Travemünder Woche 2022 Highnoon vor der Nordermole

Travermünder Woche 2022 Highnoon vor der Nordermole

Highnoon vor der Nordermole

Die 133. Travemünder Woche feierte mit dem Finale der Sailing Champions League am vierten Regattatag einen Höhepunkt, wie er besser nicht hätte inszeniert werden können. Die vier Finalisten lieferten sich ein Rennen auf Augenhöhe bis zum letzten Zieldurchgang: Mit einer Bootslänge Vorsprung zog schließlich der NRV Hamburg durchs Ziel, die Vierer-Crew hüpfte auf dem Boot und feierte den ersten Titelgewinn in der Königsklasse für den deutschen Rekordmeister im Liga-Segeln. Eine klare Sache war dagegen der Gewinn des deutschen Meistertitels im Finn für den Berliner Fabian Lemmel. Dazu setzten die Katamaran-Klassen ihre internationalen Meisterschaften fort – sowie die Folkeboote ihre deutsche Bestenermittlung.

Besser geht es wohl nicht: Die Sailing Champions League schaffte in der Vorrunde satte 68 Rennen, um vier Teams aus vier Nationen für das Final Four zu ermitteln. Und dort lieferten die Mannschaften von den Aland-Inseln (Finnland), aus Roskilde (Dänemark) und dem Bodensee (Schweiz) dem Vorrunden-Sieger aus Hamburg einen harten Kampf. Erst im letzten aller möglichen Rennen rettete sich der NRV mit David Chapman, Luisa Krüger, Florian Thoelen und Leon Passlack schließlich als Sieger ins Ziel und schrie bei einem Freudentanz an Bord seine Erlösung und Freude heraus. Nachdem der Hamburger Club in den vergangenen Jahren den Triumph ein paar Mal knapp verpasst hatte, war die Freude nun umso größer. „Es ist unglaublich emotional. Heute wird groß gefeiert“, so Florian Thoelen. Der Hamburger Sieg war auch von Land aus gut zu beobachten. Denn die Regattabahn hatte die Wettfahrtleitung dicht unter Land gelegt und viele Zuschauer fanden sich auf der Nordermole ein.

Erlösung pur gab es auch nach der deutschen Titelentscheidung bei den Finn Dinghys. „Endlich hat es geklappt. Da habe ich lange genug drauf hingearbeitet!“ Fabian Lemmel freute sich über den gelungenen Meisterschaftscoup bei den Finn-Dinghys. In der Vergangenheit hat es der 52-Jährige immer mal wieder auf das Podium geschafft, aber der Titelgewinn blieb ihm bisher verwehrt. Diesmal aber war ihm die Konkurrenz nicht gewachsen.

„Ich hatte ein gutes Setup, habe zur Deutschen Meisterschaft noch mal ein neues Segel bekommen. Damit hatte ich den perfekten Trimm. Körperlich habe ich das Jahr über viel getan – mit Rudern, Radfahren und Segeln“, so der Berliner. Diese Intensivvorbereitung mündete in eine Meisterschaftsperformance, der kein Konkurrent gewachsen war – bei allen Windbedingungen. Auch Titelverteidiger Thomas Schmid konnte nach einer Frühstart-Disqualifikation in der zweiten Wettfahrt nicht mehr angreifen: „Ich musste nach dem Frühstart konservativ segeln. Das entspricht nicht meinem Naturell. Aber man muss auch sagen, Fabian war einfach besser.“ Immerhin schaffte der Weltmeister von 1988 mit zwei starken Tagen zum Abschluss noch den Sprung auf Platz zwei und verdrängte damit den Dänen Otto Strandvig auf den Bronze-Platz. Ein dickes Lob gab es von Thomas Schmid für das Revier: „Wirklich sehr empfehlenswert. Wir hatten alles, was das Herz beglückt.“

Bei den weiteren Meisterschaftsentscheidungen steuern zwei Hobie-Klassen auf den finalen Tag ihrer Europameisterschaften am Mittwoch zu – mit der Chance auf zwei komplette Nationen-Podeste: ein deutsches bei den Hobie 14 und ein italienisches bei den Hobie Dragoon.

Auf dem Ein-Personen-Katamaran Hobie 14 zeigt die Bosauerin Tanja Rindt der vorrangig männlichen Konkurrenz nach neun von zwölf Wettfahrten das Heck. „Es macht Spaß und ist ein tolles Revier. Heute war mir fast zu viel Wind, da ich eher zu den leichteren Seglern gehöre. Aber es hat trotzdem ganz gut geklappt.“ Für die 50-Jährige ist allein der Start zur EM ein Sieg. Vor zwei Jahren hatte sie sich bei einem Fahrradunfall einen Komplett-Muskelabriss des Oberschenkels zugezogen und in den vergangenen eineinhalb Jahren erst einmal wieder richtig laufen lernen müssen. „Hobie bin ich erst in diesem Jahr wieder bei zwei Regatten gesegelt“, so Tanja Rindt. Das Gefühl für den kleinen Kat ist aber wieder voll da. Vor dem Abschlusstag hat die Führende beste Chance auf die Goldmedaille vor Friedhelm Weller (Dümmer) und André Hauschke (Zülpich).

Das kleine Feld von nur neun Nachwuchs-Katamaranen Hobie Dragoon ist eine Zwei-Nationen-Gesellschaft von Italienern und Belgiern. Klar Führende sind hier Leonardo Vascellari/Gaia Bernedetta Frau (Italien).

