war, auf dem Heimatrevier olympisches Gold zu holen. Doch mit seinem Holz-FD hatte er keine Chance gegen die modernen Neubauten. Pattison hatte einen unerwarteten FD gebaut und die Franzosen ein Carbon-Schiff. „So musste ich am Ende mit Rang drei sehr zufrieden sein; und Bronze hatten wir erst mit dem Sieg in der letzten Wettfahrt erreicht“, so Libor, der sich noch bestens an die Olympischen Regatten mit seinem Vorschoter Peter Naumann erinnerte.
Kieler war 1972 indes mehr als eine olympische Außenstelle von München. Zur Eröffnung konnte der oberste Wettfahrtleiter Otto Schlenzka (Kieler Yacht-Club) die geballte Olympia-Prominenz begrüßen. Neben Avery Brundage, Präsident des Internationalen Olympischen Komitees/IOC, Willi Daume, 1961 bis 1992 Präsident des Nationalen Olympischen Komitees für Deutschland/NOK, und dem großen Gönner des KYC und Präsidenten des Vorstands und Kuratoriums der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung , Berthold Beitz, war auch reichlich Prominenz aus Politik und Wirtschaft vor Ort. „Bis dahin kann ich Segeln bei den Spielen nur im öffentlichen Abseits“, erinnert sich Libor heute. Die Abschlussfeier in Acapulco hatte die Aktiven selbst erst zu Einem Fest gemacht, indes sie mit Einem Leiterwagen und Einer Kapelle zum Ort der Ehrung,  einem eher eindeutig zweideutigen Etablissement, zogen.
Taufe des neuen 2.4mR “no crew, no crey” (v.l.): Enja, Ulli und Manuela Libor. 
Kiel war da eine ganz andere Nummer. Segeln wurde ganz hoch aufgehängt, selbst die Bild-Zeitung berichtete auf der Titelseite. „Die unglaubliche Öffentlichkeit und die enorme Freundschaft unter den Teilnehmern werde ich nicht vergessen. Trotz des Wettkampfes um die Medaillen war es ein supergutes Verhältnis“, erinnert sich Libor.
Neben der hochwertigen Eröffnungsfeier und der Siegerehrung war im Umfeld auch die Unterstützung der Marine hochkarätig. 1500 Mann mit 80 Booten halfen den Kieler Regattaorganisatoren. „Und das geschah völlig unauffällig und zurückhaltend, sehr unmilitärisch“, so Libor.  Begleitschiffe für zirka 4000 Zuschauer brachten Interessierte auf „schwimmenden Tribünen“ zu den Regatten, und die Hostessen trugen Kostüme in martimem Look statt der in München präferierten Dirndl.

Natürlich erreichte die Nachricht vom tragischen Attentat in München auch die Segler in Schilksee – damals waren ausschließlich Männer am Start. „Am 5. Regattatag fiel uns zunächst das Polizeiboot auf, das nach der Wettfahrt neben den Israelis längsseits fuhr“, erinnert sich Libor noch gut an die unvorstellbaren Ereignisse. Dann erklärte IOC-Präsident Avery Brundage am Tag nach dem Anschlag am 6. September: „The games must go on“. 50 Jahre nach den Spielen, nach der Medaille und nach dem Attentat ist alles noch präsent. Und sicherlich werden all dieser Erinnerungen noch präsenter sein, wenn Ullrich Libor nach 50 Jahren und im Alter von 82 Jahren ab dem 19. August mit seinem FD vor Kiel-Schilksee an den Start geht. 
Ulli Libor im 2.4mR-Einsatz. 2019 belegte der zweifache Olympiamedaillengewinner vor Kiel Rang fünf. Foto: S. Klahn/Kieler Woche.
Übrigens:
Für sechs der sieben deutschen Segelmedaillengewinner von Kiel-Schilksee  waren es die zweiten Olympischen Medaillen. Willi Kuhweide hatte 1964 vor Tokio (Japan) im Finn Dinghy Gold gewonnen, Borowski/Thun/Weichert 1968 vor Acapulco (Mexiko) im Drachen Bronze und Libor/Naumann ebenfalls 1968 vor Acapulco Silber im FD.
 
 

Der Regatta-Plan:

 

GIDJM

Klassen: Optimist, Laser Radial, Laser 4.7, Europe, Teeny, Cadet, O’pen Skiff, 29er, 420er, Pirat, Techno 293, Open Windfoil Youth.
  • Mittwoch, 10. August, und Donnerstag, 11. August: Vermessung.
  • Freitag, 12. August, bis Dienstag, 16. August: Wettfahrten
 

50 Jahre Olympia vor Kiel-Schilksee:

Klassen: Drachen (Ranglisten-Regatta), Flying Dutchman (IDM), Finn Dinghy (EM und U23-EM), Soling, Star (North European Championship), Tempest (WM).
  • Montag, 15. August: Vermessung: Finn und Tempest
  • Dienstag, 16. August: Vermessung: Finn; Practice Race: Tempest
  • Mittwoch, 17. August: Vermessung: Star; Wettfahrten: Finn und Tempest
  • Donnerstag, 18. August: Wettfahrten: Finn, Tempest, Star, Drachen
  • Freitag, 19. August: Wettfahrten: Finn, Tempest, Star, Drachen, Soling, Flying Dutchman
  • Samstag, 20. August: Wettfahrten: Finn, Tempest, Star, Drachen, Soling, Flying Dutchman
  • Sonntag, 21. August: Wettfahrten: Finn, Tempest, Star, Drachen, Soling, Flying Dutchman – danach: Siegerehrungen

Text: Hermann Hell
 
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50 Jahre Olympia in Kiel & GIDJM 2022

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Princess Sofia Trophy 2022 – Tag 4 – iQFoil

Bei wunderbaren Segelbedingungen hat der 4 Tag am 07.04.2022 statt gefunden.

Der Wind kam aus SW Richtung und hatte eine Stärke von 16-28 kn. Die Wellenhöhe war 1- 2,5 Metern hoch.

Für alle Teilnehmer waren das traumhafte Bedingungen.