WM-Halbzeit feiern die Formula 16. Und das Bild an der Spitze entspricht den Erwartungen. Die Franzosen dominieren das Geschehen, waren diejenigen, die auch bei den stärkeren Winden am Dienstag problemlos über den Kurs kamen. „Es war sehr anspruchsvoll heute. Für uns war es zu viel. Wir wollten keinen Bruch riskieren“, berichtete Thomas König, Presseverantwortlicher der deutschen Klassenvereinigung. „Aber die Franzosen an der Spitze verstehen ihr Handwerk. Am aktuellen Klassement wird sich nach meiner Einschätzung nicht mehr viel ändern.“ Das bedeutet: Die Franzosen Thomas Proust/Clement Martineau, Emmanuel le Chapelier/Eric le Boudedec sowie Michel Kermarec/Fanny Merelle können den Champagner schon mal kaltstellen.

Zwei Tage haben auch noch die Folkeboote vor sich, bevor die besten Deutschen feststehen. Der Kampf um den nationalen Titel ist allerdings heftig umstritten. Zwischenzeitlich haben sich die Berliner um Andreas Blank an die Spitze des Klassements gesetzt.


Bildunterschriften von oben:

Die Finns beendeten mit einem anspruchsvollen Abschlusstag ihre Deutsche Meisterschaft. Foto: segel-bilder.de

Erstmals gelang dem deutschen Rekordmeister im Liga-Segeln, dem NRV Hamburg, der Sieg in der Königsklasse, der Sailing Champions League. Foto: segel-bilder.de

Der Berliner Fabian Lemmel war der Mann der Finn-Meisterschaft. Souverän gewann er den Titel. Foto: segel-bilder.de


Thomas Proust/Clement Martineau zeigen mit einer starken Serie, wie sicher sie den F16-Kat im Griff haben. Foto: segel-bilder.de
 


NRV Hamburg siegt im Herzschlagfinale

Spannender hätte das Finale der Sailing Champions League im Rahmen der Travemünder Woche wohl kaum enden können. Nach der souveräner Vorstellung und dem klaren Sieg in der Vorrunde zog der NRV Hamburg mit einem Punkt ins Finale der Top-Vier ein. Ein weiterer Punkt hätte im Final Four zum Sieg gereicht. Doch die Hamburger um Steuermann David Chapman machten es spannend. Durch einen Frühstart im ersten Rennen verpasste das Team die Chance auf einen schnellen Gesamtsieg. Stattdessen ersegelten alle drei Konkurrenten ebenfalls einen Punkt in den weiteren Rennen. Erst im letzten der vier möglichen Finalrennen fiel die Entscheidung – doch noch zugunsten des NRV-Teams.

Hätte das Team aus Litauen nicht abgesagt, wäre der NRV gar nicht beim Finale der Sailing Champions League (SCL) gestartet, da sich das Team nicht vorab qualifiziert hatte. Mit einer Wild Card ausgestattet nutzten die Hamburger die Chance und setzten sich schon an Tag zwei an die Spitze des Feldes. Danach schien alles auf einen klaren Sieg der Hamburger hinauszulaufen. Doch die Champions League hat ihre eigenen Gesetze, das Final Four eine besondere Dramatik, und plötzlich war alles auf Null gesetzt.

„Wir dachten, das wird eine entspannte Nummer im Finale, da wir die Vorrunde ja so gut waren“, erzählte Florian Thoelen vom NRV-Team. Nach einem Frühstart des Teams im ersten Finalrennen und einem Sieg der Finnen waren die Karten jedoch neu gemischt. Auch im zweiten Rennen kam es zu keiner Entscheidung. Der Punkt ging an Dänemark. Somit hatten im dritten Rennen des Finals gleich drei Mannschaften die Chance auf den Sieg: der NRV, Finnland und Dänemark. Doch die Spannung war noch nicht hoch genug gedreht. Auch die Schweizer setzten ihren Sieg und machten damit das Final Four im vieten Rennen zum Showdown für alle Teams.

Als der Startschuss zum vierten Rennen fiel, war alles offen. Der NRV Hamburg, der Schweizer Regattaclub Bodensee, der Roskilde Sejlklub aus Dänemark und der finnische Verein Ålandska Segelsällskapet hatten jeweils ihre Chance zum Match-Punkt. Und es hätte nicht spannender sein können. Der NRV wählte nach dem Start die rechte Seite des Kurses, kam an der Luvmarke in der Top-Position an und schien auf dem Vorm-Wind-Kurs zu enteilen. Doch erst spät setzte Steuermann Chapman die Halse, steuerte im spitzen Winkel auf das Gate zu, bekam Druck und lief aus dem Ruder. Mit viel Mühe und flatterndem Gennaker schafften es die Hamburger noch um die Tonne. Doch an der zweiten Luvmarke waren sie gemeinsam mit den Dänen nur noch Verfolger. Die führenden Finnen standen jedoch vor dem Problem, wen sie absichern sollten. Sie entschieden sich für die Dänen, entließen die Hamburger auf die andere Kursseite – und wurden bestraft. Mit tiefem Gennaker-Kurs steuerte Chapman auf das Ziel zu, setzte sich direkt vor die Finnen und feierte mit dem Sieg den ersten Triumph für den NRV in der Champions League. Dahinter feierten sich Finnland, Dänemark und die Schweiz ein.

„Auf dem Downwind-Kurs haben sich die Dänen und Finnen gegenseitig abgedeckt, sodass wir auf der anderen Seite durchziehen konnten“, erklärte NRV-Steuermann Chapman, „das war Glück, aber verdientes Glück.“ Für den gebürtigen Australier ist es der zweite Finalsieg in der Champions League, aber der erste mit dem NRV-Team. „Dieser Sieg ist noch spezieller als der erste mit Sydney. Das war hochspannend. Wir sind mit einem Mixed-Team an den Start gegangen, mussten aber nach zwei Tagen Olympia-Seglerin Anastasiya Winkel durch Leon Passlack ersetzen, weil Anastasiya als Sportsoldatin zum Dienst abberufen wurde“, sagte er und freute sich darauf, am Abend den Sieg mit seinem Team zu feiern.

Sein Team vom NRV war froh, Chapman beim Champions-League-Finale an der Pinne gehabt zu haben. „Wir waren schon mal sehr dicht dran am Sieg in St. Moritz, sind dann aber Zweiter geworden, weil David Chapman für Australien gesegelt ist und uns das Ganze weggenommen hat. Diesmal hatten wir das Glück, dass er bei uns im Team war. Und wir haben es vollbracht. Wir hatten uns eigentlich nicht qualifiziert für die Champions League, aber sind dann noch zwei Tage vorher reingerutscht und mit einer Wild Card gestartet. Dadurch haben wir unser Team so zusammengewürfelt. Da bei uns im NRV aber alle auf einem guten Niveau segeln, ist das nicht ins Gewicht gefallen“, sagte Florian Thoelen, zweifacher Meister in der J/70.

„Liga-Erfinder“ Oliver Schwall und Organisator des Champions-League-Finales in Travemünde war mit der Premiere des SCL-Finals in Deutschland zufrieden: „Das war ein großartiges Finale. Mehr Drama geht nicht. Das Format, die Tage in Travemünde – alles war sehr inspirierend, wir haben es genossen. Es war allerbeste Werbung für den Segelsport, auch für das Ligasegeln in anderen Ländern.“ Ab Freitag geht es bei der Travemünder Woche mit der Bundesliga in die nächste Liga-Runde.

Bildunterschriften (von oben):

Jubel bei David Chapman, Fabian Thoelen, Leon Passlack und Luisa Krüger: In einem Herzschlagfinale sicherte sich der NRV den Champions League Titel. Foto: segel-bilder.de

Schreckmoment im alles entscheidenden Rennen: Mit einem Sonnenschuss setzte der NRV die Führung aufs Spiel, rettete sich aber noch ins Gate und schließlich als Sieger ins Ziel. Foto: segel-bilder.de

 
Ergebnisse

Sämtliche Ergebnisse der Travemünder Woche sind über das Portal Manage2sail zu bekommen. Die Ergebnisse der Champions League sind unter sapsailing.com abrufbar.

 
Tagesprogramm der 133. Travemünder Woche

Mittwoch, 27. Juli
11:00 Uhr, Bahn Bravo: EM-Quali Hobie 16 Open
11:00 Uhr, Bahn Charlie: WM Formula 16, EM Hobie 14, EM Hobie Dragoon
11:00 Uhr, Bahn Delta: WM Yngling, Deutsche Bestenermittlung Folkeboot
12:00 Uhr, Bahn Foxtrott: Regatta Kielzugvogel
12:00 Uhr, Travepromenade: Volksbank Rotspon Cup von Bürgermeister Jan Lindenau gegen Innenministerin Sabine Sütterlin-Waack
17:00 Uhr, Travepromenade: Trave Races der Formula 16
17.00 Uhr, Stadtwerke Lübeck Bühne an der Nordermole: Lübecker Shantychor Möwenschiet
19:15 Uhr, Stadtwerke Lübeck Bühne an der Nordermole: Rudolf Rock & die Schocker
19:30 Uhr, Bühne an der Sailors Bay auf dem Priwall: Jasmin Antic & Support
20:00 Uhr, Travepromenade: Illumination der Viermastbark Passat
20:30 Uhr, Ballsaal Atlantic Grand Hotel: Cubana Classica

 
Akkreditierung zum Pressebereich

Zur Travemünder Woche 2022 stellen wir Ihnen wieder unseren Pressebereich zur Verfügung. Journalisten, die über die Travemünder Woche berichten wollen, erhalten Informationen über unsere Webseite (www.travemuender-woche.de) über unseren Newsletter, zu dem Sie sich per Email (media@travemuender-woche.de, Stichwort: Newsletter) anmelden können. Zudem gibt es ein Fotoangebot auf unserer Presseseite.

 
 
 
 
Travemünder Woche 2022 Hobie 16 EM

Travemünder Woche 2022 Hobie 16 EM


Mit voller Kraft ins Renngeschehen

Glückliche Gesichter zum Start in das Wettfahrtgeschehen der Travemünder Woche: Ein leichter, aber gut segelbarer Wind bestimmte das Wetterszenario am Sonnabend und ermöglichte auf vier Regattabahnen ein volles Programm sowie am späten Nachmittag den ersten Auftritt der Trave Races, der Showrennen in der Trave. Als fleißige Arbeitsbienen zeigten sich die Jugendlichen auf ihren Hobie-Katamaranen. Für ihre Europameisterschafts-Wertung fuhren sie bereits fünf Rennen ein. Die J/22 schafften zu ihren German Open ebenso wie die Seesegler drei Wettfahrten. Und die Finns segelten zwei offizielle Wertungen ein, bevor eine kleine Delegation von zwölf Jollen noch in der Trave vor Publikum ihr Können zeigte.

Der Seebahn gebührt traditionell der erste Startschuss der Travemünder Woche. Und Wettfahrtleiter Uwe Wenzel hatte rechtzeitig seine Flotten auf die Bahn beordert, um die Yachten nach den Wertungsgruppen ORC und Yardstick auf Kurs gehen zu lassen. „Der Wind war zum ersten Start zwar etwas weniger als erwartet, aber konstant. Und im Laufe des Tages wurde es immer besser.“

Dieser Gefühlslage konnte sich Henning Tebbe, Steuermann an Bord der „Patent 4“, nicht anschließen. Zur Warnemünder Woche triumphierte die Crew gerade bei der Deutschen Meisterschaft, jetzt aber zeigte sie nicht ihr volles Potenzial: „Die Manöver waren okay, der Bootsspeed war gut, aber taktisch war es schlecht. Schon die Starts liefen nicht gut, und auch auf der Bahn haben wir einige Fehlentscheidungen getroffen“, so Tebbe. Mit drei zweiten Plätzen kam die „Patent 4“ von Eigner Jürgen Klinghardt (Lübecker YC) sogar noch besser aus dem Tag als erwartet und bläst für den Sonntag, der bereits den Abschluss der Up-and-Down-Wettfahrten bildet, zum Angriff auf die führende „Adamas“ von Jan Peters (SVH Lübeck). „Natürlich, wollen wir besser segeln. Wir wissen ja, woran es gelegen hat“, so Tebbe. In der Yardstick-Gruppe führt die „Havanna“ von Michael Kruse (Grömitzer SC) das kleine Feld an.

Ebenfalls auf der seewärtigen Bahn tragen die J/22 ihre German Open, die inoffizielle Deutsche Meisterschaft, aus. Und die deutsche Instanz in der Klasse ist die Crew um Reiner Brockerhoff. Vor Travemünde hat der Duisburger bereits Erfolge auf nationaler und internationaler Ebene eingefahren und strebt nun dem German-Open-Titel entgegen. Mit den Platzierungen 1, 2, 1 ist sein Vorsprung von einem Punkt allerdings nur hauchdünn vor Holger Schmitt vom Lohheider See.

Bei der Jugend-Europameisterschaft der Hobie-16-Katamarane zeigt sich eine deutliche Dominanz des italienischen Nachwuchses. Im Feld der 14 Teams stehen acht Duos in Grün-Weiß-Rot an der Spitze mit Gianmarco Gini/Elisa Mustacchi in der Führung. Die deutschen Crews starten bei der Jugend nur ohne Gennaker und damit nicht in der EM-Wertung.

Bei der Internationalen Deutschen Meisterschaft der Finn-Dinghys jagt die deutsche Flotte nach Tag eins einen Dänen. Otto Strandvig hat nach den Plätzen eins und zwei den Berliner Fabian Lemmel als ersten Verfolger im Nacken. „Im ersten Rennen hat mich ein starker Dreher auf der falschen Seite erwischt, aber das zweite lief dann ganz nach meinem Geschmack“, so der DM-Dritte des Vorjahres nach den Platzierungen 7 und 1.

Lemmel durfte am Abend zudem noch den Sieg im Trave Races feiern. Sowohl im Halbfinale als auch in der Entscheidung setzte er sich souverän durch. Vor allem auf den Vormwindkursen zeigte er mit kraftvoller Technik an der Schot, was das Pumpen an Geschwindigkeitsschub bringt.

In Lauerstellung der Finn-DM liegen die weiteren deutschen Titelfavoriten. Thomas Schmid (Hamburg) und André Budzien (Schwerin) kassierten jeweils eine Frühstart-Disqualifikation, dürfen sich im weiteren Verlauf des Titelkampfes keinen Ausrutscher mehr erlauben.


Bildunterschriften von oben:
Die Finns lieferten am ersten Tag ein doppeltes Programm ab. Nach zwei Wettfahrten für die DM-Wertung ging es für zwölf Segler noch bei den trave Races weiter. Foto: segel-bilder.de

Den Seeseglern gebührt zur Travemünder Woche der erste Startschuss. Sie segelten drei Wettfahrten auf dem Up-and-Down-Kurs. Foto: segel-bilder.de

Fleißig war die Hobie-Jugend mit fünf Wettfahrten am ersten Tag der Europameisterschaft. Foto: segel-bilder.de
 


Deutsch-finnisches Duell in der Champions League

Das Liga-Segeln ist zurück bei der Traveünder Woche – und das nicht nur mit der Ersten und Zweiten Bundesliga, sondern auch mit der Sailing Champions League (SLC). Erstmals wird das Finale der Königsklasse in Deutschland ausgetragen. 36 Teams aus 19 Nationen segeln bis Dienstag, um den Sieg. Sechs Mannschaften aus Deutschland treten an. Nach den ersten vier Rennen hat sich ein harter Spitzenkampf zwischen dem NRV aus Hamburg und dem für Finnland startenden Team von den Aland-Insel entwickelt.

Zum Auftakt des hochkarätigen Champion-League-Finales freuten sich die Aktiven über geradezu ideale Wetterbedingungen mit leichtem Wind aus westlichen Richtungen. Direkt vor dem Travemünder Kurstrand ließen sich die Rennen auch gut von Land aus verfolgen. Jeweils neun Boote treten pro Wettfahrt gegeneinander an, sodass es an den Tonnen für Liga-Verhältnisse mitunter eng wird. Auch zwischen den Wettfahrten geht es bei den fliegenden Wechseln der Crews auf dem Wasser actionreich zu. Per Schlauchboot werden die Teams für das nächste Rennen auf die Regattabahn gebracht. Dann ist schnelles Handeln gefragt: Übersteigen auf das jeweilige Boot, Vereinsflagge am Heck befestigen, Segel ausrichten und sich direkt für den Start in Position bringen.

Durchgehend erfolgreich segelte das Team vom Verein Åländska Segelsällskapet: Dreimal passierten die Finnen die Ziellinie als Erstes, einmal als Zweites. Punktgleich nach vier Rennen waren die Hamburger vom deutschen Rekordmeister NRV. Zwischenzeitlich hatte das Team um Skipper David Chapman zwar einen Frühstart in der Liste, der wurde aber nach Überprüfung der Startprotokolle korrigiert.
Schon vor dem ersten Start sah Carsten Kemmling, Steuermann des Teams vom WV Hemelingen (WVH), beim Champions-League-Finale die deutschen Crews in einer starken Position. „Das Niveau hier im Finale ist hoch, und die internationale Konkurrenz ist für uns schwer einschätzbar. Unser Ziel ist es, unter die ersten Vier zu kommen, die den Sieg unter sich ausmachen“, so der für Bremen startende Hamburger. Dass so viele junge Teams antreten, sieht er als positives Zeichen für die Bundesliga.

Die Tatsache, dass in der Champions League in den Rennen neun Boote – und nicht nur sechs wie in der Bundesliga – gegeneinander antreten, mache es für die Aktiven etwas anspruchsvoller, meint Kemmling. „An der Luvtonne wird dadurch es enger. Außerdem gilt es, mehr Boote im Blick zu behalten.“ Besonders schön, sei bei der Travemünder Veranstaltung die Publikumsnähe durch den Regattakurs direkt vor dem Kurstrand.

Einen guten Einstieg in die SCL fand der Lübecker Yacht-Club (LYC), das als Gastgeber eine Wild Card für das Finale bekommen hat. So sind die Lübecker in dieser Saison zwar nicht in der Bundesliga am Start, wohl aber beim Finale der Sailing Champions League. „Wir haben uns in diesem Jahr aus der Bundesliga abgemeldet, weil wir den Bereich gerade erst wieder mit Jüngeren aufbauen. Auch hier beim Finale setzen wir auf den Nachwuchs“, erklärt Maximilian Gebhard, Team-Manager der Liga-Mannschaft des LYC. Für die Crew rund um den 21-jährigen Steuermann Henrik von Seck ist das SCL-Finale das Saisonhighlight. Bestmöglich abzuschneiden, sei das Ziel. Der vermeintliche Heimvorteil hätte aber durchaus seine Schattenseiten. „Dadurch, dass wir hier zu Hause sind, laufen auch andere Verpflichtungen nebenbei weiter. So musste Henrik zum Beispiel noch zur Uni. Wenn wir anderswo starten, nehmen wir uns vorab schon ein paar Tage frei und können uns so ganz auf die Regatta fokussieren“, erläutert Gebhard. Zum Abschluss des Tages kassierte die Lübecker noch ein paar schwächere Ergebnisse und liegen vor dem zweiten Tag auf Rang 30.


Bildunterschriften (von oben):

Mit den Kursen dicht unter Land waren die Wettfahrten der Sailing Champions League gut vom Publikum zu verfolgen. Foto: segel-bilder.de

Mit neun Booten am Start ist das Feld der Champions League deutlich enger gestaffelt als in der Bundesliga. Foto: segel-bilder.de

 
Sonntagsprogramm der 133. Travemünder Woche

Sonntag, 24. Juli
11:00 Uhr, Media Race Course: Sailing Champions League
11:00 Uhr, Seebahn: Up-and-Down-Regatta der seegehenden Schiffe, German Open der J/22
11:00 Uhr, Bahn Bravo: EM Hobie 16 Jugend
11:00 Uhr, Bahn Foxtrott: IDM der Finn Dinghy
11:00 Uhr, Bahn Delta: NDM Dyas
12:00 Uhr, Bahn Bravo: EM Hobie 16 Master, Hobie 16 Spi
12:00 Uhr, Bahn Charlie: EM Hobie 14, EM Hobie Dragoon
12.00 Uhr, Stadtwerke Lübeck Bühne an der Nordermole: 8 to the bar
14:00 Uhr, Stadtwerke Stand an der Travepromenade: Tanz der Movement Family
17:00 Uhr, Travepromenade: Trave Races der Hobie Dragoon
18:00 Uhr, Stadtwerke Lübeck Bühne an der Nordermole: United 4
19:00 Uhr, Ballsaal Atlantic Grand Hotel: Los Sonaderos
19:30 Uhr, Bühne an der Sailors Bay auf dem Priwall: Second take extended
20:00 Uhr, Travepromenade: Brazilian Beatz Band
20:00 Uhr, Travepromenade: Illumination der Viermastbark Passat

 
 
 
 
 
 
boot-Direktor Petros Michelidakis freute sich über die Übersendung des Plakats und ist schon gespannt auf die Regatten zur 133. Travemünder Woche. Foto: Messe Düsseldorf

133. Travemünder Woche Plakat Farbprächtiges Katamaran Szene

         
Farbprächtige Katamaran-Szene ziert das TW-Plakat


Ein individuelles Plakat für die jeweilige Travemünder Woche gehört zu der Segel- und Festivalwoche wie die Meisterschaften auf dem Wasser und das Unterhaltungsprogramm an Land. Zu diesem Jahr stehen die Hobie-Katamarane im Fokus des Plakat-Designs.

Die Gestaltung des Plakats liegt seit über 20 Jahren in den künstlerischen Händen von Lübecks Maritim-Malerin Frauke Klatt. Als Mitglied des Lübecker Yacht-Clubs ist es Frauke Klatt ein Anliegen, den Segelsport auf dem Travemünder Woche Plakat ins beste Licht zu rücken. So setzt sie in den Plakaten auch jeweils die spektakulären Meisterschaften des Jahres in Szene. Zur 133. Travemünder Woche (22. bis 31. Juli 2022) haben es Frauke Klatt besonders die Hobies angetan. Bei ihren Multi-Europeans wird die bunte Katamaran-Szene nicht nur mit den EM-Titelentscheidungen in fünf Disziplinen, sondern auch mit ihren farbenprächtigen Segeln die Blicke auf sich ziehen. Den engen Wettstreit zwischen den Kats hat Frauke Klatt auf dem Plakat-Design bereits eingefangen. Der EM-Entscheidungen im Sommer werden das Plakat-Geschehen Wirklichkeit werden lassen.

Traditionell geht das erste Plakat der Travemünder Woche an den treuesten Partner der Segel- und Festivalwoche – an die boot in Düsseldorf. Nach der Corona-bedingten Absage der Wassersportausstellung im Januar gab es nun statt der Übergabe auf dem TW-Empfang zur boot eine Übergabe per beiderseitiger Videobotschaft. TW-Geschäftsführer Frank Schärffe und Sportdirektor Jens Kath übersandten das druckfrische Plakat nach Düsseldorf. boot-Direktor Petros Michelidakis freute sich über das Kunstwerk und blickt bereits gespannt auf den Sommer.

„Gern hätten wir das Plakat in Düsseldorf übergeben und uns mit unseren Partnern von der boot getroffen. Jetzt freuen wir uns, wenn Petros mit seinem Team im Sommer nach Travemünde kommt“, sagte Frank Schärffe. Sportdirektor Jens Kath kündigte dafür spannende Regatten an: „Das bunte Plakat zur diesjährigen Travemünder Woche passt zum Programm. Es ist ein bunter Mix für Alt und Jung, für schnelle und langsame, für traditionelle und moderne Klassen. Neben den Europameisterschaften der Hobies bieten wir die WM der Formula 16 und vier Deutsche Meisterschaften an. Und mit den Surfern der iQ-Foil-Klasse sowie den Kite-Foilern haben wir zwei olympische Klassen im Programm.“

Die Antwort auf die Übersendung des Plakats kam prompt aus Düsseldorf. „Wir werden sehr viele internationale, schöne Regatten erleben können. Wir freuen uns riesig darauf und die Segler sicherlich auch“, sagte Petros Michelidakis und nahm das Plakat gern entgegen: „Liebe Frauke, vielen Dank. Hast Du toll gemacht!“



Bildunterschrift: boot-Direktor Petros Michelidakis freute sich über die Übersendung des Plakats und ist schon gespannt auf die Regatten zur 133. Travemünder Woche. Foto: Messe Düsseldorf

 
Segelprogramm zur Travemünder Woche 2022

Meisterschaften:
25.-28. Juli: Weltmeisterschaft Formula-16-Katamarane
23.-25. Juli: Europameisterschaft Hobie 16 Youth
24.-25. Juli: Europameisterschaft Hobie 16 Masters
24.-25. Juli: Europameisterschaft Hobie 16 Open Spi
28.-31. Juli: Europameisterschaft Hobie 16 Open
24.-27. Juli: Europameisterschaft Hobie 14
24.-27. Juli: Europameisterschaft Hobie Dragoon
26.-30. Juli: International Games iQ-Foil-Surfer
23.-26. Juli: Europa-Cup Trias
23.-26. Juli: Int. Deutsche Meisterschaft Finn Dinghy
25.-28. Juli: Int. Deutsche Meisterschaft Folkeboot
28.-30. Juli: Int. Deutsche Meisterschaft Dyas
28.-31. Juli: Int. Deutsche Meisterschaft Formula Kite
24.-25. Juli: Norddeutsche Meisterschaft Dyas
23.-25. Juli: German Open J/22

Ranglistenregatten:
27.-30. Juli: Kielzugvögel
28.-30. Juli: O-Jollen
28.-31. Juli: Formula-18-Katamarane
28.-31. Juli: A-Cats

Liga-Segeln:
23.-26. Juli: Finale Sailing Champions League
29.-31. Juli: 1. und 2. Segelbundesliga

Seesegeln:
23.-24. Juli: ORC und Yardstick Up & Down
28.-29. Juli: ORC und Yardstick Langstrecke
30.-31. Juli: ORC und Yardstick Mittelstrecke

 
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Impressum
Travemünder Woche gGmbH
Roeckstraße 54
D – 23568 Lübeck
Telefon: 0451- 61 32 92 77
www.travemuender-woche.de

Pressesprecher:
Ralf Abratis
Telefon: 0173-4111265
Email: media@travemuender-woche.de
Hobie EM Comeback zur Travemünder Woche 2022

Hobie EM Comeback zur Travemünder Woche 2022


So sah es zur Travemünder Woche 2010: Zu den Finals der Open traten die 16er mit ihren „Tequila“-Segeln an und leuchteten in der Lübecker Bucht.  Foto: segel-bilder.de


Hobie-Comeback zur Travemünder Woche

Nachdem die Hobie-Katamarane in den vergangenen zwölf Jahren mit ihren Europameisterschaften auf Revieren im Mittelmeer, Atlantik und auf der Nordsee gastierten, kehren die Multi Europeans nun wieder nach Deutschland zurück. Die Travemünder Woche (22. bis 31. Juli) hat den Zuschlag erhalten, die europäischen Titelträger in den Klassen Hobie Dragoon (Nachwuchs), Hobie 14 (Ein-Personen-Kat) und Hobie 16 (Zwei-Personen-Kat) zu ermitteln.

2021 fiel der EM-Titelreigen der Hobies bei den Titelkämpfen in Spanien wegen der Pandemie-bedingt geringeren Beteiligung etwas kleiner aus, nun sollen wieder Europameisterschaften in der offenen Klasse, der Jugend, der Masters und der Spi-Klasse bei den 16ern, sowie der Hobie 14 und der Dragoon ausgesegelt werden. Travemünde ist für die Hobie-Klassen dabei ein bekanntes Revier. 2010 gastierten die 16er bereits mit ihren Multi Europeans in der Lübecker Bucht, 2013 waren die Hobie Tiger, Wildcat, Dragoon und Hobie 14 mit ihren Worlds bei der TW. Bei ihrem neuerlichen Auftritt ist für die Hobies aber doch alles neu. Statt Grünstrand und Mövenstein heißt es für sie nun, am Priwall Aufstellung zu nehmen. Nach den Umbauten der Strandpromenade auf Travemünder Seite und des Priwall-Areals ist der Umzug auf die andere Seite der Trave perfekt für die EM-Teilnehmer.

In einer Video-Schalte erläuterte TW-Sportdirektor Jens Kath dem Vorstand der europäischen Klassenvereinigung, Klassenpräsidentin Caterina Degli Uberti (Italien) und Vizepräsidentin Nina Martinussen (Dänemark), sowie dem stellvertretenden Vorsitzenden der deutschen Hobie-KV Christoph Beinlich die Infrastruktur am Strand und rund um den Passat-Hafen.

Die weitläufige Sandfläche an der Trave-Mündung hat sich bereits zur vergangenen TW bei der Organisation des Mammutfeldes der EM der ILCA 4 mit fast 400 Booten bewährt. Für die Hobies ist das Ablegen und Anlanden im seichten Wasser sowie das Abstellen der Boote auf dem Strand ein großes Plus gegenüber dem Grünstrand-Areal. Zudem bietet die Beach Bay am Hafen vielfältige Möglichkeiten der abendlichen Unterhaltung, und das Camping-Areal ist fußläufig zu erreichen.

Klassenpräsidentin Uberti zeigte sich beeindruckt von dem veränderten Gesicht Travemündes, das sie zuletzt in 2010 kennengelernt hatte: „Das Areal auf dem Priwall war damals wenig attraktiv. Ich bin überrascht, wie es jetzt aussieht. Ich glaube, das werden schöne Tage in Travemünde zu den Multi Europeans.“

Das gilt auch für das Publikum. Die Hobies werden zur 133. Travemünder Woche an allen Tagen für ein buntes Bild auf dem Priwall sorgen. Die farbenfrohen Segel am Strand sowie das Ein- und Auslaufen sind von Priwall- und Travemünder Seite bestens zu beobachten. Und wenn die Pandemie-Bestimmungen es erlauben, dann sollen auch die Trave-Races wieder laufen – die Showrennen in der Trave, bei denen sich auch die Hobies vor Publikum zeigen können.

Gemäß des üblichen Ablaufs zu den Multi-Europeans werden zum Einstieg in die TW die Europameister der Jugend (23. bis 25. Juli), Masters (24./25. Juli) und in der Spi-Klasse (24./25. Juli) der Hobie 16 gekürt. Die Top-Platzierten haben hier die Chance, sich für die Finalläufe der offenen Titelkämpfe zu qualifizieren. Für die Finals sind zudem die Top-Teams der Rangliste gesetzt, weitere Crews können noch über die zweitägige Qualifikation einen Platz im Feld der Finals ergattern, die vom 28. bis 31. Juli ausgetragen werden. Die Hobie 14 (23. bis 25. Juli) starten ebenfalls mit den ersten TW-Tagen in ihre dreitägige EM, die Dragoons werden sich während der Woche (28. bis 31. Juli) in den Meisterschaftsreigen einreihen.

Die Regattabahn Bravo liegt für die 16er-Katamarane vor der Mecklenburger Küste. Die 14er werden nah am Priwall auf Bahn Charlie segeln, und die Jugendlichen der Dragoon-Klasse gehen auf Bahn Golf vor dem Brodtner Ufer auf den Kurs.

Mit den Worlds gastierten die Hobie 14 vor neun Jahren in Travemünde, nun kommen sie zu den Europeans zurück. Foto: segel-bilder.de

 
Der EM-Zeitplan:

23. bis 25. Juli: EM Hobie 14 (Bahn Charlie)
23. bis 25. Juli: EM Hobie 16 Youth (Bahn Bravo)
24. bis 25. Juli: EM Hobie 16 Masters (Bahn Bravo)
24. bis 25. Juli: EM Hobie 16 Open Spi (Bahn Bravo)
26. bis 27. Juli: Qualifikation Hobie 16 Open (Bahn Bravo)
28. bis 31. Juli: EM Hobie 16 Open (Bahn Bravo)
28. bis 31. Juli: EM Hobie Dragoon (Bahn Golf)

 

Wenn es die Corona-Bedingungen zulassen, werden die Hobies wie bereits 2010 die Chance nutzen, um sich bei den Trave Races vor Publikum zu präsentieren. Fotos: segel-bilder.de
 
 
Impressum
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Hobie Cat: Multi Europameisterschaft 2021 Costa Brava

Hobie Cat 16: Video Hobie Multi Europameisterschaft 2021 in Spanien

Hobie Multi Europameisterschaft 2021in Spanien

 

 Die Hobie MultiEuropameisterschaft 2021 fanden vom 15. bis 26. September statt, Camping, Bungalow Resort and Spa, La Ballena, Alegre, Sant Pere Pescador (Katalonien – Spanien), organisiert vom Club de Vela La Ballena Alegre in Zusammenarbeit mit dem Königlich Spanischen Segelverband. in Zusammenarbeit mit der European Hobie Class Association (EHCA) und der spanischen Hobie Cat Association.

Abschlussbericht

Um Sie bei Ihrer Reise zu den Hobie MultiEuropeans 2021 zu unterstützen, gibt es Informationen zur Wiedereröffnung der EU mit Informationen zu den verschiedenen Maßnahmen. Die Informationen werden regelmäßig aktualisiert und sind in 24 Sprachen verfügbar. Dies soll Ihnen helfen, Ihre Reise in Europa zu planen und dabei sicher und gesund zu bleiben.

Serie 1 Tag 1 tägliches Update Serie 1 Tag 2 tägliches Update Serie 1 Tag 3 tägliches Update Serie 1 Tag 4 letzter Tag
Serie 2 Hobie 16 Qualifier Tag 1 Serie 2 Hobie 16 Qualifier Tag 2

 

Hobie 16 Goldflotte Tag 1 Hobie 16 Goldflotte Tag 2 Hobie 16 Goldflotte Tag 3 Finaltag der Hobie 16 Goldflotte

OFFIZIELLE EINRICHTUNGEN VOR ORT FÜR DIE HOBIE MULTIEUROPEANS 2021

Benötigen Sie vor Reiseantritt oder Rückreise in Ihr Herkunftsland einen Antigen- oder PCR-Test? Um herauszufinden, ob Ihr Land dies erfordert, besuchen Sie bitte die Website, um die Anforderungen anzuzeigen.

 

DIE FOLGENDEN HOBIE-Klassen

– Hobie 14
– Hobie 16 Master
– Hobie 16 Open
– Hobie Dragoon

Die Website der Organisatoren: http://hobieeuropeans2021.es/

 

 
Hobie Cat: Multi Europameisterschaft 2021 Costa Brava

Hobie Cat : Multi Europameisterschaft 2021 Costa Brava

2021 Hobie Multi Europameisterschaft aktualisierte Informationen

 

Um Sie bei Ihrer Reise zu den MultiEuropeans zu unterstützen, gibt es Informationen zur Wiedereröffnung der EU , die Sie über die verschiedenen Maßnahmen informieren. Die Informationen werden regelmäßig aktualisiert und sind in 24 Sprachen verfügbar. Dies soll Ihnen helfen, Ihre Reise in Europa zu planen und dabei sicher und gesund zu bleiben.

OFFIZIELLE EINRICHTUNGEN VOR ORT

Benötigen Sie vor Reiseantritt oder Rückreise in Ihr Herkunftsland einen Antigen- oder PCR-Test? Um herauszufinden, ob Ihr Land dies erfordert, besuchen Sie bitte die Website, um die Anforderungen anzuzeigen.

 
WEITERE EINRICHTUNGEN VOR ORT
Unsere Gastgeber können noch weiter helfen, indem sie den Teilnehmern einen Antigentest zum Sonderpreis von 10€ zur Verfügung stellen
 
Hinweis für Teilnehmer Nummer 3 erläutert mehr die Reise- und Vor-Ort-Tests.

Die Termine für die MultiEuropeans sind der 15.-26. September mit dem gleichen Veranstaltungsort, Camping, Bungalow Resort and Spa, La Ballena, Alegre,

Sant Pere Pescador (Katalonien – Spanien), organisiert vom Club de Vela La Ballena Alegre in Zusammenarbeit mit dem Königlich Spanischen Segelverband, in Zusammenarbeit mit der European Hobie Class Association (EHCA) und der Spanischen Hobie Cat Association.

Die Rennklassen werden sein:

  • Hobie 16 geöffnet
  • Hobie 16 Jugend
  • Hobie 16 Frauen
  • Hobie 16 Meister/Großmeister/Großmeister
  • Hobie 16 Open Spi Cup
  • Hobie 14
  • Hobie Tiger
  • Hobie Wildkatze
  • Hobie Dragoner

Alle Einträge dürfen nur auf der offiziellen Website von Entry in vorgenommen werden.
Website: http://hobieeuropeans2021.es/
Ihre Unterkunft und Buchung finden Sie hier .

Laden Sie die Ausschreibung herunter

Eintrittsplan

VORFALL VOR DEM 30. JUNI BIS 15. AUGUST VOR DEM 15. SEPTEMBER
Hobie 14 150 € 200 € 270 €
Hobie 16 Jugend 150 € 200 € 270 €
Hobie 16 Frauen 150 € 200 € 270 €
Hobie 16 150 € 200 € 270 €
Meisterkurse 150 € 200 € 270 €
Hobie 16 Spi 150 € 200 € 270 €
Hobie 16 geöffnet 250 € 300 € 370 €
Hobie Tiger 250 € 300 € 370 €
Hobie Wildkatze 250 € 300 € 370 €
Hobie Dragoner 150 € 200 € 270 €
Kombinierter Preis 325 € 400 € 500 €
Trainer (Person) 150 € 150 € 200 €

Liste der Veranstaltungen